Bild” bei Putin – Teil 1 komplett in deutsch

Freunde baten den Übersetzer, doch mal den Teil 1 des Putin-Interviews der “deutschen” Zeitung mit den Großbuchstaben komplett ins Deutsche zu übertragen, da sie vermuteten, es könnte zwischen Sotschi und der BRiD etwas Inhalt “auf der Strecke geblieben” sein. So hier im Folgenden diese Arbeit.
Luckyhans, 23.01.2016

Das Interview für die deutsche Zeitung BILD – Teil 1

Die Interview-Aufnahme fand am 5. Januar in Sotschi statt.

11. Januar 2016 – 06:00 Sotschi

Frage (wie übersetzt): Sehr geehrter Herr Präsident!

Wir haben gerade erst den 25. Jahrestag der Beendigung des „Kalten Krieges“ begangen. Im vergangenen Jahr war auf der ganzen Welt eine große Anzahl von Kriegen und Krisen zu beobachten, sowas gab es lange Jahre nicht. Was haben wir falsch gemacht?

 

W. Putin: Sie haben gleich mit der Schlüsselfrage angefangen. Wir haben alles falsch gemacht, von den ersten Schritten an, wir haben die Spaltung Europas nicht überwunden. Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer, aber die Spaltung Europas wurde nicht überwunden, die unsichtbaren Mauern wurden einfach weiter nach Osten verschoben. Dies hat die Voraussetzungen geschaffen für künftige gegenseitige Vorwürfe, Unverständnis und Krisen. Viele, darunter auch in der Bundesrepublik, kritisieren mich für den bekannten Auftritt in München bei der Sicherheitskonferenz. Aber was habe ich da so ungewöhnliches gesagt?

Nachdem die Berliner Mauer gefallen war, wurde davon gesprochen, daß die NATO nicht nach Osten erweitert wird. Das hat der damalige Generalsekretär der NATO, der Bürger der Bundesrepublik Herr Wörner, soweit ich mich erinnere, gesagt. Übrigens haben einige deutsche Politiker jener Zeit davor gewarnt und ihre eigenen Lösungen vorgeschlagen, zum Beispiel Herr Egon Bahr.

Wissen Sie, ich habe vor diesen Treffen mit deutschen Journalisten gedacht, daß wir so oder anders auf jeden Fall auf dieses Problem kommen, welches Sie jetzt angesprochen haben, und ich habe aus dem Archiv Gespräche jener Zeit der sowjetischen Führung, die 90er Jahre, geholt, mit einigen deutschen Politikern, darunter mit Herrn Bahr. Dies wurde nie publiziert.

Frage: Dieses Interview?

W. Putin: Nein, diese Arbeitstreffen der deutschen Politiker Genscher, Kohl und Bahr mit der sowjetischen Führung: Gorbatschow und Herrn Falin, der meine ich damals die Internationale Abteilung des ZK geleitet hat. Dies war nie der Öffentlichkeit preisgegeben worden. Sie und Ihre Leser werden die ersten sein, die über dieses Gespräch der 90er Jahre erfahren. Schauen Sie, was Herr Egon Bahr sagt: „Wenn bei der Vereinigung Deutschlands keine entscheidenden Schritte zur Überwindung der Spaltung Europas in verfeindete Blöcke getan werden, kann die Entwicklung einen sehr unerfreulichen Charakter annehmen, der die UdSSR in eine internationale Isolierung stürzt“. Das wurde am 26. Juni des Jahres 90 gesagt.

Herr Bahr schlug konkrete Dinge vor. Er sprach von der Notwendigkeit einer Schaffung eines neuen Bundes im Zentrum Europas. Es sollte nicht die NATO sich bewegen. Ganz Zentraleuropa, einschließlich Ostdeutschland oder auch ohne dies, sollte sich vereinigen in einen getrennten Bund mit Teilnahme sowohl der Sowjetunion als auch der Vereinigten Staaten. Und hier sagt er: „Die NATO als Organisation, zumindest deren Militärstrukturen sollen sich nicht auf Zentraleuropa ausbreiten“.
Er war schon damals ein Patriarch der europäischen Politik, er hatte eine eigene Ansicht von der Zukunft Europas, und er hat mit seinen sowjetischen Kollegen gesprochen: „Wenn Sie sich damit nicht einverstanden erklären, sondern umgekehrt mit einer Erweiterung der NATO einverstanden sind, und die Sowjetunion ist damit einverstanden, dann werde ich überhaupt nicht mehr nach Moskau kommen“. Verstehen Sie, er war ein sehr kluger Mensch. Er hat darin einen tiefen Sinn gesehen, war überzeugt davon, daß man das Format absolut verändern muß und wegkommen von den Zeiten des „Kalten Krieges“.
Und wir haben davon gar nichts gemacht.

Frage : Ist er nochmal nach Moskau gekommen?

W. Putin: Ich weiß es nicht. Das war ein Gespräch am 27. Februar 1990. Das ist die Niederschrift des Gespräches zwischen Falin von Seiten der Sowjetunion und von Seiten deutscher Politiker Herr Egon Bahr und Voigt.

Was ist tatsächlich passiert? Passiert ist das, wovor Herr Bahr gewarnt hatte. Er hatte gewarnt, daß man die Militärstrukturen nicht nach Osten entwickeln darf – der nordatlantische Block. Man muß etwas Gemeinsames schaffen, was ganz Europa vereinigt.
Nichts davon ist geschehen, sondern es ist genau das Umgekehrte passiert – es geschah das, wovor er gewarnt hatte: die Infrastruktur der NATO begann sich nach Osten zu entwickeln, und es passierte die Ausweitung.

Wir haben tausendmal vernommen, wie ein Mantra, das von unseren amerikanischen und europäischen Politikern wiederholt wurde: die Länder haben ein Recht darauf auszuwählen, auf welche Art sie ihre Sicherheit gewährleisten. Ja, wir wissen davon. Das ist die Wahrheit. Aber die Wahrheit ist auch, daß andere Länder das Recht haben, Entscheidungen zu treffen, ob sie ihre eigene Organisation erweitern oder nicht, so zu handeln, wie sie es für zielführend halten, vom Standpunkt der Gewährleistung der allgemeinen internationalen Sicherheit. Und die führenden Mitglieder der NATO hätten sagen können: nein, wir sind erfreut, daß ihr euch uns anschließen wollt, aber wir sind nicht bereit, unsere Organisation auszuweiten, wir sehen die Zukunft Europas anders.

In den vergangenen 20 – 25 Jahren, besonders nach dem Zerfall der Sowjetunion, als das zweite Machtzentrum in der Welt verschwand, entstand der Wunsch, das vollständige Vergnügen von seinem alleinigen Verbleib an der Spitze des Weltenruhms, der Macht und des Wohlstandes zu genießen. Und es gab überhaupt keinen Wunsch mehr, weder sich an das internationale Recht zu halten, noch an das Statut der Organisation der Vereinten Nationen. Dort wo diese störten, wurde uns erklärt, daß die UNO veraltet sei.

Außer der Erweiterung der NATO nach Osten entstand auf dem Gebiet der Sicherheit das System der Raketenabwehr. All dies in Europa entwickelt sich unter dem Vorwand der Beschneidung der iranischen Atomgefahr.

Im Jahre 2009 hat der jetzige Präsident der Vereinigten Staaten Herr Barack Obama gesagt, daß wenn die Atomgefahr des Irans aufhört zu existieren, dann keinerlei Stimulus für die Schaffung des Systems der Raketenabwehr mehr da wäre, dieses Stimulus wird verschwinden.
Aber der Vertrag mit dem Iran ist unterzeichnet, jetzt werden die Fragen der Aufhebung der Sanktionen geprüft, alles ist unter Kontrolle der IAIA gestellt, das erste Uran wird schon auf das Territorium Rußlands zur Verarbeitung gebracht, aber das System der Raketenabwehr wird weiter entwickelt. Es sind zweiseitige Vereinbarungen mit der Türkei, Rumänien, Polen und Spanien abgeschlossen. In Spanien werden die Seekräfte stationiert, welche im Bereich der Raketenabwehr wirksam werden sollen. In Rumänien ist schon ein Raketen-Stationierungsbereich geschaffen, in Polen wird er irgendwo im Jahre 18 entstehen, in der Türkei wird der Radar stationiert.

Wir haben aktiv Einspruch erhoben gegen das, was passiert ist, sagen wir, im Irak, in Libyen, in einigen anderen Ländern. Wir haben gesagt: das soll man nicht tun, man soll nicht dort einmarschieren und man soll nicht diese Fehler machen. Man hat uns nicht mal zugehört! Im Gegenteil, man meinte, daß wir irgendeine antiwestliche, eine dem Westen feindliche Position einnehmen.
Und jetzt, da sie hunderttausende, schon Millionen Flüchtlinge haben, wie denken Sie, war unsere Position eine antiwestliche oder eine prowestliche?

Frage : Soweit in verstanden habe, haben Sie die Fehler, die der Westen in Bezug auf Ihr Land gemacht hat, zusammengefaßt. Wie meinen Sie, hat Rußland von seiner Seite in diesen 25 Jahren irgendwelche Fehler zugelassen?

W. Putin: Ja, das hat es. Wir haben unsere nationalen Interessen nicht erklärt, aber das hätten wir tun sollen von Anfang an. Und dann wäre die Welt möglicherweise ein wenig mehr ausgewogen.

Frage : Das was Sie jetzt gesagt haben, bedeutet, daß beginnend mit den Jahren 1990-1991, vom Zeitpunkt des Zerfalls der Sowjetunion an, in den Folgejahren Rußland nicht ausreichend klar seine nationalen Interessen formuliert hat?

W. Putin: Absolut.

Frage : Wir wissen, daß Sie ein besonderes Verhältnis zu Deutschland haben. Vor zehn Jahren haben Sie in einem Interview mit uns aus Anlaß des 60. Jahrestages des Beendigung des Zweiten Weltkrieges gesagt, daß in der Geschichte Rußland und Deutschland einander nie so nah waren wie jetzt.
Was ist nach Ihrer Meinung von dieser Nähe zum jetzigen Zeitpunkt geblieben?

W. Putin: Die gegenseitige Sympathie der beiden Völker – das ist das wichtigste, das liegt in der Basis unserer Beziehungen.

Frage : Hier hat sich nichts verändert?

W. Putin: Ich denke nein. Ungeachtet der Versuche – ihrer Versuche, der Versuche ihrer Kollegen – unsere Beziehungen mit Hilfe der Massenmedien und der antirussischen Propaganda zu zerstören, scheint mir, daß es nicht so gelungen ist, wie sie es gewollt haben. Nicht Sie persönlich, natürlich. Ich meine die Massenmedien überhaupt, insgesamt, darunter in Deutschland. In Deutschland gibt es einen sehr starken ausländischen Einfluß auf die Massenmedien, vor allem von über den Ozean.

Sie haben gesagt, daß ich alles aufgeführt habe, was von Seiten des Westens an Fehlern gemacht wurde. Ich habe nicht alles aufgezählt, ich habe nur einige Dinge genannt, die am wichtigsten sind. Nach dem Zerfall der Sowjetunion sind bei uns derart komplizierte Prozesse innerhalb Rußlands selbst entstanden. Das ist der Rückgang der Industrieproduktion, der Zerfall der Sozialsysteme, der Separatismus und besonders die offensichtlichen Attacken des internationalen Terrorismus.

Natürlich sind wir selbst daran schuld, was soll man sagen, da ist niemand zu beschuldigen. Aber daß der internationale Terrorismus benutzt wurde im Kampf gegen Rußland, und man hat entweder nicht darauf geachtet, oder hat umgekehrt das unterstützt – den staatsfeindlichen Kräften Rußlands wurde politische, Informations-, finanzielle und manchmal sogar militärische Unterstützung gewährt – das ist für uns ein offensichtlicher Fakt. Und natürlich, wissen Sie, haben wir zu jenem Zeitpunkt erkannt, daß Gespräche Gerede sind, aber die geopolitischen Interessen eine völlig andere Sache.

Zu den russisch-deutschen Beziehungen. Wahrlich, im Jahre 2005 sind sie auf ein sehr hohes Niveau gestiegen, und weiter hätten sie sich sehr erfolgreich entwickeln können. Der Warenaustausch zwischen uns wuchs auf über 80 Milliarden Dollar.

Eine riesige Anzahl von Arbeitsplätzen in Deutschland wurde dank der Zusammenarbeit zwischen Rußland und Deutschland geschaffen. Wir haben gemeinsam uns bemüht, die unerfreuliche Entwicklung der Ereignisse im Nahen Osten, vor allem im Irak zu verhindern.

Wir haben sehr ernsthafte Schritte in der Erweiterung der energetischen Zusammenarbeit unternommen. Eine riesige Anzahl deutscher Unternehmer hat ein Geschäft in Rußland eröffnet, Tausende Unternehmen entstanden. Der Austausch zwischen den Bürgern wuchs in der Anzahl, die humanitären Kontakte entwickelten sich. In dieser Zeit wurde auch das gesellschaftliche Forum „Petersburger Dialog“ geschaffen.

Ich habe gesagt, daß der Warenaustausch zwischen uns 83 ‒ 85 Milliarden Dollar war, und in den ersten Monaten des laufenden Jahres ist er auf die Hälfte gefallen. Ich denke, daß er zum Jahresende irgendwo unter 40 Milliarden liegen wird, nicht mehr. Er ist auf 50 Prozent gefallen.

Dessen ungeachtet bleiben unsere Beziehungen erhalten, wir treffen uns regelmäßig mit dem Bundeskanzler bei verschiedenen Gelegenheiten, ich glaube sieben Mal haben wir uns im vergangenen Jahr getroffen, 20 Mal haben wir telefonisch geredet. Es finden wechselweise Jahre der Literatur und der deutschen Sprache bei uns, und entsprechend der russischen Sprache in Deutschland statt, in diesem Jahr planen wir ein Jahr des Jugendaustausches – das heißt unsere Beziehungen entwickeln sich trotz allem, Gott sei dank. Ich hoffe, daß sie sich auch weiterhin entwickeln werden. Wir werden die Schwierigkeiten, mit denen wir heute konfrontiert sind, überwinden.

Frage : Soweit ich es aus Ihren Aussagen verstanden habe, hätte die NATO seinerzeit den osteuropäischen Staaten sagen sollen, daß sie sie nicht aufnehmen wird. Wie denken Sie, hätte die NATO das überstanden?

W. Putin: Natürlich.

Frage : Aber das ist doch im NATO-Statut so fixiert.

W. Putin: Und wer schreibt das Statut? Menschen.
Wie, ist etwa im Statut geschrieben, daß die NATO verpflichtet ist, alle aufzunehmen, die das wünschen? Nein.
Man braucht Kriterien, man braucht Bedingungen. Gäbe es den politischen Willen, könnte man alles machen , was man gewollt hätte. Man wollte einfach nicht. Man wollte allein herrschen. Man hat sich auf diesen Thron gesetzt.
Und was weiter? Jetzt erörtern wir Krisensituationen.

Aber wenn man es so gemacht hätte, wie es der alte kluge Deutsche, Herr Egon Bahr, vorgeschlagen hatte, etwas ganz Neues, Europa vereinendes zu erschaffen, dann gäbe es diese Krisen nicht.
Es gäbe eine andere Situation, es gäbe eigene Probleme. Vielleicht würden diese nicht eine solche Schärfe erreichen, verstehen Sie?

Frage : Es gibt die Theorie, daß es zwei Putins gibt: ein junger, bis zum Jahre 2007, der von der Solidarität mit den Amerikanern gesprochen hat, Schröder war sein Freund, und dann, ab 2007 erschien ein anderer Putin. Im Jahre 2000 haben Sie gesagt: wir dürfen nie wieder eine Konfrontation in Europa haben, man muß alles tun dafür, diese zu überwinden. Und jetzt haben wir diese Konfrontation.
Ich habe dazu eine ganz direkte Frage an Sie. Wann bekommen wir den vorherigen Putin zurück?

W. Putin: Ich habe mich nie verändert. Erstens fühle ich mich auch heute jung. Ich war der Freund von Schröder, und ich bin der Freund von Schröder geblieben. Nichts hat sich verändert.

Und was das Verhältnis zu den Problemen betrifft, zu solchen wie den Kampf gegen den Terrorismus, so hat sich auch nichts geändert. Ja, damals, am 11. September, war ich der erste, der Präsident Busch angerufen hat und ihm meine Solidarität ausgedrückt habe. Und wir waren bereit, alles zu tun, um gemeinsam gegen den Terrorismus zu kämpfen. Jetzt, als die Terrorakte in Paris passierten, habe ich auch gesprochen, und mich dann mit Frankreichs Präsident Hollande getroffen.

Wenn man damals Schröder und Chirac zugehört hätte, und mir zugehört hätte, dann wäre möglicherweise die heutigen Terrorakte in Paris nicht passiert, weil es dann einen solchen Ausbruch des Terrorismus auf den Territorien des Iraks, Libyens und anderer Länder des Nahen Ostens nicht gegeben hätte.

Wir haben heute gemeinsame Bedrohungen, wir wollten und wollen auch heute zur Vereinigung der Anstrengungen aller Staaten der Welt streben, sowohl in Europa als auch in der ganzen Welt, für den Kampf gegen diese Bedrohungen.
Das ist nicht nur der Terrorismus, das ist auch die Kriminalität, der Menschenhandel, das ist der Kampf um den Erhalt der Umwelt – es gibt viele gemeinsame Probleme.
Aber das bedeutet nicht, daß wir jedes Mal mit allen einverstanden sein müssen zu diesen oder anderen Fragen. Und wenn jemandem unserer Position nicht gefällt, dann ist es nicht die beste Methode, uns zu Feinden zu erklären.
Möglicherweise ist es manchmal besser zuzuhören und kritisch zu überdenken, worin man einverstanden ist, und gemeinsame Lösungen zu suchen?
Genau darüber habe ich in New York auf der 70-Jahrfeier der Gründung der UNO gesprochen.

Frage : Ich möchte die Meinung äußern, daß heute die Herausforderungen des Kampfes mit dem islamistischen Terrorismus derart scharf sind, daß die Rußland erneut mit dem Westen vereinigen könnten in diesem Kampf, aber es entsteht das Problem der Krim. Ist die Krim das wirklich wert, die gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Westen auf eine Karte zu setzen?

W. Putin: Was verstehen Sie unter dem Wort „Krim“?

Frage : Die Veränderung der Grenzen.

W. Putin: Aber ich verstehen darunter die Menschen – 2,5 Millionen Menschen. Das sind Menschen, die verschreckt vom Umsturz waren, das muß man klar sagen, sie waren besorgt über den Staatsstreich in der Ukraine. Und nach dem Umsturz in Kiew, und das war nichts anderes als ein Staatsstreich, egal wie man das beschönigen möchte, sind extrem nationalistisch gesinnte Kräfte damals an die Macht gekommen, und die teilweise, in bedeutendem Maße an die Macht kamen, sie haben einfach direkt die Menschen bedroht. Sowohl die russischen Menschen, als auch die russischsprachigen Menschen, die in der Ukraine leben, und auf der Krim im Besonderen, weil dort die Konzentration der russischen und russischsprachigen stärker ist als in anderen Teilen der Ukraine.

Was haben wir gemacht? Wir haben nicht Kriege geführt, wir haben niemanden besetzt, nirgends wurde geschossen, nicht ein einziger Mensch ist im Ergebnis der Ereignisse auf der Krim gestorben. Nicht einer!
Wir haben die Streitkräfte nur dazu benutzt, um die dort befindlichen etwas über 20.000 Militärangehörigen der Ukraine zurückzuhalten von der Einmischung in die freie Willensentscheidung der dort lebenden Menschen. Die Leute sind zum Referendum gegangen und haben abgestimmt. Sie wollten zu Rußland gehören.

Die Frage ist: was ist Demokratie? Demokratie ist der Wille des Volkes, die Menschen wollten so leben, wie sie abgestimmt haben. Für mich ist nicht das Territorium wichtig und nicht die Grenzen, sondern das Schicksal der Menschen.

Frage : Aber die Grenzen sind Bestandteil der europäischen Friedensordnung. Sie haben davon gesprochen, daß genau dies sehr wichtig ist, darunter auch in Hinsicht auf die Erweiterung der NATO.

W. Putin: Es ist wichtig, jederzeit das internationale Recht einzuhalten. Im Falle der Krim wurde das internationale Recht nicht gebrochen. Im Übereinstimmung mit dem Statut der Organisation der Vereinten Nationen hat jedes Volk das Recht aus Selbstbestimmung.
Im Falle des Kosovo hat das Internationale Gericht der UNO bestimmt, daß es bei der Entscheidung der Frage über die Souveränität möglich ist, die Meinung der Zentralmacht nicht zu berücksichtigen.
Nehmen Sie, wenn sie eine seriöse Zeitung sind, die ehrlich gegenüber ihren Lesern ist, holen Sie aus dem Archiv, den Auftritt des Vertreters der BRD vor diesem Internationalen Gericht und zitieren sie ihn.
Nehmen Sie den Brief, den meine ich das amerikanische State Department geschrieben hat, oder den Auftritt des Vertreters von Großbritannien. Tun Sie das und lesen Sie durch, was dort geschrieben steht.
Der Kosovo hat seine Unabhängigkeit erklärt, und die ganze Welt hat das angenommen, und, im Wesen, wissen Sie auf welche Weise?

Frage : Nach einem Krieg?

W. Putin: Nein, durch Entscheidung des Parlaments. Die haben nicht mal ein Referendum durchgeführt.

Was ist auf der Krim geschehen?
Zum ersten wurde das Krim-Parlament im Jahre 2010 gewählt, und damals gehörte die Krim zur Ukraine. Das ist außerordentlich wichtig, worüber ich jetzt spreche.
Es haben sich die Abgeordneten getroffen, die gewählt worden waren, als die Krim noch zur Ukraine gehört hat, sie haben für die Unabhängigkeit gestimmt und ein Referendum angeordnet. Und die Bürger haben in diesem Referendum für einen Wiedervereinigung mit Rußland gestimmt.
Außerdem, wie Sie richtig gesagt haben, haben die Ereignisse im Kosovo nach mehreren Jahren Krieg und einer faktischen Intervention der NATO-Länder stattgefunden, nach einer Bombardierung Jugoslawiens, nach Raketenangriffe auf Belgrad.

Jetzt möchte ich Sie fragen: wenn die Kosovaren das Recht auf Selbstbestimmung haben, warum haben die Einwohner der Krim nicht genau dasselbe Recht?
Wenn wir wollen, daß die Beziehungen zwischen Rußland und unseren Freunden – den Nachbarn in Europa und in der ganzen Welt, auf eine positive, konstruktive Weise gestaltet werden, dann muß als Minimum ein Umstand, eine Bedingung berücksichtigt werden – man muß sich gegenseitig achten, die gegenseitigen Interessen achten und einheitliche Regeln einhalten, und nicht diese jedes Mal ändern, wenn es für wen auch immer vorteilhaft ist.

Sie haben mich gefragt: ist ihr ergebener Diener ein Freund oder kein Freund? Die Beziehungen zwischen den Staaten werden ein wenig auf einer anderen Grundlage aufgebaut als die Beziehungen zwischen den Menschen.
Ich bin weder Freund, noch Braut und auch nicht Bräutigam, ich bin der Präsident der Russischen Föderation.
146 Millionen Menschen – diese Menschen haben ihre Interessen, und ich bin verpflichtet, für diese einzutreten.
Wir sind bereit, dieses nicht in einer Konfrontation zu tun, wir sind bereit Kompromisse zu suchen, aber natürlich auf der Grundlage des Internationale Rechts, das auf einheitliche Weise von allen verstanden wird.

Frage : Wenn Sie sagen, daß auf der Krim kein Verstoß gegen das internationale Recht war, wie können Sie dann ihrer Bevölkerung, ihren Menschen erklären, daß im Ergebnis dieses Schrittes der Westen, darunter auch die von ihnen zitierte Frau Merkel, Sanktionen gegen Rußland eingeführt haben, unter denen die russische Bevölkerung leidet?

W. Putin: Wissen Sie, die russische Bevölkerung fühlt wunderbar mit dem Herzen und versteht mit dem Verstand, was vor sich geht.
Napoleon hat mal gesagt, daß Gerechtigkeit die Verkörperung Gottes auf Erden ist. Die Wiedervereinigung der Krim mit Rußland ist eine gerechte Entscheidung.

Was die Reaktion unserer westlichen Partner betrifft, so scheint mir, daß sie fehlerhaft war und nicht auf die Unterstützung der Ukraine gerichtet ist, sondern auf die Eindämmung des Wachstums der Möglichkeiten Rußlands.
Mir scheint, daß man dies nicht hätte tun sollen, und darin besteht der Hauptfehler, sondern man muß umgekehrt die Möglichkeiten für das gegenseitige Wachstum nutzen, für die gemeinsame Lösung der Probleme, vor denen wir stehen.

Sie haben von den Sanktionen gesprochen. Ich denke, daß dies eine dumme und schädliche Entscheidung ist. Ich habe davon gesprochen, daß unser Warenaustausch mit Deutschland bei 83 – 85 Milliarden Dollar war und Tausende Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen wurden im Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit.
Für uns irgendwelche Beschränkungen? Das ist nicht die schwierigste Sache, die wir zu überstehen haben, aber es ist auch schädlich für unsere Wirtschaft – den Zugang zu den äußeren Finanzmärkten.

Was den größeren Schaden anbelangt, welcher mit der heutigen Situation angerichtet wird, so ist das natürlich vor allem in unserer Wirtschaft – das ist der Schaden von der Senkung der Preise auf unsere traditionellen Exportwaren. Aber im ersten wie im zweiten gibt es negative, aber so seltsam das auch ist, gibt es auch positive Dinge.
Wenn die Preise für Erdöl hoch sind, können wir uns schwer zurückhalten, diese Erdöleinnahmen für die laufenden Ausgaben zu verwenden. Und das Nicht-Erdöl-Defizit ist gewachsen, nach meiner Ansicht, bis zu einer sehr gefährlichen Marke. Jetzt sind wir gezwungen dieses zu senken. Und das läßt gesunden…

Frage : Das Haushaltsdefizit?

W. Putin: Wir trennen. Wir haben ein Gesamt-Defizit und wir haben Nicht-Erdöl-Einnahmen. Es gibt Einnahmen, die wir von Erdöl und Gas erhalten, und wir trennen das noch von allem anderen.

Das Gesamtdefizit ist nicht groß. Aber wenn man das Nicht-Erdöl herausnimmt, dann ergibt es sich von Erdöl und Gas als zu groß. Und um dieses zu verringern, führt ein Land wie, sagen wir, Norwegen einen wesentlichen Teil der Nicht-Erdöl-Einnahmen in Reserven ab.
Es ist sehr schwer, sich davon zurückzuhalten, für die laufenden Ausgaben, ich wiederhole das nochmals, die Einnahmen aus Erdöl und Gas auszugeben. Gerade die Verringerung dieser Ausgaben läßt die Wirtschaft gesunden, das ist das erste.

Und das zweite: man kann alles für die Petrodollars kaufen. Und wenn die Einnahmen daraus hoch sind, dann geschieht eine Destimulierung der eigenen Entwicklung, besonders in den Hochtechnologie-Bereichen.
Wir haben einen Abfall des BIP um 3,8 Prozent und der Industrieproduktion um 3,3 Prozent, die Inflation ist um 12,7 Prozent gestiegen. Das ist viel, aber bei all dem verbleibt uns eine positive Außenhandelsbilanz, und wir haben erstmals seit vielen Jahren einen Anstieg des Exportvolumens von Erzeugnissen mit einem hohen Mehrwert. Dies ist genau ein vollkommen positiver Prozeß in der Wirtschaft.

Wir erhalten uns ein hohes Niveau der Reserven, die Zentralbank hat etwa 340 Milliarden an Gold- und Valuta-Reserven, ich kann mich da irren, aber es sind über 300 Milliarden. Und zwei Reservefonds der Regierung mit ca. je 70, 80 Milliarden, der eine mit 70, der andere mit 80. Wir denken, daß wir nach und nach dennoch auf eine Stabilisierung und einen Aufschwung in der Wirtschaft herauskommen werden.
Wir haben ein ganzes Paket von Programmen, darunter auch zur sogenannten Importablösung, und dies sind eben die Investitionen in die Hochtechnologie-Bereiche.

Frage : Die Frage der Sanktionen sowie die Frage der Krim haben Sie oft mit Frau Bundeskanzler Merkel erörtert. Verstehen Sie sie? Vertrauen Sie ihr?

W. Putin: Ja, ich bin überzeugt, daß sie ein sehr aufrichtiger Mensch ist. Sie hat bestimmte Rahmen, innerhalb derer sie arbeiten muß, aber sie ist aufrichtig, und daran zweifle ich nicht, sie strebt nach der Suche von Lösungen zur Regulierung, darunter auch der Situation im Südosten der Ukraine.

Sie haben von den Sanktionen gesprochen. Alle reden davon, daß unbedingt die Minsker Vereinbarungen auszuführen sind, und dann kann man die Frage der Sanktionen überprüfen.
Glauben Sie mir, dies bekommt jetzt den Charakter eines absurden Theaters, weil das Grundlegende, was zur Durchführung der Minsker Vereinbarungen zu tun ist, auf der Seite der heutigen Kiewer Machthaber liegt.
Man kann nicht von Moskau das verlangen, was Kiew tun muß.
Zum Bespiel, das Wichtigste im ganzen Prozeß der Regulierung, die Schlüsselfrage ist eine Frage politischen Charakters, und im Zentrum ist die Verfassungsreform. Das ist der 11. Punkt der Minsker Vereinbarungen. Dort ist direkt aufgeschrieben, daß eine Verfassungsreform durchzuführen ist, wobei nicht in Moskau diese Entscheidungen getroffen werden müssen!

Da sehen Sie, wir haben alles gekennzeichnet: Durchführung einer Verfassungsreform in der Ukraine mit Inkrafttreten zum, Ende des Jahres 2015. Punkt 11.
2015 ist vorbei.

Frage : Die Verfassungsreform sollte durchgeführt werden, nachdem alle Kampfhandlungen gestoppt sein werden. War das so aufgeschrieben?

W. Putin: Nein, so nicht.

Schauen Sie, ich gebe Ihnen das in englischer Sprache. Was ist dort aufgeschrieben? Punkt 9 – Wiederherstellung der vollständigen Kontrolle über die Staatsgrenze von Seiten der Regierung der Ukraine auf der Grundlage des Gesetzes der Ukraine über die Verfassungsreform zum Ende des Jahres 2015 unter der Bedingung der Erfüllung des Punktes 11, d.h. der Durchführung der Verfassungsreform.

Das heißt zuerst die Verfassungsreform, die politischen Prozesse, und dann auf der Grundlage dieser Prozesse die Schaffung einer Atmosphäre des Vertrauens und des Abschlusses aller Prozesse, darunter die Schließung der Grenzen.
Unsere europäischen Partner – sowohl der Kanzler der BRD, als auch der Präsident Frankreichs – müssen irgendwie das besser ergründen, scheint mir, diese Probleme.

Frage : Sie denken, daß dies nicht so ist?

W. Putin: Ich denke, daß sie viele eigene Probleme haben. Aber wenn wir uns schon mit diesen befassen, dann muß man auch darin eindringen.
Zum Beispiel, hier ist aufgeschrieben, daß die Veränderungen in der Verfassung auf einer dauerhaften Grundlage erfolgen müssen. Die Regierung der Ukraine hat Übergangsbestimmungen eingebracht, hat dort ein Gesetz über den Sonderstatus implementiert, das sie früher angenommen hat.
Aber dieses Gesetz, das sie in die Verfassung eingebracht haben, ist nur für drei Jahre gültig. Zwei Jahre davon sind bereits vergangen.

Als wir uns damals in Paris getroffen haben, waren sowohl der Kanzler der BRD als auch der Präsident Frankreichs damit einverstanden, daß dieses Gesetz einen anderen Charakter erhalten muß, und daß es auf dauerhafter Grundlage dort eingebracht werden muß. Sowohl der Präsident Frankreichs als auch der Kanzler haben das bestätigt.
Aber über diese Verfassung wurde nicht einmal in der jetzt vorliegenden Form abgestimmt, und das Gesetz hat keinen Status eines dauerhaften erhalten.
Wie kann man von Moskau das fordern, was in Kiew unsere Kollegen mit ihrer Entscheidung tun müssen?

Frage : Wie ist Ihr jetziges Verhältnis zur Frau Bundeskanzler? Sie haben seinerzeit gesagt, daß Sie von ihren Qualitäten begeistert sind. Wie sieht es jetzt damit aus?

W. Putin: Wann hab ich das gesagt?

Frage : Das heißt Sie achten Sie.

W. Putin: Ich stehe auch jetzt zu ihr in dieser Beziehung. Ich habe schon gesagt, daß sie ein sehr aufrichtiger Mensch ist, sehr professionell. Auf jeden Fall ist das Niveau des Vertrauens, scheint mir, sehr hoch.

Frage : Ich stelle Ihnen eine sehr persönliche Frage. Als im Jahre 2007 Frau Bundeskanzler Sie in Sotschi besucht hat, wußten Sie da, daß sie von Hunden Angst hat?

W. Putin: Nein, natürlich nicht. Davon habe ich nichts gewußt. Umgekehrt, ich wollte ihr etwas angenehmes tun, als ich ihr meinen Hund gezeigt habe. Ich habe mich dann mit ihr erklärt und dafür entschuldigt.

<…>

Quelle: http://kremlin.ru/events/president/news/51154
© für die Übersetzung ins Deutsche: Luckyhans

 

Russland kommt zu Hilfe

Lasha Darkmoon und Tyler Durden

8. Oktober 2015

Übersetzung Remo Santini

Da Russland Syrien zu Hilfe kommt, knirschen die Amerikaner wütend mit den Zähnen und fragen sich, wie sie die Rettungsmission Russlands sabotieren könnten.

Bezieht sich auf diesen Artikel,von Tyler Durden.

Mit einem einführenden Kommentar von Lasha Darkmoon.

VORWÄRTS RUSSISCHE SOLDATEN!

Russische Marineinfanterie vor ihrer Ankunft in Syrien, um die Assad-Regierung zu unterstützen.

LASHA DARKMOON: Es gibt keine Andeutung, dass Russland tatsächlich „gedroht hatte“ jene vier israelischen Flugzeuge über Syrien ab zuschießen – vorausgesetzt diese Geschichte ist wahr. Die Drohung war implizit, als die Russen die israelischen Flugzeuge verscheuchten. Die israelischen Eindringlinge in syrischen Luftraum wussten, dass sie kein Recht hatten, sich da aufzuhalten. Dies war es, warum sie Fersengeld gaben und vor den Russen flohen. Russland teilte den Israelis klipp und klar mit: „Syrien ist nun unser Protektorat. Ihr könnt eure Flugzeuge nicht mehr nach Belieben über Syrien fliegen, ohne Bewilligung von Präsident Assad und ohne russische Zustimmung. EINTRITT VERBOTEN!“

Diese neusten Entwicklungen haben enorme Konsequenzen für die Region.

Wenn Syrien nun effektiv zu einem russischen Protektorat geworden ist, ergibt sich daraus logischerweise, dass es fortan KEINEN Flugzeugen mehr erlaubt sein sollte, ohne Assads Bewilligung und Russlands Zustimmung im syrischen Luftraum zu fliegen. Dies wird nicht nur für israelische Flugzeuge gelten, sondern damit auch für die amerikanischen, britischen und französischen Flugzeuge. Die Unterscheidung zwischen den „guten Terroristen“ (die vom Westen unterstützten syrischen „Rebellen“) und den „bösen Terroristen“ und ihren Zweigfirmen (ISIS und ähnliche) wird bald verschwinden.

Das russische Ziel ist es, die Regierung Assad zu unterstützen. Deswegen werden nun alle die vom Westen unterstützten „Rebellen“-Truppen in Syrien fortan als tödliche Feinde Syriens betrachtet und wahrscheinlich eliminiert werden. Putin hat jedes Recht, die auf der amerikanischen Gehaltsliste stehenden moslemischen Söldner zu bombardieren. Jeder, der gegen Assad ist, wird mit voller Rechtfertigung eliminiert werden, denn es gibt überhaupt keine Beweise dafür, dass Assad der „Kriegsverbrecher“ sein soll, zu dem ihn Amerika und seine Vasallenstaaten der NATO stempeln wollen. [Wie heißt es doch so schön: „Es kehre jeder vor seiner eigenen Tür!“ Und die NATO-Länder hätten genug damit zu tun, sich um ihre eigenen Kriegsverbrecher zu kümmern, beginnend etwa Bush & Co., Blair und Sarkozy (AdÜ).] Immerhin soll Assad jetzt vor einen internationalen Gerichtshof gebracht und für schuldig erklärt werden.

Iranische Truppen und die Hisbollah haben ferner jedes Recht, Syrien zu betreten und es vor seinen Feinden zu beschützen – sie tun dies ausgestattet mit Assads Erlaubnis und Russlands Zustimmung. Wie es der folgende Artikel von Tyler Durden erklärt, ist es tatsächlich nur eine Frage der Zeit, bis russische Bodentruppen Syrien betreten werden, um die Regierung Assad zu stärken.

Soll ein Krieg zwischen Amerika und Russland verhindert werden, sollten keinesfalls amerikanische Bodentruppen nach Syrien entsandt werden, angeblich um ISIS und ihre Filialen zu zerstören. Russland kann dies durchaus angemessen selber tun, ohne Amerikas fragwürdige und verspätete „Hilfe“. Unglücklicherweise scheint nun laut Durden eine amerikanische Intervention eine der Karten zu sein.

Mit einer Karte, wo auf der einen Seite Russland steht, das bestrebt ist, die“ Assad-Regierung intakt zu halten, und auf der anderen Seite Amerika, das versucht, sie zu zerstören und Assad durch einen zionistischen Handlanger zu ersetzen, der glücklich ist, Befehle von Israel zu bekommen, ergibt sich daraus ein ausgewachsenes Rezept für eine Katastrophe. [LD]

PUTIN ÜBERLEGT ZWEIMAL,

DEN GRUSLIGEN HÄNDEDRUCK ANZUNEHMEN

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Steht Syrien ein Bodenkrieg bevor? USA beschuldigen Russland in Syrien eine Landkampagne zu lancieren

Tyler Durden

Während die USA erstaunt und aufgebracht waren über die erstaunlich schnelle Wendung bei den Ereignissen in Syrien, wo Russland in weniger als einem Monat eine massive, von Syrien ausgehende Luftkampagne gegen das, was es ISIS-Terroristen nennt, entfesselte, sogar als die USA Putin beschuldigen, „moderate Rebellen“ anzugreifen, können sie schwerlich zu der Beschuldigung Zuflucht nehmen, dass Putin die syrische Souveränität verletze: Denn immerhin ist Russland das einzige Land, das von Syrien offiziell gebeten wurde, die „terroristische Bedrohung“, die ISIS ist, auszurotten.

Dann, letzten Freitag, erhöhte Syrien den Einsatz noch einmal, als, wie Bloomberg berichtete, ein Anhänger der Assad-Regierung sagte: „Terrorismus kann nicht nur von der Luft aus bekämpft werden“, und einen Aufruf machte für mehr militärische Beteiligung, um den islamischen Staat zu besiegen.

In einer trotzigen Rede an der UNO-Generalversammlung in New York kritisierte der syrischen Außenminister Walid Al-Muallem die derzeitige Vorgehensweise, um die Gruppe zu bekämpfen, die weite Teile des Landes eroberte und sich anschickte Präsident Baschar Al-Assads Küstenfestung in Latakia anzugreifen. Diese Landgewinne lösten die russische Intervention aus.

Luftangriffe sind nutzlos, es sei denn, sie seien koordiniert mit der Syrischen Arabischen Armee, der einzigen Kraft um den Terrorismus zu bekämpfen“, sagte Al-Muallem, der auch den Titel eines Vizepremierministers besitzt, am Freitag, dem letzten Redetag, vor einer beinahe leeren Versammlungshalle.

Die logische Konsequenz davon ist, dass Syrien Russland nächstens einlädt – wenn es das nicht bereits getan hat, der russischen Luftwaffe russische Bodentruppen beizufügen, um den tollen Strohmann namens ISIS auszurotten, welcher bis vor kurzem der Vorwand für die „Koalitions“-Kräfte gewesen war, um mit vollkommener Missachtung der syrischen Souveränität Syrien zu bombardieren, und zwar mit der Absicht, Assads Armee zu zerstören, damit die CIA durch Einsetzen eines prowestlichen Präsidenten einen Regierungswechsel erledigen kann, eines Politikers, der die Durchquerung des Landes durch eine katarische Gaspipeline erlauben wird.

Ob diese Einschätzung nun exakt ist oder nicht, ist unwichtig, weil heute früher am Tag die USA beschlossen, genau darauf aufzuspringen, wie CNN berichtete, entsprechend der jüngsten amerikanischen Beurteilungen von Moskaus Aktivitäten in Westsyrien. „Russland hat mehrere Bodenkampfwaffen und Soldaten in das Gebiet verlegt, um eventuell die syrischen Kräfte in der Feldplanung zu unterstützen, um die Antiregierungskräfte anzugreifen, so sagen zwei Vertreter der US-Verteidigung.“

Die USA betrachten diese Bewegung dahingehend, dass Russland „seine Bodenaktivitäten in Syrien intensiviert“, um diese Kräfte anzugreifen, eher als ISIS-Elemente, wie einer der Vertreter erklärt.

Man glaubt, dass die Russen die Waffen so positionieren, um fähig zu sein eine syrische Bodenoffensive zu unterstützen, sagten die Vertreter.

Die Ausrüstung umfasst mehrere Geschütze, sowie vier BM-30 Mehrfachabschuss-Raketensysteme – die alle als sehr genaue Waffen betrachtet werden. Die Letztere ist zu Schnellfeuer-Raketenstarts fähig. Vor mehreren Wochen haben die Russen etwa ein halbes Dutzend Geschütze in den Hafen von Latakia gebracht.

Ursprünglich hatten die USA gedacht, dass diese für die Verteidigung des Hafens sein könnten, aber die letzte Bewegung ist ein Hinweis auf eventuelle Bodenattacken in den kommenden Tagen, sagte der Vertreter. Die Waffen sind zwischen Homs und Idlib und westlich von Idlib entdeckt worden.

Es ist nicht klar, ob sie sich nun für mögliche Artillerieangriffe in ihrer endgültigen Position befinden.

Die Vertreter sagten auch, dass Russland elektronische Störgeräte nach Syrien gebracht hat. Es ist sowohl ein auf Lastwagen montiertes System beobachtet worden, wie auch eine Anzahl von Haltern, die auf Flugzeuge passen. Dies könnte den Russen möglicherweise die Fähigkeit geben, die Elektronik von Flugzeugen der Koalition zu stören.

Natürlich, beim Spielen des Diplomatie-Spiels gibt man nie seine wahren Absichten zu – oder leugnet sie bis lange nach der Tatsache, und vor einigen Momenten bestritt es die Sprecherin der Russischen Föderation, Valentina Matwiyenko. Laut Interfax sagte Matwiyenko, dass Russland nicht die Absicht habe, an den Bodenoperationen in Syrien teilzunehmen.

Wir beabsichtigen es nicht, und wir werden keine Bodenoperationen unternehmen“, sagte Matwiyenko bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des jordanischen Senatspräsidenten Abdelraouf Al-Rawabdeh. Sie betonte, dass die russische Luftkampagne dazu diene, die Aktionen der regulären syrischen Armee gegen die Terroristen zu unterstützen.

Was ironischerweise auch die Entschuldigung ist für die US-Präsenz in Syrien.

Was geschieht als nächstes? Ein ziemlich wahrscheinlicher Verlauf der Ereignisse wird es sein, dass trotz der Dementis Russlands, das Pentagon die Floskel von einer russischen Bodenkampagne benutzen wird, glaubwürdig oder nicht, um vom Kongress die Erlaubnis zu bekommen, eine „kleine“, zuerst, und dann eine größere Einheit von amerikanischen Bodentruppen nach Syrien zu senden, um – Sie vermuteten es – „ISIS zu bekämpfen“, in Wirklichkeit aber um alles zu tun, um die russischen Truppen daran zu hindern, strategisch wichtige Positionen zu einzunehmen.

Was geschieht dann? Nun, mit der vorhergehend diskutierten russischen Marinekampagne in Syrien als ein wahrscheinlicher nächster Schritt, und mit amerikanischen und russischen Kriegsflugzeugen, die bereits im syrischen Luftraum herumfliegen, und dadurch dass beide Supermächte nun eine legitime Rechtfertigung haben, wenn auch nur in den Augen ihrer eigenen Medien, um Bodentruppen einzusetzen, kann sich nun das, was bis jetzt ein Stellvertreterkrieg war, zu einem ausgewachsenen Landkrieg auf syrischem Boden entwickeln, an dem bald russische und amerikanische Boden-, See- und Luftwaffenkräfte beteiligt sein werden.

Der letzte fehlende Schritt wird es sein, wenn amerikanische Kreuzer, Zerstörer und/oder Schlachtschiffe in der Nähe der syrischen Küste parken, in Ruf- und Schussweite von vergleichbaren russischen Kriegsschiffen. [Ron: Nicht sehr wahrscheinlich!] Beobachtet die wöchentlichen Aktualisierungen der US-Marine, da falls mehrere US-Kriegsschiffe in der Nähe von Syrien Anker werfen, wird dies der Auslöser für die nächste und endgültige Eskalation sein. [Ron: Blödsinn! Das US-Militär ist nicht so dumm. Dies ist panikmachendes Geträller für die USA.]

An diesem Punkt wird die Welt ein Falsche-Flagge-Ereignis entfernt von etwas sein, was einige einen weiteren Weltkrieg nennen könnten, nur diesmal nicht von Serbien aus gestartet, sondern von Syrien aus.

http://abundanthope.net/pages/German_49/Russland-kommt-zu-Hilfe.shtml

 

Warum die NATO Angst vor Russland hat

von Pepe Escobar

übersetzt von Dream-solfier

1. Mai 2015

Der Doppelschlag – Ölpreiskrieg / Überfall auf den Rubel – gedacht, um die russische Wirtschaft zu zerstören und sie durch einen Vasallen für natürliche Ressourcen für den Westen zu ersetzen, ist fehlgeschlagen.

Natürliche Ressourcen sind auch im Wesentlichen der Grund für die Reduzierung des Irans in einen westlichen Vasallen. Das hatte nie etwas zu tun mit der Entwicklung einer Atomwaffe durch Teheran, die sowohl vom Führer der Islamischen Revolution, Ajatollah Khomeini, als auch vom obersten Führer Ayatollah Khamenei verboten wurde.

Im „Neuen Großen Spiel“ in Eurasien ging es immer schon um die Kontrolle der eurasischen Landmassen. Kleinere Rückschläge für das amerikanische Elite-Projekt sagen nicht aus, dass das Spiel zu einem bloßen „Zermürbungskrieg“ begrenzt wird. Eher im Gegenteil.

Alles über PGS

Der Kreml hat mehr als darauf hingewiesen, dass es in der Ukraine zwei definitive rote Linien gibt. Die Ukraine wird nicht der NATO beitreten. Und Moskau wird nicht zulassen, dass die beliebten Republiken von Donezk und Lugansk zerquetscht werden.

Wir nähern uns einer explosionsgefährdeten Frist – wenn die EU-Sanktionen im Juli auslaufen. Die EU ist in Aufruhr aber immer noch in der NATO versklavt – man schaue sich den pathetischen Konvoi „Dragoon Ride“ vom Baltikum nach Polen an oder die zeigefreudige Operation „Atlantic Resolve“ der NATO – mag man entscheiden, sie auszuweiten und sogar versuchen, Russland von SWIFT auszuschließen.

Nur Narren glauben, dass Washington amerikanisches Leben riskieren wird in der Ukraine oder sogar in Polen. Doch lassen wir uns ein paar Schritte voraus planen. Wenn es jemals zu dem Undenkbaren kommen sollte – einem Krieg zwischen der NATO und Russland in der Ukraine – dann sind sich russische Verteidigungskreise sicher über ihre konventionelle und nukleare Überlegenheit auf See und auf Land. Und das Pentagon weiß es. Russland würde die NATO-Kräfte innerhalb von Stunden in Stücke zerreißen. Und dann würde Washingtons schwierigste Entscheidung kommen: die schmähliche Niederlage zu akzeptieren oder sie mit taktischen Nuklearwaffen eskalieren zu lassen.

Das Pentagon weiß, dass Russland die Luft- und Raketenverteidigungsfähigkeiten hat, alles, was in dem US Prompt Global Strike (PGS) eingebettet ist, zu begegnen. Gleichzeitig sagt Moskau, sie würden diese Fähigkeiten lieber nicht nutzen wollen.

Im Gegensatz zur nicht endenden Prahlerei/Dämonisierung durch das Pentagon/NATO, brauchen die russischen Verteidigungskreise keine Werbung dafür, dass sie mit ihren fortschrittlichen Waffen ein paar Generationen vor den USA liegen.

Die Quintessenz ist, dass während das Pentagon im Morast von Afghanistan und im Irak stecken geblieben sind, es vollständig den technologischen Vorsprung von Russland verpasst hat. Das gleiche gilt für Chinas Fähigkeiten, US-Satelliten abzuschießen und damit die amerikanische ICBM Satellitenführung zu pulverisieren.

Das aktuelle privilegierte Szenario für Russland ist, auf Zeit zu spielen, bis sie den russischen Luftraum völlig versiegelt haben, gegen das amerikanische ICBM, Stealth-Flugzeuge und Marschflugkörper – über ihr S-500-System.

Nach Angaben der JIC könnte Washington zum Schurken werden, wenn a) eine extreme Regierung die Vereinigten Staaten übernehmen würde, b) und ein zusätzlicher Vertrauensmangel der Vereinigten Staaten gegenüber einigen ihrer westlichen Verbündeten vorhanden wäre, c) und einige plötzliche Fortschritte in den USA in der Waffentechnologie etc. erzielt werden, sodass die Ungeduld die Oberhand gewinnen könnte.

Das Gespinst des US „ Think Tankland“, russische Militärplaner könnten ihre Überlegenheit für einen Erstschlag gegen die USA nutzen, ist Unsinn, die russische Doktrin ist äußerst defensiv.

Doch das schließt nicht aus, dass Washington in der nächsten Zeit das Undenkbare unternimmt, wenn das Pentagon denkt, selbst in der Position zu sein, in der sich Russland derzeit befindet.

SWIFT Veränderungen

Im gesamten Spiel geht es darum, wer die Wellen beherrscht – das geopolitische Geschenk, was die USA von den Briten geerbt hat. Kontrolle der Meere bedeutete das US-Erbe von fünf Reichen, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande. All jene massiven US getragenen Einsatzkräfte patrouillieren auf allen Ozeanen, um den „Freien Handel“ zu garantieren – wie es in der hegemonialen Propaganda so heißt – könnten sich wie ein Blitz gegen China richten. Es ist ein Mechanismus, ähnlich der sorgfältig choreografierten „von hinten führenden“ Finanzoperation, gleichzeitig den Rubel abstürzen zu lassen/einen Ölkrieg beginnen, um Russland in die Unterwerfung zu zerschlagen.

Washingtons Meisterplan bleibt trügerisch einfach, China durch Japan zu isolieren und Russland durch Deutschland mit ihren zwei Anker, Deutschland und Japan. Russland ist de Fakto die einzige BRICS-Nation, die diesen Meisterplan blockiert.

Dies war der Fall, bis China die neue(N) Seidenstraße(n) startete, was im Wesentlichen die Verknüpfung aller Eurasier in eine „Win-Win“ Gewerbe/Handels Goldgrube für Hochgeschwindigkeitszüge bedeutet, und in den Prozess, Frachttonnagen über das Land abzulenken und weg aus den Meeren.

Also, die unendliche Russland-Dämonisierung der NATO ist tatsächlich kurios, wenn man den ständigen Kampf der NATO gegen die sich ständig weiterentwickelten, komplexen russisch-chinesischen, strategischen Partnerschaft bedenkt. Und in einer nicht so fernen Zukunft, wie ich es bereits angedeutet hatte, haben Deutschland, Russland und China das, was es braucht, um die wesentlichen Säulen eines voll integrierten Eurasien zu sein.

Wie es aussieht, ist es das Schlüssel-Schattenspiel, was Moskau und Peking durchführen, wenn sie ihr eigenes SWIFT-System erstellen, während Russland seinen eigenen Luftraum mit S-500 versiegelt. Die Westukraine ist zum Scheitern verurteilt, der verwüsteten Spar-EU hinterlassen – die, nebenbei gesagt, es nicht will. Und das alles, während die gleiche EU versucht, den US-Handel mit einem manipuliertem Euro zu behindern, dem immer noch nicht erlaubt wird, weitere US-Märkte zu durchdringen.

Was für eine irrelevante NATO, alles was sie machen kann ist heulen, heulen, heulen.

http://rt.com/op-edge/254213-nato-eu-russia-economy-swift/

 

Kreml zu Journalisten, Moskau nicht über das Wochenende verlassen, um eine enorme Ankündigung zu erwarten

von L Todd Wood

13. März 2015

übersetzt v. Dream-soldier

Ich reise häufig nach Moskau und in die frühere Sowjetunion, um für mehrere große Nachrichtenagenturen zu berichten. Aus meiner Sicht passiert auf jeden Fall etwas im Kreml, was sich auf Putin bezieht. Jedoch ist es sehr schwierig, herauszubekommen, was es ist.

Es könnte sein, dass er sich nicht in der Stadt aufhält, um bei seiner Geliebten zu sei, da sie ein Baby haben. Es kann auch sein dass er gesundheitliche Probleme hat.

Es könnte sein, dass er gestorben ist. Es könnte eine Änderung an der Macht gegeben haben oder ein solcher Versuch.

Ich habe keinen Grund zu sagen, dass die folgende Übersetzung eine Fälschung ist, noch kann ich sie bestätigen.

Ich kann sagen, dass Russland in Bezug auf Dramen nach dem Schema der alten Sowjetunion agiert, soll heißen, man braucht die CIA, um heraus zu bekommen, was vor sich geht.

Bleiben Sie gespannt, es könnte interessant werden.

Übersetzung:

Der Kreml bereitet eine enorme Ankündigung vor, Journalisten wurden gebeten, nicht ins Wochenende zu gehen.

Eine Quelle des Pressedienst vom Präsidenten der russischen Föderation sagt, dass er eine enorme Ankündigung in nächster Zukunft vorbereitet und deshalb werden Leiter von relevanten Medien gebeten, sich auf eine mögliche Pressekonferenz in den nächsten Tagen vorzubereiten.

Dies wurde indirekt durch den CEO des Zentrums für politische Information Polit-Info, Alexei Mukhin bestätigt.

Mukhin bestreitet auch Berichte, dass Putin zur Zeit arbeitsunfähig ist.

http://www.westernjournalism.com/kremlin-tells-journalists-not-leave-moscow-weekend-expect-major-announcement/#i5Bz1AGHeMR5TGZI.97

 

Veterans Todayberichtete am 2. März: Geheimkrieg XIII im All: Alien Partner erzählen Putin: „Keine Sorge, wir stehen hinter dir.“

http://www.veteranstoday.com/2014/03/02/secret-space-war-xiii-alien-partners-tell-putin-dont-worry-weve-got-your-back/

 

Ufo International Projectberichtet ebenfalls am Wochenende über die Vorbereitung einer enormen Ankündigung und fragt: „Ufo-Enthüllungen??“

http://www.ufointernationalproject.com/latest-news/kremlin-prepares-for-major-mystery-announcement-alien-disclosure/

 

Eine weitere Nachricht von gestern ist auch verwirrend und wurde von anderer Seite noch nicht bestätigt: Das gesamte Personal der russischen Botschaft in London wurde abgezogen

https://consciousshift2012.wordpress.com/2015/03/14/breaking-all-russian-embassy-personnel-in-london-have-left-this-is-in-preparation-for-war-fearmongering-or-truth/

 

 

Was wollen die BRICS und Deutschland wirklich machen?

Von Pepe Escobar

übersetzt v. Dream-soldier

27. Februar 2015

Winston Churchill sagte einmal: „Ohne Krieg fühle ich mich einsam.“ Ihm schmerzte auch sehr der Verlust des Imperiums. Churchill-Nachfolger – das Imperium des Chaos – steckt nun in der gleichen Zwickmühle. Einige Kriege – wie der in der Ukraine – laufen nicht so gut.

Und der Verlust des Imperiums zeigt sich zunehmend durch unzählige Schritte von ausgewählten Spielern mit der Zielrichtung einer multipolaren Welt.

Kein Wunder also, dass das „Think Tankland“ jetzt überschnappt und verrückte CIA-getönte „Prognosen“ verbreitet, wo sich Russland verpflichtet, sich aufzulösen und China sich wieder in eine kommunistische Diktatur zurück wendet. Zu vieles (imperiales) Wunschdenken, zu wenig Zeit, die Hegemonie zu verlängern.

Diese Abkürzung, die alle diese „Prognosen“ nicht wagen zu offenbaren, heißt BRICS. BRICS ist schlimmer als die Pest, soweit der „Meister des Universums“, der wirklich das gegenwärtige, manipulierte Weltsystem kontrolliert, betroffen ist. Es stimmt, dass die BRICS vor mehreren Problemen steht. Brasilien ist zur Zeit völlig gelähmt durch einen langen, komplexen, selbstzerstörerischen Prozess, nun verbunden mit Andeutungen eines Regimewechsels durch lokale Schergen des „Imperium des Chaos“. Es braucht Zeit, aber Brasilien wird sich erholen.

Das hinterlässt die „RIC“ - Russland, Indien und China – in der BRICS die Schlüsselfaktoren des Wandels. Durch ihre ineinander greifenden Abweichungen sind sie sich alle einig, dass sie die Hegemonie nicht direkt herausfordern müssen, während sie auf das Ziel einer multipolaren Welt zusteuern.

Die neue Entwicklungsbank der BRICS (NDB) - Schlüsselalternative zum IWF, um Entwicklungsländer zu ermöglichen, sich vom US-Dollar als Reservewährung zu lösen – wird am Ende des Jahres operativ werden. Die NDB wird Infrastrukturen und nachhaltige Entwicklungsprojekte nicht nur in den BRICS-Staaten finanzieren, sondern auch in den Entwicklungsländern. Vergessen Sie die westgesteuerte Weltbank, deren Kapital und Kreditvergabekapazität von den sogenannten „Westmächten“ nie erhöht wurde. Die NDB wird eine offene Institution. Die BRICS-Länder werden 55 Prozent der Stimmrechte halten und außerhalb ihres Gebietes wird keinem Land erlaubt sein, mehr als 7 Prozent der Stimmen zu erhalten. Entscheidend ist aber, dass Entwicklungsländer auch Partner werden und Darlehen aufnehmen können.

Verdammt, diese Kommunisten

Auch eine dreiteilige freundliche Abmachung ist in Arbeit. Im Mai wird der indische Premierminister Narenda Modi in China sein und „Chindra“ wird sicherlich einen Durchbruch in Bezug auf die territorialen Streitigkeiten erreichen. Während Delhi viel von den massiven Kapitalinvestitionen und Exporten durch China profitiert, möchte Peking vom riesigen Markt und der versierten Technik in Indien profitieren. Parallel dazu hat Peking bereits wirtschaftliche Hilfe für Russland zugesagt, wenn Moskau darum bittet, zusätzlich zu der sich entwickelnden strategischen Partnerschaft.

Der „Schwenk nach Asien“ durch die USA – ins Leben gerufen durch das Pentagon – ist gekleidet in einen nicht begehbaren Weg. Das drangsalierte Südostasien, Südasien und eigentlich auch Ostasien als Ganzes werden bloß zu einem Vasallen des „Imperium des Chaos“ und an der Spitze wird China konfrontiert, was immer schon ein Rohrkrepierer war. Nicht zu vergessen, der Glaube an das Märchen einer Wiederbewaffnung von Japan, um fähig zu sein, China „einzusacken“.

Den „diktatorischen Kommunismus“ zu isolieren läuft gar nicht. Man beachte zum Beispiel die bevorstehende Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverbindung zwischen Kunming in der Provinz Yunnan und Singapur durchquert einen Schlüsselbereich von Südostasien, der sich für Washington niemals mehr als ein Bündel von Klienten-Staaten qualifizieren werde. Im aufstrebenden 21. Jahrhundert geht es in Asien um Vernetzung und die unerbittliche Sonne in dieser Region ist China.

Da China eine äußerst komplexe Optimierung ihrer wirtschaftlichen Entwicklungsmodelle in Angriff genommen hat, wie ich hier schon skizzierte, wandert Chinas Monopol der Billigherstellung, seine frühere industrielle Basis, in die Entwicklungsländer, insbesondere in das Becken des Indischen Ozeans. Gute Nachrichten für den globalen Süden und das schließt alle afrikanischen Staaten wie Kenia und Tansania, sowie Teile von Südostasien und Lateinamerika mit ein.

Natürlich wird das „Imperium des Chaos“ geschäftserfahren nicht aus Asien geworfen. Aber seine Tage als asiatischer Hegemon oder als geopolitischer Pöbel, der „Schutz-Angebote“ macht, sind gezählt.

Das Aufmischen von China, „nach Westen zu gehen, junger Mann“ – eigentlich nach überall – begann bereits 1999. Von den größten 10 Containerhäfen der Welt sind nicht weniger als 7 in China (die anderen sind Singapur, Rotterdam und Pusan in Südkorea). Soweit der 12. chinesische 5-Jahresplan – deren letztes Jahr 2015 ist – betroffen ist, wurden die meisten Ziele der sieben Technologiebereiche von China, in führender Position zu sein, erreicht und sogar in einigen Fällen übertroffen.

Die Bank von China wird den Yuan zunehmend frei gegen den US Dollar floaten lassen. So wird der Dollar hin und wieder mächtig gedrückt. Die 20-jährige Dollar-Dominanz wird allmählich verblassen. Die größte Handelsnation der Welt und zweitgrößte Volkswirtschaft kann nicht einfach eine einzelne Währung verankern. Und Peking weiß das ganz genau, wie eine Dollar-Dominanz jegliche äußeren Schocks für die chinesische Wirtschaft vergrößern kann.

Das Sykes-Picot Abkommen gehört uns

Ein paralleler Prozess in Südwestasien wird sich auch entwickeln; die Demontage der Nationalstaaten im Nahen Osten – wie bei der Aufmischung des Sykes-Picot-Abkommens vor hundert Jahren. Was für ein starker Kontrast zu der Rückkehr der Nationalstaaten in Europa.

Es gab ein Grollen, dass der aufgemischte Sykes Obama ist und der aufgemischte Picot Putin ist. Nicht wirklich. Es ist das „Imperium des Chaos“, was so handelt wie das neue Sykes-Picot und indirekt den „größeren Nahen Osten“ rekonfiguriert. Der frühere NATO Kapo General Wesley Clark hat kürzlich „enthüllt“, was jeder bereits weiß, dass das gefälschte Kalifat von ISIS/ISIL/Daesh durch „enge Verbündete der USA“ wie Saudi Arabien, Katar, die Türkei und Israel finanziert wurde. Man kann das mit dem vergleichen, was der israelische Verteidigungsmister Moshe Yaalon zugab, dass ISIS „für die Interessen von Israel keine Bedrohung darstellt.“ Daesh funktioniert als Entwirrung des Sykes-Picot für die Vereinigten Staaten.

Das „Imperium des Chaos“ suchte den Zerfall des Irak, Syrien und vor allem Libyen. Und nun ist der Führende im Hause Saud „unser“ Bastard und verantwortliche König Salman, kein anderer wie der ehemalige Jihad Personalvermittler für Abdul Rasul Sayyaf, der afghanische Salafist, der das Gehirn hinter Osama bin Laden und 911 Mastermind Chalid Scheich Mohammed war.

Das ist die klassische Vorgehensweise des „Imperium des Chaos“ (Ungewöhnliche unterstützen keine Staatenbildung, sie zersplittern Nationen). Und es wird eine Menge böse, Nationen erschütternde Fortsetzungen geben, von Zentralasien bis nach Xinjiang in China, um nicht die eiternde Ukraine alias Nulandistan zu nennen.

Teile von Afghanistan/Pakistan könnten sich zu einer Filiale von ISIS/ISIL/Daesh entwickeln, genau an den Grenzen von Russland, Indien, China und Iran. Aus der Perspektive des „Imperium des Chaos“ ist dieses potenzielle Blutbad ein „eurasischer Balkan“, um den bedeutenden russophoben Dr. Zbig „Grand Chessboard“ Brzezinski zu zitieren, das berühmte „Angebot, was man nicht ablehnen kann.“

Russland und China werden unterdessen auf die eurasische Integration wetten, der Stärkung der Shanghai Cooperation Organization (SCO) und ihre eigenen, internen Koordination innerhalb der BRICS und sehr auf ihre Geheimdienst-Ressourcen setzen, um die Kalifen Schläger zu verfolgen.

Wo auch immer die Obama-Administration verzweifelt versuchte, ein abschließendes Atomabkommen mit dem Iran zu erreichen, wurde Teheran von Russland und China bereits zuerst aufgesucht. Der chinesische Außenminister Wang Yi war vor zwei Wochen in Teheran und betonte, dass der Iran für China eine „außenpolitische Priorität“ ist und von größter „strategischer Wichtigkeit“. Früher als später wird der Iran Mitglied bei SCO werden. China betreibt bereits einen schwunghaften Handel mit dem Iran, wie auch Russland, was Waffen verkauft und Kernkraftwerke baut.

Berlin-Moskau-Peking?

Und dann gibt es die Frage nach Deutschland.

Deutschland exportiert heute 50% seines BIP. In 1990 waren es nur 24%. In den letzten 10 Jahren war die Hälfte des deutschen Wachstums vom Export abhängig. Übersetzt: das ist eine riesige Ökonomie, die globale Märkte dringend benötigt, um weiterhin expandieren zu können. Eine angeschlagene EU ist per Definition nicht genau das Richtige.

Der deutsche Export verändert seine Empfängeradressen. 40% geht nur noch in die EU (und fällt), das wirkliche Wachstum findet in Asien statt. Praktisch bewegt sich Deutschland damit aus der Eurozone heraus. Das führt nicht zum Aufbrechen des Euro durch Deutschland, das wäre eine Interpretation eines bösen Verrats am viel gepriesenen „europäischen Projekts“.

Was dieses Handlungsbild offenbart, sind die harten Bandagen von Deutschland gegenüber Griechenland: Entweder ihr gebt auf, vollständig, oder ihr verlasst den Euro. Deutschland möchte weiterhin die Partnerschaft mit Frankreich, um das östliche Europa als ökonomischen Satelliten zu dominieren und sich auf Polen zu verlassen. Demnach können Griechenland, Spanien, Portugal und Italien eine deutsche Wand der Unnachgiebigkeit erwarten. Soviel also zur europäischen „Integration“, es funktioniert nur, so lange Deutschland die Regeln diktiert.

Der Strich durch die Rechnung ist das Doppel-Fiasko durch Griechenland und die Ukraine. Berlin ist eine extrem mangelhafte Hegemonialmacht – und das ist schon eine Untertreibung. Berlin wachte plötzlich auf in einer realen, alptraumhaften Möglichkeit eines ausgewachsenen, von Amerika angezettelten Kriegs an den osteuropäischen Grenzen gegen Russland. Kein Wunder, dass Angela Merkel in Eile nach Moskau flog.

Diplomatisch gesehen war Moskau der Gewinner. Und Russland gewann erneut, als die Türkei versuchte, der EU beizutreten und ständig blockiert wurde durch, wen sonst, Deutschland und Frankreich und danach entschied, sich Eurasien zuzuwenden, die NATO zu ignorieren und die Beziehungen zu Russland und China zu verstärken.

Dies geschah im Rahmen einer Spielveränderung bei dem großen „Pipelinestan“. Nachdem Russland geschickt die Neuausrichtung der South-Stream in Richtung zur Türkei verhandelt hatte, direkt an die griechische Grenze, waren sich Putin und der griechische Premierminister Tsipras einig über eine Pipeline-Erweiterung von der türkischen Grenze aus quer durch Griechenland in das südliche Europa. Also wird Gazprom nicht nur in der Türkei, sondern auch in Griechenland fest eingebettet, was für sich höchst strategisch im europäischen „Pipelinestan“ werden wird.

Demnach muss Deutschland früher oder später den kategorischen Imperativ beantworten, wie es die massiven Handelsüberschüsse weiterhin am Laufen halten will, während es seine Euro-Handelspartner unterdrückt. Die einzig mögliche Antwort ist der Ausbau des Handels mit Russland, China und Ostasien. Es wird eine Weile dauern und es wird viele Unebenheiten auf der Straße geben, aber die Handels/Gewerbe-Achse Berlin-Moskau.Peking – oder „RC“ in BRICS trifft Deutschland – ist alles andere als unvermeidlich.

Und nein, dieses werden Sie nicht in irgendeiner verrückten US „Think Tankland – Prognose“ lesen.

http://rt.com/op-edge/236219-russia-china-germany-trade-axis/

 

Geheime Geschichte aufgedeckt – Putin spielte nach dem voraus geplanten Zusammenbruch der UdSSR eine entscheidende Rolle

übersetzt von Dream-soldier

Das Russland von Putin: Eine perfekte Vorlage für die anglo-amerikanische Achse und ihrer „Neuen Weltordnung“.

Wegen der Länge hier in pdf-Form:

 

https://drive.google.com/file/d/0BzzvIGgQasAKR0NVa2gwd0pUNU0/view

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