Verschlußsache Philadelphia-Experiment. Die geheimen Versuche des US-Militärs und ein Riß in der Zeit

Verschlußsache Philadelphia-Experiment. Die geheimen Versuche des US-Militärs und ein Riß in der Zeit  von Oliver Gerschitz von Kopp Verlag (Gebundene Ausgabe - Mai 2004)

Preis: EUR 7,95
www.amazon.de/ Verschlu%C3%9Fsache-Philadelphia-Experiment-geheimen-Versuche-US-Milit%C3%A4rs/dp/3930219786

 Interview mit Oliver Gerschitz (sehr aufschlussreich)
Quelle : http://cropfm.mur.at/past_shows.htm

Kundenrezession :

DAS Verschwörungsbuch der Verschwörungsbücher!
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27. Juni 2004
Von Ein Kunde
Dem Erstlingswerk des aktuellen Sprechers des Treffs für Grenzwissenschaften Regen, Herrn Oliver Gerschitz, wurde von den regelmäßigen Besuchern des Regener Treffs und des gleichnamigen Internetforums förmlich entgegengefiebert. Mit Recht. Dem Autor ist für meinen Geschmack mit seiner „Verschlußsache Philadelphiaexperiment" nicht viel mehr als DAS Verschwörungsbuch der Verschwörungsbücher gelungen.

Weder der Titel noch das Motiv auf dem Einband lassen nicht einmal annähernd das Schleudertrauma erahnen, das den Leser zunehmend mit dem 1. Kapitel, das noch scheinbar harmlos die Person des Carlos Miguel Allende schildert, leicht befallen kann, wenn er weiter dieser besonderen Lektüre fröhnt. Hierzu trägt vor allem der gut und leicht verständliche Stil des Autors auf den immerhin 191 Seiten in 17 Kapiteln bei, der auch manchem komplizierten Sachverhalt dem in immer größeres Staunen geratenden Lesers bestens vermittelt. Das klingt sicher sehr vielversprechend, aber um was geht es denn eigentlich?

Nun um nichts weiter als die Aufdeckung der gigantischsten Verschwörung, die es je auf diesem Erdball in geschichtlicher Zeit gegeben hat. Die These des Autors, die er stets durch entsprechende Textstellen zu belegen sucht, weist auf immense Detailkenntnis hin und lautet ganz grob, um den interessierten Lesern nicht alle Vorfreude zu rauben: am 12.08.1923 wurde durch die hochesoterische Vril-Gesellschaft in Deutschland eine kosmische Falle geöffnet und so sickerten die ersten Vorhuten extraterrestrischer Lebewesen, die sogenannten Markabianer, ein. So richtig zur Sache ging es aber wiederum exakt 20 Jahre später, als das US-Militär im Zuge von geheimen Experimenten im Zweiten Weltkrieg, eben dem unter gleichen Namen verfilmten Philadelphia-Experiment, eine weitere Infiltration dieser Lebewesen aus dem Sternbild Pegasus ermöglichte. Brisant: dieser Film galt in den USA lange Zeit als unerwünscht. An diesem Experiment sollen übrigens auch keine geringeren Forscher als Tesla und Einstein mitgewirkt haben.

Mehr als ungewöhnlich muten die Erklärungen des Autors an, wie man schließlich von diesen Experimenten überhaupt erfahren konnte. Hierher gehören schließlich Namen wie Al Bielek und Jan van Helsing. Letzterer ist gerade in Deutschland durch das Verbot zweier Bücher sehr bekannt geworden.

Die Markabianer hingegen sollen nach Auffassung des Autors für den Aufbau einer Weltverschwörung verantwortlich gewesen sein - denn soviel sei jetzt schon verraten: die bösen Buben mußten am 12.08.2003 unsere Erde verlassen, da deren Gegenspieler ein Ultimatum gestellt hatten. Besonders delikat dabei ist, daß just an diesem Tage in den USA die größten Stromausfälle in der Geschichte dieses Landes die Medien auf Trab hielten. Wir erinnern uns.

Ganz starker Tobak und ein ungewöhnlich kurzweiliges Lesevergnügen! Wer meint, daß damit diesem Buch schon Genüge getan wäre, der irrt gewaltig. Es geht munter weiter in der Geschichte und Sprünge in die biblische Vergangenheit bis an den Rand des Andromedanebels sind dabei ebenso an der Tagesordnung wie die besondere deutsche Rolle im Zweiten Weltkrieg an dieser Weltverschwörung. Der Autor widmet dessen okkulten Gerüst ausgerechnet das 13. Kapitel und gibt eine Geschichtsschreibung der selten gelesenen Art zum besten. So erfahren wir auf den Seiten 133 - 169 über alle bekannten historischen Größen wie Rudolf von Sebottendorff, Karl Haushofer, Himmler, Hitler mehr oder minder unbekannte Details, die man sich sonst aus Dutzenden von Büchern mühsam zusammenklauben muß.

Gerschitz gelingt sogar die Auflösung des Rätsels der Moabiter Sonnette, einem Schlüsselschriftstück, das auch von der offiziellen Geschichtsschreibung im Zusammenhang mit den Attentätern des 20. Juli immer wieder bemüht wurde, jedoch ohne wirklich eine glaubhafte Erklärung dieses mysteriösen Gedichts liefern zu können.

Bei soviel bis zum Schluß beständig gesteigerten Ungeheuerlichkeiten darf aber eines nicht fehlen: eine durchweg positive Einstellung. Denn bei aller geschilderter Perfidie und Genialität der menschlichen Mitverschwörer der Außerirdischen, die es natürlich auch geben muß, gilt nach Ansicht des Autors, daß wir nach dem 12.08.2003 erstmals in der Lage sind, unser Schicksal selbst zu bestimmen und wir zu wirklichem, dauerhaften Frieden gelangen können - auch und gerade dann, wenn wir erst vor kurzem einen Krieg gegen ein arabisches Land miterleben durften und schwierige wirtschaftliche Zeiten durchmachen.

Fazit:
Dem Autor ist auf Anhieb ein absolut faszinierendes Erstlingswerk gelungen, das sich nicht nur für sogenannte Verschwörungstheoretiker eignet und daher wohl so manches in gutem Glauben gehegte Weltbild komplett erschüttern wird, wenn man überhaupt bereit ist, dieses Phantasma auf und an sich wirken zu lassen.

Wer sich mit Büchern dieser Art jedoch grundsätzlich nicht befassen möchte, ist besser mit dem klassischen TV-Programm und der zugehörigen Literatur aufgehoben, bevor er wutentbrannt ob dieser geistigen Ruhestörung seinen bequemen Fernsehsessel verlassen wird.

Tip: am besten an Weihnachten unter dem Tannenbaum legen und für Geburtstage reservieren!

 Hier noch ein link zu einem Vortrag von Gerschitz :

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