http://img534.imageshack.us/img534/9161/broers.jpg

Text entnommen aus: www.revolution-2012.com/blog/

 

Je tiefer man in den Elementarbereich eindringt, desto mehr löst sich die Materie in ihre Wellennatur auf. Ist alles nur eine Illussion wie in Platos Höhlengleichnis? Dieter Broers nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise aus der Höhle, um einen Blick in die Realität zu werfen, wie sie eigentlich ist. Wahre Wissenschaft erbringt immer nur noch tiefgründigere Fragestellungen. (R)Evolution 2012? Vortrag von Dieter Broers.

Warum gibt die portugisische Regierung eine Warnung an 22 Mio Haushalte heraus, die vor Katastrophen höchsten Ausmaßes warnen? Stehen uns Ereignisse bevor, wie sie die moderne Zivilisation noch nie erlebt hat? Was wissen wir wirklich über die Evolution und an welchem Punkt sind wir angekommen?

Quelle: http://www.NuoViso.TV / Mehr Informationen zu Dieter Broers: http://www.DieterBroers.info


Es verändert sich was (langsam aber sicher…)

24. Dezember 2010

Es ist schon eine ganze Weile her, damals war die EU im Energiespar-und-Glühbirnen-Verbots-Fieber, da berichteten einige unabhängige Medien und Webseiten über die – vorsichtig ausgedrückt – mutmaßlich geringe Sinnhaftigkeit eines Glühbirnenverbotes und über die realen Gesundheitsgefahren, die von den “verordneten” Energiesparlampen ausgehen.

Beispiel: http://www.nexworld.tv/talk-shows/gegen-den-strom/story/news/nach-der-gluehbirne-eu-sparlampe/

Als Betreiber eines dieser unabhängigen Medienportale freut es uns enorm – das ist fast wie ein Weihnachtsgeschenk – dass inzwischen ganz offiziell und mit vereinter Parlamentarier-Kraft in Brüssel für eine Wieder-Abschaffung des sinnlosen und gesundheitsgefährdenden Gesetztes zur Förderung der Quecksilberverbreitung in Form von Lampen plädiert wird.

Wir beobachten schon eine gewisse Zeit, dass die “Großen” offenbar dazu übergehen, wieder wirklich kritisch und hintergründig zu berichten. Vielleicht, damit die letzten verbliebenen Zuschauer mit intellektueller Begabung und dem Drang zum Selberdenken nicht vollständig die Flucht ins Alternative Informationsuniversum antreten.

Vielleicht lohnt es sich doch bald wieder, GEZ zu zahlen? Na, wir wollen mal nicht gleich übertreiben… eine reife Pflaume macht noch keinen Herbst.
www.nexworld.tv/blog/


Was suchen wir eigentlich wirklich? 15. Dezember 2010

Wie viele Bücher wollen wir noch über den „Sinn unseres Lebens“ lesen, wie viele Seminare und Vorträge hierüber noch besuchen?

Am trefflichsten bringt es für mich Sokrates – durch die Stimme Platons – zum Ausdruck. Sein Ausspruch „ich weiß, dass ich nichts weiß“ beschreibt das Wissen um das eigene Nichtwissen. Erst diese Erkenntnis befreit uns von den Fesseln irriger Anschauungen und macht uns so bereit, uns auf die Suche nach dem wahren Wissen zu begeben. Sokrates geht es in seiner Kernaussage nicht darum, gesicherte Antworten auf Fragen etwa nach dem Glück oder dem Guten zu erarbeiten, sondern es kommt ihm darauf an, vorgefertigte oder lediglich übernommene Meinungen in ihren Grundfesten zu erschüttern. Zweck dieser Erschütterung ist die Bescheidenheit. Denn nur wer sich zu bescheiden weiß, ist gegen die Verführungen intellektueller Arroganz gefeit. Auf unserer wahrhaftigen Suche sollten wir uns in erster Linie auf unsere persönliche Erfahrungswelt konzentrieren. Sokrates fragt beispielsweise nach einer schönen Rosenblüte, einem Objekt also, der auf den ersten Blick philosophisch völlig unverdächtig erscheint. Indem wir jedoch hinterfragen: Wenn es eine schöne Rosenblüte gibt, so gibt es auch andere Dinge, die schön sind. Die Rosenblüte und all die anderen schönen Dinge, so unterschiedlich sie auch sind, müssen also irgendwie an etwas teilhaben, was trotz aller Differenzen gemeinsam ist: in diesem Falle dem Schönen. Diese Gemeinsamkeit ist das sokratische Frageziel. Ganz gleich, ob er die Tugend, das rechte Handeln, die Glückseligkeit hinterfragt, grundsätzlich geht es ihm darum, herauszufinden, was das Wesen dessen ist, was wir in Einzelerscheinungen wahrnehmenNiemand, so Sokrates, fügt wissentlich sich oder anderen Schaden zu. Derart verstanden ist unrechtes Handeln Folge eines mangelhaften Wissens. Das Gute wissen und es tun sind eins. Die Erkenntnis in das Wesen der Dinge (an sich) wird so zum Garant eines glücklichen Lebens.

Obgleich wir seit nahezu zweieinhalb Jahrtausenden über diese wahrhaftige Weisheit wissen, machen wir doch keinen Gebrauch hiervon. Offenbar möchte sich unser Intellekt dieser heiklen Thematik entziehen – sein guter Ruf steht ja auf dem Spiel. Weshalb sollte sich also jemals etwas in unserer elementaren SelbstBewertung ändern? Wird es unser heutiges SelbstWertGefühl sein, unsere unerträgliche Einsamkeit…, die uns den Weg zu unserm Selbst aufzeigt?

Sofern wir weiter am sammeln der Argumente über den Sinn oder  UnSinn des Lebens sind wird sich unsere Welt  nicht wesentlich verändern. Letztlich sind wir (Selbst) die Welt…

So suche ich auch keine weiteren Argumente mehr für euch – in der Gewissheit: Ihr wisst bereits alles – wenn nicht gar etwas zu viel.

In Brüderlichkeit

„Dieter Broers“


Was ist Realität?

27. Oktober 2010

John Wheeler gilt als Physiker der Physiker – das meinen seine Fachkollegen. Bereits als junger Mann arbeitete er mit den beiden führenden Köpfen der modernen Physik zusammen: Albert Einstein und Niels Bohr. Seine grundlegenden Beiträge zu den von diesen beiden entwickelten Theorien – der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik – sind ebenso bedeutungsvoll wie sein Einfluss als Mentor. Die wohl berühmtesten seiner vielen Studenten waren der amerikanische Physiker und spätere Nobelpreisträger Richard Feynman und die Gravitationsphysiker Kip Thorne und John R. Klauder. In seiner siebzigjährigen Laufbahn als Physiker kommt John Wheeler zu einem Resümee, welches er mit den legendären „Really Big Questions“ (RBQs)  zusammenfasste. Diese RBQs weisen wahrhaftig metaphysische Züge auf. Fünf dieser RBQs dürften von ganz besonderer Bedeutung sein:

Wie kommt es zu Existierenden?

Warum Quanten?

Ein „partizipatorisches“ Universum?

Was gibt die Bedeutung?

Das Seiende aus Bits?

Die erste Frage umschreibt das alte Rätsel: „Weshalb gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?“. Die zweite Frage steht für die Suche nach einem überzeugenden Argument, weshalb die Welt der Atome nicht durch die klassische Physik beschrieben werden kann, sondern nur durch die unanschaulichen Gesetzen der Quantenmechanik. Wheeler stellt, gegenüber seinen meisten Kollegen die Frage des „Warum?“, und geht über das „Wie?“ hinaus. „Partizipatorisches Universum“ ist Wheelers Bezeichnung für die umstrittene Vorstellung, wonach das Universum nicht einfach “dort draußen“ ist und nur entdeckt werden muss, sondern zum Teil erst durch die von uns gestellten Fragen und die Information in den zugehörigen Antworten Gestalt annimmt. Diese Idee umschreibt Wheeler anhand einer Anekdote über drei Schiedsrichter beim Baseball, die zu definieren versuchen, welche Bälle sie als Gewinn- bzw. als Verlustpunkt werten. „Ich werte sie so, wie ich sie sehe“, rühmt sich der erste Schiedsrichter, offenbar ein Empiriker. „Ich werte sie so, wie sie sind“ behauptet der Realist. Der dritte sagt: „Sie sind so, wie ich sie werte“, und verdeutlicht damit Wheelers Ansicht. Die vierte Frage, Was gibt die Bedeutung?“, bezieht sich auf das philosophische Problem, das Konzept von „Bedeutung“ zu definieren. Gleichzeitig bringt es jedoch auch eine gewisse Frustration der Ingenieure zum Ausdruck, die mit unzähligen Verfahren die Menge an Informationen in einer Nachricht messen können, doch keines dieser Verfahren sagt etwas über die Bedeutung des Inhalts dieser Nachricht aus. Die letzte RBQ ist die radikalste. Sie stellt die Frage auf, ob die materielle Welt – das „It“ – ganz oder zum Teil aus Information – dem „Bit“ – besteht. Wheeler meint: „Alles – jedes Teilchen, jedes Feld bzw. jede Kraft, sogar das Raumzeitkontinuum selbst – erhält (wenn auch manchmal eher indirekt) seine Funktion, seine Bedeutung, ja überhaupt seine gesamte Existenz  aus den Antworten der Detektoren auf unsere Ja- oder –Nein-Fragen, die binären Möglichkeiten, die Bits.

Das Potsdamer Manifest 2005 – Eine Empfehlung

13. Oktober 2010

“We have to learn to think in a new way”

von Prof. Dr. Hans-Peter Dürr

Angesichts der weltweiten Gefahren nuklearer Kriege forderten Bertrand Russell und Albert Einstein in ihrem Manifest vor fünfzig Jahren, uns, die Menschheit, zu einem neuem Denken auf, das Krieg als Strategie der Konfliktlösung endgültig bannt.

Inzwischen wurde unverkennbar, dass die militärische Machtstrategie mit ihrer vorläufigen Kulmination in Massenvernichtungswaffen nur eine von viel breiter greifenden und tiefer angelegten Machtstrategien ist. Wir erleben eine Eskalation von struktureller Gewalt mit politischen und vor allem wirtschaftlichen Komponenten. Geopolitische, soziokulturell wie ökonomische Machtstrategien, die unbegrenzte Expansion globalisierter Marktwirtschaft und ihrer Produktivitätszwänge bedrohen und zerstören die räumliche und stoffliche Begrenztheit unserer Erde. Die zerstörerischen Auswirkungen einer hemmungslosen und unreflektierten Zivilisation im Zusammenleben der Völker, in den Wechselbeziehungen zwischen Gesellschaft und Natur und, nicht zuletzt, in den einzelnen Menschen sind offenkundig. Jahrhunderte lang wurde die Ausbeutung von Menschen und Völkern und der Raubbau an Natur als Nebenwirkung, schlimmer noch, als hinzunehmendes Übel wahrgenommen. Hoffnungen und Erfolge aus der Entwicklung besserer und großspuriger Voraussetzungen für ein leichteres Leben und die daraus folgende weitgreifende Aneignung der Welt verschleierten, welche unmittelbaren Opfer und schleichenden Verheerungen bereits in den frühen Phasen mit solcher Macht verbunden waren. Heute ist offensichtlich, dass einseitiges Betreiben dieser Erfolge zugunsten der europäisch-nordamerikanischen Initiatoren der neuen Zivilisation und ihrer Nachahmer rund um die Welt auf einen kalten Krieg gegen alle und alles hinaus läuft, was zu Ressourcen für eine Steigerung materieller Bemächtigung gemacht werden kann oder solche Bemächtigung zu behindern scheint. Besonders bedrohlich ist dabei eine beschleunigte Zerstörung der bioökologischen Diversität von ganzen Lebenskomplexen in einem in der Erdgeschichte wohl einmaligen Ausmaß. Aber auch die Vielfalt menschlicher Lebensformen und der Reichtum der Kulturen wird auf ähnliche Weise irreversibel reduziert, und damit die Breite möglicher Strategien, Lebensstile und zukünftiger Entwicklungen. Die Konflikte um die Verteilung von Wohlstand, der Möglichkeiten des Zugangs zu öffentlichen Gütern, der Rechte der Individuen und Gemeinschaften gefährden den Zusammenhalt und die Entwicklungsfähigkeit der Menschheit in ihren Grundstrukturen.

Diese vielfältigen Krisen, mit denen wir heute konfrontiert sind und die uns zu überfordern drohen, sind Ausdruck einer geistigen Krise im Verhältnis von uns Menschen zu unserer lebendigen Welt. Sie sind Symptome tiefer liegenden Ursachen, die wir bisher versäumten zu hinterfragen und aufzudecken. Sie hängen eng mit unserem weltweit favorisierten materialistisch-mechanistischen Weltbild und seiner Vorgeschichte zusammen.

Unsere tiefe Sorge, dass wir, als Angehörige der Species Homo sapiens, die lebendige Vielfalt unserer Erde und unsere kreativen Entfaltungsmöglichkeiten immer weiter reduzieren und unser Überleben in Frieden und gemeinsamen Austausch irreversibel gefährden, gibt uns den Mut zu dieser Schrift, und unsere Erkenntnis, neue Pfade einschlagen zu müssen, den Anlass dazu.

Wir müssen unser Denken erweitern und unser jetziges Verhalten grundlegend korrigieren. Hierbei können, so glauben wir, gerade die revolutionär erweiterten Einsichten der neuen Physik einen hilfreichen Einstieg für eine Entschärfung und Lösung der Problematik liefern, da sie durch ihre Öffnung eine Neuorientierung erlauben. Das wird unser Ansatz sein. Er soll jedoch auch als ein ‚Katalysator’ dienen, Andere zu neuem Denken anzuregen.

NEUE ORIENTIERUNG

Die Einsichten der modernen Physik, der ‚Quantenphysik’, legen eine Weltdeutung nahe, die grundsätzlich aus dem materialistisch-mechanischen Weltbild herausführt. Anstelle der bisher angenommenen Welt, einer mechanistischen, dinglichen (objektivierbaren), zeitlich determinierten ‚Realität’ entpuppt sich die eigentliche Wirklichkeit (eine Welt, die wirkt) im Grunde als ‚Potenzialität’, ein nichtauftrennbares, immaterielles, zeitlich wesentlich indeterminiertes und genuin kreatives Beziehungsgefüge, das nur gewichtete Kann-Möglichkeiten, differenziertes Vermögen (Potenzial) für eine materiellenergetische Realisierung festlegt. Die im Grunde offene, kreative, immaterielle Allverbundenheit der Wirklichkeit, erlaubt die unbelebte und auch die belebte Welt als nur verschiedene – nämlich statisch stabile bzw. offene, statisch instabile, aber dynamisch stabilisierte – Artikulationen eines ‚prä-lebendigen’ Kosmos aufzufassen.

Die in der Mikrowelt herrschenden immateriellen, informations-tragenden, prä-lebendigen Verknüpfungen werden nur indirekt auf der Meso-Ebene unserer Erfahrungswelt wirksam. Gewöhnlich werden sie ausgemittelt und führen in dieser ‚verwaschenen’ Form zu dem uns wohl-vertrauten ‚klasssischen’ Verhalten des Unbelebten. Instabilität wirkt jedoch wie ein enormer Verstärkungsfaktor, was eine Ausmittelung verhindert: Das Lebendige, wie es uns in unserer Erfahrungswelt begegnet, bezieht seine Fähigkeit zur fortwährenden schöpferischen Differenzierung und kooperativen Integration aus seinem ‚prälebendigen’ (mikrophysikalisch erkennbaren) Urgrund; dessen ‚Informationen’ steigen durch Instabilitäten verstärkt in die Mesosphäre auf und entfalten sich dort schöpferisch in intensiver und reicherer Form. Das ‚Prä-lebendige’ organisiert sich so in der komplexen Vielheit unsere ‚höheren’ bioökologischen Lebendigkeit, wie sie uns in unserem täglichen Leben begegnet. Auch die kulturökologische Vielfalt mit ihren Entwicklungsformen, das heißt ihren Wandlungs- und Ausgleichsprozessen, resultiert letztlich aus diesem Zusammenhang.

Eine solch neue Sichtweise öffnet uns auch die Möglichkeit, Kreativität und die Gabe absichtsvollen und gemeinschaftsbezogenen Handelns für uns Menschen als genuin (nicht eingebildet) zu erkennen und daran auch zu glauben. Diese Sichtweise enthält die Basis für unser Streben nach Freiheit und Entfaltung von Individualität und erlaubt uns, anders sein zu können, ohne dabei die zu Grunde liegende Allverbundenheit zu verlieren. Diese äußert sich in einer eingeprägten Neigung, unsere besonders ausgebildeten Fähigkeiten kooperativ mit anderen zu einem höheren Ganzen ‚organismisch’ einzubringen.

NEUES DENKEN

„Wir müssen lernen, auf neue Weise zu denken.“ Wenn wir diese Forderung radikal ernst nehmen, müssen wir neue oder ungewohnte Wege des Lernens beschreiten. Aus neuer Sicht stellt sich die Welt, die Wirklichkeit, nicht mehr als ein theoretisch geschlossenes System heraus. Dies führt zu einer eingeprägten Unschärfe, die aus der fundamentalen Unauftrennbarkeit resultiert und in einer prinzipiellen Beschränkung des ‚Wissbaren’ zum Ausdruck kommt. Wir sind dadurch gezwungen über die Wirklichkeit, streng genommen, nur in Gleichnissen sprechen zu können. Es gibt prinzipiell nicht mehr auf alle Fragen, die wir aus unserer menschlichen Sicht glauben stellen zu können, Antworten, da diese ins Leere stoßen. Der einzelne Mensch, wie alles Andere auch, bleibt prinzipiell nie isoliert. Er wird im allverbundenen Gemeinsamen in seiner nur scheinbaren Kleinheit zugleich unendlich vielfältig einbezogen und bedeutsam. In all unserem Handeln wirkt die Vielzahl von Einflüssen und Impulsen anderer Menschen und unserer Geobiosphäre mit, und nicht nur über die durch unsere Sinne vermittelte Brücke materiellenergetischer Wechselwirkungen, sondern auch direkt über die allen gemeinsame immaterielle potenzielle Verbundenheit. Unser Handeln beeinflusst gleichermaßen auch wieder die gesamte gesellschaftliche Verfasstheit und verändert die sich ständig dynamisch wandelnde Potenzialität der lebendigen Wirklichkeit. So ist die Einzigartigkeit des Einzelnen tragender Bestandteil unseres gemeinschaftlichen kulturellen Evolutionsprozesses.

Wir Menschen und menschliche Gemeinschaften repräsentieren mit unseren kulturellen Ideenwelten, unseren geistigen schöpferischen Prozessen und unserem bewegten Austausch eine besondere, tief verbundene Sphäre der belebten Welt. Prä-Lebendigkeit ist ein Wesenszug von Allem, auch der dinglichen – gewöhnlich als ‚tot’ begriffenen – Wirklichkeit. Wir sind angehalten, in einem grundlegend neuen Denken zu einem umfassenderen Verständnis unserer Wirklichkeit zu gelangen, in der auch wir uns als Faser im Gewebe des Lebens verstehen, ohne dabei etwas von unseren besonderen menschlichen Qualitäten opfern zu müssen. Damit wird es möglich, die Menschen in grundlegender Gemeinsamkeit mit der übrigen Natur zu erkennen, ohne dabei in einen konventionellen Naturalismus zu verfallen oder sich einfach auf Kosmologien zu berufen, die dem Weltbild und den Lebensformen naturnaher Kulturen entsprochen haben mögen.

Das materialistisch-deterministische Weltbild der klassischen Physik wurde mit seinen starren Vorstellungen und reduktiven Denkweisen zur vorgeblich wissenschaftlich legitimierten Ideologie für große Bereiche des wissenschaftlichen und politisch-strategischen Denkens. Die fortschreitende Gleichschaltung aller Wert- und Wohlstandsvorstellungen, Konsumgewohnheiten und Wirtschaftsstrategien nach dem Muster einer westlich-nordamerikanisch-europäischen Wissensgesellschaft wird weiterhin noch über ein Denken legitimiert, welches auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Fundamente für eine rationale ‚Objektivierbarkeit’ der Wirklichkeit argumentiert. Wo Konflikte auftreten, wird ein Mangel an Verfügungswissen konstatiert, das nachgeliefert werden muss. Nach den Grundlagen der Orientierung wird wenig gefragt, obwohl es Anlass genug dazu gibt.

Die modernen Gesellschaften befinden sich in einem kalten Krieg gegen Vielfalt und Wandel, Differenz und Integration, gegen offene Entfaltung und die Ausgleichsbewegungen durch Risiken und Chancen hindurch: also gegen alles, was die lebendige Evolution in der Natur und mit ihr die Menschen bestimmt, bis hinein in den ‚prä-lebendigen’ Grund, der uns und alles Leben trägt. Die vielen Möglichkeiten einer lebendigen Welt werden ignoriert, die in kreativen Prozessen einer fortwährenden Differenzierung und gleichzeitigen oder nachfolgenden kooperativen Integration des Unterschiedlichen (einem Plus- Summen-Spiel) zu organismisch vielfältigeren Lebensformen aufwachsen, wo das Ganze, in einem sehr umfassenden und differenzierten Sinne, mehr ist als die Summe seiner Teile.

Stetiger Wandel ist ein Charakteristikum kultureller Evolution und ebenso ein Kriterium für kulturelle Zukunftsfähigkeit. Wenn dieser fehlt, ist ein Erstarren eines Kulturmodells bis zum Zusammenbruch vorbestimmt. Ist die Wandlungsfähigkeit, die Fähigkeit zum kulturell evolutiven Prozess, über die kulturinternen Strukturen fest an ökonomische Systeme gebunden und sind diese hauptsächlich an materielle Ausgangsvoraussetzungen geknüpft, dann kann eine kulturelle Weiterentwicklung nur in den Grenzen der materiellen Welt stattfinden. Werden diese Grenzen erreicht, führt dies zum kulturell-evolutiven Stillstand und letztlich zu einem Ausstieg aus der dynamischen Evolution des Lebens.

Die Quantenphysik – und nicht nur sie – fordert uns auf, unser Denken in starren Strukturen grundsätzlich so zu emanzipieren, dass flexible Beziehungen an deren Stelle treten können. Auflockerung und sanfte Auflösung monostruktureller, zentralistischer Konstruktionen, die bevorzugte Ausdrucksformen des materialistisch-mechanistischen Weltbildes sind, werden möglich. Die Vernichtung aller anderen Werte durch den Mechanismus der Märkte, wo machtförmige Stärke absoluten Vorrang fordert vor Entfaltung und Gerechtigkeit, verliert endgültig ihre liberale Legitimation. Im neuen Denken verbindet sich die Fülle unserer Wahrnehmungsvermögen und geistigen Bewegungen; bewußte wie unbewußte Motive für menschliches Denken und Handeln werden gleichermaßen anerkannt. Damit zeichnet sich eine neue evolutionäre Ebene ab, in der eine komplexe, nicht fragmentierte Wirklichkeitswahrnehmung, so etwas wie ‚Ahnung’, das Fundament unseres Denkens, Fühlens und Handelns bildet. So können wir unsere Ziele und Strategien in Muster und Bewegungen angepassten Wirkens verwandeln.

Lernen braucht dringend lebende Vorbilder. Aber es sind nicht nur die Lehrenden oder geistigen Führer, die uns Wege weisen. Wir alle sind auch Einsichtige, die einander erinnern können, was in uns an Vermögen angelegt ist, und aus dem heraus seit Urzeiten schon in vielen Leben erfolgreich gelebt wurde. Im gemeinsamen Dialog, in einer Lernkultur der Gegenseitigkeit, können wir als Species daraus schöpfen. Die in Wechselwirkung zum bewegten Lebenskomplex Erde gewachsenen, über Jahrmilliarden dynamisch angepassten und ‚geprüften’ Organisationsmuster und -formen lebendiger Strukturen und Biokomplexe zeigen uns Zugänge und Umgangsformen, um ein dezentral-dynamisches, vielzelliges, nämlich organismisches Zusammenwirken lebendiger Gesamtheit auf der Erde zu organisieren. Wir lernen, dass wir, wie alles Andere, untrennbar mit dieser wundersamen irdischen Geobiosphäre verbundene TeilnehmerInnen und Teilhabende sind.

NEUE ANFORDERUNGEN

Wir müssen verengte und mechanistische Strategiemuster, Reduktionen, Mittelwertsbildungen fallen lassen und sie ersetzen durch Beweglichkeit, Offenheit und Empathie, um neue offen gestaltbare Schöpfungs- und Handlungsräume zu ermöglichen. Das öffnet uns ein Füllhorn echt kreativer Lebendigkeit integriert durch organismische Kooperation. Die prinzipiell genuine Kreativität in einer zeitlich wesentlich offenen Welt ist es, die hier die vermeintlich unlösbaren Fesseln sprengt und eine immense Vielzahl erfolgreicher Lebensstile eröffnet. Ein immer lebendigeres Sein, ein fortdauerndes Werden kann an Stelle eines erstarrten Habens-Wohlstandes treten. Das Individuum gewinnt wachsende Offenheit in seiner intensiven Teilhabe und durch seine Zeit und Raum übergreifende Einbettung in den Lebensverbund der Erde. Erst dieses dynamische Wechselspiel zwischen Menschen und den Menschen und ihrer lebendigen Mitwelt ist wirklich Wohlstand schaffend und fordert und fördert den Menschen in seinem ganzen Wesen.

Es ist dringend notwendig, eine integrative Kooperation der vielfältigen wirtschaftlichen Austauschstrategien zwischen Menschen, Gemeinschaften und ihrer natürlichen Mitwelt, sowie der Verteilungsmuster in Produktion, Verwertung und Versorgung zu ermöglichen, um die Verfügbarkeit von Lebensgütern sowie der strukturellen und institutionellen Vorbedingungen sozialökonomischen Austausches zu gewährleisten. Der Entwicklung neuer dezentraler und polyzentrischer Produktions-, Verteilungs- und Entscheidungsstrukturen kommt besondere Relevanz, ja, Priorität zu.

Ökonomie muss sich an ihren lokalen und regionalen soziokulturellen Bezügen, Strategien, Traditionen und Bedürfnissen messen, um bedarfsgerecht und zukunftsfähig zu sein und nicht in künstliche Homogenisierungen und Erstarrungen zu geraten, entlang derer sich steigende Gefährdungspotenziale entwickeln. Hierzu braucht es ein größtmögliches Maß an dezentraler Leistungsinitiative und -möglichkeit, Versorgungssouveränität und Subsistenz. Dies verlangt zugleich eine globale Vernetzung und Abfederung über die Versorgung mit Gütern globaler Relevanz. Eine optimale wie bewegliche Komplementarität zwischen pluralen Ökonomien von lokaler, regionaler und kontinentaler Bedeutung in Synergie mit interkontinentalen Infrastrukturen für den Austausch von Gütern und Diensten aus globaler Arbeitsteilung bilden hierfür wesentlich mittragende Voraussetzungen.

Die materiellen Rahmenbedingungen und die Verfügbarkeit von begrenzten Quellen und Senken der irdischen Natur, wie deren Regenerationszyklen bestimmen wesentlich die Gemeinschaftsgüter. Deshalb hat die ökologische Grundlage der Erde räumlich wie zeitlich Gemeinschaftscharakter. Sie darf nicht weiter zentralisiert verwaltet und nicht monopolisiert werden, weder privat noch staatlich, noch überstaatlich. Ein jeder hat gleichermaßen Teil an der Gesamtheit der gemeinschaftlichen Lebensgrundlage Erde, und ist dort, wo er lebt und wirkt, den globalen Gemeinschaftsgütern lokal bis interkontinental treuhänderisch verpflichtet. Die Einschränkungen liegen nur in den stofflichen Begrenzungen unseres Lebensortes Erde, der geistig-kulturelle Raum kann mit uns vielfältig wachsen.

NEUES HANDELN

Es ist dringlichst an der Zeit, neues Denken in neuem Handeln umzusetzen, und darin die Kraft des Differenzierten, Bewegten, des Sich-Wandelnden für uns zu nutzen. Hierfür ist eine Parallelität neuer institutioneller, individueller und gesellschaftlicher Entwicklungen notwendig. In den gegenwärtigen Strategien für das wirtschaftliche, politisch-kulturelle und ökologische Zusammenwirken der Menschen dominieren immer noch zentralisierte Machtstrukturen, die wir ablösen sollten und können. Der Aufbau polyzentrischer, sich komplementär ergänzender Wirtschaftsstrukturen ist notwendig. Monetär orientierte marktwirtschaftliche Wirtschaftsinstitutionen müssen und lassen sich mit zivilgesellschaftlichen sozialen, kulturellen und subsistenzwirtschaftlichen Initiativen und Institutionen in wechselseitiger Bereicherung verbinden. Parallel sollte Dezentralität und Unterschiedlichkeit ökonomischer, politischer und soziokultureller Institutionen über flache transparente Hierarchien innerhalb ihrer Entscheidungsorgane und -träger gestützt werden. Hierfür ist eine Verringerung monopolistischer Machtstrukturen weniger Unternehmen zugunsten einer Vielfalt von wirtschaftlichen, marktlich wie zivil getragenen Unternehmungen notwendig und möglich. Deren kooperatives Zusammenspiel muss und kann lokal bis interkontinental politisch, rechtlich und infrastrukturell gewährleistet werden.

Com-petition, das heißt kooperatives Wetteifern, kann sich – um eine menschen- und gemeinschaftsgerechte Globalversorgung zu gewährleisten – nur durch Innovation und schöpferische Produktivität, unter Nutzung der dynamischen Triebkräfte eines kooperativ-dialogischen Zusammenwirkens der Kulturen und Menschen der Erde, fördernd und schützend entwickeln. Dialog und Austausch müssen und können besonders in den institutionellen und räumlichen Überschneidungen der Kulturen in allen Lebensschichten installiert werden und einer ständigen dynamischen Anpassung folgen. So können Spannung und Konflikte dynamisch abgefedert, ausgeglichen, und im bewegten Diskurs umgeleitet werden.

Das schöpferisch-erfinderische Potenzial, das sich in der individuellen Besonderheit des eigenen Weges ausdrückt, erhöht den Ideen- und Entwicklungsreichtum für eine Vielzahl von Lebensstilen, für Neuund Fortentwicklungen von Bestehendem und stellt so einen unersetzbaren Wert dar. So realisiert sich die hohe produktive Potenzialität menschlich-schöpferischen Handelns auch ökonomisch im Sinne eines alle bereichernden Plus-Summen-Spieles.

Die formale Betonung der Wirtschaft auf maximale Effizienz in der Allokation von Ressourcen, ein Grundpfeiler der wirtschaftlichen Globalisierung, führt zu künstlich homogenisierten monokulturell überformten Lebensräumen und einer maximalen Abhängigkeit der Menschen von äußeren, von ihnen nicht beeinflussbaren Faktoren. Diese sind nicht von sich aus fixiert, sondern werden eskalierend negativ provoziert. Wenn wir die eskalierenden Probleme betrachten, welche heute die Menschheit belasten, so sind sie im überwiegenden Maße eine Folge extremer Machtballungen und wirtschaftlicher Ungleichheit, dirigiert und forciert von einem lebensfeindlichen finanziellen Netzwerk, das, anstatt das Beziehungsgefüge zwischen den Menschen zu Gunsten der Menschen zu stärken, zum ‚unersättlichen’ Selbstzweck verkommen ist. Die Entkoppelung des unbegrenzten monetären Kapitalwachstums von der räumlich und stofflich begrenzten Erde treibt diesen Mechanismus mit voran. Die internationale Geldmenge kann und muss dringend stabilisiert und dynamisch in Lebensqualität stärkende und globale Versorgung fördernde Wirtschaftsaktivitäten gelenkt werden. Die Beachtung der vielfältigen Toleranzgrenzen bei der dynamischen Stabilisierung der Geobiosphäre, der Belastbarkeit der natürlichen Lebensgrundlagen und ihrer Regenerationszyklen bildet die Voraussetzung unseres Überlebens und des Friedens zwischen den Menschen. Dem muss ökonomisch die Schaffung von geschlossenen Produktions- und Stoffkreisläufen, ein nachhaltiger Energieumsatz sowie die Internalisierung ökologischer Externalisierungen und eine Minimierung ökologischer Risiken entsprechen.

Dies bedeutet eine strategische Ausrichtung am Paradigma des Lebendigen.

WIR SIND LEBEN

Wenn wir das uns allen gemeinsame Spielfeld des Lebens durch ungezügeltes Machtstreben immer weiter ‚kippen’, so dass die Mehrheit der Menschen und ein Großteil der Kreatur auf ihm keinen Halt mehr finden, werden unsere Probleme sich zu einer Katastrophe auswachsen.

Aber der Boden auf dem eine neue verträgliche organismische Kulturenvielfalt aufwächst, ist gut vorbereitet. Ein neues, doch uns wohl vertrautes Menschenbild wird sichtbar, das von empathischen Menschen ausgeht. Wir sollten uns von den Konfrontationen und Verzerrungen unseres zivilisatorischen Alltages nicht in die Irre führen lassen. Unsere Existenz als Menschen heute zeigt uns, dass auch wir das erfolgreiche Ergebnis einer ähnlichen, schon Milliarden Jahre währenden Entwicklung sind. Unsere Zuversicht ist nicht ohne Basis. Wir müssen neues Wissen schaffen und so handeln, dass Lebendigkeit vermehrt und vielfältig erblüht. Wir können uns darauf verlassen, dass diese Kraft in uns wirkt. Denn die Allverbundenheit, die wir Liebe nennen können und aus der Lebendigkeit sprießt, ist in uns und in allem Anderen von Grund auf angelegt.

Dieses Manifest wurde anlässlich der Internationalen Konferenz “Einstein weiterdenken” (14. bis 16. Oktober 2005) in Potsdam veröffentlicht.
Hierzu gibt es – sozusagen als “Langfassung” eine Potsdamer Denkschrift 2005, die als pdf-Datei herunterzuladen ist:
Potsdamer Denkschrift 2005.

Quelle: Website der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW): http://vdw-ev.de

http://vdw-ev.de/manifest/Interpretationen_zum_Manifest/Schmiedchen_Manifest_Okt05.pdf

https://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/science/potsdamer-manifest.html

Ein Nachtrag auf meine vorherigen Gedanken

07. Oktober 2010

„Der Physiker, Heisenberg-Schüler, Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises, Prf. Dr. Hans-Peter Dürr*, beginnt seine Vorträge oft mit einem “Paukenschlag”: „Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu fragen, was hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie!“ Das hat vor allem weitreichende Konsequenzen für unser Welt- und Menschenbild.

Es sind naturwissenschaftliche Überlegungen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit ist, sondern etwas, das sich nicht be-greifen lässt.

* http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_D%C3%BCrr

Überholtes Denken

Wir versuchen heute, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit dem Denken des 19. Jahrhunderts zu lösen, und das kann nur „in den Graben gehen“. Wir leiden unter dem Verlust der geistigen Dimension. Viele glauben nur an das, was greifbar, was rational ist, was sich beweisen lässt – und denken, das wäre Naturwissenschaft. Dem hält der Physiker entgegen: „Man kann gar nicht so leben, dieser Eindruck täuscht. Wer das denkt, hat gar nichts verstanden. Trotzdem lebt er weiter, weil im Hintergrund doch etwas ist, auch wenn er es negiert. Das Herz schlägt weiter, auch wenn man nicht daran glaubt, dass es schlägt. Im Hintergrund ist eine Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“

Quelle:

file:///C:/Users/Morpheus/Desktop/Materie%20existiert%20nicht%20D%C3%9CRR.htm

Die eigentliche Wirklichkeit erschafft sich jeden Augenblick neu. Sie ist also Potentialität, das heißt, die Möglichkeit, sich zu manifestieren.” Letztendlich löse sich die meßbare Grundstruktur jeder Materie in elektromagnetische Felder auf. “Das”, so Dürr, “ist die Gestalt des Nichts.” Das Fazit, dem keiner der beiden Disputanten widersprach: “Die Wirklichkeit ist das, was sich der Mensch darunter nicht vorstellt.”

Quelle:

http://anthroposophen.org/bibliothek/nawi/physik/duerr/bib_duerr.htm



Der Spirit von “2012″

04. Oktober 2010

In der Tat, das Thema 2012 ist ausgereizt. Zumindest was die Aufklärung über “2012″ betrifft. Alles was hierzu noch dargestellt werden könnte, wären die Auflistungen der Symptome zum Thema. Möglicherweise um persönliche Meinungen hierzu zu falsifizieren oder zu verifizieren; hier wird sich meistenfalls die selektive Wahrnehmung durchsetzen. Lassen wir uns doch einfach überraschen. Gelassenheit scheint ohnehin die “seinsvollste” Art zu sein, dem Leben seinen naturgemäßen Wert zu bescheren. Schaut euch bitte den Film “Am Anfang war das Licht“  an. Hier ist deutlich zu erkennen, inwiefern unser Geist de facto in der Lage ist, den Körper -sogar die Realität – zu verändern. Der “Aufhänger” dieses Dokumentarfilms ist zwar die sogenannte “Lichtnahrung”, geht jedoch erfreulich weit über diesen Aspekt hinaus (als nicht: “Broers empfehlt Lichtnahrung”, sondern ehrlicher, “Broers empfehlt Freigeist”). Unsere persönlichen Datenarchive sind vollgestopft mit Zweiter-Hand-Informationen. Was auch immer uns die Medien (hierzu zähle ich im Teilbereich auch die gelehrte Naturwissenschaft) anbieten, sollten wir mit einer konstruktiven Kritik (des Herzens) abtasten. Zahllose Paradigmen sind bereits gefallen. Weitere werden folgen. Mit Sicherheit. Die sogenannte “Stimme des Herzens” – wie sie Friedrich Schiller so trefflich hervorhob, sollte unseren “Verstand ausdeuten”. Als Beispiel eines “herzgedeuteten Verstandes” empfinde ich die Worte von Max Planck. Zwar traten derartige weise Äußerungen erst in seinem hohen Alter hervor, doch das Alter ist kein zwingendes Kriterium für eine mutige Herzausdeutung.

Aus einer Rede Max Plancks  (Florenz 1973)

“Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie, diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses:

Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Elementar- und Atomteilchen in Schwingung versetzt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft an sich gibt, müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Da es aber Geist an sich allein nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend den Bestand von Geistwesen annehmen. Das Atom öffnet der Menschheit die Tür in die verlorene und vergessene Welt des Geistes.”



Die Nichtexistenz der Existenz

23. September 2010

Nachweislich sind Dinge, also die gesamte Materie, nur Fluktuationen von Schwingungsmustern. Somit existiert Materie als ein festes “Ding”  nicht. Materie kann als eine Vereinigung von virtuellen Schwingungsmustern verstanden werden, die Materie bildet. Materie kann übrigens als “gefrorenes Licht” erklärt werden. Es ist möglicherweise besser, von der Wahrheit oder Wahrheitsähnlichkeit von Theorien zu sprechen als von der Existenz der Dinge, weil ja der Satz, der die Existenz eines Dinges ausspricht, ein Teil einer Theorie, also einer Hypothese, einer Vermutung ist.

Da unsere Aufmerksamkeit sich unmittelbar auf die Dinge („Materie“ und Ereignisse)  auswirken, rate ich, etwas genauer zu beachten, was wir das so in unseren Denkapparat hineinlassen. Eine Gedankenhygiene wäre da ganz angebracht. Vor allem aber sollten wir uns nicht als Opfer fühlen, wir sollten unsere neue Welt / Realität aus Freude erschaffen. Nicht unter dem Motto „Nun, jetzt bin ich göttlich. Ich brauche überhaupt nichts zu tun.“. Sofern wir aufhören, uns von den Programmierungen der Medien zu befreien. Lasst nicht zu, dass das Welt-Management unseren Verstand konsumiert und leitet. Lasst unseren Verstand durch Stille neu eichen und seid euch bewusst, dass die Natur der Realität auf Bewusstsein reagiert. Unser Bewusstsein hält die Realität von dem, was wir kennen konstant! Leider ist in unserem gesellschaftlichen Bewusstsein keine Revolution mehr möglich. Dort existieren und wirken nur wiederverwertete Programme. Wir widerholen diese Programme immer und immer wieder. Bestenfalls modifizieren zur diese seelen- und geistlosen Programme. Mit dieser Realität stecken wir quasi in einer Seifenblase, in der wir in der Mitte sitzen. Wir halten den Inhalt dieser Seifenblase für unsere gesamte Realität. Gegenwärtig beginnt diese Seifenblase damit, sich aufzulösen. Als unvorbereitete Seifenblasenbewohner wird sich uns diese Veränderung als außerordentlich bedrohlich erscheinen. Wir werden unserer existentiellen Existenzgrundlage beraubt. Mit dieser Einstellung – die mit Angst gespeist sein wird – werden wir den Auflösungsprozess sicherlich nicht verhindern. Angst beraubt uns dem Zugang zu unserer geistigen Führung. Eben genau diese geistige Führung würde uns unsere Ganzheitlichkeit erkennen lassen. Aus dieser Wahrnehmungsperspektive erscheint unsere Verwandlung als ein erlösendes und außerordentlich erfreuliches Ereignis. Wir erkennen, dass durch die Auflösung unserer Seifenblasenrealität unsere Scheuklappen entfernt werden. Wir erkennen unsere wahrhaftige Göttlichkeit!



Die Sonne und Klimakatastrophen

02. September 2010

Wie es aussieht hat  sich das Interesse der Bevölkerung am Thema Sonnensturm in den letzten Jahren verändert. Auf “http://www.z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com/ ” ist hier zum Thema ” Sonnenaktivitäten und Katastrophen*” zu erfahren:

Diese Frage (*) habe ich mir gestellt, um zu sehen, ob dieses Thema niemanden interessiert? Dabei habe ich die Google Datenbank angezapft und verblüffendes herausgefunden. Wie man an der Kurve sehen kann ist das öffentliche Interesse am Thema in den letzten 12 Monaten drastisch gestiegen. Betrachte ich den Zeitraum seit Anfang 2006 bis heute im deutschsprachigen Raum ist der Anstieg noch höher. Die Grafik zeigt die Anzahl der Suchbegriffe (Sonnensturm und Geomagnetic Storm), die Google aufgezeichnet hat. Offensichtlich haben wesentlich mehr Menschen ein Interesse daran als den Medien bewusst ist und suchen nach Informationen. Nur die Medien haben es bis auf wenige leider noch nicht realisiert.”

Bitte verschafft euch selbst einen Überblick – ich bin aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, alle themenrelevanten Veröffentlichungen zu überprüfen (obgleich ich bei dieser Darstellung ziemlich sicher bin, dass es sich hier um eine ehrliche und wertvolle Information handelt).

Auffällig häufig erreichen mich Mails und Anrufe von Personen, die noch vor wenigen Monaten der Ansicht waren, dass sich im Weltgeschehen nichts wirklich auffälliges ereignet hätte – es hätte immer schon einige abweichende Ereignisse gegeben, es sei “alles im Bereich der Norm”.  Diese Personen erscheinen nun doch verunsichert. Irgendwie passt das alles nicht so recht ins Bild der Normalität. Ihnen scheint auch aufzufallen, dass, im Verhältnis zu den Weltkatastrophen, jedoch nur sehr wenig an die Öffentlichkeit dringt. Die öffentlich rechtlichen Medien berichten ganz offenbar außerordentlich  selektiv. Ein Motiv scheint hier schnell gefunden zu sein, eine Massenhysterie soll vereitelt werden. Eine andere “Ausrede” erscheint abwegig. Nun ist die Aufklärung jedoch nicht in allen Ländern gleich. Was in den USA zurzeit über das Thema “Sonne und Klimakatastrophen” berichtet wird, ist ganz anderer Art, als in unseren Gefilden. Täglich berichten CNN, ABC, Fox und Co über diese Ereignisse. Grundsätzlicher Tenor aller Sendungen “Sonnenaktivitäten werden unsere Erde in eine nie dagewesene Katastrophe führen”, wobei erstaunlicherweise sogar über ein Zeitfenster zwischen 2011 und 2013 (2012)  berichtet wird. Hochkarätige Astrophysiker wie Prof. Michio Kaku (http://en.wikipedia.org/wiki/Michio_Kaku) werden zu diesem Thema befragt und bestätigen diese unglaublich erscheinende Sachlage auf eindrucksvolle Weise. Was dieser Mann zu sagen hat ist hier zusammengefasst: http://bigthink.com/ideas/19371

Aber was geschieht denn nun wirklich “da draußen”? Wird es tatsächlich immer katastrophaler? Es sieht so aus. Schauen wir uns nur einmal in unserem Kulturkreis um. Was ist eigentlich noch normal? Das Wetter? Die Wirtschaft? Unser ökologisches System? Unsere Kultur? Unsere Emotionen? Vor wenigen Tagen erreichte mich eine Nachricht aus Portugal. Sollte Sie stimmen – woran ich nicht zweifel – dann werden zumindest die Portugiesen auf ein sehr großes Ereignis vorbereitet. In einem “Faltblatt der portugiesischen Regierung zur Vorbereitung der Bevölkerung” heißt es in Kernsätzen:

“Stellen Sie sich einen Katastrophenfall vor, der Sie daran hindert ihr Haus zu verlassen oder bei dem ihr Haus der sicherste Zufluchtsort ist. Gehen sie davon aus, dass die Wasserlieferung unterbrochen ist oder das Wasser für den menschlichen Genuss nicht mehr geeignet ist, dass das Licht, das Gas und die Kommunikationskanäle unterbrochen sind und zwar für einen längeren Zeitraum. Ihr Überleben und das Ihrer Familie hängt von Ihnen ab! Bilden Sie eine Lebensmittel-und Wasserreserve ausreichend für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen. Eine Trinkwasserreseve hat allergrößte Priorität. Bedenken Sie , dass der Mensch einige Zeit ohne essen, aber nicht ohne trinken überleben kann. Kinder, ältere Menschen und Kranke haben zusätzliche Bedürfnisse. Schaffen Sie eine Wasserreserve ausreichend für eine bis zwei Wochen an. Wenn Sie das Haus verlassen können, weil es keine chemische oder radioaktive Verseuchung gibt, können Sie auch Regenwasser, Quellwasser, das Wasser aus Flüssen Teichen und Seen, sowie aus Brunnen und Stauseen verwenden, aber vermeiden sie Wasser in dem Gegenstände treiben, das riecht oder von anormaler Farbe ist.” (http://www.youtube.com/watch?v=QivSILCg-Mk).

Ich möchte diesen Aufruf hier nicht weiter kommentieren. Bitte recherchiert selber, und fühlt einmal in euch hinein.


Was ist das größte Problem unserer Zeit?

19. August 2010

Der hochdekorierte  Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. habil. (Geologie) und Dipl. Ing. für Fernmeldewesen Otto Oesterle forschte als Physiker in Alma Ata (ehem. UdSSR). Durch die damalige Auflösung der Sowjetunion (Glasnost /Perestroika) wurde Prof. Oesterle die Einwanderung nach Deutschland ermöglicht, da seine Großeltern aus Deutschland stammten. Prof. Oesterle erhielt nach kurzer Zeit eine Professur für Theoretische Physik an der TU-Berlin. Bereits in seiner ersten Vorlesungsstunde lehrte er seinen Studenten die Grundlagen der (wie er es nannte) „Realphysik“. Hierzu gehörten beispielsweise einige Passagen der Maxwell`schen Gleichungen, die uns – seiner Ansicht nach – in der allgemeinen Lehrphysik vorenthalten werden. Er definierte an faktischen Beispielen den Unterschied zwischen Lehr- und Realphysik. Prof. Oesterle wurde wenige Tage nach seiner ersten Vorlesung vom Lehrdienst enthoben. Einer Verlautbarung nach durfte er sogar das Gelände der TU-Berlin nicht mehr betreten. Nur wenige Monate nach dieser Tragödie verstarb er, bevor er sein Buch „Vom zersplitterten  und widersprüchlichen zum ganzheitlichen Wissen“ veröffentlichen konnte. Prof. Oesterle war ein herausragender Forscher mit einem hohen ethisch-sozialen Anspruch. Er war ein Mensch, wie es bedauerlicherweise viel zu wenig auf der Erde gibt. Hier nun – Otto Oesterle zu Ehren – ein markanter Auszug aus seinem nichtveröffentlichtem Buch:

„Was ist das größte Problem unserer Zeit?

Als der Verfasser vor vielen Jahren (noch in der UdSSR) zu diesen Ideen kam, erwartete er in naiver Weise, daß sie bei seinem ersten Vortrag mit Beifall aufgenommen würden. Heute muß er leider konstatieren, daß es viel leichter ist, etwas zu entdecken, als die Anerkennung dieser neuen Ideen zu erlangen. Auch die Hoffnung des Verfassers, daß in der “fortgeschrittenen Industriegesellschaft” Deutschlands neue Ideen stärker unterstützt würden als im “unterentwickelten” Kasachstan, war naiv. Im Gegenteil, er mußte feststellen, daß in der deutschen Wissenschaft Dogmen und Verkrustungen viel mächtiger sind als in den heutigen GUS-Ländern (vielleicht weil die Gehälter der Wissenschaftler hier höher sind?). In der Wissenschaft ist es wie beim Klavierspielen: das Lernen ist viel leichter als das Umlernen. Heute hat man aber keine Zeit wie früher, um auf einen Generationswechsel zu warten (außerdem kann es diesen nicht geben, weil die falschen, aber anerkannten Ideen bessere Chancen haben, die nächste Generation zu prägen).

Als besonders schwierig erweist es sich, neuen Ideen im Bereich der Grundlagen der Wissenschaft zum Durchbruch zu verhelfen. Alle glauben, daß die Grundprinzipien unseres Wissens endgültig feststehen und wahr sind. Sehr eindrücklich hat sich der russische Biophysiker J. A. Liberman  (1990) über diese Situation geäußert: „Mit der Hartnäckigkeit eines Maulwurfs vergräbt sich der moderne Biologe immer tiefer in sein Problem. Und schaut wie auf einen Verrückten auf jemanden, der sich emporhebt und fragt: was ist eigentlich das Leben?“.

Die falschen Dogmen blockieren die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Ihre Verteidiger sind nicht nur Rabbiner, Päpste oder Ajatollahs, heute sind es auch Präsidenten von wissenschaftlichen Akademien mit ihren Scharen von anerkannten “Experten”. Es gibt aber im Prinzip für das Neue außer seinen Autoren selbst keine Experten, wie der bekannte Journalist Gottfried Hilscher (1996) ganz richtig meint. Die Dogmen sind in den Grundlagen der Wissenschaft besonders schädlich, weil sie sich in den angewandten Wissensbereichen mehrfach widerspiegeln und deren Entwicklung blockieren. Sie müssen so schnell wie möglich durch ein neues, richtiges Weltbild ersetzt werden. Dieses Buch ist ein Versuch, ein solches ganzheitliches Weltbild darzustellen.“

Habt ihr jemals von diesem Buch gehört? Mögen die mutigen Leistungen von Otto Oesterle nicht vollständig umsonst gewesen sein…

Sollte sich seit Sokrates, der wohl das erste berühmte (Todes-)Opfer einer dogmatischen Denkstruktur gewesen sein mag, wirklich nichts geändert haben…?

(O. Oesterle forschte in Nürnberg/Feucht zusammen mit L. Steib und D. Broers.)

Weiterführende Informationen zu Prof. Dr. Dr. Otto Oesterle:

Otto Oesterle wurde 1940 in Aserbaidschan, als Nachkomme schwäbischer Auswanderer nach Russland (um 1818), geboren. 1941 als Deutscher nach Ostkasachstan interniert, wuchs er als „Hinterwäldler“ dort auf. 1956 wurde die Kommandantur (sowjetische Verbannung) aufgehoben, was seine Übersiedlung nach Alma-Ata 1957, nach Abschluss der Mittelschule, ermöglichte. 1964 absolvierte er mit Auszeichnung die Hochschule für Fernmeldewesen in Tashkent. 1968 erfolgte seine Aufnahme in das Forschungsinstitut für Mineralrohstoffe in Alma-Ata, – als Elektroingenieur. Hier promovierte er 1977 in Mineralogie und 1990 in Moskau als Dr. Dr. (Habilitation). Seit 1992 lebt er in Deutschland und hat über zwei Jahre an der Technischen Universität Berlin gearbeitet.

Der Schwerpunkt seiner langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit – die Grundlagen der Naturwissenschaften. Er ist Autor von 45 Erfindungen und über 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen (v.a. in Russisch). 1996 erschien in der Schweiz sein erstes Buch in deutsch: „Ausweg aus der Sackgasse – ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild“. Sie lesen hier eine gründlich überarbeitete und erweiterte Ausgabe dieses Buches. Es ist ein Versuch, unser zersplittertes und verzweigtes Wissensgebilde. das heute dem Turmbau zu Babel sehr ähnelt, auf einem neuen Niveau – dem Prinzip der Ganzheitlichkeit (Holismus) – zu vereinigen.



Sonnenaktivität und starke Erdbeben

12. August 2010

Es gab hierzu schon einige Kommentare, aufgrund der höheren Reichweite eines separaten Blog-Beitrags möchte ich doch nochmal kurz auf die zeitliche Korrelation zwischen den Sonnenaktivitäten Anfang August und einem weit über dem Durschnitt liegenden, höheren Aufkommen von starken (Magnitude >6) hinweisen. Die Bilder sprechen eine recht deutliche Sprache:

“Normalerweise” kann man Erdbeben über Stärke 6 über lange Zeiträume an der Hand abzählen, am 4. August gab es davon 5 Stück:

MAP 5.1 2010/08/06 21:05:27 -38.199 -73.616 10.0 OFFSHORE BIO-BIO, CHILE
MAP 5.6 2010/08/06 08:58:40 -7.372 128.473 58.6 KEPULAUAN BARAT DAYA, INDONESIA
MAP 5.2 2010/08/06 05:03:59 -21.726 -179.478 584.3 FIJI REGION

MAP 5.2 2010/08/05 20:35:51 -20.036 -70.493 38.2 OFFSHORE TARAPACA, CHILE
MAP 5.1 2010/08/05 19:04:05 49.522 155.440 66.8 KURIL ISLANDS
MAP 5.0 2010/08/05 08:45:28 -5.628 146.655 96.8 EASTERN NEW GUINEA REG, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.2 2010/08/05 06:27:16 -37.430 -73.367 24.9 BIO-BIO, CHILE
MAP 5.7 2010/08/05 06:01:48 -37.362 -73.341 16.2 BIO-BIO, CHILE
MAP 5.3 2010/08/05 05:09:23 -6.004 150.600 35.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.1 2010/08/05 01:12:46 -5.974 150.571 35.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA

MAP 6.0 2010/08/04 23:48:03 45.964 153.216 33.6 EAST OF THE KURIL ISLANDS
MAP 7.0 2010/08/04 22:01:44 -5.768 150.776 44.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.4 2010/08/04 21:51:26 51.494 -178.569 49.1 ANDREANOF ISLANDS, ALEUTIAN IS., ALASKA
MAP 6.4 2010/08/04 12:58:25 51.426 -178.607 27.0 ANDREANOF ISLANDS, ALEUTIAN IS., ALASKA
MAP 5.3 2010/08/04 10:07:12 -21.796 -175.150 35.0 TONGA
MAP 6.4 2010/08/04 07:15:33 -5.521 146.793 213.6 EASTERN NEW GUINEA REG, PAPUA NEW GUINEA
MAP 6.0 2010/08/04 04:46:22 -26.953 -177.148 23.7 SOUTH OF THE FIJI ISLANDS
MAP 5.3 2010/08/04 04:24:37 -23.838 -66.522 177.3 JUJUY, ARGENTINA
MAP 5.1 2010/08/04 00:43:05 6.690 126.968 66.4 MINDANAO, PHILIPPINES

MAP 5.4 2010/08/03 22:30:30 -22.642 171.443 64.8 SOUTHEAST OF THE LOYALTY ISLANDS
MAP 5.2 2010/08/03 19:42:13 -9.498 39.060 9.7 TANZANIA
MAP 5.4 2010/08/03 16:26:27 38.451 69.627 37.4 TAJIKISTAN
MAP 6.3 2010/08/03 12:08:27 1.243 126.277 42.8 MOLUCCA SEA
MAP 5.3 2010/08/03 08:03:19 -6.501 103.963 38.0 SOUTHWEST OF SUMATRA, INDONESIA
MAP 5.0 2010/08/03 05:29:21 -19.908 -70.419 58.3 OFFSHORE TARAPACA, CHILE
MAP 5.0 2010/08/03 01:48:12 10.915 93.100 71.6 ANDAMAN ISLANDS, INDIA REGION

 



Sonnenaktivitäten Anfang August

09. August 2010

Anfang August wurden starke Sonneneruptionen beobachtet, darüber wurde einiges berichtet, z.B. hier:

NASA: Warnung vor Solar-Tsunami

Auszug: „Diese Eruption ist direkt auf uns gerichtet“, so Leon Golub vom „Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics“.

Zunächst halte ich es für bemerkenswert, dass dieses Ereignis im Zusammenhang mit einem altbekannten Phänomen zu stehen scheint.  Es geht um die magnetischen Anomalien auf der erdabgewandten Seite (“Farside”) der Sonne. Bewundernswerterweise tauchen hier – quasi aus dem Nichts- örtlich begrenzte magnetische Anomalien auf, die als dunkle Flecken (Sonnenflecken) aufscheinen. Diese Ereignisse sind umso bemerkenswerter, als das sie eben immer nur auf der “Farside” auftauchen – und sich nicht zur “Earthside” zeigen, was eigentlich zu erwarten wäre. Vernachlässigen wir an dieser Stelle einmal die mögliche Ursache dieser Phänomäne und betrachten eine mögliche Kausalität zwischen diesen “Farside Anomalien” und den darauf resultierenden Sonnenexplosionen – den Sunflares. Nehmen wir hierzu das aktuelle Ereignis. Betrachten wir einmal diese beiden Aufnahmen:

Innerhalb von 12 Std. (quasi aus dem Nichts) entstand diese Aktivität:

Diese beiden Aufnahmen sind in direkter Folge entstanden – alle 12 Std. wird hier ein Bild erstellt. Auffällig ist hier die Aktivität, die aus dem Nichts zu kommen scheint. Quelle: http://soi.stanford.edu/data/full_farside/

(Interessant und auch beunruhigend ist, dass diese Bilder inzwischen nicht mehr im Archiv abrufbar sind. Dafür aber ebenso heftige in der Zeit vom 4.-6. August)

Dieses Ereignis scheint verantwortlich für die aktuellen Sunflare Serien zu sein. Auf STEREO Behind COR2 ist jedenfalls zu ein derartiger Zusammenhang zu erkennen. Zwischen 00 und 12 Uhr – also der Zeitpunkt der  Entstehung der auffälligen Sonnenflecken – zeigte die Sonne dieses Bild:

Aus dieser Situation entstanden die großen Flares der letzten Tage. Bitte schaut euch hierzu die Videosequenzen an!

Nun zu einer möglichen Ursache der spontan auftauchenden Sonnenflecken. Auf STEREO Behind HI1 konnte ich zu dem fraglichen Zeitpunkt folgendes Ereignis entdecken:

War nun die “Zündung” (so erscheint es jedenfalls) dieses Objektes für die spontan auftretenden Sonnenflecken verantwortlich? Bitte schaut euch auch hierzu die Videosequenzen von STEREO Behind HI1 an.

Was meint ihr dazu? Habt ihr in den Medien irgendwelche Meldungen über umgeleitete Flüge, Stromausfälle, ausgefallene Satelliten oder Nordlichter gesehen?

Das Resultat der Eruptionen in Form von einem stark schwankendem Kp-Index sieht dann übrigens so aus:

Quelle: http://www.swpc.noaa.gov/alerts/k-index.html

Quantensprung in der Physik

02. August 2010

Was bisher von Physikern und vor allem von “Gedanken erschaffen Realität”-Skeptikern für unmöglich gehalten wurde, ist jetzt (schon im April) passiert: Die Übertragung von quantenphysikalischen Modellen auf den Makrokosmos, also auf Objekte, die man sehen und anfassen kann. Wer sich damit ein wenig auskennt, wird diesen Artikel wahrscheinlich schon kennen, und verstehen, warum diese Meldung die “Mainstream Wissenschaft” Kopf stehen lässt:

Schrödingers Katze wird flügge

 

Intuitiv waren vielen Menschen die Zusammenhänge klar, nun auch können diejenigen, die messbare rationale Nachweise brauchen, ihr Weltbild ein Stück erweitern, ist das nicht wunderschön!!?

 

Die Spirale dreht sich weiter


28. Juli 2010

Liebe Freunde, liebe Leserinnen und Leser,

mir, uns, meinem Team und mir ist klar geworden, dass zum philosophischen Aspekt unseres Themas alles gesagt ist und wir uns zumindest beginnen im Kreis zu drehen. Ich möchte gerne eine neue Richtung mit dem Blog einschlagen. Daher werde ich in nächster Zeit eher kurze Infos posten, was sich gerade tut, was die Sonnenaktivitäten, das Erdmagnetfeld, die Vulkanaktivitäten und andere wichtige 2012-relevante Ereignisse angeht, und diese dann ggfs. kommentieren. Wie jeder aktuelle Ereignisse bewertet, und was die Dinge im „Aussen“ mit unserem Bewusstsein zu tun haben, kann dann jeder selbst entscheiden.

Daher möchte ich Euch aufrufen, alles was ihr grad aktuell Relevantes gefunden habt, hier zu sammeln und zu kommentieren, ich denke das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn es Youtube Links sind sollten diese von einer kurzen Beschreibung des Inhaltes begleitet sein.

Ein Anfang ist das hier (leider alles englisch), sehr spannend, die Namen der Wissenschaftler könnten Euch schon bekannt sein…

NASA IBEX Science Update

Und wer mal sehen möchte, was die amerikanischen Medien zum Thema Sonnenaktivität und 2012 und Vorbereitungen auf ein Ereignis berichten, kann sich das hier zu Gemüte führen:

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 1 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 2 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 3 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 4 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 5 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 6 of 6

Soweit, bald mehr, in tiefer Verbundenheit.


Ein erneuter Versuch – zur Selbst-Erkenntnis

16. Juli 2010

Auf einer Leinwand mögen wir manchmal das große Meer mit seinen endlosen Wogen sehen – dann verschwindet es wieder. Oder wir sehen ein großes sich ausbreitendes Feuer, das auch wieder verschwindet. Ist nun die Leinwand vom Wasser nass geworden oder vom Feuer verbrannt? Nichts hat die Leinwand berührt. Ebenso berühren uns die Dinge die im Wachen, Träumen und sogar Tiefschlaf geschehen nur scheinbar. Unser wahrhaftiges Selbst ist davon unberührt. Die Vorstellung vom Selbst als Zuschauer existiert nur im Denken, es ist nicht die absolute Wahrheit des Selbst. Zum Zuschauen muss es Objekte geben, die gesehen werden. Sowohl der Zuschauer als auch seine Objekte sind Schöpfungen des Geistes. Die Leinwand steht für das reine Gewahrsein vor jeder Erfahrung oder Erkenntnis. Bitte bedenkt, es gibt nichts zu „ver-wirklichen“  oder zu erreichen. Denn DAS, in dem alles erscheint und wieder verschwindet, ist ja schon immer da! Das Selbst braucht keine Verwirklichung. Es ist in sich vollkommen und glückselig.

Und wie können wir nun dieses Selbst erreichen? Offenbar gibt es kein Erreichen des Selbst. Wäre das Selbst zu erreichen, hieße das, dass es nicht hier und jetzt ist und noch erlangt werden muss. Was jedoch erlangt wird, kann auch verloren gehen – es ist also unbeständig. Es lohnt nicht, nach dem zu streben, was unbeständig ist. Im Grunde sind wir das Selbst. Wir sind bereits Das. Tatsache ist, dass wir unseren beseligten Zustand nicht kennen. Nichterkenntnis tritt dazwischen und zieht einen Schleier über das reine Selbst, das Seligkeit ist. So gelten alle Bemühungen allein der Beseitigung des Schleiers, der nur aus falscher Erkenntnis besteht! Diese falsche Erkenntnis ist die Identifizierung des Selbst mit Körper und Geist. Erst wenn diese verschwinden, bleibt das Selbst allein zurück. Jeder Vorstellung vom Selbst, sogar an ein mystisches All-Einheitserlebnis, erzeugt einen Schleier. Das betrifft nicht nur den Inhalt – also ob ich mir das Selbst als allumfassenden Raum oder als Zustand friedvoller Harmonie vorstelle. Allein die Tatsache, dass ich mich überhaupt auf irgendetwas beziehe, verdeckt die Wahrheit und Seligkeit, die ich bin, Beziehung bedeutet immer auch Dualität. „Ich jetzt“ im Unterschied zu „Ich in der Zukunft“ – und dann möglichst voll erwacht und selig.

Lao Tse äußerte sich hierzu: „Das Tao was du benennst ist nicht das wahrhaftige Tao“. Unser Verstand kann nur verschiedene Inhalte und Zustände erkennen und vergleichen. Was auch immer der Verstand zustande bringt (erforscht), über die Dualität kommt es nicht hinaus! Eine Selbsterkenntnis kann er nur im Subjekt/Objekt-Schema verstehen. Unsere eigentliche „Aufgabe“ (!) besteht nun darin, dieses Schema als Illusion zu durchschauen und tatsächlich fallen zu lassen – also „aufzugeben“ (loslassen). Das bedeutet eben nicht: „Erkenne, wer du bist“, sondern „Sei, was du bist“ (und immer warst usw.). Hierdurch entsteht ein Umschalten vom Denken zum Sein.

So kann das „Erwachen der Menschheit“ als ein Zustand bezeichnet werden, in dem der Erwachte sich in diesem Sein befindet – ein Ich tritt quasi in die 2. Reihe zurück…

me agape

Jiddu Krishnamurti: „Wenn ich mein gesamtes Lebenswerk in einen Satz prägen sollte, so würde ich sagen: Die Menschheit wird erst befreit sein, wenn sie die Dinge so sieht, wie sie sind und nicht wie sie sein sollten“.


Crashkurs für Quereinsteiger?

13. Juli 2010

Naturgemäß fanden „erleuchtete“ Menschen diesen Zustand erst, nachdem sie sich von den dominierenden Strukturen ihres Verstandes gelöst hatten. Diese Menschen lösten auf ihrem Weg ihre egobezogenen Haftungen auf. Sie stellten sich genau den Dingen, die jeder von uns lieber ausblendet. Als sie ihre persönlichen (egobezogenen) Irrwege und dessen Zweck durchschauten, setzte eine Phase der Ekstase ein. Diese Ekstase unterschied sich von allen Emotionen und Gefühlen, die ein quasi „nichterleuchtetes“ Wesen erfahren konnte. Natürlich ist diese Ekstase nur ein Sekundäreffekt einer „Erleuchtung“. Primär löste sich die verstandesdominierte Wahrnehmungsebene auf, wodurch sich das wahrhaftige (unpersönliche) Sein in den Vordergrund stellte. Nicht die Person, das Ich, nimmt hier wahr, sondern das „Es“ (im ganzheitlichen Sinne). Diese „Erleuchteten“ brauchten hierfür meistens eine recht lange Zeit. Natürlich ist die Zeit kein Kriterium dafür sondern, ganz offenbar, ist für einen solchen Zustand eine erhebliche Menge an Erfahrungen erforderlich, die es gilt, in einen übergeordneten, ganzheitlichen Sinn-Bezug zu stellen.

Etwas Derartiges scheint besonders aufwendig zu sein, ansonsten sollte es weitaus mehr „Erleuchtete“ auf dieser Erde geben. Aus diesem Grund ist es für diejenigen, die es „geschafft“ haben, auch ein recht langwieriger Weg – der erhebliche Zeit in Anspruch nimmt. Ich möchte diese sehr grob gefasste Darstellung für etwas ganz bestimmtes anbieten. Mir geht es um die Frage, die mir sehr oft gestellt wird: „Können wir unseren Erleuchtungsweg nicht einfach abkürzen?“ Diese Frage ist eine häufige Reaktion auf meine Veröffentlichungen. Sie basiert auf meiner Hypothese, dass wir zunehmend mehr durch kosmisch induzierte Einflüsse in einen bewusstseinserweiterten Zustand gelangen. Hierdurch wird es, meiner Meinung nach, zunehmend mehr „Erleuchtungsprozesse“ geben; wobei ich „Erleuchtung“ mit „Evolutionssprung“ gleichsetze. Meine Antwort fällt meist sehr knapp aus:

Unsere, zur „Erleuchtung“ fehlenden Auflösungs- und Erkenntnisprozesse werden, einem Crashkurs gleich, nachgeholt! Als betroffene „Quereinsteiger“ bemerken wir es doch schon lange, dass unsere persönliche Ereignisdichte, und damit verbunden etliche Traumata, zunehmen. Eine derartige Abkürzung betrifft also nur den zeitlichen Verlauf. Ich leite meine Antwort aus einer langjährigen, interdisziplinären Feldstudie ab, die sich mit dem rituellen Gebrauch von bewusstseinserweiternden (psychoaktiven) Wirkstoffen befasste. Bei diesen Studien wurden ausschließlich Substanzen verabreicht, die unseren körpereigenen (endogenen) Tryptaminen entsprechen. Die Ausschüttung genau dieser bewusstseinserweiternden Substanzen wird nachweislich vermehrt in unseren Gehirnen induziert. Insofern sind wir, zumindest potenziell, alle Betroffene, die diesen Crashkurs durchleben.

Als Fazit empfehle ich, sich seinen ganz persönlichen Emotionsthemen zu widmen, und sich ihnen zu stellen. Sie aufzulösen. Als das, was sie in Wahrheit wirklich sind, Erfahrungen, die dem kosmischen Ganzen zur Verfügung gestellt werden. Gut und schlecht sind  tatsächlich nur individuell subjektive Attribute. Auch das sollten wir erkennen.

In Liebe… Dieter Broers


Das Paradoxon des Verstandes

08. Juli 2010

Liebe Freunde,

diese Nachricht sende ich euch direkt von der Wirkungsstätte Sokrates und Platon, deren Geist mir hier irgendwie zugänglicher erscheint. Hier lese ich natürlich auch Eure Kommentare. Nicht nur aus zeitlichen Gründen kommentierte ich eure Fragen nicht. Der eigentliche Grund hierfür war/ist, dass ich in den meisten Fragen – sofern es sich überhaupt um Fragen handelte – etwas erkannte, was ich nun kurz darstellen möchte: Sämtliche Fragen stammen aus dem Verstand* (des Kopfes). Sie unterliegen den Gesetzen der Dualität, der „Logik“ und der Ratio. Dieser Verstand ist nicht in der Lage die Wahrhaftigkeit zu erkennen (das Äußere der „Höhle“, der Matrix, des „Ding an sich“.). Hierfür ist er auch nicht gedacht. Er hilft uns dabei, hier in dieser Welt zu funktionieren. Diese Funktion ist missbraucht worden (Machtmissbrauch ist ja ein sehr altes Thema auf der Erde).


* Deshalb die Silbe „ver“ vor dem „stehen“ – anders: einfach nur stehen

Unser Verstand, der beispielsweise die „Sinnfrage des Lebens“ stellt, ist nicht in der Lage, dieses Paradoxon zu lösen – der Verstand ist in den Strukturen der Dualität (X1-X7) „gefangen“. Wie schon Aristoteles mit dem Paradox „der Lügende Kreter“* zum Ausdruck bringen wollte, dass unser Verstand (logos) nicht in der Lage ist, die Dualität zu durchbrechen.


*„Alle Kreter sind Lügner“ (behauptet ein Bewohner Kretas)

Deswegen empfehle ich das „finden“. Findet lieber aus dem Herzen. Erlebt eure Herzenswelt. Erinnert euch an Eure Kindheit, als Ihr draussen gespielt habt. Ihr habt nichts direkt gesucht, aber unheimlich viel erlebt. Im Gegensatz dazu werden wir in unserer Entwicklung mehr und mehr zum Suchenden nach etwas Bestimmtem. Wir drehen uns im Kreis, weil wir immer weiter suchen, und irgendwann sogar vergessen, nach was. Direkt suchen fixiert auf das Gesuchte, während vieles sonst ausgeblendet und nicht wahrgenommen wird. Wir sollten mehr er-leben, und dadurch “finden”. Der Großmystiker Aleister Crowley fasste seine Gralsbotschaft zusammen mit: „Tu was du willst, Liebe sei das Gesetz“. Solange wir unseren „Kopfdenkapparat“ einsetzen wird sich für uns nichts ändern – bleiben wir in der Matrix / der Höhle Platons. Friedrich Schiller bemerkt sehr trefflich: „Seit Aristoteles wissen wir, was Demokratie ist. Und doch sind wir Barbaren geblieben. So wird sich die Welt erst ändern, wenn wir diese Welt durch unser Herz ausdeuten“. Wie soll das nun gehen (jetzt stelle ich eine Frage – in der natürlich auch Widerspruch steckt)? Wie kommen wir aus unserer Matrix heraus, ohne unseren Verstand zu benutzen? Die alten Chinesen haben es mit Koans versucht. Mit wahrhaft unmöglichen und unverständlichen Fragen wie: „Wie ist der Zutritt durch die Wand?“ oder „Wie ist der Klang deiner einen Hand, wenn sie klatscht?“ versuchten die Meister ihre Schüler aus der Verstandesmatrix zu führen. Wenn wir aufgeben zu versuchen, aus einer Kugel einen Würfel machen zu wollen, dann mag es funktionieren. Ich bevorzuge das Motto „Lieber glücklich sein als recht haben“. Das Haltbarkeitsdatum „2012“ ist abgelaufen. Ich empfehle euch: Baut den Resonanzboden zur Liebe auf – euer Verstand wird ihn niemals finden. Lasst „einfach“ den Verstand los – „unsinnige“ Dinge sind wunderbar (werdet wie die Kinder).


Bevorzugt für Rationalisten:

Wenn beispielsweise Maxwells Dämon dadurch möglich würde, dass die Wissenschaft es schafft, die Welt durch sehr einfache Formeln zu beschreiben, widerspricht die Wissenschaft damit einem fundamentalen Naturgesetz und damit ihrer eigenen Methodik. Schafft sie es nicht, diese einfachen Formeln zu finden, ist das wissenschaftliche System damit gescheitert. Damit wirft der Maxwellsche Dämon eine Grundsatzfrage auf und zeigt auf ein Paradoxon. Gödels Theorem, welches auf der mathematischen Formulierung von unauflösbaren Paradoxien wie dem Lügnerparadoxon basiert, besagt, dass es nicht möglich ist, eine Karte dieser Welt zu finden, die weniger komplex ist, als die Welt selbst. Er glaubt also nicht daran, dass der Maxwellsche Dämon Informationen hinreichend komprimieren kann, um den zweiten Hauptsatz der Wärmelehre zu widerlegen.

Gödel, ein Mathematiker Kant´scher Prägung ging von der Kant´schen Prämisse aus, dass wir durch eine Brille auf unsere Welt sehen, die wir selbst nicht näher untersuchen können, da sie die eigentliche Voraussetzung dafür ist, dass wir sehen können. Er hing dem Platonismus an, welcher besagt, hinter der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit gebe es eine noch wirklichere Wirklichkeit, bestehend aus Urbildern, von denen die Dinge gleichsam nur Abbilder sind.

Magnetfeld-Chaos

01. Juli 2010

Hier ein brandaktueller Artikel, den ich euch empfehlen möchte:

Südafrika im Magnetfeld-Chaos – Zeigt der Kompass bald nach Süden?

Nun haben wir es quasi amtlich, unser Erdmagnetfeld “schwächelt” erheblicher, als bisher zugegeben. Zumindest von offizieller Seite. Bedauerlicherweise wird jedoch auch in dieser Darstellung nur auf technische Aspekte eingegangen. Wenn auch kurz von einem “Massensterben” kurz die Rede ist, das jedoch noch nicht eintreten soll, so finden wir keinen Hinweis auf eine biologische, gesundheitliche Relevanz dieser Feldanomalien. Wer mich kennt, wird wissen, dass ich mich seit einigen Jahren (fast 31 sind es schon) mit den Auswirkungen von EM-Feldern auf biologische Systeme befasse. Dadurch kann ich relativ zuverlässige Aussagen darüber machen, was diese Feldanomalien für uns bedeuten. Somit sehe ich im Schwerpunkt eine Steigerung von psychischen Auffälligkeiten. Unser primäres Empfangsorgan dieser Feldanomalien ist unser Zentrales Nervensystem. So führen beispielsweise die hierdurch hervorgerufenen Veränderungen unserer Neurochemie zu erheblichen Stimmungsschwankungen (um nur einen Aspekt hervorzuheben).

Letztlich scheint all das darauf hinauszulaufen, dass unsere verdrängten und unbewusst gehaltenen Erfahrungen und Erkenntnisse ans Licht kommen. Hierzu trägt die feld-induzierte Neurochemie bei. Es geht um Aufarbeitung und eine neue Standpunktbestimmung, die uns unsere sinnbestimmte Stellung im Weltgefüge (wieder)erkennen lässt. Das habe ich bereits ausgiebig in meinen Büchern beschrieben (speziell in “(R)evolution 2012″). Neu ist nun, dass meine bisherigen Ausführungen zum Thema “Transformation” und “Evolutionssprung” durch aktuelle Forschungsergebnisse bestätigt werden, zumindest indirekt (möglicherweise um eine Panik zu verhindern?). Wer zwischen den berühmten Zeilen lesen kann – und seinem Bauch/Herz vertraut…, der wird fühlen, was grad mit uns allen geschieht. Auch, was diese n-tv-Meldung wirklich aussagt…

me agape

Erstellen wir ein neues Realitätsdesign

29. Juni 2010

Für eine optimale Beziehung zu seiner Umwelt ist der Mensch unbedingt auf die Veränderung seines Bewusstseins angewiesen. Interdisziplinäre Forschungen in den Naturwissenschaften zeigen die wunderbare Komplexität von Struktur und Funktion des Gehirns, aber auch, dass alle Fragen keine einfache, widerspruchsfreie Antwort ergeben. Bein all den Forschungen über unser Gehirn und unser Bewusstsein müssen wir unsere alten Vorstellungen von Ordnung und Linearität fallen lassen. Sämtliche Modelle und Theorien werden diesem phantastischen Organ genauso wenig gerecht, wie einer seiner wichtigsten Funktionen, nämlich der unserer Realitätswahrnehmung. Neuste Forschungsergebnisse (aus der Quantenphysik, der Chaostheorie und der Holographie) belegen eindeutig, dass wir die Dinge, die wir sehen (hören, riechen usw.) eigentlich gar nicht sehen (hören, riechen usw.) dürften, weil sie in der Form überhaupt nicht existieren.

Wiederum ist das, was wir wahrnehmen, im Gegensatz zu dem, was wahrhaftig ist, so kläglich armselig, dass sich die Frage stellt: Was ist eigentlich Wirklichkeit? Niemals zuvor waren die Einflüsse auf unser Gehirn und unser Nervensystem dermaßen komplex und multidimensional, und somit förderlich und schädlich zugleich. Niemals zuvor verfügten wir über derart direkte Möglichkeiten, die es uns erlauben, mit uns selbst und unserem Bewusstsein zu “arbeiten” und dabei dem eigentlichen Weltgeschehen zuzusehen. Wir haben nun mit unserem neuen Gehirn die Möglichkeiten, eigenverantwortlich und selbstbestimmend unser Bewusstsein zu erhöhen, um uns damit wahrhaftige Lebensqualität (wahrhaftige Freude) zu erschließen.

Ein Zitat von Michael Hutchison:
“Das Gehirn hat in den letzten 10 Jahren mehr über sich selbst gelernt als in seiner ganzen Geschichte zuvor.”
Dieses Zitat ist mittlerweile 25 Jahre alt. Ich gehe davon aus, dass wir mit unserem heutigen Wissen an einer Schwelle stehen, in der unser “kopflastiger” Verstand seine Vormachtstellung abgeben wird. Andererseits prognostiziere ich erhebliche gesundheitliche Störungen. Psychischer und körperlicher Art. Wir werden uns von unserer selbsterdachten Künstlichkeit befreien, indem wir in ein kongeniales Wirken von “Herz-” und “Kopfverstand” umschalten. Vergessen wir nicht, in der Natur existierte der Verstand schon lange, bevor Gehirne existierten, die ein Bewusstsein ermöglichten (ein Beispiel hierfür ist die Raupe “Attacus edwardsii”). Dieser Verstand jedoch speist sich aus der Urquelle des Seins… Hierin sehe ich die wahre Bedeutung von “Werdet wie die Kinder” und “seelig sind die geistig armen”.

Die Sonne erwacht aus ihrem Tiefschlaf

18. Juni 2010

Schon vor ca. 18 Monaten hatte die NASA Warnungen über das hohe Risiko von Sonnenstürmen für unsere technologisierte Gesellschaft hingewiesen. Dann wurde es etwas ruhiger, und es wurden wenig neue Erkenntnisse veröffentlicht, höchstens, dass die Sonne in einer Art Tiefschlafphase ist, Forscher sprachen von der “Ruhe vor dem Sturm”. Inzwischen häufen sich die Meldungen wieder, ich werde das hier im Blog hin und wieder zusammenfassen, weil ich es für wichtig halte. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass eine solch offizielle Behörde wie die NASA, die sich nicht in Spekulationen verwickeln lassen kann, ein derart düsteres Szenario im Bezug auf die Sonnenaktivität zeichnet. Warum? Wir alle wissen, dass bei offiziellen Äußerungen immer nur die Spitze des berühmten Eisberges sichtbar wird, also könnte es eine vorsichtige Vorbereitung der Öffentlichkeit auf bevorstehende Ereignisse sein, denn Panikmache kann schließlich nicht im Interesse offizieller Behörden sein. Noch ist es etwas zu unscharf und gewaltig, um für sich selbst abzuleiten, wie man sich vorbereiten oder schützen kann. Es ist also unklar, wem das momentan nützen soll.

Ich habe einen Artikel, der schön zusammenfasst, worum es geht, einmal frei übersetzt.

Wer lieber das Original liest, kann das hier tun.

 


As the Sun Awakens, NASA Keeps a Wary Eye on Space Weather

Die Erde und der Weltraum bekommen in einer Art miteinander zu tun, wie noch nie in der Geschichte der Menschheit.  Um Vorbereitungen zu treffen veranstalteten die zuständigen Behörden in Washington DC am 8. Juni 2010 eine Konferenz: Das „Space Weather Enterprise Forum“ im „National Press Club“.
Richard Fisher, Leiter der “ NASA’s Heliophysics Division”  erklärt worum es geht:

“Die Sonne erwacht aus ihrem Tiefschlaf, und wir erwarten in den kommenden Jahren stark erhöhte Sonnenaktivität. Gleichzeitig hat unsere hoch technologisierte Gesellschaft eine beispiellose Empfindlichkeit gegenüber Sonnenstürmen entwickelt. Wir kommen zusammen, um das Aufeinandertreffen dieser beiden Phänomene zu diskutieren.“

Die “National Academy of Sciences” beschrieb das Problem vor zwei Jahren in einem Grundlagenbericht  mit dem Titel “Severe Space Weather Events – Societal and Economic Impacts.” Dieser Bericht stellte fest, wie Menschen des 21. Jahrhunderts auf  High-Tech Systeme für die Grundlagen ihres Alltags vertrauen. Von Modernen Kraftwerken, über GPS Navigation, Luftfahrt, Finanzdienstleistungen bis zur Notfall-Kommunikation per Funk, alles kann durch starke Sonnenaktivität ausgeschaltet werden. Ein Jahrhundert-Sonnensturm, warnte die Academy, könnte 20mal höhere wirtschaftliche Schäden als Hurricane Katrina verursachen. (Anmerkung: in den USA)

Viele der Schäden könnten abgemildert werden, wenn rechtzeitig bekannt ist wann ein Sturm kommt.  Satelliten können in einen „Sicherheitsmodus“ versetzt werden und Transformatoren rechtzeitig vom Netz genommen werden, das kann vor schädlichen Überspannungen in diesen „Vermögenswerten“ schützen. Vorbeugende Maßnahmen erfordern jedoch präzise Vorhersagen, eine Aufgabe, die der „NOAA“ (National Oceanic and Atmospheric Administration) zugeteilt wurde.

„Die Weltraumwetter-Vorhersage steckt noch in Kinderschuhen, aber wir machen schnelle Fortschritte,“ sagt Thomas Bogdan, Direktor des „NOAAs Space Weather Prediction Center“ in Boulder, Colorado.
Bodgdan sieht die Zusammenarbeit zwischen der NASA und NOAA als Schlüssel. „Die Flotte der NASA-Sonnenforschungs-Raumsonden versorgt uns ständig mit Informationen, was auf der Sonne passiert. Sie ist eine  wichtige Ergänzung zu unseren eigenen GOES und POES Satelliten, welche sich auf die erdnahe Umgebung konzentrieren.“

Unter duzenden von NASA-Raumsonden hebt er drei besonders hervor: STEREO, SDO und ACE.

STEREO (Solar Terrestrial Relations Observatory) ist das Satelliten-Duo, welches in einem 90 Grad Winkel die Sonnenoberfläche beobachtet, wie ein riesiges dreidimensionales Augenpaar. Früher konnten sich aktive Sonnenflecken auf der erdabgewandten Sonnenseite „verstecken“, und tauchten plötzlich in Form von Flares und Massenauswürfen auf. Die STEREO-Mission macht solche „Überraschungsangriffe“ unmöglich.

SDO (Solar Dynamics Observatory) ist die neueste Ergänzung der NASA Flotte. Erst im Februar in Betrieb genommen, können die aktiven Regionen der Sonne in bisher unübertroffener Auflösung fotografiert werden. Forscher können jetzt die Eruptionen noch detaillierter studieren, was hoffen lässt, dass sie bald herausfinden wie genau Flares funktionieren und wie man sie vorhersagen kann.

Bogdan’s Liebling unter den NASA Satelliten ist jedoch ein alter: Der “Advanced Composition Explorer“ (ACE), der schon 1997 in Betrieb genommen wurde. “Wo wären wir ohne ihn?” fragt er sich. ACE ist ein Sonnenwind-Anzeiger. Er ist zwischen Sonne und Erde positioniert und erkennt Sonnenwindstöße, Massenauswürfe, und „Strahlungsstürme“ ca 30min., bevor diese die Erde erreichen.

“ACE ist unser bestes Frühwarnsystem,” meint Bogdan. “dadurch können wir Versorger und Sattelitenbetreiber warnen, wenn ein Sturm kommt.“ NASAs Raumsonden waren nicht ursprünglich für eine operative Vorhersage bestimmt „es hat sich aber gezeigt, dass unsere Daten einen hohen ökonomischen und zivilen Nutzen haben,“ bemerkt Fisher. „Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Weltraum-Wissenschaft die moderne Gesellschaft unterstützen kann.“

2010 ist bereits das vierte Jahr in Folge, in sich dem Politiker, Forscher, Gesetzgeber und Reporter in Washington DC treffen um sich über das Weltraumwetter auszutauschen. Dieses Jahr soll der Fokus auf den Schutz gefährdeter  Infrastruktur verschärft werden.  Das ultimative Ziel ist, die Fähigkeit der Nation (Anmerkung: hier die USA) zu verbessern, sich auf eventuelle verheerende Weltraumereignisse vorzubereiten, darauf zu reagieren und diese abzumildern. “Ich glaube wir sind an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, in welchem das Weltraumwetter unseren Alltag genau so beeinflusst wie das gewohnte Wetter auf der Erde.“ Fasst Fisher zusammen. “Wir nehmen das wirklich sehr ernst.”

(c) Author: Dr. Tony Phillips | Credit: Science@NASA

 

 

Natürlich interessiert diese Forscher größtenteils nur die materielle Seite der Medaille. Wer Revolution 2012 gesehen hat, weiss, was das für unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein bedeuten kann…

Wer sich hierüber einen Überblick verschaffen möchte, wird in den Veröffentlichungen von Prof. Franz Halberg* eine Fundgrube über Zusammenhänge zwischen Solaraktivitäten und gesundheitlichen Reaktionen vorfinden.

 

*Prof. Dr. Franz Halberg ist der Begründer der Chronobiologie und der Schöpfer des Begriffs circadiane Rhythmik . Halberg begann seine Experimente über Rhythmen innerhalb von lebenden Organismen in den 1940er Jahren. An der University of Minnesota gründete er die Chronobiology Laboratories, deren Direktor er bis heute ist. Er veröffentlichte allein oder zusammen mit seinen Mitarbeitern mehr als 3000 Arbeiten. Bekannt wurden auch seine neueren Arbeiten zu Zusammenhängen im Bereich der solar-terrestrischen Physik. Halberg konnte mehrere Perioden nachweisen aus dem Umfeld der solar-terrestrischen Beziehungen. Er konnte in einer großen Anzahl von Arbeiten außerdem zeigen, dass es viele Krankheiten gibt, die mit bestimmten kosmischen Zyklen zusammenhängen.

“Das Ding an sich” hinter den Funksignalen von M82

16. Juni 2010

Während ich an dem Beitrag über die “Mysterious Radio Waves” aus unserer Nachbargalaxis M82 schrieb, hatte ich das Gefühl, dass diese Aktion relativ nutzlos sein würde. Was auch immer ich in dieser Arbeit darstellen würde, führt nicht zu dem, wozu ich eigentlich aufrufen möchte. Ich erkannte an mir selbst, je mehr ich mich mit der Ausdeutung der aktuellen kosmischen Phänomene befasste, umso mehr entfernte ich mich letztlich von dem, was sich “hinter diesen Phänomenen” verbirgt – verpasste quasi den Hintergrund, den mir diese “Phänomene” vermitteln wollen, nach dem (aus der Medizin) bekannten Motto: Erkenne die Ursache der Symptome und du erkennst ihre Botschaft. Dieses Erkennen führt bei Patienten zur ganzheitlichen Heilung ihrer Krankheit. So stellen sich mir die aktuellen (Klima-, Finanz-, Gesundheits-) Krisen dieser Welt als Symptome dar, die in ihrer elementaren Bedeutung erkannt werden wollen – was ihre eigentliche Sinnentsprechung ist. So stelle ich mir nun auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser “Mysterious Radio Waves”.

Zunächst einmal erscheint es mir ohnehin als sehr schwierig, über ein physikalisches Phänomen zu berichten, dessen Bedeutung in der Mainstream-Naturwissenschaft  nahezu ausschließlich auf die Physis ausgerichtet ist. Solange kein einheitliches Verständnis über die ganzheitliche Bedeutung  von elektromagnetischen Wellen vorliegt, sollten wir die Ausdeutung der “Radio Waves” aus M82 (oder sonst woher) hinten anstellen. Bedauerlicherweise erfahren wir viel zu wenig über elektromagnetische Wellen (Felder) und ihre Wirkungen auf “Bios”, und damit Geist und Materie. Bewusst vernachlässige ich den Bereich der ionisierten und thermischen Wellen /Felder. Studien hierzu liegen in Übermengen zur allgemeinen Einsicht vor. Ausgegrenzt werden elektromagnetische Wellen und Felder im nichtthermischen Bereich. Dabei sind es gerade diese Einflussgrößen, die unsere geistige und psychische Aktivität ganz besonders erreichen. Mir liegen etwa 1700 (eintausend siebenhundert) zitierfähige Studien vor, die gerade diese Tatsache – direkt oder indirekt – belegen. Sofern ich aus diesem Fundus meine Analyse um die “Mysterious Radio Waves” betreibe, schlussfolgere ich, dass die gemessenen 5 GHz vom Zentrum der Galaxis M82 durchaus eine biologische Relevanz haben. Zumindest theoretisch. Diese Frequenz erreicht indirekt (!) unsere DNA. Zudem übt sie einen ebenfalls indirekten Einfluss auf unsere Stoffwechselprozesse aus. Von derartigen (Wechsel-)Wirkungen sind auch unsere Wahrnehmungsempfänger betroffen.

Wie ihr bemerken könnt, sind wir hierdurch auch nicht schlauer als zuvor. Es sind höchstens weitere Fragen aufgetaucht. Fragen, die uns immer weiter von der eigentlichen Bedeutung dieses Phänomens (“Mysterious Radio Waves”) wegführen. Seit über 30 Jahren erforsche ich die Wechselwirkungen und Effekte der nichtthermischen Felder (Wellen). Was auch immer der Naturwissenschaftler in mir in dieser Sache herausgefunden hat, sind lediglich Funktionsbeschreibungen der elementaren Einflussgrößen unserer Natur. Nun habe ich so lange gebraucht, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass diese Funktionsbeschreibungen noch lange nichts über ihre eigentliche Sinnhaftigkeit aussagen. Der Grund, weshalb ich das hervorhebe, ist, Euch davor zu bewahren, die Sinnhaftigkeit (das Ding an sich)  aus den Augen zu verlieren. Mein persönlicher Rat ist, befasst Euch mit diesen Phänomenen nur mit der Absicht, ihre Sinnhaftigkeit zu erkennen. Was ist “hinter diesen Dingen?” Eine potentielle Gefahr besteht auch darin, dass wir mit unserer “Kopflastigkeit” etwas in eine Sache hineindeuten, die durch unsere Deutung erst “scharf gemacht” – erschaffen wird. Ich empfehle ein Abgleichen zwischen unserer Ratio und unserer Intuition (die Sprache des Herzens).  Was auch immer der Denker denkt… ist innerhalb der Höhle Platons. Legt bitte immer öfter den Denker in Euch einmal zur Seite…

Genau dieses habe ich soeben getan.


Fragen an Dieter Broers

  1.  

    2012 ist nun sehr nah und interessiert sehr viele Leute. In verschiedenen Medien, Bücher und Kinofilme ist 2012 das Hauptthema, aber meistens ist in diesem Zusammenhang von Chaos, natürlichen Katastrophen und Apokalypse die Rede. Die heilige Schriften und vor allem die Maya Kalendern gelten für sehr viele als Beweis dafür. Sie sind aber einer der Wenigen, die im Gegenteil in 2012 eine Chance für die Menschheit sehen und sprechen sogar von einem Evolutionssprung -wie auch die Physikerin Grayzna Fosar und ihr Ehemann, der Mathematiker Franz Bludorf. Was soll man unter diesem Evolutionssprung verstehen?
     

Antwort:

Ich sehe eine fundamentale Bewusstseinserweiterung, die uns Menschen erstmalig zu einer ganzheitlichen Wahrnehmung befähigt. Dieser nächste Evolutionsschritt vollzieht sich nicht durch eine veränderte Morphologie – es wird uns hierfür sicherlich kein größerer Schädel wachsen müssen. Es ist doch erstaunlich festzustellen, dass zum „Neuen Menschen“ nichts wahrhaft Neues in ihm erwachsen muss, da sämtliche Voraussetzungen hierfür bereits vorhanden sind. In unserer DNS liegen 97% inaktive Junk-DNS* brach, und warten nur auf ihre Freischaltung. Hinzu kommt, dass unsere Gehirnleistung nur zu einem Bruchteil ihrer sinn-gegebenen Kapazität genutzt wird. In jeder Sekunde nehmen unsere Sinne etwa 40 Mrd. Bits auf. Nur etwa 30-50 Bits pro Sekunde erreichen unsere jeweils gegenwärtige Wahrnehmung – unser Bewusstsein. Ganz offenbar wird uns da einiges vorenthalten. Ungeachtet dieses Missverhältnisses entspricht dieser kleine Datenrest dem, was wir als unsere Welt bezeichnen. Sofern sich unsere Wahrnehmungsfilter abschwächen, wird sich uns eine Istheit zeigen, die einer objektiven Wirklichkeit entspricht. Ähnlich wie seinerzeit Platon mit seinem „Höhlengleichnis“ auf den Unterschied zwischen der „Schattenwelt“ und der Realität hinwies, erwacht der „Neue Mensch“ zum Leben und kann sich aus seiner Höhle begeben.

*

Nur ungefähr 3% der 3,2 Milliarden DNA-Sequenzen kodieren echte“ Gene, die der Körper als Bauanleitung nutzt. Daneben gibt es noch ein paar kleinere Bereiche zur Regulation eben dieser Gene. 97% unseres Erbgutes sind nach heutigem Verständnis zu nichts nutze und werden als Müll-DNA“ (engl. Junk-DNA) tituliert. Wenn der Löwenanteil des Erbguts keine Funktion hat, warum wurde dieser ungeheure Info-Müll im Laufe der Evolution nicht über Bord geworfen? Immer mehr Fachleute vermuten, dass in der „so genannten“ Müll-DNS der Schlüssel zur Evolution liegt. (Human Genome Special. New Scientist v. 20. Mai 2000/S.14-21).

  1.  

    Wir kennen die sogenannten selbsterfüllten Prophezeiungen. Kann es sein, dass wir auch in diesem Fall –2012- mit eine selbsterfüllte Prophezeiung zu tun haben? Ich meine, ist es möglich dass wir als Menschheit die Katastrophe in 2012 durch unsere Gedankenkraft verwirklichen werden? (Sie schließen ja auch die physischen Katastrophen nicht aus, die knüpfen aber als unvermeidbare Ereignisse an dem Evolutions- Sprung.) Z.B. Erdbeben, sintflutartige Regenfälle und Katastrophen passieren jetzt schon, werden aber im Jahre 2012 ihr Höhepunkt finden, da sehr viele es so erwarten. Was denken Sie darüber? Ist da eine selbsterfühlte Prophezeiung zu sehen? Wie sind dann die wissenschaftliche Prognosen zu verstehen? Sind die auch diese eine Art selbsterfüllte Prophezeiungen?
     

Antwort:

Meiner Meinung nach hat alles, was im Äußeren passiert, seine Ursache im Bewusstsein. Dabei beziehe ich mich auch auf die Forschungen des deutschen Physikers Burkhard Heim, der dies in seinem 12-dimensionalen Modell schlüssig darlegen konnte. Insofern hat das Äußere immer eine Entsprechung im Inneren. Die Psychosomatik gibt uns hierfür ein gutes Beispiel – meine Denkhaltungen wirken sich auf mein Soma (Körper) aus. Hier finden wir das „Hermetische Gesetz“ wieder – „wie oben so unten“. Die moderne Quantenphysik zeigt uns nun zusätzlich, dass unsere Wirkkraft des Geistes nicht an unserer Hirnrinde endet. Im Kollektiv gesehen, wirkt das Massenbewusstsein auch auf unsere Naturkräfte. Der geistige Einfluss von Menschenmassen auf äußere Ereignisse konnte experimentell an der Princeton-Universität von R. G. Jahn nachgewiesen werden.

Betrachten wir das bekannte Phänomen „Krankheit als Weg“, so können wir unsere Krisen und Katastrophen als ein Zeichen dafür erkennen, dass etwas in unserer Denk- und Geisteshaltung fehlgeleitet ist. Aus der Medizin ist bekannt, dass die Behandlung von Symptomen zu keiner nachhaltigen Heilung führt. Eine wahrhaftige Heilung erfolgt erst, wenn die krankheits-verursachende Quelle eliminiert wird – ein Prozess, der besonders bei Krebspatienten zu beobachten ist. Faktisch verhält sich eine Krebszelle asozial, sie hat das Verhältnis von Geben und Nehmen verloren. Krebszellen entziehen ihrer Umgebung sämtliche Lebensressourcen und bedenken nicht, dass, wenn ihre Geschwisterzellen sterben, auch sie sterben müssen. Eine wahrhaft egoistische und kurzfristige Charaktereigenschaft – nicht wahr? Tatsächlich ist dieses Beispiel auf die gegenwärtige Gesellschaft zu übertragen. Die Gesellschaft besteht aus Menschen, die ihren Primärfokus auf sich selbst richten. Hier gilt das Prinzip des Egoismus und der Profitmaximierung. Egoismus ist ein Aspekt der Trennung – einer Trennung von der göttlichen Quelle. In diesem Sinne werden sich die Krisen und Katastrophen – im Innen wie im Außen – nach unseren An- und Einsichten richten. Hier ist es also erforderlich, einmal ernsthaft über sich und seine Denk- und Wirkhaltung nachzusinnen. Nach dem Motto „die Welt bist du“.

Wenn Menschen ständig nur mit einem Katastrophenszenario konfrontiert werden, dann fressen sich diese Implikationen in ihren Vorstellungen fest und ihre Überzeugungen werden zu neuen Hologrammen einer Realität, die sich dann auch für sie manifestieren könnte. Daher ist es wichtig, auf einem geistigen Weg der Selbst-Erkenntnis – außerhalb der engen Höhlenwelt des Egos – das Bewusstsein seiner eigenen Göttlichkeit wieder zu aktivieren, seine eigene schöpferische Macht in Anbindung an die göttliche Quelle der vollkommenen Liebe, die jedem Menschen, jedem Lebewesen innewohnt.


* Der promovierte Psychotherapeut Rüdiger Dahlke schrieb u.a. den Bestseller „Krankheit als Weg“ mit Thorwald Dethlefsen. Dahlke vollbrachte eine Bahnbrechende Leistung im Bereich der Psychosomatik. Mit seiner Dissertation „Psychosomatik des kindlichen Asthma bronchiale" leitete Dahlke eine neue Grundlage im Bezug „Krankheit als Weg“.

  1. In den beiden Büchern (R)Evolution 2012 und Checkliste 2012 sind Sie der Meinung, dass unsere spirituelle Entwicklung die einzige Lösung sei, um die materielle Umwälzungen zu Überstehen. Welche Veränderungen haben wir in unserem faktischen-materiellen Dasein zu erwarten? Welche können sogar als Katastrophen eingestuft werden?

Antwort: 

Diese Frage erübrigt sich, da ich sie eben beantwortet habe.

  1.  

    Kann unser spirituelles Wachstum soweit gehen, dass wir sogar die wissenschaftlich Prognostizierten Katastrophen –die voraussichtlich die Sonnen Mega-Eruption im Jahre 2012 bewirken wird - nicht stattfinden lassen? Oder ist die Katastrophen Idee schon soweit entwickelt und verbreitet, dass diese doch stattfinden werden auch wenn wir uns spirituell bemühen? Antwort:
     

Antwort:

Diese Frage möchte ich eindeutig bejahen. Jeder einzelne Mensch entscheidet über die kommenden Szenarien. Ob, und wenn ja, in welcher Form die Naturkatastrophen eintreten werden, entscheidet jeder selbst. Über seine eigene innere Geisteshaltung.

  1.  

    Wie wäre es, wenn wir uns kollektiv oder in große Gruppen sehr intensiv mit einem holistischen, menschenwürdigen Plan befassen, anstatt die Katastrophen von 2012 als endgültig zu betrachten, (ich kenne da z.B. die Vision Anastasias aus Sibirien, die in eine Reihe von Büchern beschrieben wird- die klingelnde Zedern Russlands -und Tausende von Menschen schon inspiriert hat, die neu Anfangen und in Harmonie mit der Natur leben. ) Wäre so etwas nicht ratsamer als die materielle Umwälzungen von 2012 als definitiv zu betrachten?

     

Antwort:

Absolut. Ich selber praktiziere derartige Rituale voller Freude! Genau aus diesem Grund lebe ich seit fast 20 Jahren in der Abgeschiedenheit. Für mich ist Griechenland – aus voller innerer Überzeugung – ein ganz besonders heiliger Boden.

  1. In Checkliste 2012 beschreiben Sie 7 strategische Schritte, die unserer Vorbereitung dienen. Wenn man sieht, dass Sie nur einen Schritt für die materiell-körperliche Ebene widmen, ist es klar dass Sie der Meinung sind, dass die meiste Vorbereitungsarbeit auf die Ebene der Psyche und des Spirits zu tun ist –das ist auch sinnvoll da wir uns sowieso schon seit langem mit rein materiellen Sachen beschäftigten. Es gibt aber bestimmt viele Leute die gerne wissen wollen welche die wichtigsten Vorbereitungen im materiellen Sinne sind, da das spirituelle für die meisten sehr abstrakt klingelt. Was schlagen Sie vor?

Antwort:

Das ist eine besonders heikle Frage. Einerseits halte ich eine sachlich Zukunftsanalyse für sehr wichtig, andererseits jedoch gehe ich mit dem Auseinandersetzen einer „negativen“ Zukunftsoptionen in eine Bewertung, die meistens von Angst dominiert ist. Aus Erfahrung wissen wir doch, dass die Angst kein guter Ratgeber ist. Angst ist Enge – Enge ist Ego. Natürlich gibt es keine Pauschalratschläge, jeder Mensch ist einzigartig und hat demzufolge andere Bedürfnisse. Einen rein fatalistischen Umgang mit diesem Thema halte ich auch nicht für ratsam; wobei ich jedoch ein Gottvertrauen empfehle. Sofern ich meine persönlichen Bedürfnisse auf eine Basis von Gottvertrauen stelle, kann ich meine Vorkehrungen auf meine persönlichen Bedürfnisse ausrichten. Hierbei halte ich einige Ratschläge für durchaus bedeutsam. Hierauf weise ich in meinem Buch „Checkliste 2012“ auch hin. Hier sind die inneren Vorkehrungen wichtiger, als die äußeren.

 7.

Viele sagen und schreiben, dass die kosmische Strahlung, die auf die Erde im Jahre 2012 eintreffen wird, so stark sein wird, dass wir ohne unterirdische Bunker nicht auskommen werden und dass wir eventuell Nahrung- und Wasservorräte für mehrere Monate oder sogar Jahre brauchen, da alles verseucht sein wird. Was denken Sie darüber? Wie viele Menschen schätzen Sie werden diese Wandlung überstehen können?

Antwort:

Auch hier möchte ich auf meine bisherigen antworten verweisen. Kosmische Strahlen sind auch nur Wirkaspekte, die aus meiner Geisteshaltung resultieren.

  1.  

    Wenn man Checkliste 2012 liest bekommt man den Eindruck, dass Sie schon seit langem auf dem sogenannten spirituellen Pfad sind. Haben Sie einen bestimmten spirituellen Lehrer gehabt? Und wie ist die mathematische Logik der Wissenschaft mit dem esoterischen Erwachen zu kombinieren?
     

Antwort:

In der Tat. Ich hatte einen spirituellen Lehrer, sogar zwei Lehrer waren es. Bedauerlicherweise durfte ich ihnen niemals persönlich begegnen. Es sind Sokrates und Platon. Obwohl die Körper dieser großen Meister schon lange nicht mehr unter uns weilen, so lebt doch ihr Geist solange weiter, wie sich Menschen mit ihnen befassen. Schon in meiner Kindheit hinterließen diese Weltenlehrer ihr Eindrücke bei mir. Intuitiv befasste ich mich mit ihren Weisheiten, ohne jedoch ihre Namen zu kennen. Mein Großvater brachte mir ihren Geist in mein Herz. Hieraus entwickelte sich eine Denkhaltung, die mich zwar im Äußeren etwas vereinsamte – ich fand kaum Zuhörer in meinem Alter -, doch wollte ich um alles in der Welt mit niemandem tauschen. Voller Freude im tiefsten Inneren deute ich meine Realität aus. Und so lebe ich sie auch!

So gesehen betrachte ich mich eher als einen Philosophen, der sich der Naturwissenschaft bedient, um die Welt zu beschreiben. Immerhin gab mir diese Weltanschauung einen nachweislichen Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen meiner Kollegen aus der Forschung. Tatsächlich ist es mir gelungen, weit über 100 Patente (Europapatente, USA, usw.) erteilt zu bekommen. Wobei hier bei weitem nicht alle meine Erfindungen zum Patentanwalt transportiert worden sind. Ich agiere nicht primär empirisch, sondern eher intuitiv rational. Das „Geheimnis“ hierbei scheint zu sein, dass ich Körper und Geist nicht trenne. Sie sind nur äußerlich – also nur scheinbar voneinander getrennt. Ich verbinde die aristotelessche ja-nein-Logik (binäre Logik) mit einer aspektbezogenen Logik. Vergleicht die erste Variante die Mengen und Größen, so setzt die zweite Variante die Verhältnisse zu einzelnen Werten; und kommt somit zu einer echten Bewertung der Qualitäten. Das Dilemma der Naturwissenschaft liegt zum großen Teil darin begründet, dass die Welt hier nur auf Quantitäten aufgebaut wird. Sämtliche Qualitäten – also alle Emotionen, Gefühle und Empfindungen bleiben hiervon unberücksichtigt. Deswegen ist die Naturwissenschaft, so wie sie bisher gelehrt wurde, nicht geeignet, das Phänomen Leben zu erklären. Nur beide Wirkaspekte zusammen ermöglichen ein brauchbares Beschreibungsmodell, das darzustellen, was wir Menschen wahrhaftig und wirklich sind.

  1.  

    Manche mögen eventuell einwenden, dass Ihre Strategien aus Checkliste 2012, nicht gerade das sind was jemand von einem Mann der Wissenschaft erwartet. (laut altes Denkmuster) Für viele von uns ist es eine tolle Überraschung, andere wiederum lieben es die Wissenschaftlichkeit und die wissenschaftliche Relevanz der Menschen zu attackieren, die Physik mit Metaphysik kombinieren. Was würden Sie solchen Menschen als Wissenschaftler antworten?
     

Antwort:

Diese Frage habe ich soeben beantwortet, denke ich….

  1. Das interdisziplinäre Zusammenwirken im wissenschaftlichen Bereich ist etwas was sehr lange gefehlt hat. Wir haben seit Jahrzehnte keine All-Wissenschaftler (Pan-epistimones ) im altgriechischem Sinne, sondern eine immer engere Spezialisierung und Zersplitterung des Wissens. Gerade deswegen sind bis heute noch sehr viele Einsichten und Erkenntnisse ausgeblieben. Welche wissenschaftliche Fakten unterstützen ihre Ansichten bezugl. der Ereignissen um 2012? Gibt es mehrere Kollegen von Ihnen die Ihre Einsichten teilen? Arbeiten Sie mit manchen enger zusammen um das Thema 2012 weiter zu erforschen? Aus welchen wissenschaftlichen Gebieten kommen sie?
     

Antwort:

Gründlich abgesicherte Forschungsergebnisse belegen eindeutig, dass es sich hierbei um keine Theorie handelt – sonst hätte ich mich nicht soweit „aus dem Fenster gelehnt“. Nun mögen die Kritiker zwar der Meinung sein, dass es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen kosmischen Feldern und biologischen Systemen gibt. Erst recht keinen Zusammenhang, zwischen kosmischen Feldern und unserer Psyche. Diesen Kritikern sei gesagt, dass es diese Zusammenhänge tatsächlich gibt. Zitierfähige Veröffentlichungen (peer reviewed articles) hierüber liegen in beeindruckender Anzahl vor. Zusammenfassend sollten diese Zeilen zunächst genügen: Die Zunahme von psychischen Auffälligkeiten steht in einem Zusammenhang mit solaren und terristischen Feldern. Eine große Anzahl von Studien haben signifikante Wirkweisen physikalischer, biologischer und gesundheitlicher Natur aufgezeigt, die mit den Veränderungen der Sonnen- und der Geomagnetischen Aktivität (S-GMA) in Zusammenhang stehen. Abweichungen der Sonnenaktivität, der Geomagnetischen Aktivität und der Ionen/Elektronen Konzentrationen der Ionosphäre, stehen alle durch geophysikalische Vorgänge in höchstem Maße miteinander in Korrelation und sind stark miteinander vernetzt*.

*Neil Cherry et al. 2001, Schumann Resonances, a plausible biophysical mechanism for the human health effects of Solar/Geomagnetic Activity

  1.  

    Man könnte einwenden, dass gerade Ihre Sicherheit, dass im Frühsommer oder im Dezember 2012 tatsächlich materielle Katastrophen eintreffen werden, die Menschen genauso in Panik versetzen wie die Kinofilme. Können Sie da vielleicht den Unterschied erläutern?

Antwort:

Diese „Sicherheit“ entnehme ich meiner gegenwärtigen Einschätzung der Gesamtlage. Sie resultiert aus den Erfahrungswerten wie die Menschen bisher mit Krisen umgegangen sind, und ihren momentanen Wirken. Dieses zusammen wirkt sich auf die Wahrscheinlichkeit aus, ob, und wenn ja in welcher Intensität diese Ereignisse eintreten werden. Ich erinnere wieder daran, dass unsere persönliche und kollektive Geisteshaltung – also wir selbst – unser Schicksal bestimmen. Für mich sind dies alles nur Zeichen, um auf bestimmte Defizite hinzuweisen.

  1.  

    Rein intuitiv spüren sehr viele Menschen, dass etwas wichtiges in den nächsten paar Jahren auf uns zukommen wird aber man kann dieses Gefühl schlecht auf einen bestimmten Datum fixieren. Wie sicher ist das Datum 2012? Wäre es nicht möglich dass wir uns verrechnet haben? Das heute übliche Kalender (Gregorianisches) ist ja ziemlich neu und mit vielen Abweichungen. Manche erzählen, dass wir bereits im Jahr 2014 sind, andere kombinieren das Ende des Maya Kalenders mit dem Oktober 2011, andere wiederum sprechen von 2016, 2050 usw. Wem soll man glauben schenken und warum?
     

Antwort:

Das mittelamerikanische Volk der Maya hinterließ uns die Information, dass die letzte Epoche der Zeitlichkeit durch die kosmische Absicht gelenkt werden würde. Dieses Ereignis sollte ihren Prophezeiungen zufolge um das Jahr 2012 stattfinden. Die Mayas waren durch ihr außerordentlich hoch stehendes astronomisches Wissen in der Lage, nahezu sämtliche Großereignisse zeitlich zu bestimmen. Ihre Berechnungen weisen auf einen letzten fundamentalen Veränderungsprozess hin, der 2012 abgeschlossen sein sollte. Quasi innen wie außen.

Andererseits ist unsere biologische Evolution immer durch kosmische Felder und Strahlen beeinflusst worden; ohne diese Einflussgrößen wäre kein Leben – wie wir es kennen – möglich. Da sich seit einigen Jahren diese kosmischen Felder z u n e h m e n d messbar verändern, hat das naturgemäß auch seine spürbaren Folgen. So existieren deutliche Zusammenhänge zwischen den Intensitäten und Frequenzen dieser Felder und unseren psychischen und geistigen Auffälligkeiten. Wenn nun beispielsweise die NASA-Forscher öffentlich davor warnen, dass sie 2012 mit noch höheren Feldeinflüssen rechnen als bisher, können wir diese Warnungen möglicherweise mit Panikattacken, Halluzinationen, Herzinfarkten, Amokläufen verbinden. Selbst die Häufigkeit von verirrten strandenden Walen und Delfinen lässt sich mit extremer Sonnenaktivität und abnormen Magnetfeldern belegen. Diese Anomalien wirken direkt auf unser neuronales System, auf unsere Gehirnfrequenzen, unsere gesamte Gehirnchemie, unser Träumen, Fühlen, Denken, Handeln. Wenn wir also auf diesen Schwellentermin 2012 zusteuern, dann geht es nicht um einen infantil-apokalyptischen Weltuntergang à la Roland Emmerich. Etwas banal gesagt ist es eher so, dass sich Milliarden von Menschen so fühlen könnten, als ob man ihnen unbemerkt eine hohe Dosis LSD in den Morgenkaffee gerührt hätte. Die gesamte Evolution scheint einer kosmischen Absicht zu folgen, verlief aber nicht zwingend stringent, sondern eben auch in ungemütlichen „Sprüngen“. Immer wenn Schwellenwerte der Erfahrungen erreicht wurden, entstand eine neue Spezies. Würde es rein nach der Darwin’schen Evolutionstheorie gehen, stünden wir heute niemals da, wo wir jetzt sind. Blickt man zurück in die Vergangenheit, stellt sich heraus, dass etwa Blüte und Untergang von Hochkulturen analog zur Sonnenaktivität verliefen, vom Babylonischen bis zum Römischen Reich bis zurück in die Epoche der Maya-Kultur. Ist es nicht bemerkenswert, dass ausgerechnet die NASA eine Tabelle erstellte, auf der sämtliche Auf- und Untergänge von Hochkulturen immer mit den Sonnenaktivitäten korrelierten? Diese Studie wurde bereits 1978 (!) veröffentlicht.

  1.  

    Überhaupt warum soll man auf ein bestimmtes Datum fixiert bleiben? Tausende von Menschen suchen bereits den Sinn des Lebens und wollen einfach gesagt bessere Menschen werden. Die Menschheit soll tatsächlich ihren Gang in die Richtung Spiritualität gehen und das alte Denkmuster endgültig aufgeben, -wenn wir wollen dass wir ein besseres und faires Zusammenleben fuhren. Warum soll man unbedingt auf 2012 fixiert bleiben? Ist so eine Einstellung nicht ebenfalls eine Einengung der Sichtweite die gerade aus dem alten Denkmuster stammt?
     

Antwort: 

Entscheidend ist die Erkenntnis, dass wir uns bereits „jetzt“ schon inmitten eines Transformationsprozesses befinden. Die Bereitschaft zum „Loslassen“ sollte über die bedingungslose Hingabe erfolgen. Unser Verstand hilft uns, die hierfür erforderliche Disziplin aufzubringen, um ganz gezielte Meditationen auszuüben. Hierfür dienen uns die scheinbar drohenden Katastrophen. Statt Fatalismus sehe ich also Gottvertrauen - jenes Vertrauen darauf, dass wir weitaus mehr sind als unsere geliehenen Körper und unser Verstand. Das „Feuerwerk 2012“ kann uns eine höhere Erkenntnisebene der Wahrheit öffnen, der Verwirklichung unserer Herzintelligenz, der Offenbarung der Schöpfung. Und wir werden nebenbei feststellen, dass wir als Individuen eingebunden sind in ein harmonisches Ganzes. Mag unsere Suche im Außen zu manch wertvollen Erfahrungen, künstlichen Ekstasen und kuriosen Episoden führen, so liegt die Glückseeligkeit in unserem Inneren. Die kommenden Ereignisse bieten die große Chance, uns von der Illusion befreien, dass wir unmündige Wesen sind. Wir haben es selbst in der Hand, unsere naturgegebene Göttlichkeit anzunehmen und zu leben.

  1. Mit allem was Sie an Wissen und Forschungsergebnissen gesammelt haben, wie würden Sie die `neue Realität` nach 2012 beschreiben? Was wird sich ändern?

Antwort:  

Der Mensch trägt einen immateriellen Persönlichkeitskern, der den leiblichen Tod überdauert. Inwiefern jedoch die personengebundenen Daten in „persönlicher Erinnerung“ erhalten bleiben bestimmt sein zu Lebzeiten erworbenes soziales Verhaltensmuster. Die Sinnhaftigkeit des Seins ist auf eine verborgene Höherentwicklung der geistigen und sittlichen Kräfte angelegt, eine Höherentwicklung „interkosmische Tugenden“. Von der jenseitigen Seinsform aus wird deutlich, dass ein irdisches Leben weitaus mehr ist, als das, was man sich zu Lebzeiten vorstellen „konnte“. Von der jenseitigen Ebene aus bestehen nahezu keinerlei Korrekturmöglichkeiten dafür, was wir „lieber besser gemacht“ hätten. Es gibt im Grunde genommen kein Falsch und kein Richtig. Aus einer erhöhten Perspektive des Seins „erkennen wir“, dass wir ein Teil eines „Grossen Ganzen“ sind. Hieraus ergibt sich die Klarheit, dass unsere zu Lebzeiten begonnenen Verhaltensweisen diesen Aspekt fast gar nicht berücksichtigen. Das Individuum verhält sich, durch seine egoistischen Handlungen, asozial und damit widernatürlich. In diesen Fällen wird in einem harmonischen* Gefüge des kosmischen Seins, eine Disharmonie erzeugt, die nachgeregelt werden muss. Dieses „Nachregeln“ erfolgt durch einen Vorgang, den wir als Karma kennen. So ergeben die Reinkarnationen den Sinn eines „Nachregelns“. Diese Art einer Korrektur setzt jedoch eine soziale Sicht- und Verhaltensweise voraus. Solange dies nicht erfolgt, wird sich der Zyklus von Wiedergeburten ewiglich fortsetzen. Erschwerend hierbei ist, dass wir bei jeder neuen Inkarnation meistens keine Erinnerungen an unser Vorleben behalten. Ähnlich wie aus einem traumreichen Schaf erwacht, wo wir kaum erkennbare Erinnerungen in unseren Wachzustand übernehmen können, so lassen wir mit der Wiedergeburt das Wissen unseres Vorlebens zurück. Ebenso werden keinerlei Erinnerungen an unser jenseitiges Leben behalten. Eine, möglicherweise erfahrene „Sichtweise“ aus einer „höheren Position“ des Hyperraums (> X6, siehe Burkhard Heim) wird lediglich im Bereich des Unterbewusstseins hinterlegt. So verstreichen ungenutzte Optionen, die uns aus diesem Circulus erlösen könnten, allein aus dem Grunde, weil wir das „Spiel des Lebens“ nicht durchschauen. Dieses „Durchschauen“ kommt dem Prozess der „Erleuchtung“ gleich und setzt eine fundamentale Selbst-Erkenntnis voraus. Wenn nun, was bedauerlicherweise oftmals der Fall ist, unser Ego, bzw. die von ihm verwalteten Denkstrukturen eine solche Selbst-Erkenntnis vereiteln, sieht es düster mit dem Fortbestand der Menschheit aus… Was bleibt uns nun zu hoffen übrig? Die Gewissheit, dass ein Verstandesmensch, der sich dieser Frage mit Aufrichtigkeit hingibt, ein Restselbstbild in sich trägt, welches den Ausweg bereits kennt!

  1.  

    Welche neue menschliche Eigenschaften werden eventuell diesen Evolutionssprung begleiten? Wie würden Sie den `neuen Mensch` beschreiben?

Antwort:

Als ein erwachtes Wesen, welches seinen wahrhaften Bestimmungsort und seinen Lebenssinn gefunden hat. Von hier aus erkennt er, dass er selber ein aktiver Wirkaspekt der Istheit einen Großen Ganzen ist und dass er mit allem was ist, untrennbar verbunden ist. Hieraus ergeben sich vollständig neue Handlungsmuster, die sich in ein wahrhaft soziales Gefüge einbetten. Hier werden wir selbst-bewusst aus voller Lebensfreude agieren – der wahrhaftigen Liebe also, denn echte Freude ist Liebe in Aktion.

  1. Sie sind sowohl in Österreich als auch in Griechenland zuhause. Wo genau in Griechenland leben Sie wenn Sie hier sind? Gibt es einen besonderen Grund warum Sie Griechenland bevorzugen? Hat es mit 2012 und dem Transformationsprozess zu tun? Ich meine gibt es hier besondere Energien, physikalische Felder, die das spirituelle Erwachen erleichtern oder unterstützen? Oder reicht nur die berühmte `griechische Sonne` aus?

Antwort:

Die kosmische Absicht führte mich in meine irdische Seelenheimat, also nach Griechenland. Hier lebe ich inmitten von Olivenbäumen und Ziegen. Nicht aus Zufall habe ich hier sämtliche sechs Bücher geschrieben. Hier erfahre ich meine größten Inspirationen. Ein alter Tempel – dem Sonnengott Helios geweiht – trägt sicherlich zu diesen Inspirationen bei. Man könnte fast meinen, dass die „alten Götter“ noch lebendig sind…

  1. Tausende von Menschen und Aktivisten protestieren gegen das besprühen des Himmels mit Chemikalien aus Flugzeugen. Sie haben bestimmt von Chemtrails gehört. Es gibt verschiedene Theorien warum dies geschieht aber wäre es nicht möglich dass irgendjemand unser spirituelles Erwachen und unser Transformationsprozess durch chemtrails verhindern oder verlangsamen will? (chemtrails erzeugen ja künstliche, elektrisch geladene Wolken, die aus eine Mischung von Aluminium, Barium uvm. bestehen und bedecken Sonne. Außerdem diese Wolken dienen als Reflektoren von technischen elektromagnetischen Wellen (vor allem ELF). Chemtrails erzeugen also alles andere als günstige Verhältnisse für unsere physische und psychische Gesundheit.

Antwort:

Es spricht tatsächlich so einiges dafür, dass die alten „Verhinderer“ hier am Werke sind – das wäre ja nichts Neues. Jedoch wissen wir spätestens seit Goethes Faust, dass die Polaritäten lediglich das kosmische Spiel am Laufen halten: „Ich bin der, der Böses will, und Gutes schafft“. Mit dieser Erkenntnis beziehe ich meine Position nicht in Gegenwehr, sondern in der Auflösung, indem ich das „Spiel der Polaritäten“ durchschaue. Als das was es ist. Und nicht mehr. „Das Hinsehen macht uns frei!“

  1.  

    Welche Haupt Botschaft hätten Sie für unsere Leser?

Antwort:

Erkennt die Krisen als Zeichen, um eure wahrhaftige Bestimmung in der Weltenordnung einzunehmen. Erkennt, dass ihr weitaus mehr seid, als ihr euch bisher getraut habt zu denken. Gott hat uns quasi geschaffen. Erweisen wir uns also dieser genialen Schöpfung als würdig. Die Erlösung findet nicht außen, sondern innen statt. Das Gehirn ist nicht das Bewusstsein. Lernt wieder, euch eurer selbst bewusst zu sein im Leben des ewigen Seins.

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft genau vorherzusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein. (Perikles, ca. 500 v. Chr.)

Erwachen aus dem kollektiven Traum

04. Juni 2010

Ich halte es für erforderlich, Euch eine Art Verständnis davon zu vermitteln, was ich unter unserer Transformation verstehe. Transformation als Zustand des Erwachens – aus dem kollektiven Traum (Matrix).

Wirkliches „Sehen“, Erkennen usw.,  ohne das Gesehene (erkannte usw.) zu verzerren oder zu verändern ist nur dann möglich, wenn der Sehende alle Bestrebungen, die Dinge in eine bestimmte Richtung zu lenken, aufgegeben hat. Genau dieses ist der Augenblick der Transformation, das Erwachen von Einsichten, die wiederum die Gesellschaft transformieren und eine neue Generation hervorbringen wird. Echte Transformation ist nicht das Resultat irgendeiner Revolution der Rechten oder Linken (usw.) sondern einer inneren Revolution, die uns von den sinnesabhängigen Werten zu jenen Werten führt, die nicht durch äußere Bindungen oder Einflüsse bestimmt sind.

Hinderlich für uns war bisher, dass zwei Arten von Zeit existieren. Eine chronologische Zeit und eine psychische Zeit – eine Zeit, die der Mind selbst ist -, und es herrscht Verwirrung in Bezug auf diese beiden Arten von Zeit. Die psychische Zeit ist der Prozess des Werdens. Diese Zeit als „das Werden“, das „“Ich werde sein“, ist aus der Illusion geboren und stellt eine Manifestation des Egos dar, das sich durch seine Unwissenheit selbst erhält, selbst nährte und durch diesen Prozess seine eigene potentielle Energie als Ich-Bewusstsein speichert. Dieses Bewusstsein wird von uns durch das Funktionieren unserer Sinne wahrgenommen! Das „Ego“ als Produkt der psychischen Zeit, das sich in Form von Gedanken manifestiert, kann letztlich nichts tun, um sich selbst zu befreien oder zu transformieren. Nur durch einen „negativen“ Ansatz, das heißt, durch die Wahrnehmung und „Negierung“ jeglichen Denkens, welches den Wunsch in sich trägt, das „was ist“, in das, „was sein soll“ zu verändern. Genau dieses kennzeichnet die direkte Wahrnehmung dessen, „was ist“ – woraus  eine Befreiung aus den Gesetzen der Zeit möglich wird.

In diesem Zustand der Wahrnehmung benutzt der Mind das Denken nicht, um sich selbst aufrechtzuerhalten, hier existiert weder der Denkende noch der Gedanke, weder der Erfahrende, noch die Erfahrung. Der Mind, der im „Werden“ oder Streben gefangen ist, ist das Produkt der Zeit, das sich selbst transformiert. Aus der „Negierung des Falschen“  ergibt sich im Moment seines Entstehens die große Wahrheit, das direkte Wahrnehmen der Dinge an sich – so, wie sie tatsächlich sind.  Dieser Zustand entspricht einer neutralen Betrachtung, ohne einen Versuch etwas verändern oder zuordnen zu wollen. Absichtslos. Gedankenlos. Indem wir so eine Art des „nichteingehen des Denkens oder Willens“ betreiben, vereiteln wir hierdurch zusätzlich auch die tiefen Wurzeln von Hass, Wut, Gier, Angst. In diesem Zustand existieren derartige Zustände ohnehin nicht mehr. All diese Attribute sind Wirkaspekte des Subjektiven – Wirkaspekte unserer Gedanken.

Nur eine totale (eben nicht fragmentarische) Wahrnehmung kann sowohl den Beobachter als auch das Beobachtete negieren. Das Sehen dessen „was ist“ bedeutet die Transformation. Der Denkprozess an sich als Bewertung oder Beurteilung Beobachteten spaltet den Denkenden vom Herzen ab.


Nachbargalaxie sendet Funksignale?

02. Juni 2010

Unter der Überschrift “M82 Galaxy’s Mysterious Radio Waves” veröffentlichte Linda Moulton Howe vor kurzem ein phantastisch erscheinendes Phänomen.

Diese Veröffentlichung weist im Schlussabsatz die Frage aus: „Black Holes, Einstein-Rosen Bridges and Nested Universes?“. Diese bizarr erscheinende Frage ergibt sich aus einem ganz besonderen Ereignis, im Zentrum unserer Nachbargalaxis werden Radiowellen ausgesendet, die mit “Four Times Speed of Light” unterwegs sein sollen. Zwar soll es sich hierbei um eine optische Illusion handeln, doch zeigen diese Radiowellen derartig „unmögliche Eigenschaften“, dass sie zu der Fragenanordnung führte. Ich halte diese Veröffentlichung für derart bedeutsam, dass ich Euch bitten möchte, euch diesen Artikel einmal genauer zu lesen. Fühlt einmal in Euch hinein. Gerne werde ich in der kommenden Woche hierzu meine persönlichen Einschätzungen äußern. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt hierbei allerdings weniger im astrophysikalischen Bereich. Meine Analyse wird sich im Schwerpunkt damit auseinandersetzen, in welcher Form derartige kosmische Radiowellen (Radiowellen: „All images are at a frequency of 5 GHz“) uns Menschen tangieren. Eines vorweg: „Forscher schalten Erbsubstanz per Radiowellen ein und aus“ (Quelle DPA 2001…)

M82* is a “starburst” galaxy 10 million light-years from our Milky Way galaxy. The mysterious radio wavelengths appeared very suddenly, have persisted and have never been seen before in our galaxy.”

The “mouth” in one part of space outside wormhole is swallowing matter into a black hole wormhole through the “throat” to come out of a white hole in another space outside the Einstein-Rosen bridge, perhaps even creating a “new universe.”

Das Dilemma der wissenschaftlichen Bewertung…

10. Mai 2010

…ausgelöst durch den Begründer der modernen Naturwissenschaft – Galileo Galilei.
Als Aristoteles gefragt wurde: “Warum fallen die Körper?” antwortete er in etwa: “weil die Körper ihrem Wesen nach schwer sind und ihren natürlichen Ort in der Mitte des Weltalls suchen.” Galileo hingegen fragte: “Wie fallen die Körper?” Galileo schlug vor, diesen Vorgang des Fallens in unterschiedliche quantitativ messbare Faktoren zu zerlegen: Fall-Strecke, Fall-Zeit, mögliche Hindernisse etc. Ein hierdurch ermitteltes Ergebnis stellt ein  Naturgesetz, eine mathematische Formel dar.
Die Reduzierung auf das “Wie” eines Naturvorganges unter Vernachlässigung des “Warums” und des “Wesens” stellt philosophisch betrachtet einen  Verzicht dar.  Auf diesem Verzicht baut die gesamte Naturwissenschaft und Technik auf.
Hier liegt die Ursache begründet, weshalb unsere naturwissenschaftlichen Gesetze nicht das Sein schlechthin erklären (können). Bedauerlicherweise haben sich nahezu sämtliche Naturwissenschaftler mit diesem “Wie” abgefunden. Trotzdem sind sie bemüht, naturwissenschaftlichen Methoden auch das “Warum” zu beantworten. Was hierbei jedoch unbemerkt bleibt, ist, dass sie mit naturwissenschaftlichen Methoden spekulierten, also letztlich Metaphysik betrieben.

 

Interview mit Dr. Dieter Broers -Was passiert 2012?

 


 

Innen und Außen

01. Mai 2010

Wir verlieren uns leicht in der Welt der Erscheinungen – in der Welt der Äußerlichkeit. Sie sind die Schatten an den Wänden der Weltenhöhle – sind die sekundären Resultate unserer Vorstellungen. Aus dieser Weltendeutung erschaffen wir immerfort unsere Schattenwelt.

Die Astrophysikerin Giuliana Conforto schreibt im Vorwort ihres Buches:

„Apokalypse beziehungsweise Offenbarung ist tatsächlich das Wiedererwachen von Erinnerungen, die in Vergessenheit geraten waren. Und es geht um noch mehr. Dieses Buch spricht auch über die verschiedenen möglichen „Zukünfte“. Das ist keine Science-Fiction. Einem Theorem zufolge existieren verschiedene Zukünfte oder, besser gesagt Pläne für verschiedene Zukünfte, bereits. Obwohl dies nur einfache Quantenphysik ist, bestehen wissenschaftliche Geister darauf, eine einzige Vergangenheit gehabt zu haben, und glauben auch, sie hätten eine einzige Zukunft. Erstaunlicherweise betrachtet keine wissenschaftliche Theorie die Gegenwart, diesen flüchtigen Augenblick, der uns die Freiheit lässt, auszuwählen, an welcher Zukunft wir teilnehmen möchten. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, den alle Menschen fühlen. Sie können nun verstehen, was Apokalypse auch noch bedeutet: den Zusammenbruch einer Wissenschaft, die das menschliche Sein aus der Forschung ausgeklammert hat. Die meisten Wissenschaften basieren auf Tabus, die von den Wissenschaftlern nicht in Frage gestellt werden.“

Die intelligente Ursache der sichtbaren „Wirklichkeit“ kann der “dunklen Energie” zugeordnet werden.  Die Astrophysikerin Giuliani Conforto äußerte sich hierzu eindeutig, dass “die dunkle Energie” sich im „leeren Raum“ befindet – wobei dieser leere Raum überall zu finden ist. Dieser Raum steckt voller Energie, wie man aus der Quantenphysik folgern kann. Tatsächlich existiert dieses „Vakuum“ innerhalb jedes einzelnen Atoms und daher auch in allen aus Atomen aufgebauten Körpern.

Wenn wir die hierzu neu entdeckten Fakten miteinander verbinden, könnten wir eine Überraschung erleben: Dunkle Energie, die „über“-natürlich ist, kann überall sein, außerhalb und innerhalb unseres Planeten, unseres Sonnensystems und auch unseres menschlichen Körpers. Die beobachteten „Vakuumfluktuationen“ könnten Ausdruck einer Art von dunkler Energie sein, die auf einer für unsere Zellen typischen Längenskala wirkt. Nun kann man sich natürlich fragen, warum wir uns dessen nicht bewusst sind? Sofern wir – gerade in dieser Zeit – mehr in unser Unterbewusstsein hineinhorchen, werden uns Dinge zugetragen, die wir uns bisher kaum vorstellen konnten. Allerdings erfordert dieses „hineinhorchen“ eine andere Art des Horchens – dieses Horchen  erfolgt über unsere emotionale Wahrnehmungsebene. Was wir als unbewusste und/oder unterbewusste Emotion fühlen können, die tiefe innere Empfindung, dass der unsichtbare Rest kein verlorener Traum ist, sondern die wahre Wirklichkeit, ruft und weckt uns aus unserer Jahrtausende währenden Vergesslichkeit. Die dunkle Energie ist einfach deshalb unsichtbar, weil wir nur nach dem illusionären elektro­magnetischen Licht schauen, und nur außerhalb und nicht innerhalb von uns selbst. Wir brauchen eine „neue“ Art der Beobachtung – eine Selbst-Beobachtung, wie Sokrates sie bereits vorschlug. Bedauerlicherweise identifizieren sich die Menschen mit ihren eigenen Glaubenssätzen und halten sie irrtümlich für die „Realität“.

Eine „über“-natürliche Eigenschaft der schwachen Kraft kommt sicherlich nicht aus Zufall erst jetzt zum Vorschein: Diese schwache Kraft kann die Eigenzeit eines jeden Körpers verändern, also seine nuklearen Spins. Es ist tatsächlich die neutrale Komponente der schwachen Kraft, der so genannte neutrale schwache Strom (Z°), der sie ändern kann – also das, was einige  Wissenschaftler „schweres Licht“ getauft haben.

Dieses “Schwere Licht” (Z°) ist eine Form dunkler Energie. Hier handelt es sich offenbar um das, was wir als Liebe, also Emotion und Eros fühlen können, alles grundlegend wichtig für unsere Selbst-Reproduktion. Natürlich erscheint diese These wie ein Schock für die allgemein bekannte Wissenschaft. Dabei handelt es sich nicht nur um eine beliebige Fantasie, sogar nicht einmal von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus. Die Botschafter (bzw. Austausch Teilchen) Z° dieser „neuen“ Art von Licht, über die alle großen Weisen immer gesprochen haben, besitzen jeweils eine ähnliche Masse wie die eines Empfängers  – Rezeptor -  unseres Nervensystems. All unsere Sinnes-Rezeptoren können daher sanft mit den Botschaftern Z° des schweren Lichts wechselwirken, und unser Gehirn könnte ihre Effekte wahrnehmen und aufzeichnen. Die Zeitdehnung, die wir wahrnehmen, wenn wir verliebt sind, überrascht uns jetzt nicht mehr. Mit diesem Zustand meine ich auch die kosmische Liebe, die all die unendlich vielen Arten des Liebens mit einbezieht, einschließlich derjenigen, die unsere Gesellschaft bisher ausgeschlossen hat, nämlich Brüderlichkeit. Die Apokalypse, das Ende der Zeiten, zeigt, dass alle Zeiten zugleich koexistieren, in jedem einzelnen Körper. Sie ist der „Beginn“ der Unendlichkeit bzw. die Evidenz, dass die Unendlichkeit schon immer die wahre Essenz von jedem war.

Mein Rat:

Bewertet die “Dinge im Außen” als das was sie sind: Sekundäreffekte unserer Vorstellung. Das Außen – der sichtbare Kosmos, incl. unserer Körper -  hat immer einen Ursprung im Geist… 

Es geht weiter!

23. April 2010

Liebe Leser, liebe Freunde,

ich habe mich einige Zeit zurückgezogen, ohne mich abzumelden. Für die Verwirrung, die ich dadurch verursacht habe, möchte ich mich in aller Form entschuldigen. Ab jetzt werde ich mich wieder ein bis zweimal pro Woche zu Wort melden.

Die Ereignisdichte scheint ständig zuzunehmen. Sich dieser Beobachtung zu entziehen fällt immer schwerer. Das besonders auffällige daran ist jedoch, dass es sich hierbei weniger um die quantitativen Ereignisse handelt. Derartiges könnte man durchaus mit dem Phänomen “die Zeit läuft immer schneller” erklären.  Naturgemäß ist unsere Wahrnehmung individuell und subjektiv. Natürlich beinhaltet dieser Prozess auch unsere Wahrnehmung der Qualitäten – was für den einen Menschen als etwas „gutes“ erscheint, kann für einen andern Menschen etwas „schlechtes“ bedeuten. Hiervon sind Ereignisintensitäten nicht ausgeschlossen. Wie also könnten wir unsere wahrgenommenen Ereignisse überhaupt bewerten? Oder gar objektivieren?

Wenn wir beispielsweise von einer Katastrophe sprechen, so obliegt dieses Attribut unserer persönlichen Bewertung. Anhand dieser Darstellung könnte es sich beispielsweise um ein Erdbeben handeln, von dem wir selber betroffen wären. Faktisch bewirkte dieses Erdbeben einen materiellen Schaden – einige Häuser sind eingestürzt, keine Menschen wurden verletzt oder getötet. Diese Ereignisse könnten wir als „das was ist“ – als ein rein faktisches Geschehen – bezeichnen. Unsere subjektive Wahrnehmung dieser Situation fällt natürlich individuell unterschiedlich aus. Was beispielsweise der Eine hier als „Strafe Gottes“ empfindet, sieht der Andere als „ein Zeichen von oben“.

Diese Darstellung möchte ich gern als eine Bewertungsgrundlage anbieten, um Ereignisse annähernd objektiv zu bewerten, die in ihrer Häufigkeit, Intensität  und Dauer zuzunehmen scheinen. Natürlich handelt es sich hierbei um die Art von Ereignissen, die möglicherweise etwas mit einer menschlichen Transformation zu tun haben. Wenn wir nun zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, und uns fragen, ob es tatsächlich eine Zunahme der Ereignisdichte gibt, dann sollten wir hier bei möglichst reinen Fakten bleiben. Ziehen wir nun als erstes einmal nur die Ereignisse in unsere Analyse, die das menschliche Leben potenziell bedrohen. Hierzu gehören Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen, Tornados, Impacts usw.

Zählen wir diese Naturereignisse einzeln aus, indem wir sie über einen möglichst langen Zeitraum zurückverfolgen, dann werden wir eine signifikante Zunahme dieser Ereignisse erkennen können. Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch,  dass sich dieser Prozess noch weiter fortsetzen wird – was sich aus diesen Datenerhebungen eindeutig ableiten lässt. Diese Prognose kann noch gefestigt werden, wenn es uns gelingt, die eigentliche Ursache dieser Naturereignisse zu finden. Ganz offenbar ist diese Ursache bereits gefunden. Da unser gesamtes Sonnensystem ihr galaktisches Zentrum – die Milchstrasse – umkreist, passieren wir auf dieser Reise einige Regionen, in denen wir mit hochenergetischen Strahlen quasi bombardiert werden. Solange unser Sonnensystem sich in diesem Bereich befindet, werden diese hochenergetischen Strahlen auf sie einwirken. Indem wir die Zeitspanne kennen, in der wir uns in dieser heiklen Zone befinden, können wir Schlussfolgern, wie lange uns die Naturkatastrophen noch heimsuchen. Dem zufolge werden die großen Naturereignisse noch eine gewisse Zeit anhalten können. All diese Schlussfolgerungen zeigen uns jedoch nur physikalischen Aspekte unseres Seins. Unsere bisherige Ursachenforschung reduzierte sich auf eine rein physische Kausalitätskette. Naturgegeben ist der Mensch ein kongenialer Mix aus Geist und Materie. Indem wir eine willentliche Handlung ausführen – beispielsweise unseren Arm bewegen, um eine Tasse zu heben – vollzieht sich ein geistig-materieller Vorgang. Diese geistig-materiellen Interaktionen sind uns dermaßen vertraut, dass wir leicht vergessen, dass es doch unser Geist (Mind) ist, der sich der Materie bedient.

Tatsächlich können wir unsere globale Geisteshaltung für bestimmte Naturkatastrophen verantwortlich machen. Diesen Zusammenhang obliegt den Aspekt der Psychosomatik – wobei unter psycho- der  geistige und soma- der materielle, körperliche Bereich  gemeint ist. Übertragen wir dieses elementare Naturgesetz in ein medizinisches Beispiel. Ein Patient ist deswegen an Krebs erkrankt, weil er über einen längeren Zeitraum  eine bestimmte geistige Fehlhaltung über einen langen Zeitraum aufrecht hielt. So wäre die elementare Ursache dieser Erkrankungen ein geistiger Ursprung. Erfreulicherweise zeigt uns die medizinische Forschung, dass selbst derartig dramatische Krankheitsbilder über das Erkennen und Auflösen der Ursache der Krankheit geheilt werden können. Unter dem Motto: „Krankheit als Weg“ (Dahkle et al) zeigen uns die Symptome einer Krankheit eine geistige Ursache auf.  Worauf ich hier hinaus will, ist, dass wir erkennen …dass alle Dinge im außen lediglich sekundäre Aspekte sind, die ihre Basis im Geistigen haben. Es ist durchaus zulässig, ein personenbezogenes (Krankheits)Symptom auch auf den Makrokosmos zu übertragen. Unser Körper ist ja in dem gesamten Kosmos eingebunden. Unsere Hautschicht ist nur die sichtbare Grenze unseres Körpers. Eine Trennung ist pure Illusion. Insofern halte ich es für zulässig, die Naturkatastrophen als Symptome zu betrachten, die uns zeigen sollen, dass wir offenbar etwas übersehen haben, und etwas angesehen, also  erkannt werden will. Solange wir unsere geistigen Fehlhaltungen nicht erkennen, werden die Symptome sicherlich in ihrer Häufigkeit und Intensität zunehmen. Erkannt werden will, dass wir uns vom kosmischen Ganzen abgetrennt haben. Das Ego hat sich in einer Sackgasse verirrt.

Sofern wir also nur die „Dinge im Außen“ bewerten, ist es so, als ob ein Patient sich nur auf seine Krankheitssymptome konzentriert. Und damit sicherlich nicht von ihr befreit wird…


ASTROSCIENCES RESEARCH NETWORK – Teil 5

06. April 2010

Gibt es jetzt einen Umkehreffekt des Erdmagnetfelds? Wie können wir das erkennen?

Seit etwa dem Jahr 1840 werden mehr oder weniger fortlaufende Messungen des Erdmagnetfelds vorgenommen. Einige Messungen reichen sogar zurück bis in die Jahre um 1500, wie zum Beispiel bei Greenwich, London. Wenn wir die Entwicklung der Magnetfeldstärke während dieses Zeitraums betrachten (zum Beispiel den so genannten ‚Dipol-Moment’, der in der unten stehenden graphischen Darstellung gezeigt wird), dann können wir einen Abwärtstrend erkennen.

Wenn man hier tatsächlich eine Projektion vornimmt, die in die Zukunft gerichtet ist, dann weist das auf einen Dipol-Moment hin, der sich etwa in 1500 – 1600 Jahren ereignen könnte. Dies ist ein Grund, warum einige Menschen glauben, dass sich das Feld in dem frühen Stadium einer Umkehrbewegung befinden könnte. Studien haben eine Magnetisierung von Mineralien in alten Tontöpfen aufgezeigt, und daher wissen wir, dass das Erdmagnetfeld zu den Zeiten der Römer ungefähr zweimal so stark war wie es jetzt ist.

Der rapide Zerfall des Erdmagnetfeldes vom Jahr 1900 bis zum Jahr 2000

Die derzeitige Stärke des Magnetfelds ist so hoch wie sie in den letzten 50.000 Jahren war, auch wenn die letzte Umkehrbewegung fast 800.000 Jahre zurück liegt.  Auch wenn wir in Betracht ziehen, was wir über die oben angeführten Exkursionen gesagt haben und wissen, was wir mit den Eigenschaften der mathematischen Modelle des Magnetfelds anfangen können, so sind wir dennoch weit von einer klaren Aussage entfernt, dass wir infolge dessen einfach auf 1500 Jahre extrapolieren können.  7

Bereits jetzt erkennen wir ein Aussterbens größeren Ausmaßes, das unser Ökosystem bereits zu dem Zeitpunkt, an dem dies geschrieben wird (1. September 2005) erreicht hat. Viele Arten aus der Welt der Amphibien sterben aus. Und dies geschieht bereits vor einem zukünftigen Kataklysmus, und somit kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Erde auf Grund von natürlichen und künstlichen Ursachen jetzt in einem Wandel begriffen ist - und das mit einer noch nie da gewesenen Geschwindigkeit.

Dieser Bericht wird mit der Absicht verfasst, alle auf eine potentielle Gefahr für unsere Biosphäre auf der Erde aufmerksam zu machen. Es ist nicht dazu gedacht, Menschen zu beunruhigen. Die richtige Maßnahme besteht darin, sich auf eine Katastrophe globalen Ausmaßes vorzubereiten und unsere trivialen Kriege und den Kostenaufwand einzustellen, die zu einer beschleunigten Zerstörung unserer Umwelt beitragen. Wir brauchen Netzwerke und Menschen, die sich organisieren, um auf der Erde Überlebensarchen für die Menschheit und die Zivilisation für die nahe Zukunft vorzubereiten, wenn wir die Erde wieder in Balance bringen und uns zu einer Spezies weiter entwickeln wollen, die letztendlich die Technologien hervor bringt, um das Universum zu erforschen.

Ende der Übersetzung

Quellen:

1.http://science.nasa.gov/headlines/y2003/29dec_magneticfield.htm

2.http://www.pbs.org/wgbh/nova/transcripts/3016_magnetic.html

3.http://survive2012.com/

4.http://hypertextbook.com/facts/2001/RebeccaRudberg.shtml

5.http://www.grandunification.com/hypertext/Magnetic_Polarity_Flips.html

6.http://www.vortexmaps.com/htmla/galactic.htm

7.http://www.geomag.bgs.ac.uk/reversals.html

ASTROSCIENCES RESEARCH NETWORK – Teil 4

01. April 2010

Die „Schaukel“-bewegung des Sonnensystems

Während das Sonnensystem die Milchstrasse umrundet, weist es einen Zyklus auf, in dem es „auf- und abschaukelt“.

Dies ist eine „Seiten“-ansicht der Milchstrasse. Man hat herausgefunden, dass, während das Sonnensystem sich um die Galaxie dreht, sich die Erde hoch und runter bewegt ähnlich wie ein Karussellpferd. Wenn man der traditionellen Kinematik folgt, dann würde die Erde in diesem Zyklus die größten induzierten Gravitationskräfte erleben, wenn sie ihre Richtung ändert, da die Beschleunigung an diesem Punkt am größten wäre.

Dieses Auf- und Abschaukeln erzeugt auf eine zyklische Weise eine Beschleunigung und eine Verlangsamung ähnlich der klassischen Erklärung eines Pendels. 5

In meinem Essay “Cosmic Time Cycles” habe ich das gezeigt, und es ist ein wichtiger Hinweis auf die zeitlich wiederkehrenden Katastrophen, die sich in der Vergangenheit in unserem Sonnensystem ereignet haben. Es schafft eine Möglichkeit der Voraussage zukünftiger Ereignisse, denn die kritischen Punkte unserer galaktischen Umlaufbahn der Sonne sind die Punkte, an welchen wir die galaktische Ebene durchqueren. Ich habe auch auf das Indiz hingewiesen, dass die Präzessionsbewegung der Erde ebenfalls auf geringere Kataklysmen hinweist, bei welchen wir unserer Präzessionsbewegung bei jedem Zyklus umkehren könnten, der auf Veränderungen in der Erdrotation hinweist.

Wenn die Erde sich in dieser Schaukelbewegung nach „oben“ bewegt, dann wäre das Erdmagnetfeld einseitig ausgerichtet –„nördlich“ oder „südlich“. Wenn die Erde sich in dieser Schaukelbewegung nach „unten“ bewegt, dann richtet sich das Erdmagnetfeld umgekehrt aus –„nördlich“ oder „südlich“.

Ein weiter Forscher sagt:

Im Jahr 2012 erreicht die Erde einen extremen Punkt in einem Zyklus von ungefähr 26.000 Jahren. Die offenen Magnetfeldlinien am Nordpol der Erde werden zur Sonne hinzeigen und nehmen eine Höchstmenge von Sonnenpartikeln auf. Der 11-Jahres-Zyklus der Sonnenaktivität wird während dieser Zeit ebenfalls einen weitaus stärkeren Einfluss auf das Wetter auf der Erde haben. Könnte eine galaktische Sonnenwende zu der globalen Erwärmung beitragen, zu dem Treibhauseffekt und El Niňo?“ 6

Fortsetzung folgt…

 

ASTROSCIENCES RESEARCH NETWORK- Teil 3

29. März 2010

Die Tatsache, dass sich der magnetische Umkehreffekt in solch einer Geschwindigkeit von 60 Grad pro Tag ereignen könnte, weist darauf hin, dass die Endphase einer Umkehrbewegung sich ungefähr innerhalb eines Monats ereignen kann.

Der Autor und Forscher Patrick Geryl ist zu dem Schluss gelangt, dass, wenn die Sonne im Jahr 2012 einen magnetischen Polsprung vollzieht, unsere eigene Erde ebenfalls diesen Schritt gehen wird. Er sagt:

Im Jahr 2012 wird auf der Erde die nächste Polumkehrung stattfinden. Das bedeutet, dass der Nordpol zum Südpol wird. Wissenschaftlich kann dies nur durch die Tatsache belegt werden, dass die Erde beginnt, sich in der Gegenrichtung zu drehen, dies wird einhergehen mit einer riesigen Katastrophe unbekannten Ausmaßes“.  3

Patrick Geryl hat das Buch „The Orion Prophecy“ (Die Orionprophezeiungen – Anm. d. Ü.: nur in engl. u. span. Sprache erhältlich) geschrieben. Hier behauptet er, dass seine Forschungen über die alten Codes der Maya und der Ägypter ihn in die Lage versetzt hätten, die genauen Zeitpunkte in der Geschichte zu bestimmen, als vorangegangene Kataklysmen eintraten und er dadurch den Schlüssel zur Voraussage des nächsten kataklysmischen Ereignisses erhielt, das seinen Höhepunkt an dem berühmten Datum der Wintersonnenwende des Jahres 2012 haben soll. Hat er vielleicht die Codes fehl gedeutet und weint er wie ein Baby, wenn er sagt, dass der Himmel hernieder kommt? Wenn das so ist, dann brauchen wir uns keine Sorgen zu machen und können jede Nacht ruhig schlafen bis es so weit ist.

Aber, wie wir bereits gesehen haben, gibt es immer wiederkehrende Katastrophen, ja sogar ELEs (Ereignisse, die bis zum Aussterben führen), die sich in ferner Vergangenheit ereignet haben. Aber niemals zuvor geschah unseres Wissens nach ein solches Ereignis während einer fortgeschrittenen Stufe der Zivilisation.

Wir beobachten gleichfalls geologische, ökologische und klimatische Veränderungen, die derzeit geschehen, die weitaus häufiger auftreten, als es jemals in der Geschichtsschreibung erfasst wurde; die Legenden von Atlantis und Lemuria bilden hierbei eine Ausnahme. Einige dieser Veränderungen wurden bereits in meinem Essay Cosmic Time Cycles and Clues von Jason erwähnt.

Das ist ein guter Grund, die Möglichkeiten zu erforschen und eine vernünftige Hypothese darüber aufzustellen, warum solche magnetischen Veränderungen sich in der vorhersehbaren Zukunft ereignen könnten.

Es gibt starke Beweise, dass die Galaxie der Milchstrasse ein geordnetes, groß angelegtes magnetisches Feld einer Größenordnung von 10-10 Tesla (0,1 nT) enthält. Diese Feldkonfiguration wurde in der Vergangenheit mit Hilfe von unterschiedlichen Methoden erforscht, dazu gehört auch die Analyse der Polarisation des Sternenlichts, die Bildung von Pulsaren oder die Faraday’sche Magnetorotation und die Zeeman Spaltung der Hydroxyl Masern in den Regionen der Entstehung von Sternen. Diese Zeeman Spaltung der atomischen oder molekularen Verbindungen war der Hinweis auf Richtung und Größe einer Komponente des Magnetfeldes in einer Gaswolke.“.

4

Fortsetzung folgt…


ASTROSCIENCES RESEARCH NETWORK- Teil 2

26. März 2010

Im November 2003 zeigte der Fernsehsender PBS eine Sondersendung über Magnetstürme im Rahmen seiner Sendereihe NOVA. Dieses Programm konzentrierte sich insbesondere auf den Zustand des abnehmenden Erdmagnetfelds, die kommende Umkehrbewegung der Pole und die dadurch entstehende Auswirkung auf das Leben auf der Erde.

Die Wissenschaftler haben nun eine verblüffende Entdeckung gemacht. Es scheint so zu sein, dass sich tief im Inneren der Erde ein Sturm zusammen zu brauen scheint, ein Sturm der eine Schwächung unseres lebensnotwendigen magnetischen Schutzschildes bedeutet.

  • PETER OLSON (John Hopkins University):

Das Erdmagnetfeld war Jahrtausende lang unser Schutz, und jetzt sieht es so aus, als würde es verschwinden.

  • JOHN SHAW (University of Liverpool):

Das Erdmagnetfeld schwächt sich sehr schnell ab.

  • MARIO ACUNA (NASA Goddard Space Flight Center):

Wir können nicht garantieren, dass das Erdmagnetfeld von heute an gerechnet in tausend Jahren noch immer existieren wird.

  • DER SPRECHER:

Ist unser unsichtbarer Schutzschild im Begriff zu verschwinden?

  • JEREMY BLOXHAM (Harvard University):

Die Frage lautet nicht, ob es geschieht, sondern wann es geschieht.

  • DER SPRECHER:

Wäre es wirklich möglich, dass die Erde ihr Magnetfeld verlieren kann? Und was geschieht, wenn das wirklich der Fall ist? – Das nächste Thema von NOVA: Der Magnetsturm.  2

Der erstaunlichste Bericht in diesem Programm stammt von dem Geologen Rob Coe.

  • DER SPRECHER: Niemand hat jemals eine magnetische Umkehrbewegung erlebt. Wenn das wirklich der Anfang des Polsprungs ist, was wird dann wohl als nächstes geschehen? Einer, der es wissen könnte, ist der Geologe Rob Coe. Bereits seit 25 Jahren geht er zum Steens Mountain in Oregon, einer riesigen Anhäufung von uralten Lavaströmen.

  • ROB COE (University of California, Santa Cruz): Vor 16 Millionen Jahren gab es hier eine gewaltige Serie von Eruptionen. An dieser Wand kann man tatsächlich hunderte von Lavaströmen erkennen. Jede Schicht ist ein neuer Lavastrom. Insgesamt sind es 914,40 m (3.000 Fuß) von überlagerten Schichten.

  • DER SPRECHER: Das Besondere an Steens ist, dass zu dem Zeitpunkt vor 16 Millionen Jahren, als diese Lava austrat, sich das Magnetfeld mitten in einer Umkehrbewegung befand. Durch Dutzende von Gesteinsproben aus verschiedenen Schichten überall an diesem Berg, konnten Rob und seine Kollegen überraschenderweise eine detaillierte Aufzeichnung dieser magnetischen Umkehrbewegung rekonstruieren. Nicht jeder lässt das gelten.

  • ROB COE: Wir stellten fest, dass das Erdmagnetfeld zu Beginn der Umkehrbewegung drastisch abgeschwächt war, die Werte lagen etwa bei 80 oder 90 Prozent.

  • DER SPRECHER: Zu Beginn zeigte das Feld nach Süden, aber mit zunehmender Abschwächung setzte eine unberechenbare Veränderung des Feldes ein.

  • ROB COE: Aber es war nicht in der Lage, die Polarität zu halten und es fiel wieder zurück … kehrte sich um und die Intensität brach wieder zusammen.

  • DER SPRECHER: Und wieder einmal war der magnetische Schutzschild der Erde so gut wie verschwunden, dieses Mal fast 3.000 Jahre lang. Und das was davon übrig blieb, veränderte sich in einem derart rasanten Tempo, dass Rob einen Lavastrom fand, der diese wilden Rotationen sogar noch bei der erkalteten Lava aufwies.

  • ROB COE: Was wir dann fanden, war noch viel unglaublicher. Die rasch erkalteten Ränder am unteren Ende und auch ganz oben hatten ein Richtung, genau wie der darunter liegende Lavastrom und der mittlere Teil wiesen eine Richtung auf, die um 60 Grad weiter entfernt war. Es war so, als ob, während der Lavastrom abkühlte, sich das Feld um 60 Grad bewegt hatte. Wenn man das berechnet, dann kommt man auf 60 Grad Bewegung pro Tag. Wenn wir das mit einem Kompass beobachten würden, dann wäre man fast in der Lage, diese Bewegung mit dem bloßen Auge zu sehen. Es war wirklich erstaunlich und außergewöhnlich.

Fortsetzung folgt…

ASTROSCIENCES RESEARCH NETWORK- Teil 1

24. März 2010

Heute wieder eine Übersetzung aus dem Amerikanischen, eine Arbeit von William Hamilton über die Eigenschaft des Erdmagnetismus:

Die Erde erzeugt ihr eigenes Magnetfeld, das in regelmäßigen Abständen über tausende von Jahren hinweg einen Polsprung vornimmt. Paleomagnetismus, also das Magnetfeld und die Polarität die in uralten Gesteinsschichten gefunden werden, lassen erkennen, dass diese Umkehrung sich im Verlauf der gesamten Erdgeschichte unseres Planeten immer wieder ereignete. Wissenschaftler berichten, dass ein solcher Polsprung in nächster Zukunft stattfinden könnte, da sich die Stärke des Erdmagnetfelds verringert hat.

Manchmal gibt es eine komplette Umkehr. Nord- und Südpol tauschen ihre Positionen. Solche Umkehreffekte, die im Magnetismus von uraltem Gestein registriert wurden, sind nicht vorhersagbar. Sie ereignen sich in unregelmäßigen Intervallen von ungefähr 300.000 Jahren. Der letzte Polsprung fand vor 780.000 Jahren statt. Sind wir bereits überfällig für den nächsten? Niemand weiß das wirklich. 1

 

Magnetische Streifen um die mittelozeanischen Rücken zeigen die Geschichte des Erdmagnetfelds über einen Zeitraum von Millionen von Jahren. Die Erforschung des Magnetismus der Erde aus vergangenen Zeiten wird als Paleomagnetismus bezeichnet. Bildquelle USGS.

Bezüglich Referenzpunkt 1: Es dauert ein paar tausend Jahre, bis ein solcher Umkehreffekt abgeschlossen ist und während dieser Zeit – ganz im Gegensatz zu der allgemeinen Überzeugung – verschwindet das Magnetfeld nicht. Glatzmaier sagt dazu: „Es wird nur noch komplizierter“.

„Magnetische Kraftlinien in der Nähe der Erdoberfläche verdrehen und verschränken sich miteinander und die magnetischen Pole tauchen plötzlich an ungewöhnlichen Orten wieder auf. Der magnetische Südpol könnte zum Beispiel über Afrika auftauchen oder ein Nordpol über Tahiti. Sehr sonderbar. Aber es ist immer noch ein planetares Magnetfeld und schützt uns weiterhin vor der Weltraum-Strahlung und den Sonnenstürmen.“

Zwischen den Polsprüngen               während eines Polsprungs
Oben: Modelle eines Supercomputers, die das Magnetfeld der Erde zeigen.
Auf der linken Seite ist ein normales dipolares Magnetfeld zu sehen, das typisch ist für die vielen Jahre zwischen den Polumkehrungen. Auf der rechten Seite ist eine Art kompliziertes Magnetfeld zu sehen, das die Erde während der Umbruchzeit einer Umkehrbewegung zeigt.

Fortsetzung folgt…

Emotionen und Hormone – Teil 2

22. März 2010

Aus der Heliobiologie (Sonnenbiologie) liegen gut dokumentierte Forschungsergebnisse hierzu vor. Wechselwirkungen zwischen „unserer“ Sonne und biologischen Systemen – Mensch und Tier – sind sauber belegt. Von besonderem Interesse sollte an dieser Stelle jedoch der Wechselwirkungsbereich zwischen der Sonne und unserer Gehirnchemie (Neurochemie /Endokrinologie) sein. So liegen dem interessierten Forscher hierzu Korrelationsergebnisse vor, die auf äußerst erstaunlicher Weise, einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Emotionen und Hormone

Das Vegetative Nerven- bzw. Steuersystem ist für die Aufrechterhaltung der körperlichen Funktionen verantwortlich. Diese Steuerung erfolgt für uns unbewusst. Grenzüberschreitend sind jedoch die Funktionen der Nahrungsauf- und -abgabe – Hunger und Durst melden sich über die entsprechenden Gefühle.

Im Grunde könnte man sagen, dass nahezu sämtliche Gefühle und Emotionen aus dem Unterbewusstsein gesteuert werden. Die individuelle Hormonregulation – die ja für unsere Gefühle und Emotionen verantwortlich ist – wird vom Unterbewusstsein gesteuert. Wenn wir beispielsweise eine große Menschenmenge – vielleicht in einer Fußgängerzone – begegnen, wird unser Unterbewusstsein unsere Wahrnehmung, unseren Blick nicht zufällig „irgendwohin“ lenken. So wird – hier beispielsweise – unser Blick einen „höchst attraktiven“ Menschen erfassen, der – wiederum unbewusst – sofort die entsprechenden Gefühle hervorruft (Erotik gehört zu dem stärksten Steuerprogramm).

All dies regulieren unsere Hormone. Beispielsweise können unsere Sexualhormone unseren „Menschenverstand“ unsere Ratio, nahezu vollständig ausschalten. Unsere gesamte Wahrnehmung ist – in einem solchen Fall – auf die erotische Situation gerichtet. Fast ohne Gedanken, nur im „Hier und Jetzt“. Wir sind also in der Lage, den Fluss unserer Gedanken zu unterbrechen…, und damit die Zeit(wahrnehmung) aufzulösen. All dieses verdanken wir unseren Hormonen, unseren Neurotransmittern.

Jeder, der diese Zeilen aufmerksam verfolgt hat, wird feststellen, dass all diese Prozesse unbewusst gesteuert werden. Inwiefern sind wir dann – diese Frage sollte sich jeder selber stellen – über unser Bewusstsein in der Lage, unsere Realität zu bestimmen, unser “unbewusstes regiert werden” zu überbrücken…? Da diese Frage jedoch nicht der Hauptaspekt dieses Artikels ist, werde ich mich hierzu nicht weiter äußern können.

Die bisherige Aufstellung von unbewusst ablaufenden, hormongesteuerten Gefühlen und Emotionen soll in erster Linie zu erkennen geben, dass unser Leben von unbewusst ablaufenden Prozessen geführt wird. Die entscheidende Frage, die sich aus dieser Erkenntnis ergibt, ist, existieren überhaupt Möglichkeiten, um diesen – unbewussten – Circulus zu durchbrechen? Selbst im Vollbewusstsein, seine Wahrnehmung, seine Realität zu gestalten? Quasi so, dass ich selbst – und nicht unbewusst – in der Fußgängerzone die Personen aussuche anzuschauen, die ich vollbewusst ausgewählt habe? Tatsächlich existiert eine solche Möglichkeit. Doch können wir sie nutzen? Durchaus. Indem wir uns in einem Zustand der erweiterten Bewusstheit befinden. Von hier aus „überblicken wir unsere Gedanken und dessen Auswahlverfahren“ – Dinge zu denken (um dann eine entsprechende Handlung auszuführen). Dieser „Regisseur“ in uns ist hierzu in der Lage. Wie also aktivieren wir nun diesen „Regisseur“? Zunächst einmal ist es wichtig, dass wir uns über die Strukturen von unbewusst- und bewusstem Handeln aufklären. Hierzu soll dieser kleine Artikel beitragen. Des Weiteren ist hierzu unser Wille aufgerufen. Über einen willentlich gesteuerten Entschluss besteht die Möglichkeit, unseren „Regisseur“ wahrzunehmen, wachbewusst in seine Position zu schlüpfen.

Der Wille hierzu, als der Entschluss diese Position einzunehmen, sollte jedoch von einer gewissen Intensität – Willensstärke – begleitet sein. Ein „nur mal so eben“ wird uns da nicht weiterhelfen. Der Wille, einen Wunsch erfüllt zu bekommen, korreliert mit der Intensität des Wunsches. Ein „nur mal so eben Wunsch“ wird entsprechend wenige Hormone und / oder Neurotransmitter produzieren. Ein ausgeprägter Wunsch eben entsprechend mehr. Ein Schwellenwert an Wunschintensität – und Hormonen / Neurotransmitter – entscheidet über die Erfüllung unseres Wunsches.

Emotionen und Hormone – Teil 1

18. März 2010

Unsere Wahrnehmung, unsere Stimmungs- und gar Bewusstseinslage wird von Hormonen und/oder Neurotransmittern bestimmt. Es existieren zwei Wege, diese Hormone und Neurotransmitter in unserem Gehirn entstehen zu lassen: einen inneren (endogenen) und einen äußeren (exogenen) Weg.

Der innere Weg:

Über das Vergleichen zwischen einem Sinneseindruck mit ähnlich erfahrenen Eindrücken (Assoziation) werden entsprechende Gefühle und Erinnerungsbilder hervorgerufen. Zu jedem Eindruck wird ein entsprechendes Gefühlsmolekül produziert – „Moleküle der Gefühle“. Unsere Gefühle lassen automatisch entsprechende Bilder entstehen, ein Zustand, den wir aus unseren Träumen kennen. Jeder, der einmal mit Unwohlsein oder gar mit Schmerzen eingeschlafen ist, wird bestätigen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen seinen Stimmungen, bzw. Gefühlen, und seinen Träumen besteht. Auch im Wachbewusstsein werden unsere Stimmungen von Gefühlen aus dem Unterbewusstsein gesteuert. Hier können wir nur mutmaßen, wovon eine gegenwärtige Grundstimmung hervorgerufen wurde. Einer jeweiligen Stimmung angepasst, wird sich unsere Wahrnehmung entsprechend ausrichten. So entsteht ein Circulus, eine Spirale, die wir nur sehr schwer durchbrechen können. Nur über einen bewusst gefassten Willensentschluss können wir diesen – verselbstständigten – Kreislauf durchbrechen. Baue ich mir bewusst eine Sinnesbühne auf – Ereignisse die mich beispielsweise in eine erhobene Stimmung versetzen -, so kann ich davon ausgehen, dass mir die folgenden Stimmungsbilder eine angenehme Wahrnehmung bescheren.

Der äußere Weg:

So wie unsere Sinneseindrücke – ob bewusst oder unbewusst hervorgerufen – unsere Wahrnehmung, Stimmungs- und Bewusstseinslage bestimmen, so existiert noch ein weiterer Weg hierzu: der exogene, der äußere Weg.

Unbemerkt wirken elektromagnetische, elektrische und magnetische Felder auf unsere Gehirnchemie ein. Ob natürlichen oder künstlichen Ursprungs – bestimmte Felder bestimmen unsere Stimmungs- und Bewusstseinslagen und unsere Wahrnehmung. Tatsächlich besteht ein sehr gut abgesicherter Forschungsfundus hierzu.

Dass sich der Einfluss von Sonnenlicht auf unsere Stimmung auswirkt, dürfte jeder von uns einmal selber erfahren haben. Ein Mangel an Sonnenlicht senkt den Serotoninspiegel – ein wichtiger Neurotransmitter in unserem Gehirn -, und senkt damit unsere Stimmung. „Winterdepression“ wäre hierzu die Indikation. Ebenso dürften wir – ob nun selbst betroffen oder nicht – schon einmal von der Wetterfühligkeit – dem Fön – gehört haben. Auch hier sind es Felder (Sferics / EM-Felder im kHz-Bereich), die unsere Grundstimmung beeinflusst. Darüber hinaus jedoch existiert ein Feld- und Frequenzbereich, der unsere gesamte Stimmung, Wahrnehmung und Bewusstseinslage beeinflusst. Es handelt sich hierbei um extraterristische Felder, Felder, die aus dem Kosmos auf uns einwirken. Die Quellen dieser Felder sind größtenteils die Sonnen. Ihr Feld und Frequenzspektrum erstreckt sich über extrem große Bandbreiten.

Ihr Spektrum reicht von statischen Magnetfeldern bis zu (EM-)Wechselfelder in den Gammastrahlenbereich. Natürlich nicht immer gleich verlaufend und verteilend.

Fortsetzung folgt…

Kosmisches Puzzle gelöst? – Teil 4

15. März 2010

Andromeda ist die Galaxie, die unsere Milchstrasse am nächsten ist. Sie befindet sich 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt von unserer Sonne. Für die Teleskope ist sie noch nahe genug, um Einzelheiten ihrer ringsförmigen Arme mit neuen Sternen und eine grobe trübblaue Struktur der älteren Sterne sorgfältig zu beobachten.

Die Andromeda Galaxie ist größer als unsere Milchstrasse und beinhaltet weitaus mehr Sterne, aber man geht davon aus, dass die Milchstrasse wahrscheinlich mehr Masse besitzt und führt das zurück auf die größeren Proportionen einer mysteriösen Substanz, die als Schwarze Materie bezeichnet wird. Beide Galaxien gehören zu unserer so genannten Lokalen Gruppe, einer Ansammlung von mehr als 50 Galaxien, von welchen die meisten winzige Zwergsysteme sind. Bei seinem Auftrag, den gesamten Himmel zu kartographieren, wird WISE die gesamte Lokale Gruppe erfassen.

Die konkrete Angst, die die Astrophysiker und Kosmologen bei unseren nun schon fast täglichen historischen Offenbarungen wahrnehmen, bezieht sich auf die Tatsache, dass neue galaktische Entdeckungen konkrete Hinweise liefern, die sich in keine derzeitigen Modelle, Formate, Muster, Formeln und derzeitigen theoretischen Ergebnisse einfügen lassen.

Die allergrößte Überraschung besteht darin, inwiefern die geladenen Teilchen einen weitaus größeren Einfluss in der Galaxie und unserem Sonnensystem ausüben, als je bisher geglaubt wurde. Außerdem weist die Beobachtung von größeren rhythmischen Zyklen mit den wesentlich kürzeren Sonnenfleckenzyklen, die wir derzeit beobachten, sehr viel Ähnlichkeit auf.

Ist es möglich, das die Vorfahren der Mayas über diese längeren galaktischen/kosmischen Zyklen, die sie vor über 1.000 Jahren an ihre Nachfahren überlieferten „Bescheid wussten“? Wussten die Mayas, dass das, was wir heute als den „24.Zyklus“ bezeichnen, seine Spitze (Maximum) im Jahr 2012 haben wird? Ist es möglich, dass die Mayas etwas über einen längeren Zyklus wussten, der gleichzeitig mit dem 24. Zyklus auftreten würde, und einen Impuls von geladenen Teilchen aus unsere Heimatgalaxie, der ‚Milchstrasse’, bewirken würde? Hätte ein solches Ereignis eine Auswirkung auf das Magnetfeld der Erde und den Erdkern?

Kosmisches Puzzle gelöst? – Teil 3

11. März 2010

Unter den Wissenschaftlern macht sich bei der Anpassung an ein Neues Paradigma eine große Angst breit.

Ein Konsortium von Astrophysikern, Kosmologen und Astronomen haben davor gewarnt, dass wir das Risiko eingehen, ein gefährliches Szenario aufbauen, es sei denn, wir verwenden die derzeitige Flut neuer galaktischer Forschungen sparsam. Wenn die gesamten Datensätze der WISE und der PLANCK Mission wie geplant auf einmal veröffentlicht werden, bleiben andere neue Ideen, die die Kosmologen entwickelt haben, auf der Strecke, weil sie als Gegenmaßnahme keinen Referenzrahmen haben werden.

Diese Problematik stellt sich einzig und allein bei der Kosmologie. In anderen wissenschaftlichen Gebieten sind immer weitere Informationen verfügbar: man kann stets einen Reset vornehmen und ein Experiment erneut durchführen – oder sich vor Ort begeben, um weitere Daten zu sammeln. Bedingt jedoch durch unseren festgelegten Standort im Universum, besitzt die Kosmologie diesen Luxus nicht. Es gibt lediglich eine endliche Menge von Information, die wir über unsere Galaxie und dieses Segment unseres Universums sammeln können. Auf dem Gebiet der kosmischen Strahlenpartikel werden wir vielleicht niemals etwas wissen über die Quelle der zyklischen Ereignisse, die sich hinter der Verbindung von Sonne und Erde verbergen – so wenig wie über die rasanten Entdeckungen bezüglich der Verbindungen zwischen dem galaktischen Kern und der Erde und dem Sonnensystem.

_________________________

W.I.S.E. und PLANCK

Was ist die Quelle dieses neuen Datenzugangs, der so viel Angst in dem Bereich der Solarphysik und der Kosmologie ausgelöst hat? Es sind die beiden Raumfahrzeuge 1) WISE & 2) PLANCK.

WISE (Wide-field Infrared Survey Explorer): WISE wird die Überwachung des gesamten Himmels mit infrarotem Licht vornehmen und eine Übersicht der Himmelskarte sowie Katalogisierung von über 300 Millionen Infrarotquellen anfertigen. Die Wissenschaftler, die an dem WISE Projekt arbeiten, interessieren sich besonders für die Struktur der Milchstrassen-Galaxie, die ultra-luminosen Infrarot-Galaxien, Asteroiden, die groß angelegte Struktur des Universums, die kältesten und nächsten Sterne und Regionen von neuen Sternen- und Planetenbildungen.

- PLANCK’SCHE MISSION:

Der ursprüngliche Name von PLANCK war COBRAS/SAMBA, sie wurde mit Genehmigung der Mission im Jahr 1996 umbenannt, um den deutschen Wissenschaftler Max Planck (1858-1947) zu ehren, der im Jahr 1918 den Nobelpreis der Physik gewonnen hatte.

PLANCK dabei unterstützen, Antworten auf die wichtigsten Fragen der modernen Wissenschaft zu finden: Wie war der Beginn des Universums, wie hat es sich bis zu dem Zustand, den wir heute beobachten können, entwickelt, und wie wird es sich in der Zukunft entwickeln? Die Zielvorgabe von PLANCK besteht darin, mit der höchsten Genauigkeit, mit der jemals vorgegangen wurde, die Überreste der Strahlung, die das Universum direkt nach dem Urknall ausfüllte, zu analysieren – wir beobachten das heutzutage als den kosmischen Mikrowellenhintergrund.

Die simultane Kartographie des Himmels innerhalb eines breit angelegten Frequenzbereichs wird die Trennung der galaktischen und außergalaktischen Vordergrundstrahlung des uranfänglichen kosmologischen Hintergrundsignals möglich machen. Planck wird eine weitgehend verbesserte Effizienz im Vergleich zu den Experimenten, die aus Ballons und von der Erde aus durchgeführt wurden, bieten und wird die Effizienz anderer im Weltraum vorhandenen Instrumente noch bei weiten überflügeln. Das Raumfahrzeug dreht sich einmal pro Minute um seine Achse, die zur Sonne hinzeigt, um seine Lage gyroskopisch zu stabilisieren.

Fortsetzung folgt…

Kosmisches Puzzle gelöst? – Teil 2

09. März 2010

- Wissenschaftliche Methode -

Was steckt hinter Praxis und Leitlinie dessen, was man als ‚Wissenschaftliche Methode’ bezeichnet? Für meine wissenschaftlichen Kollegen stelle ich die ‚lange Version’ vor, und im Anschluss eine etwas kürzere Zusammenfassung für all jene, die keine praktische Verwendung dafür haben, diese Fachsprache zu verstehen.

Lange Version:

Die wissenschaftliche Methode kann als die folgende Sequenz von einzelnen Schritten zusammenfassen:
Die Identifizierung eines Kenntnisproblems => genaue Formulierung oder Neuformulierung des Problems => Untersuchung des Hintergrundwissens auf der Suche nach Punkten, die bei der Problemlösung hilfreich sein können => Auswahl oder Erfindung einer provisorischen und viel versprechenden Hypothese => konzeptionelle Kontrolle der Hypothese, was meint: Überprüfung der Hypothese, ob sie mit der Masse des existierenden Wissens über die Materie kompatibel ist => Schlussfolgerung einiger überprüfbarer Auswirkungen der Hypothese => Entwurf einer empirischen (beobachtbaren oder experimentellen) Überprüfung der Hypothese oder einer Auswirkung davon => tatsächliche empirische Überprüfung der Hypothese, einschließlich einer Suche nach sowohl günstigen und ungünstigen Beweisen (Beispiele und Gegenbeispiele) => kritische Untersuchung und statistische Verarbeitung der Daten ( zum Beispiel, Berechnung von durchschnittlichen Abweichungen und die Aussortierung von Randdaten) => Bewertung der Hypothese anhand ihrer Kompatibilität sowohl mit dem Hintergrundwissen und den neuen empirischen Erkenntnissen => wenn die Überprüfungsergebnisse nicht beweiskräftig sind, dann Entwurf und Durchführung von erneuten Testreihen, möglicherweise unter Verwendung von speziellen Methoden =>wenn die Hypothese annehmbar ist, Überprüfung, ob ihre Akzeptanz eine Veränderung (Bereicherung oder Korrektur) des Hintergrundwissens erfordert => Identifikation und Bewältigung neuer Probleme, die sich aus der bestätigten Hypothese ergeben haben => und die Wiederholung der Überprüfung und eine erneute Untersuchung seiner möglichen Auswirkungen auf das bereits existierende Wissen.

Kurze Version:

Die wissenschaftliche Methode setzt sich aus mathematischen und experimentellen Techniken zusammen, die bei den Naturwissenschaften angewandt werden. Viele empirische Wissenschaften, insbesondere die Sozialwissenschaften verwenden mathematische Werkzeuge, die sie der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Statistik entlehnt haben, zusammen mit solchen Nebenerscheinungen wie der Entscheidungstheorie, Spieltheorie, Nützlichkeitstheorie und der Ablauf- und Planungsforschung. Wissenschaftliche Philosophen haben die allgemeinen methodischen Probleme, wie z.B. die Erklärung der Eigenschaft von Wissenschaft und die Begründung der Induktion angesprochen. Siehe auch unter Mill’sche Methoden.

Fortsetzung folgt…

Kosmisches Puzzle gelöst? – Teil 1

05. März 2010

Im folgenden wieder eine unserer Übersetzungen eines Artikels von Mitch Battros:

Die Forschungen von Mitch Battros über die Verbindung zwischen Sonne, Erde und 2012

Mitch Battros zeigt faszinierende und manchmal auch erschreckende Forschungsergebnisse von den Top-Wissenschaftlern der Welt. Nach jahrelangen Gesprächen mit diesen Experten, wurde Mitch innerhalb der heiligen Hallen von NASA, NOAA, ESA, Königlichem Observatorium, dem US Marine Observatorium und anderen hoch geschätzten wissenschaftlichen Einrichtungen anerkannt. Außer den jüngsten Forschungen bezüglich des Einflusses der Sonne auf unser „Wetter“, zeigt Mitch auch den bahnbrechenden Beweis, wie die Sonne und andere Himmelkörper „geladene Teilchen“ erzeugen und auch deren Impakt auf die Menschheit.

Genauso wie die Sonnenaktivität das Magnetfeld der Erde beeinflusst, das wiederum einen drastischen Einfluss auf das Wetter der Erde ausübt, wie z. B. Erdbeben, Überflutungen, Vulkane, Hurrikane, beeinflusst auch diese Welle elektrischer Ströme das Magnetfeld des menschlichen Körpers. Mitch legt auch eine wenig bekannte Entwicklung aus dem Bereich der modernen Medizin offen, die als Transcraniale Magnetische Stimulation (TMS) bezeichnet wird. TMS verfügt über empirische Beweise, wie die Magnetfelder die menschlichen Emotionen beeinflussen können.

Der 24. Sonnenzyklus hat begonnen – und er wurde von der NASA, NOAA und ESA mit einer Stärke prognostiziert, die bei über 50 Prozent über dem Maximum des vorangegangenen 23. Zyklus liegt, der den größten Sonnensturm ausgelöste hatte, der jemals aufzeichnet wurde. Die Sonne wird im Spätjahr 2011 bis hinein ins Jahr 2012 ihren Höhepunkt (Maximum) erreichen.

Quelle: http://www.earthchangesmedia.com/

Wo liegt die Ursache für die natürlichen zyklischen Ereignisse wie zum Beispiel das Erdbeben in Chile mit einer Stärke von 8,8 nur Stunden nach dem Beben von Japan am 27. Februar mit einer Stärke von 7,3 und all den anderen Ereignissen? Das ist der Austausch von dem Magnetflux (geladene Partikel), nicht nur von unserer Sonne – sondern auch von unserer Galaxie (Milchstrasse) selbst.

Das Puzzle fügt sich weitaus schneller zusammen als man es jemals für möglich hielt. Durch das Verständnis uralter Schriften und ihrer kollektiven Anweisungen holt die moderne Wissenschaft in rasantem Tempo auf. Kurzum – halte dich gut fest (moderner Ausspruch) oder lerne loszulassen und vorsichtig im Fluss zu bleiben (metaphysischer Ausspruch).

Die wissenschaftlich-galaktischen Entdeckungen erreichen einen Punkt von derart schwindelnder Höhe; es gibt bei den Astrophysikern sogar einige, die daran glauben, dass aus der Sorge heraus (ich bin der Meinung, wohl eher aus der Angst heraus), dass man die Kontrolle über die traditionellen wissenschaftlichen Methoden verliert, eine Überbrückungsmaßnahme implementiert werden sollte.

Bevor ich ein einige der jüngsten wissenschaftlichen Entdeckungen preisgebe, muss ich eine Verständnisgrundlage schaffen, um die Perspektive der beklemmenden Angst darzustellen, die viele Astrophysiker jetzt empfinden, und die sich in den vor uns liegenden Monaten und Jahren noch weiter ausbreiten wird.

Diese wissenschaftliche Veränderung ist derart umfassend, dass ich fast dazu neige, sie mit einer Zeit zu vergleichen als Steve Jobs, Bill Gates und Paul Allen noch in ihrer Garage werkelten und einen Apparat herstellten, der die gesamte Welt für immer verändern sollte. Es handelt sich dabei natürlich um das, was man heute als PC bezeichnet. Dabei drehte es sich nicht um die Resultate wie Macintosh oder Windows, sondern vielmehr um die nachfolgende Generation von Intel und AMD, die noch weitaus wichtiger waren.

Dieser Artikel wird länger ausfallen, als Sie es sonst gewohnt sind, ich mache jedoch den Vorschlag, dass jeden Satz davon sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich glaube, es wird zu einer Kurzdarstellung (Vorlage) welche Richtung die Wissenschaft einschlägt.

Für alle, die sich über die Forschungen von ECM auf dem Laufenden gehalten haben, wird die Richtung die gegenwärtigen neuen galaktischen und geophysikalischen Erkenntnisse nicht überraschend sein, die Berührungspunkte mit den Prophezeiungen der Mayas zeigt. Das, was jetzt entdeckt und diskutiert wird, bezieht sich auf galaktische Ereignisse in Zusammenhang mit den geladenen Teilchen, d.h. Magnetfeldern, Plasma und ja – die dunkle Energie, Schwarzen Löchern, Äther – steht in direkter kausaler Wechselwirkung mit dem Erdkern.

Fortsetzung folgt…

Die Nullrunde der Sonnenflecken

03. März 2010

Die Übersetzung einer Arbeit von Michael Salla, genau passend zu den momentanen Vorgängen:

Zum ersten Mal seit Juni 1913 gab es einen ganzen Monat lang keine Sonnenfleckenaktivität. Der Nullrunde der Sonnenfleckenaktivität im August 2008 ging ein Durchschnittswert von drei Sonnenflecken in den ersten sieben Monaten des Jahres voran. Diese niedrige Sonnenaktivität steht in Kontrast zu dem Durchschnittswert von ungefähr hundert Sonnenflecken pro Monat, wenn die Sonne in ihre aktive Phase kommt. Mitch Battros und andere Sonnenforscher behaupten, dass wir gerade die Ruhe vor dem Sturm dessen erleben, was als stärkster Sonnenzyklus in die Geschichte eingehen wird. Battros behauptet insbesondere, dass der 24. Sonnenzyklus groß angelegte Veränderungen auf der Erde und Einbrüche im Leben der Menschen verursachen wird, und zwar in einem unvorhersehbaren Ausmaß, das mit dem Ende des Maya Kalenders im Jahr 2012 einher geht. Battros und andere gleichgesinnte Forscher haben jedoch in ihren Analysen der Sonnenaktivität und deren Auswirkungen auf die Erde, der Rolle des globalen Bewusst-Seins keine Rechnung getragen. Die Nullrunde bei der Sonnenfleckenzählung im August muss daher nicht unbedingt ein Grund zur Sorge sein, sondern vielmehr ein Zeichen, dass Veränderungen im globalen Bewusst-Sein einen positiven Einfluss auf die Sonnenaktivität haben. Bevor wir uns mit der Idee auseinandersetzen, dass die derzeit niedrige Sonnenaktivität die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm bedeutet, ist es angebracht eine kurze Zusammenfassung eines alternativen Erklärungsmodells vorzustellen.

Battros verwendet folgende Gleichung, um seine Gründe zusammen zu fassen: „Sonnenflecken => Sonneneruptionen (geladene Teilchen) => Veränderung des Magnetfeldes => Veränderung der Strömungsrichtung der Ozeane und der Jetstreams => Extreme Beeinträchtigung des Wetters und der Menschen“. Grundsätzlich behauptet er, dass die Sonnenflecken Auslöser von Sonnen-Ereignissen sind, wie etwa Sonneneruptionen und CME’s (koronare Massenauswürfe), und dass sie Auswirkungen auf die Magnetosphäre der Erde haben. CME’s geben eine riesengroße Menge elektromagnetischer Energie ab, die einen großen Einfluss auf Atmosphäre, Ozeane und Hülle der Erde haben können. Die Ergebnisse hoher Sonnenfleckenaktivität und auf die Erde gerichteter CME’s, machen sich als Wetter Störungen wie z. B. Hurrikane, Überflutungen, Erdbeben, Tsunamis, usw.; sowie Beschädigungen der elektrischen Systeme und Störungen der menschlichen Physiologie bemerkbar.

In seinem bekannten Buch „Solar Rain“, hängt Battros dem Glauben an, dass die Mayas die Sonnenzyklen kannten und in der Tat einen höchst aktiven Zyklus voraussagten, der mit dem Ende des Mayakalenders im Jahr 2012 zusammenfällt. Dies leistete einen Beitrag zu der in der Öffentlichkeit plötzlichen zunehmenden Meinung, dass 2012 eine Übergangszeit der menschlichen Geschichte einläutet, die sich durch eine intensive Sonnenaktivität und katastrophalen Veränderungen auf der Erde bemerkbar macht. Das Jahr 2012 befindet sich ungefähr an der Spitze des 24. Sonnenzyklus, von dem einige behaupten, er hätte im Jul 2007 begonnen, andere hingegen sehen Januar 2008 als den Beginn.

Battros sieht in Bezug auf die niedrige Sonnenfleckenaktivität der ersten Jahreshälfte von 2008, die Ruhe als ein Zeichen für einen sich aufbauenden Druck ähnlich wie bei mächtigen Erdbeben. In einem seiner regelmäßig erscheinenden Berichte der „Earth Changes“ schreibt er: „Genau wie bei allen allzu ruhigen Perioden der Erdbebenaktivität, achten Sie auf den 24. Sonnenzyklus, wie er sich ab dem kommenden Jahr beschleunigen wird. Und wenn die derzeitigen wissenschaftlichen und die alten schriftlich niedergelegten Prophezeiungen richtig sind, dann sollten wir besser ein Auge darauf haben und „bewusst und vorbereitet sein“ für den Sturm, der viele dann unerwartet trifft.

Battros und andere Forscher haben jedoch nicht in Betracht gezogen, dass die Möglichkeit besteht, dass Veränderungen der menschlichen Physiologie und des menschlichen Bewusst-Seins einen direkten Einfluss auf die Sonnefleckenaktivität haben können! Zurzeit wird diese Kerngleichung von der Sonnenaktivität dominiert, die letztendlich einen Einfluss auf die menschliche Physiologie und das menschliche Bewusst-Sein ausübt, und zwar in einer radialen Außenbewegung der Sonnenaktivität von der Sonne. Im Gegensatz dazu könnte es eine noch nicht bekannte Rückkopplungsschleife geben, innerhalb welcher die Veränderungen im menschlichen Bewusst-Sein auf der Erde Einfluss nehmen auf die Sonnenaktivität der Sonne! Das bedeutet, dass die Nullrunde der Sonnenfleckenzählung im August und die gemittelte niedrige Anzahl der Sonnenflecken in der ersten Jahreshälfte von 2008 sehr wohl weder ein Anzeichen für eine „Kleine Eiszeit“ noch einen Druckaufbau bedeuten könnten, der von dem Verhalten der Sonne selbst gesteuert wird. Die niedrige Sonnenfleckenaktivität könnte durch positive Veränderungen im globalen Bewusst-Sein der Menschen verursacht worden sein.

Eine Menge weiterer Artikel in englischer Sprache finden sich auf der Webseite von http://www.exopolitics.org/ Dr. Michael Salla ist Gründer und Initiator dieser Organisation.

Astrogenetik – Teil 3

01. März 2010

Sehen wir uns nun einmal an, was passiert wenn das Spermium in die Eizelle eindringt. Die Grafik unten zeigt ab Bild a) die Eizelle ab dem ersten Tag. Nach drei Monaten fühlt sich der Fötus beschützt und geborgen im Bauch der Mutter, weil er sich innerhalb einer positiven Emissions-Sequenz befindet. Die Monate 4, 5 und 6 erlebt der Fötus als Stress und disharmonisch, er tritt ein in eine negativ geladene Sequenz und wird von negativer Teilchenstrahlung der Sonne beeinflusst. Aber der Fötus ist noch kein komplett funktionierendes System, die Glandular-Region arbeitet noch nicht mit dem Hypothalamus zusammen.

In den Schwangerschaftsmonaten 7, 8 und 9 wird der Fötus wieder positiv bestrahlt und fühlt sich wohl. Am 275. Tag, wenn das solare Bombardement wieder in die negative Sequenz pendeln würde, reagiert das Kind erneut mit Stresshormonen und anderen chemischen Reaktionen. Durch diese chemischen Reaktionen bilden sich auch andere Hormone aus, die in den Blutkreislauf geraten und bei der Mutter die Wehen einleiten. Kurz danach bringt die Mutter einen „positiven“ Nachwuchs zur Welt.

Abschlussbemerkung

Was wir nun gesehen haben ist, dass die Sonne unterschiedliche Polaritäten zu regelmäßigen Intervallen annimmt, was ja auch direkt korreliert mit dem Glauben an das  Sternzeichen-Horoskop. Und diese Partikel, welche die unterschiedlichen Polaritäten ausmachen, sind bekannt als Ursache für Mutationen in menschlichen Genen. Solche Mutationen bestimmen die Persönlichkeitsstruktur des Embryos.

Die Sonnenflecken-Zyklen

Der Sonnenfleckenzyklus wurde bereits seit langem beobachtet und dokumentiert. R. Woolf machte es sich bereits 1843 zur Aufgabe, als erster westlicher Beobachter die Sonnenflecken zu dokumentieren durch bloße Beobachtung der Sonnenoberfläche. Er stellte schon damals einen Zyklus von 11,1 Jahren fest. Das Studium von drei Umläufen zeigt schon ziemlich genaue Details der Sonnenflecken-Zyklen. Kurz erklären möchten wir noch die Ursache für die Entstehung der Sonnenflecken:

Weil das polare Magnetfeld mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zum äquatorialen Magnetfeld rotiert, treten Verzerrungen in beiden Feldern auf. Die Felder verwirbeln sich toroid ineinander, dadurch können sich die Magnetfeldlinien in dem heißen Plasma ausbreiten und durch die solare Photosphäre brechen. Dort formen sie Sonnenflecken-Paare.

Man kann die Intensität der Strahlung mathematisch berechnen und darstellen mit der Formel (P Δ E) Δ W ≡ f (± 1,886x). Das x steht hier in der Gleichung für die Zeit in einem Intervall von 2,87 Monaten. Es ändert sich jedes Jahr die Polarität und alle 12 Jahre beginnt ein neuer Zyklus.

Dieser Artikel erschien in der „Sunday Times“ am 22. April 1984;

Was wir daraus ersehen können ist, dass die genetische Mutation der Zellen sehr wohl durch die veränderlichen Magnetfeldstärken (ausgelöst durch Teilchen der Sonnenstrahlung) verursacht werden können. Wir haben herausgefunden, dass die subatomaren Teilchen der Sonnenwinde kontinuierlich und periodisch wiederkehrend auf die Erdatmosphäre auftreffen, und diese Ereignisse korrelieren mit den empirischen Studien über die Persönlichkeitstypen. Die akzeptierte Schul-Physik sagt uns auch, dass 95% dieser Partikel vom Van-Allen-Gürtel in der oberen Erdatmosphäre eingefangen werden, was geradezu paradox ist. Was ist nun der „Missing Link“?

Diese Erklärungen stammen aus dem Buch “Astrogenetics, a new Theory” von Maurice M. Cotterell. Ist leider schon seit einigen Jahren vergriffen, jedoch ist dies ein hervorragendes Buch, um ein wenig Licht in die Kontroverse zwischen Astrologie und konventioneller Wissenschaft zu bringen. Hier könnte man noch Dr. Theodor Landscheidt anführen, sein Buch “Astrologie. Hoffnung auf eine Wissenschaft?” erklärt hervorragend die Verflechtungen von astronomischen Faktoren auf astrologische Prognosen.

Astrogenetik – Teil 2

26. Februar 2010
Solarer Magnetismus und Sonnenflecken

Es ist weithin als Wissen verbreitet, dass die Solaraktivität vom Zusammenspiel zwischen solarem Magnetfeld und unterschiedlicher Rotation abhängig ist. Die Sonne besitzt zwei verschiedene Magnetfelder mit unterschiedlichen Eigenschaften. Diese Magnetfelder rotieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, und es gibt hier nun vier Sektoren unterschiedlicher Polarität im Äquatorbereich. Von der Sonne geht ein Sonnenwind aus, welcher mit Geschwindigkeiten bis zu 900 km/s weht. Dieser Sonnenwind besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen, die im Schnitt 2 bis 4 Tage benötigen um zur Erde zu gelangen. Diese Partikel sind ein Nebenprodukt der unterschiedlichen Rotation von Äquator- und Polarmagnetfeld auf der Sonne. Diese Sonnenwinde mit den geladenen Teilchen breiten sich nun in einer gewissen Regelmäßigkeit aus, Sie sehen es mit Hilfe der folgenden Grafik.

Wie wir an Hand dieser Grafik erkennen können, emittiert die Sonne ca. alle 7,5 Tage eine Partikelwolke. Die Polarität der Partikel ändert sich ständig, aber in einem ganz bestimmten Rhythmus. Jeden Monat ändert sich die Polarität und alle drei Monate ändert sich die Periodenpolarität erneut.

Jedoch ist es noch nicht vorbei. Der Zyklus geht über in eine 12-Monats-Periode, in der sich die polarisierenden Sternzeichen wandeln und mehr Anziehungskraft verspüren als zu den Elementengruppen, zu denen sie eigentlich gehören. Aber das ist ebenfalls noch nicht alles. Der Zyklus erweitert sich zu einem 12-Jahres-Zyklus, der auch mathematisch hergeleitet werden kann, und in der Tat ein Fakt ist.  Resultat: Innerhalb einer 12-Monats-Periode wiederholt sich der 4-Elemente-Code, spiegelt sich alle 6 Monate selbst und geht in einen 12 Jahre dauernden Zyklus über.

Fortsetzung folgt…

Astrogenetik oder der Kosmos und unsere Prägung

24. Februar 2010

Im Jahr 1975 unterzeichneten 186 internationale und renommierte Wissenschaftler folgendes Statement:

„Es ist einfach ein Fehler zu glauben, dass die Kraft, welche von Sternen und Planeten ausgeht im Moment unserer Geburt, alle unsere Wege vorbestimmen kann.“

Die folgenden Untersuchungen zeigen uns, dass dieses Statement überholt und nicht richtig ist. Es geht hierbei um Untersuchungen in den Bereichen Astronomie, Genetik, Radiobiologie, Astrologie, Physik und Psychologie. In diese Studie wurden die genetische Zusammensetzung des menschlichen Körpers, die Effekte der Einwirkung von subatomaren Teilchen auf menschlichen Zellen während der Empfängnis und die Quelle und die Gleichmäßigkeit solcher Partikel aufgenommen und untersucht.

Es wurde nun eine Korrelation zwischen den Emissionen von Solaren Partikeln und einem Einfluss auf die Persönlichkeitsstruktur empirisch festgestellt; die Sonnenfleckenzyklen wurden das erste mal mathematisch berechnet und nachgewiesen; die Entdeckung, dass die 12-Jahres Zyklen und die Chinesische Astrologie einen Zusammenhang und sogar eine mathematisch nachvollziehbare Funktion (Beziehung) haben im Bereich Erdmagnetfeld und Solarmagnetfeld; es werden Fragen beantwortet zum Thema Entstehung und Herkunft von intelligentem Leben; Möglichkeit von Leben auf anderen Planeten; mögliche Fehler in Darwins Theorie. Es wird hier das letzte Glied in der kausalen Kette von Zusammenhängen zwischen Solaremissionen und Mutationen der Gene dargestellt, was bereits durch Laborversuche bewiesen wurde. Die Rolle der Planeten als „Beeinflusser“ der Persönlichkeitsstruktur darf nicht außer Acht gelassen werden. Der goldene Schnitt „Phi“ ist sehr eng verbunden mit der Wellenlänge der Sonnenstrahlung, und auch die Struktur der Wabe in einem Bienenstock ist an den goldenen Schnitt angelehnt. Der goldenen Schnitt findet sich auch überall sonst in der Natur.

Der beste und effizienteste Weg um solch ein komplexes Thema erklären zu wollen, ist einfach den Weg zu gehen wie all die Menschen vorher, die geholfen haben diese Entdeckungen zu machen. Ein Fakt ist nun mal, dass die Astrologie nicht ignoriert werden kann. Denn es ist auch ein Fakt, dass die menschliche Zelle (das Genom) durch die Einflüsse von Röntgenstrahlung (oder eben allen ionisierenden Strahlungen) während der Mitose (Zellteilung) Mutationen verursachen kann. Tageslicht (Sonneneinstrahlung) wirkt mit einem bestimmten Strahlungsniveau auf die partikularen Zellstrukturen. Durch Untersuchungen ist bekannt, dass Elektronen und Protonen-Emissionen der Sonne Einfluss nehmen auf unser „Astrogenetisches Modell“. Seit der Mariner-2-Satellit 1962 und ein Jahr darauf der IMP-1-Satellit durchs All flogen und Werte zur Erde sandten, weiß man, dass es einen exakten Mechanismus gibt zur Astrogenetischen Theorie.

Die chinesische Astrologie zeigt, dass die 12jährige Periode exakt mit den ausgestoßenen Partikelemissionen der Sonne korreliert. Das ist irgendwie ein Paradoxon, da ja bekanntlich der Van-Allen Gürtel (der die Erde umgibt) 95 Prozent der Sonnenwind-Partikel „einfängt“, und dies als Expertenmeinung feststeht. Und doch wird auch von Experten erklärt – wie auch immer -, dass dieses Strahlungsniveau dafür sorgt, dass das Erdmagnetfeld am Boden beeinflusst wird. Laborversuche von Physikern in den USA haben bei „in vitro“ Experimenten Mutationen im Genom gezeigt, ausgelöst durch die Modulationen im Erdmagnetfeld. Und die Zahl Phi (1,618033) enthalten in allem Lebendigen, und auch eine Funktion der Solaren Strahlung. Jeder lebende Organismus vereinigt sich harmonisch mit Phi.

 

Hypothesen

Interstellare Strahlungsbombardements beeinflussen den Fötus. Diese Strahlungen verursachen chemische Reaktionen innerhalb der Enzyme der ersten lebenden Zellen. Die Chromosomen werden gespalten und neu arrangiert. Die beteiligten Gene sind mutiert. Diese Mutationen verursachen eine Reorganisierung der persönlichen Informationen innerhalb der Rezeptoren der vererbten Gene, die daraus resultierenden Nachkommen werden eine ganz spezielle Persönlichkeitsstruktur haben, welche genau der Funktion der Strahlung entspricht welche die Mutation verursacht hat. Der Nachwuchs wird immer mehr ansprechen auf die Stimulation, nach 275 Tagen reagiert der Fötus auf das Bombardement mit extraterrestrischen Partikeln – und ab dieser Zeit stimulieren Hormone den Fötus, der die Mutter damit zur Geburt „zwingt“. Das Kind wird geboren.

Astrologen glauben nun, dass der Moment der Geburt kritisch ist. Allerdings ist der Moment der Geburt der Effekt, und nicht die Ursache. Alles vor dem Moment der Geburt hat nichts zu tun mit der Persönlichkeit oder dem persönlichen Schicksal, vielmehr ist es der Moment der Empfängnis, der darüber entscheidet!


Fortsetzung folgt…

Persingers Theorien in einem anderen Licht

22. Februar 2010

Diese Zeilen erstmal, weil vor kurzem großartig in den Medien zu lesen war, dass Wissenschaftler erstmals die Spiritualität im Gehirn entdeckt zu haben glauben (Zitat: Erstmals haben Wissenschafter Hirnareale identifiziert, die an spirituellen und religiösen Einstellungen und Verhalten beteiligt sind). Michael Persinger hat schon vor Jahren damit experimentiert, und damals schon einige signifikante Ergebnisse publiziert.

In der Naturwissenschaft sind direkte Zusammenhänge (Korrelationen) zwischen unterschiedlichen Aktivitätsmustern der Sonne und dem Klima bzw. Wetter auf der Erde allgemein bekannt. Weitaus geringer jedoch dürfte die Gruppe von Eingeweihten sein, die über gesicherte Zusammenhänge zwischen den Sonnenaktivitäten und dem psychischen Verhalten von Menschen wissen. Den Astro- und Heliobiologen liegen gesicherte Ergebnisse aus Langzeitstudien vor, die eindeutige Zusammenhänge zwischen psychischen- und Virusepidemien und der Sonne ausweisen. Diese Gruppe von Wissenschaftlern weiß auch von dem unterschwelligen Einfluss auf unterschiedliche Bewusstseinslagen der Menschen, welche durch die Sonne hervorgerufen wird. Biophysiker und Neurophysiologen kennen die Wechselwirkungen zwischen elektrischen-, magnetischen- und elektromagnetischen Feldern und dem menschlichen Gehirn, sowie der in diesem Zusammenhang stehenden Psyche bzw. der Bewusstseinslage.

Vergleichen wir die bekannten Daten mit den gegenwärtig gemessenen Feldern, so dürfte eine Verwunderung darüber ausbleiben, dass ein großer Teil unserer gegenwärtig ausgeprägten außergewöhnlichen psychischen Verfassung, durch die Feldeinflüsse der Sonne bzw. der Erde erfolgt. Eine Schlussfolgerung, dass über bestimmte Feldeinflüsse spirituell ausgeprägte Wahrnehmungen erzeugt werden, ist aus naturwissenschaftlicher Sicht durchaus zulässig (Persinger et al).

Es ist bereits nachgewiesen, dass zuviel Melatonin mit Depressionen einhergeht, zuwenig Melatonin jedoch Manien hervorrufen kann. Je mehr Melatonin im Körper produziert wird, desto größer der Wunsch zu schlafen. Gutes Beispiel ist die „Winterdepression“ in unseren Breiten. Schlaflosigkeit kann ein Symptom und ein Vorläufer der Manie sein. Die Zirbeldrüse als Produktionsorgan für Melatonin nimmt kleinste Änderungen im erdmagnetischen Feld wahr und reagiert auf Änderungen in der Intensität des Feldes. Also üben Veränderungen in den geomagnetischen Feldstärken Einfluss auf unsere Gehirnregionen aus (Scheitellappen) und führen zu veränderten Wahrnehmungen. Persinger vermutet nun, dass das menschliche Gehirn durch Feldstärkenänderungen – bzw. elektromagnetisch hervorgerufene Stimuli – getäuscht wird und deshalb „Gotteserfahrungen“ bzw. aussersinnliche Wahrnehmungen hat. Wenn diese Änderungen nun jedoch nicht primär die Erfahrung hervorrufen, sondern vielmehr die Wahrnehmung erst schärfen, um Dinge zu bemerken – oder zu erkennen – die vorher nicht festzustellen waren (Zensor), wie Persingers Kollege Andrew Newberg von der University of Pennsylvania mit seinen Versuchen beweisen möchte. Die Folgerung liegt für Newberg auf der Hand: “Mystische Erfahrung ist biologisch real und naturwissenschaftlich wahrnehmbar.” Durch religiöse Versenkung (oder einfach nur durch Meditation) können wir die Aufnahme von Sinnesreizen so massiv unterbinden, dass der obere Scheitellappen die Grenze von Körper und Selbst nicht mehr findet und wir eine komplette “Raumlosigkeit” erleben – eine Transzendenzerfahrung, die in den verschiedenen Religionen als Nirwana, Tao oder Unio mystica bezeichnet wird. Kann es nicht sein, dass in dieser „Raumlosigkeit“ der Meditierende Zugang zu den von Burkhard Heim postulierten Hyperräumen erhält, und deswegen diese Erfahrungen macht? Transzendenz als Tor zu übergeordneten Dimensionen, Wegweiser durch verschachtelte Realitäten.

SPECT-Aufnahmen vor und während einer Meditation

Als sein Kollege Richard Davidson an der University of Wisconsin in Madison (USA) den Dalai Lama beim Meditieren untersuchte, schlug das EEG im Gamma-Bereich dramatisch aus, auch bei weiteren Mönchen aus Tibet waren die Gamma-Wellen rund 30-mal stärker als bei den Kontrollpersonen. Davidson konnte bei den Mönchen darüber hinaus eine deutlich erhöhte elektrische Aktivität im linken Stirnlappen nachweisen.

Hirnforscher gehen davon aus, dass in jener Hirnregion positive Empfindungen wie Liebe, Freude und Zufriedenheit verarbeitet werden. Zumindest im fortgeschrittenen Stadium scheint Meditieren also starke Glücksgefühle auszulösen und durch das Gefühl ein Tor zu öffnen. Lässt dieses Tor einen Blick zu auf höhere Existenzen unseres Seins? Persinger selbst hält diese Erfahrungen allerdings nur für epileptische Mikro-Anfällen, die durch das Magnetfeld ausgelöst wurden. Religiöse Erlebnisse bezeichnet er als eine selbstinduzierte, kontrollierte Form solcher Anfälle. Er hat zwar recht, was die Wirkung des veränderten Magnetfeldes angeht, jedoch können die Versuche von T. Leary und R. Strassmann uns etwas anderes zeigen.

Einige Publikationen von Michael Persinger, sehr interessante Lektüre:

Persinger, M. A. Transient geophysical bases for ostensible UFO-related phenomena and associated verbal behavior? Perceptual and Motor Skills, 1976, 43, 215-221.
Persinger, M. A. & Lafreniere, G. F. Space-time transients and unusual events. Nelson-Hall: Chicago, 1977.
Persinger, M. A. Earthquake activity and antecedent UFO report numbers. Perceptual and Motor Skills, 1980, 50, 791-797.
Persinger, M. A. Odd luminosities (UFOs) and other Fortean events before earthquakes: the New Madrid test. Pursuit, 1981, 14(2), 69-79. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: III. Prediction of UFO reports by geomagnetic and seismic activity. Perceptual and Motor Skills, 1981, 53, 115-122. (b)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: IV. UFO reports and Fortean phenomena: temporal correlations in the central U.S.A. Perceptual and Motor Skills, 1981, 54, 299-302. (c)
Persinger, M. A. The tectonic strain theory of luminosities (UFO reports). Pursuit, 1983, 21-35. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and human behavior: VIII. Specific prediction of UFO reports within the New Madrid states by solar-geomagnetic and seismic measures. Perceptual and Motor Skills, 1983, 56, 243-249. (b)
Persinger, M. A. Predicting contemporary UFO reports in Great Britain from Charles Fort’s data: an application of the tectonic strain theory. Fortean Times, 1983, #41, 58-65. (c)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: VII. Prediction of recent European UFO report years by nineteenth century luminosity and solar-seismic measures. Perceptual and Motor Skills, 1983, 56, 91-95. (d)
Persinger, M. A. Geophysical variables and human behavior: XV. Tectonic strain luminosities (UFO reports) as predictable but hidden events within pre-1947 central U.S.A. Perceptual and Motor Skills, 1983, 57, 1227-1234. (e)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: IX. Expected clinical consequences of close proximity to UFO-related luminosities. Perceptual and Motor Skills, 1983, 56, 259-265. (f)
Persinger, M. A. Prediction of historical and contemporary luminosity (UFO) reports by seismic variables within western Europe. Experientia, 1984, 40, 676-681. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and human behavior: XVIII. Expected perceptual characteristics and local distributions of close UFO reports. Perceptual and Motor Skills, 1984, 58, 951-959. (b)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: XXI. Geomagnetic variation as possible enhancement stimuli for UFO reports preceding earthtremors. Perceptual and Motor Skills, 1985, 60, 37-38.
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: XXVI. A response to Rutkowski’s critique of the tectonic strain hypothesis for UFO phenomena. Perceptual and Motor Skills, 1985, 60, 575-582.
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: L. Indications of a tectonic strain factor in the Rutledge (UFO) observations during 1973 in southeastern Missouri. Perceptual and Motor Skills, 1988, 67, 571-575. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: LIII. Epidemiological considerations for incidence of cancer and depression in areas of frequent UFO reports. Perceptual and Motor Skills, 1988, 67, 799-803. (b)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: LV. Predicting the details of visitor experiences and the personality of experients: the temporal lobe factor. Perceptual and Motor Skills, 1989, 68, 55-65.
Persinger, M. A. & Cameron, R. A. Are earthquakes at fault in some poltergeist-like episodes? Journal of the American Society for Psychical Research, 1986, 80, 49-73.
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and human behavior: XIX. Strong temporal relationships between inclusive seismic measures and UFO reports within Washington state. Perceptual and Motor Skills, 1984, 59, 551-556.
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and behavior: XXIII. Relations between UFO reports within the Uinta basin and local seismicity. Perceptual and Motor Skills, 1985, 60, 143-152. (a)
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and behavior: XXXII. Evaluations of UFO reports in an area of infrequent seismicity: the Carman, Manitoba episode. Perceptual and Motor Skills, 1985, 61, 807-813. (b)
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and behavior: temporal coupling of UFO reports and seismic energy release within the Rio Grande Rift system: discriminative validity of the tectonic strain theory. Perceptual and Motor Skills, 1990.
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: LXXIV. Man made fluid injections into the crust and reports of luminous phenomena (UFO reports)–is the strain field an aseismically propagating hydrological pulse? Perceptual and Motor Skills, 1993, 77, 1059-1065.
Persinger, M. A. & Makarec, K. Temporal lobe signs and correlative behaviours displayed by normal populations. Journal of General Psychology, 1987, 114, 179-195.
Persinger, Michael A., Ph.D. “Near-Death Experiences: Determining the Neuroanatomical Pathways by Experiential Patterns and Simulation In Experimental Settings”, Appeared in: Healing: Beyond Suffering and death. Publications MNH, 1993
Richards, P.M., Persinger, M.A. & Koren, Stanley, “Experimental Stimulation by Burst-Firing Weak Magnetic Fields over the Right Temporal Lobe May Facilitate Apprehension in Women.” Perceptual and Motor Skill, 1992, 75, 667-670

Voraussagen in Astronomie und Klimatologie

18. Februar 2010

Heute möchte ich mal auf einige Arbeiten von Dr. Paul A. LaViolette verweisen. Er ist Klima-Wissenschaftler, der für die UN als Berater sowie für die griechische Regierung und den Club of Rome (Goals for Mankind Project ) arbeitete. Er erläutert in seinen Arbeiten – die auch die Klimaveränderungen betreffen – eine alternative Beschreibung der Vorgänge auf dieser Welt, einschließlich der bestehenden Physik. Dr. LaViolette sieht die Ursache im galaktischen Kern angesiedelt. Dies fußt auf Ergebnissen, die er durch die Analyse von Eiskernbohrungen und der Beschäftigung mit astronomischen Aufzeichnungen der Ägypter und Sumerer gefunden hat.

Diese Erkenntnisse werfen ein völlig anderes Licht auf die Klimaveränderungen, die zurzeit im gesamten Sonnensystem vor sich gehen. Die Tatsache, dass Dr. LaViolette in hochrangigen Regierungskreisen tätig war, lässt auch noch vermuten, dass den Regierungen seine Forschungen durchaus bekannt sind.

Einige Auszüge seiner Arbeiten, nur ein kleiner Überblick:

  • Das Konzept von Explosionen des Galaktischen Kerns: In den 1980 Jahren, als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Astronomen, dass die Kerne der Galaxien einschließlich unserer eigenen, alle 10 bis 100 Millionen Jahre „aktiv“ („explodieren“) werden und ungefähr über eine Million Jahre aktiv bleiben. Da unser eigener Galaktischer Kern gegenwärtig sehr ruhig zu sein scheint, glaubten sie, dass er wahrscheinlich viele 10 Millionen Jahre lang auch inaktiv bleiben würde. Und das, obwohl der Astronom Jan Oort im Jahr 1977 den Beweis vorlegte, dass unser Galaktischer Kern in den vergangenen 10.000 Jahren sehr wohl aktiv war.

Voraussage (1980 – 1983): In seiner Doktorarbeit stellte LaViolette die Hypothese auf, dass sich die Explosionen des Galaktischen Kerns ungefähr alle 10.000 Jahre wiederholen und dann einige hundert bis zu ein paar tausend Jahre lang andauern. Er war der erste, der auf eine derart kurze Zeitspanne der Wiederholung der Explosionen des Galaktischen Kerns hinwies und auch andeutete, dass sich unser eigener Galaktischer Kern Seyfert-artigen Explosionen mit ähnlicher Häufigkeit unterzieht.

Anschließende Übereinstimmung (1998): Als dem Astronomen Mark Morris im Jahr 1988 LaViolette’s Hypothese der Galaktischen Explosion unterbreitet wurde, verwarf er diese Gedanken als bedeutungslos. Nach 10 Jahren intensiver Beobachtung jedoch zitierte man Morris mit den Worten, „ das Galaktische Zentrum explodiert ungefähr alle 10.000 Jahre und diese Ereignisse dauern ungefähr 100 Jahre an.

  • Das vorherrschende Konzept der Ausbreitung der Kosmischen Strahlen (1980 – 1983): In der Zeit als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Astronomen, dass interstellare magnetische Felder kosmische Strahlen, die aus den Ausbrüchen des Galaktischen Kerns hervorgehen, einfangen und ihre Progression nach außen verlangsamen, so dass sie die Erde erst nach Millionen von Jahren in Form von einer konstant niedrigen Intensität der Hintergrundstrahlung erreichen.

Voraussage (1980 – 83): Die Studien von LaViolette ergaben, dass die kosmische Strahlen-Flut des Galaktischen Zentrums minimal mit den interstellaren magnetischen Feldern interagieren und in der Lage sind, sich radial nach außen hin fortzupflanzen und zwar entlang der gradlinigen Flugbahnen, die fast mit Lichtgeschwindigkeit in Form von einer kohärenten, sphärischen, wellen-artigen Flut durch die Galaxie ziehen. Er war der Erste, der auf das Konzept der „Galaktischen Superwelle“ hinwies.

Verifizierung (1985): Astrophysiker entdeckten, dass die Röntgen-Pulsare die Erde ununterbrochen mit hoch energetischen kosmischen Strahlenpartikeln überschütten, die mehr als 25.000 Lichtjahre fast mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und dabei unbeeinflusst von den interstellaren magnetischen Feldern den geradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) gefolgt waren.

Verifizierung (1997): Astrophysiker entdeckten einen starken Gammastrahlen-Impuls, der aus einer Galaxie kam, die Milliarden von Lichtjahren entfernt ist und eine Rotverschiebung von 3,4 aufwies (siehe untenstehende Voraussage Nr. 10). Etablierte Medien wie z.B. die Zeitschrift  „Sky & Telescope“ behaupteten, dass dieser Gammastrahlen-Impuls von einer Flut hoch energetischer kosmischer Strahlenpartikel begleitet sein könnte, die sich fast in Lichtgeschwindigkeit entlang der gradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) bewegt und dass der Gammastrahlen-Impuls von einer radialen Auswärtsbewegung dieser Salve erzeugt wird. Im Grunde genommen bestätigten sie das gleiche Konzept einer Galaktischen Superwelle, das  LaViolette bereits 14 Jahre vorher ungeachtet des beharrlichen Widerstands der etablierten Astronomen aufgestellt hatte.

Verifizierung (2000): Radio-Astronomen verkünden auf dem Treffen der Amerikanischen Gesellschaft der Astronomen im Januar 2000, dass die Synchrotrone Hochfrequenz-Emission, die von dem Galaktischen Zentrum (Sgr A*) abgestrahlt wird, kreisförmig polarisiert ist. Wissenschaftler zeigen während des Treffens in Übereinstimmung mit den Behauptungen von LaViolette auf, dass die kreisförmige Polarisierung darauf hinwies, dass die kosmischen Strahlen-Elektronen sich radial von dem Galaktischen Zentrum entlang der gradlinigen Trajektoren weg bewegten.

  • Das vorherrschende Konzept des Bombardements von Kosmischen Strahlen (1980 – 83): In der Zeit als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Astronomen, dass der Strahlenfluss der kosmischen Hintergrundstrahlung seit Millionen von Jahren konstant geblieben war und dass intensive Bombardements kosmischer Strahlen nicht sehr häufig vorkommen, vielleicht alle 30 Millionen Jahre und in erster Linie als Resultat nahe gelegener Supernova-Explosionen gesehen werden müssten.

Voraussage (1980 – 1983): LaViolette kam zu dem Ergebnis, dass Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 14.000 Jahren unserer Zeit) eine Flut von galaktisch-kosmischen Strahlen die Erde und das Sonnensystem bombardierte. Seine Forschungsergebnisse deuteten darauf hin, dass weitere solcher Superwellen schon in früheren Zeiten bei uns vorüber gezogen waren und für den Auslöseimpuls von Anfang und Ende der Eiszeiten und des Massensterbens verantwortlich waren. Er hat als Erster auf den wiederkehrenden hochfrequenten kosmischen Strahlen-Beschuss der Erde hingewiesen.

Verifizierung (1987): Glaziologen entdeckten im Polareis der Eiszeit Höchstwerte von Beryllium-10 Isotopen. Diese deuteten darauf hin, dass der kosmische Strahlenfluss auf der Erde bei mehreren Ereignissen während der letzten Eiszeit erhöhte Werte hatte. Somit war die Theorie von Dr. LaViolette, dass die Galaktischen Superwellen geologisch gesehen in jüngster Zeit immer wieder durch unserer Sonnensystem kamen, bestätigt.

  • Das vorherrschende Konzept der prähistorischen globalen Erwärmung (1981): Als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Klimatologen, dass die Allerød-Bölling Erwärmung und die Younger Dryas Kälteperiode am Ende der Eiszeit hauptsächlich auf Europa beschränkt waren. Sie nahmen an, dass es keine globale Erwärmung zum Ende der Eiszeit gab und dass die nördlichen kontinentalen Eisdecken nicht gleichzeitig wie die südlichen Eisdecken zu schmelzen begannen; und dass die Erwärmung im Norden der Hitze zuzuschreiben war, die sich von der südlichen Hemisphäre ausbreitete.

Voraussage (1983): LaViolette demonstrierte in seine Dissertation, dass die letzte Eiszeit durch eine 2000 Jahre währende globale Erwärmung beendet wurde; er nennt sie das Terminale Pleistozäne Interstadial (TPI), das durch das Allerød – Bölling Interstadial (Anm. d. Red.: letzte dreizipflige Warmphase kurz vor dem Ende der letzten Eiszeit) im Norden identifiziert wurde. Er meinte auch, dass dies wiederum gefolgt sei von einer globalen Rückkehr zu Eiszeit-Bedingungen, gekennzeichnet durch die Younger Dryas im Norden. Er zeigte, dass das Schmelzen der Eisschichten in der nördlichen und der südlichen Hemisphäre gleichzeitig ablief und durch kosmische Ursachen ausgelöst wurde.

Verifizierung (1987 – 96): Klimatologen veröffentlichten Temperatur-Profile aus verschiedenen Erdteilen, die die Präsenz dieser gleichen Klima-Oszillation aufzeigen, aber sie haben in ihre Daten nicht angeknüpft an das Konzept globaler klimatischer Veränderungen.

Verifizierung (1998): Klimatologen (Steig et al.) veröffentlichten Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Science und zeigen die Synchronizität des Auftretens der Klima-Oszillationen von Allerød-Bölling-Younger Dryas im antarktischen Eiskern des Taylor Dome auf. Sie stellen dies als Beweis dar, dass die letzte Eiszeit durch eine globale Erwärmung beendet wurde. Obwohl ihnen die Publikationen von LaViolette bekannt sein sollten, zitierten sie in ihrem Bericht nicht seine früheren Arbeiten.

Und so geht es munter weiter. Man sollte annehmen, dass ein gewisser Grad an Akzeptanz vorhanden sein sollte, leider braucht es immer noch Jahre bis sich eine Bestätigung (Verifizierung) durch die Fachwelt oder der Meinung der breiten Masse ergibt. So ist es heutzutage immer noch sehr schwer, auf eventuelle Fehler im System hinzuweisen, da die „Mühlen des Systems“ sich recht schwerfällig drehen. Sie können weitere Arbeiten (Publikationsliste) von Dr. LaViolette im Internet unter http://www.etheric.com/LaViolette/Pub1-list.html einsehen.

Lassen sie sich überraschen…

Dunkle Materie und dunkle Energie

15. Februar 2010

In meinem Blog-Artikel “Was ist Wirklichkeit” hatte ich schon mal kurz über die Arbeiten von Giuliana Conforto berichtet, sie hat auch in meinem Dokumentarfilm mitgewirkt. Hier noch mal ein kleiner Auszug aus ihrem Buch „Das organische Universum“:

„Apokalypse – beziehungsweise Offenbarung – ist tatsächlich das Wiedererwachen von Erinnerungen, die in Vergessenheit geraten waren. Und es geht um noch mehr. Dieses Buch spricht auch über die verschiedenen möglichen „Zukünfte“. Das ist keine Science-Fiction. Einem Theorem zufolge existieren verschiedene Zukünfte, oder besser gesagt: Pläne für verschiedene Zukünfte, bereits. Obwohl dies nur einfache Quantenphysik ist, bestehen wissenschaftliche Geister darauf, eine einzige Vergangenheit gehabt zu haben, und glauben auch, sie hätten eine einzige Zukunft.

Erstaunlicherweise betrachtet keine wissenschaftliche Theorie die Gegenwart, diesen flüchtigen Augenblick, der uns die Freiheit lässt, auszuwählen, an welcher Zukunft wir teilnehmen möchten. Das ist der grundlegende Unterschied zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, den alle Menschen fühlen. Sie können nun verstehen, was Apokalypse auch noch bedeutet: den Zusammenbruch einer Wissenschaft, die das menschliche Sein aus der Forschung ausgeklammert hat. Die meisten Wissenschaften basieren auf Tabus, die von den Wissenschaftlern nicht in Frage gestellt werden.“

Giuliana Conforto, Das Organische Universum, Mosquito-Verlag, Potsdam, 2005

Heute möchte ich noch mal auf die dunkle Materie und die dunkle Energie eingehen. Das uns bekannte Universum teilt sich ja bekanntlich auf in 70 Prozent dunkler Energie, 25 Prozent exotischer Materie und nur fünf Prozent gewöhnlicher Materie. Die Astrophysiker wissen bisher nicht, woraus diese 95 Prozent des Universums eigentlich bestehen, sie haben bislang nur herausgefunden, dass diese enormen 95 Prozent nicht den bekannten Naturgesetzen folgen, welche die Menschen normalerweise „Naturgesetze“ nennen. Was bekannt ist, dass dunkle Energie und dunkle Materie nicht-baryonisch sind, also ohne Trägheit/Gewicht, unsichtbar und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Das „Übernatürliche“ im Sinne von nicht den Naturgesetzen folgend, überwiegt also in einem deutlich höheren Anteil. Nach den Arbeiten von Giuliana Conforto könnte die dunkle Energie als intelligente Ursache der uns sichtbaren „Wirklichkeit“ gelten. Ihre Meinung dazu:

„Sie befindet sich im „leeren Raum“, wobei sie vielleicht vergessen, dass der leere Raum überall ist und voller Energie steckt, wie man auch aus der Quantenphysik folgern kann. „Vakuum“ gibt es tatsächlich innerhalb jedes einzelnen Atoms und daher auch in allen aus Atomen aufgebauten Körpern.“

Verbinden wir einmal alle diese Fakten und sehen uns an, was man daraus erhält. Diese dunkle Energie, kann überall sein, außerhalb wie innerhalb unseres Planeten, des Sonnensystems wie auch unseres Körpers. Welche Überraschung; könnten die beobachteten Vakuumfluktuationen nicht durchaus eine Art dunkle Energie sein, die auf einer für unsere Zellen typischen Längenskala wirkt? Dieses Wahrnehmen erfordert jedoch eine Art des „hineinhorchens“, welche über die emotionale Wahrnehmungsebene erfolgt. Eine Art Selbst-Beobachtung, wie schon Sokrates sie beschrieb. Bedauerlicherweise identifizieren sich die Menschen irrtümlicherweise mit dem Außen, mit eigenen Glaubenssätzen, und halten dies für die Realität – anstatt die “Tatsächlichkeit” mit allen Sinnen wahrzunehmen. Wir Menschen sind Teil des Universums und können Gödels Theorem zufolge dessen logische Vollständigkeit gar nicht zeigen. Zudem fühlen wir Menschen Emotionen, Liebe, Bewusstsein – dies alles sind Aspekte, die ein mathematisches Universum auf dramatische Weise zur Gänze ausschließt. Würde es nur um Mathematik gehen, sollten wir uns wenigstens einmal fragen, wie und warum wir zu einer solch unlebendigen und lieblosen mechanischen Welt gekommen sind.

Die dunkle Energie, die das Universum regiert, ist letztlich der Beweis dafür, dass Wissenschaftler ihre eigenen Entdeckungen vergessen, vor allem jene, die nicht zu ihrem Haupt-Glaubenssatz passen, nach dem das Universum rein mathematisch sei. Physiker haben die ewige Harmonie bereits entdeckt, die viel zur dunklen Energie beitragen kann: Sie ist das, was sie die „Schwache Kernkraft“ genannt und genauso sehr vernachlässigt haben, wie sie auch immer noch deren eigentliche Natur ignorieren: Musik, sowohl himmlische als auch irdische. Die schwache Kernkraft ist die himmlische Musik, die jedem Körper Leben, Takt und Bewegung gibt; sie ist die ewige Harmonie, die wissenschaftliche Instrumente nicht hören können; sie ist eine frühere Seite des kosmischen Lebens, während die elektromagnetische Kraft ein späterer Aspekt ist. Diese beiden Seiten, die schwache und die elektromagnetische, ergeben zusammen die eine elektroschwache Kraft, wie die Physiker sie in den siebziger Jahren entdeckt haben.

Dies ist die Hauptthese von Giuliana Conforto, die sogar von einem Hauptmerkmal der schwachen Kraft bestätigt werden könnte: von der Paritätsverletzung. Die Paritätsverletzung ist auch ein Hauptmerkmal aller Systeme, die geboren werden und sterben, die also den Pfeil der Zeit aufweisen; dieses Phänomen ist auch als „Händigkeit“ bekannt. Dieser Ausdruck deutet an, dass die von uns beobachtbare Natur (die fünf Prozent) eine Hand der anderen vorzieht. Organische Moleküle, Planeten, Sonnensysteme, Spiralgalaxien, Kristalle, alle bevorzugen eine Hand – üblicherweise die linke, das heißt, sie rotieren links herum, während nur wenige rechts herum rotieren. Unsere menschlichen Gehirnhemisphären verletzen ebenfalls die Parität, da sie sich funktionell voneinander unterscheiden. Paritätsverletzung betrifft auch unser Haupt-Handlungssystem: unser zentrales Nervensystem und seine Abermilliarden von Neuro-Rezeptoren, die das übertragen, was wir als Emotionen fühlen. Der Neurochemikerin Candace Pert zufolge ist das Verhalten der Rezeptoren biochemischer und nicht nur rein elektrischer Natur, wie früher angenommen wurde. Und jedes biochemische Verhalten hängt offensichtlich von allen universellen Kräften ab, einschließlich der schwachen. Perts Entdeckungen haben die Einheit des Körper-Geistes gezeigt.

Wenn die schwache Kraft das kosmische Leben ist, dann können wir auch die Einheit von Mensch und Universum verwirklichen!

Set und Setting

12. Februar 2010

Sofern die transformierenden Einflüsse überhaupt ihr Ziel erreichen sollen, halte ich es für erleichternd, seine Sinne auf Empfang auszurichten – nach dem Motto: „wie soll ich etwas verstehen, wenn ich nicht zuhöre?“.

Heute Vormittag, inmitten der Alltagsroutine, wurde mir plötzlich klar: Wie soll ich in diesem Zustand etwas Außergewöhnliches empfangen, wenn ich nicht zuhöre? Diese Erkenntnis durchzuckte mich, als ich während der Erledigung diverser Arbeiten meine Lieblingsmusik laufen ließ. Irgendwann, als meine Musik zu Ende war, bemerkte ich, dass ich diese Musik nur als Beschallung wahrgenommen habe. Natürlich wusste ich, dass diese spezielle Bachkantate mich immer ganz besonders tief berührt, mir Freude bereitet. Nun war dieses Stück also vorbei, ohne dass ich etwas davon wahrgenommen hatte. Die Erklärung hierfür liegt auf der Hand, ich habe einfach nicht hingehört. Genau in diesem Moment erkannte ich ein sehr grundsätzliches Problem. Unsere Wahrnehmung richtet sich nach unseren inneren Ausrichtungen, ein Mechanismus der in der Psychologie als “selektive Wahrnehmung” bezeichnet wird. An dieser Stelle drängt sich mir irgendwie die Frage auf, wer oder was nimmt denn eigentlich diese Selektion vor? Wenn wir ernsthaft hierüber nachdenken, gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es überwiegend unsere Programme sind, die hier ihre Wirkung zeigen.

Hierzu ein Selbstversuch: Stellt euch einfach einmal in die Eingangstür eures Zimmers. Wohin wandert euer Blick als erstes? Wohin auch immer sich euer Blick richten wird, es ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis, welches sich aus all eueren Erfahrungsmustern herausgebildet hat. In derartigen Situationen wären wir quasi unseres “freien Willens” enthoben. Zu diesen Ergebnissen kommen zumindest die Neurologen (Libet et al.). Hier obsiegt das Unbewusste, hier steuern unsere Neuronen unsere Handlungen. Das jedenfalls verstehen die Gehirnforscher unter dem “½ sek. Phänomen”. Ein eigenständiges neuronales Ereignis eilt unserer Handlung mindestens eine ½ Sekunde voraus… weil wir unbewusst sind.

Sofern wir jedoch von unserer Option Gebrauch machen, unseren unbewussten Entscheidungen Einhalt zu gebieten, würden wir unser naturgegebenes Recht auf unseren Freien Willen auch nutzen. Hier würden wir unsere Neuronen beauftragen, unsere von uns selbst bewusst gewollte Handlung auszuführen und nicht etwa ein Programm. Über unseren ausgeprägten Willen sind wir tatsächlich in der Lage, unsere Programme, unsere Muster zu umgehen. Diesen Sachverhalt möchte ich in dieser heutigen Darstellung jedoch nicht weiter vertiefen. Hier soll lediglich darauf hingewiesen werden, dass mögliche Transformationsprozesse, die uns ganz persönlich betreffen, als solche nur wahrgenommen werden können, wenn wir unsere Wahrnehmung entsprechend ausrichten. Sofern wir dieses berücksichtigen, könnten sich einige unerklärliche Symptome, die wir bisher als negativ und störend empfunden haben, durchaus als eine Erscheinungsform unserer Transformation entpuppen. So könnten beispielsweise störende Unruhe und Kopfschmerzen als Symptome unserer eigenen Ignoranz erkannt werden, neue Inspirationen (Eingebungen) zuzulassen. Um das jedoch zu erkennen, bzw. zuzuordnen, sollten wir “in uns hinein hören” – also auf Empfang schalten. Dieses “in uns hinein hören” sollte einer bewusst getroffenen Entscheidung folgen. Ähnlich einem Entschluss, aus einem Sprachgewirr von hunderten Menschen, die gleichzeitig reden, nur eine Stimme herauszuhören. Physiologisch gesehen sind wir hierzu alle in der Lage.

Darüber hinaus möchte ich noch auf eine Besonderheit hinweisen, die unseren Wahrnehmungserfolg erheblich steigern kann. Dieses Erfolgsrezept heißt “Set und Setting”. Set und Setting sind vom Psychologen Timothy Leary im Zusammenhang mit der Einnahme der psychoaktiven Droge LSD geprägte Begriffe. Leary erforschte die Wirkung dieser Substanz auf Menschen, und mit Set und Setting bezeichnet er die mentale Verfassung des Konsumenten (Set) sowie seine Umgebung (Setting). Nach Leary hängt die Wirkung von LSD nicht nur von der Dosis ab, sondern auch von der Stimmung, den Gedanken und der Erwartungshaltung des Konsumenten sowie von dessen Umgebung zum Zeitpunkt der Einnahme und den damit individuell hervorgerufenen und wahrgenommenen Eindrücken. Timothy Leary sah psychedelische Drogen als Mittel zur Neu-Programmierung des Gehirns, d.h. der Aufhebung vorhandener Prägungen und der gleichzeitigen Öffnung für neue Prägungen. Leary betonte den Einfluss von Set (innere Einstellung des Konsumenten zum Zeitpunkt des Rausches), Setting (Umgebung und Umfeld bei der Sitzung) und Dosis auf den Wirkungsverlauf halluzinogener Drogen. Nach Leary kann durch günstiges Set und Setting das Entstehen von Psychosen durch Psychedelika verhindert werden. Dieses war lediglich ein Beispiel; Set und Setting lassen sich genauso gut auf ein Konzert, eine Meditationssitzung usw. als “Droge” anwenden.

Auch wenn ich Gefahr laufe, dass einige Leser dieses Beispiel als „danebengegriffen“ deuten werden, einzig weil hier von LSD berichtet wird, so möchte ich jedoch erinnern, dass Professor Leary in erster Linie ein Psychologe war. Psychologen gehen dem Auftrag nach, welche Strukturen unsere Psyche aufweist. Bekanntermaßen zählt Timothy Leary zu den ganz Großen in seinem Fachbereich. Nicht zuletzt, weil er an der renommierten Harvard University lehrte. Wer sich etwas näher mit dem Thema “Set und Setting” befasst, wird feststellen, dass es sich hierbei um ein außerordentlich mächtiges Instrument handelt. Um es an einem simplem Beispiel festzumachen: wenn wir uns im Konzertsaal ein bekanntes Musikstück anhören, wird es uns intensiver gefallen, als wenn wir dieses Musikstück während der Autofahrt im Feierabendverkehr hören. Im Konzertsaal sind wir vorbereitet – haben die bewusste Entscheidung getroffen, dort hinzugehen (durch Zufall geschieht das eher selten), und freuen uns auf dieses Ereignis. Darum geht es beim “Set und Setting”. Wenden wir dieses Prinzip nun auf unsern speziellen Wahrnehmungsauftrag an, mögliche Transformationsvorgänge in uns wahrzunehmen, dann werden wir hiermit erfolgreicher sein, als ab wir “einfach so dahin leben”. Probiert es doch einfach mal aus.

Nun mögen die Kritiker unter uns der Meinung sein, dass es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen kosmischen Feldern und biologischen Systemen gibt. Erst recht keinen Zusammenhang, zwischen kosmischen Feldern und unserer Psyche. Diesen Kritikern sei gesagt, dass es diese Zusammenhänge tatsächlich gibt. Zitierfähige Veröffentlichungen (peer reviewed articles) hierüber liegen in beeindruckender Anzahl vor. Zusammenfassend sollten diese Zeilen zunächst genügen:

Die Zunahme von psychischen Auffälligkeiten steht in einem Zusammenhang mit solaren und terristischen Feldern. Eine große Anzahl von Studien haben signifikante Wirkweisen physikalischer, biologischer und gesundheitlicher Natur aufgezeigt, die mit den Veränderungen der Sonnen- und der Geomagnetischen Aktivität (S-GMA) in Zusammenhang stehen. Abweichungen der Sonnenaktivität, der Geomagnetischen Aktivität und der Ionen/Elektronen Konzentrationen der Ionosphäre, stehen alle durch geophysikalische Vorgänge in höchstem Maße miteinander in Korrelation und sind stark miteinander vernetzt*.
*Neil Cherry et al. 2001, Schumann Resonances, a plausible biophysical mechanism for the human health effects of Solar/Geomagnetic Activity

Wer also ernsthaft gewillt ist, sich dieser fundamentalen Thematik zu stellen, wird sicherlich das bekommen, wonach er wirklich sucht. Denn für alle gilt die selektive Wahrnehmung – und dann wird er das finden, was er finden will.

Ich sehe genau das, was ich sehen will!
Versucht es selber…

Erkenntnisvorrat!

09. Februar 2010

Die Ausdeutung unserer Welt erfolgt aus unserem “Erkenntnisvorrat”. In diesem Vorratsraum sind unsere gesamten persönlichen Erfahrungen abgelegt. Werden wir mit einer neuen Situation konfrontiert, verläuft ein Abgleich über die Ähnlichkeitsmuster – bereits Erfahrenes wird mit dem Neuen abgeglichen. Und als eine erweiterte Erfahrung in unserem Vorratsraum abgelegt.

Was aber nun, wenn wir mit Ereignissen, mit Dingen konfroniert werden, die sich nun ganz und gar nicht mit unseren Erfahrungen abgleichen lassen? Wenn wir im Ozean beispielsweise als Fisch geboren wären und nun plötzlich aus unserer Wasserwelt in eine trockene Landwelt – meinetwegen in eine Großstadt – gehoben würden?

Könnte es nicht sein, dass etwas sehr ähnliches gerade mit uns geschieht? Nicht, dass wir uns wieder in eine Wasserwelt zurückbegeben würden – die Erfahrungen haben wir ja bereits abgelegt. Für unsere evolutionäre Erweiterung von den Amphibien zum Menschen sind bekanntlich einige erheblich große Zeiträume vergangen. Dieses ist sicher richtig. Bei unseren vergangenen Evolutionsschritten standen die morphologischen Veränderungen im Vordergrund – was naturgemäß seine Zeit braucht. Als Mensch sind wir – gegenüber all unseren Vorfahren – bereits mit allem ausgestattet, was für einen nächsten Evolutionssprung erforderlich ist. Sämtliche Ressourcen – sei es unsere (noch) inaktive DNS, oder unser neuronales und endokrinologisches Netzwerk – warten auf ihre Aktivierung.

Wie aber könnte eine derartige Aktivierung wohl von uns wahrgenommen werden? Wasser- und Landwelt sind uns bekannt; aber dann? Diese kleine Darstellung sollte Anlass geben, uns mit dem absolut Neuen, dem Unfassbaren vertraut zu machen, uns für dass „Unmögliche“ zu sensibilisieren; zumindest für ein Umschalten unseres Denk- und Wahrnehmungsporgramm „Aufrufen aus unserem alten Erkenntnisvorrat“ in ein „Alles ist möglich, wenn ich es will“.

Candace: Daniel macht ein neues Format, mit Vicki, die er als spirituell sehr fortgeschritten beschreibt. Dies wurde über's Telefon durchgeführt, ähnlich wie auf www.monjoronson.com, aber ich glaube nicht, daß Vicki Teil dieser Gruppe ist. Dies wurde von Daniels Freund vom Tonband übertragen; er bearbeitet auch das Material von Monjoronson, das Ihr jetzt schon seit Jahren lest. Ich bekomme vielleicht ein paar mehr Details von ihm in Kürze, wenn wir uns wieder zum Kaffee treffen - falls dies unsere Terminpläne zulassen. Dieses Stück ist ausgezeichnet, und ich freue mich schon auf mehr!

Die Dualität oder was wählen wir

05. Februar 2010

Wie ich bereits schrieb, eine Suche beschwört Dualität und Kontrast herauf. Wo Kontrast, Dualität herrscht, da muss man sich mit einem dieser Gegensätze identifizieren, und daraus entsteht ein Zwang. Das bedeutet, dass die Wahl des einen die Überwindung des anderen ist.

Wenn wir beispielsweise sagen, wir suchen oder entwickeln einen neuen Wert, dann ist das nur die Überwindung dessen, worin der Geist bereits befangen ist, nämlich in seinem Gegenteil. Diese Wahl basiert auf der Anziehungskraft des einen und der Angst vor dem anderen, und dieses Anklammern an die Anziehung oder Ablehnung aus Angst beeinflusst unseren Geist. Einfluss ist demzufolge die Negation des Verstehens und kann nur existieren, wenn eine Trennung besteht, eine innere Gespaltenheit, aus der die Unterscheidungen in Klasse, Nation, Religion, Wissenschaft, Geschlecht usw. hervorgehen. Das bedeutet, wenn unser Geist versucht etwas zu überwinden, muss er eine Dualität erzeugen, und eben diese Dualität negiert das Verstehen und schafft die Unterschiede.

Diese Dualität beeinflusst unseren Geist, und daher kann ein solcher Geist die Bedeutung der Außenwelt – oder die Bedeutung der Ursache des Konflikts – nicht wirklich verstehen. Diese Einflüsse auf die Psyche sind bloße Reaktionen auf die Außenwelt aus dem Mittelpunkt des „Ich“-Bewusstseins, von Vorlieben und Abneigungen/Antithesen; und wo Antithesen, Gegensätze herrschen, da kann es natürlich kein wahrhaftes Verstehen geben. Aus genau dieser Unterscheidung entsteht die Einteilung der Einflüsse in Gut und Böse – Richtig und Falsch. Solange unser Geist derart beeinflusst wird – und Einfluss entsteht aus Anziehung, Gegensätzen, Antithesen -, werden Gefühl und Intellekt – die ganze Gesellschaft – beherrscht und unter Zwang gesetzt, und dieser Einfluss muss das Verstehen verhindern, das Schönheit, Wahrheit und die Liebe selbst ist.

Wonach suchen wir?

02. Februar 2010

Stellen wir uns einmal die Frage, weshalb wir uns auf dieser Seite befinden, weshalb wir uns für diese Themen interessieren. Was mag es sein? Wissen wir überhaupt wonach wir suchen? Ich habe das Gefühl, dass selbst, wenn die „ultimative Atwort“ auf unsere Fragen direkt vor uns liegt und Schwarz auf Weiß geschrieben steht – sonst bräuchten wir nicht über das geschriebene Wort auf die Suche zu gehen -, wir diese „ultimative Atwort“ nicht erkennen würden. Wollen wir möglicherweise nur Bestätigungen für unsere bisherigen Glaubensvorstellungen?

Eine begnadete Freundin von mir hält seit etlichen Jahren ihre Seminare vor einem großen Publikum über das „spirituelle Erwachen der Menschheit“. Völlig frustriert von ihrer Wirkung brach sie ihr Seminar mitten im Vortrag ab. Sie erkannte, dass die Suchenden, die zu ihren Seminaren kamen, überhaupt nichts mit der „Wahrheit“ anfangen konnten. Ihr Suchen blieb immer im Außen – eine Suche nach der Suche quasi. Als ob sich die Seminarteilnehmer nur ein Alibi verschaffen wollten. Ein Alibi für ihren Verstand, der die sehnsüchtigen Rufe der Seele nicht wirklich akzeptieren will. Zu dieser Erkenntnis kam meine Freundin mitten auf der Bühne; ausgelöst, indem sie einige Seminarteilnehmer erkannte, die seit Jahren zu ihren Vorträgen kamen. Ganz offenbar ohne etwas gelernt zu haben.

Immerhin führte diese Erkenntnis dazu, dass meine Freundin den Seminarteilnehmern ihr Eintrittsgeld zurück erstattete, und sich vollständig von dieser Tätigkeit distanzierte. Sie wanderte innerhalb von 10 Tagen nach Neuseeland aus, wo sie nun seit einem halben Jahr allein in den Bergen lebt. Frustriert von ihrer glücklosen Mission. Auf der Bühne verabschiedete sie sich mit den Worten: „Ihr wisst doch bereits alles, was soll ich euch noch erzählen?“.

Als sich meine Freundin von mir verabschiedete, sagte sie am Ende unseres Telefonats: „Sie wollen nicht wirklich, sie sind einfach noch nicht bereit… Als ob ein Sabotageprogramm ihre Sehnsüchte vereitelt“. Stellen wir uns doch einmal die Frage: „was will ich wirklich?“ Oder: „Worum geht es mir wirklich?“ Zu welcher Antwort kommt Ihr?

Ach ja, meine Antwort habe ich bereits bekommen, ich will einfach nur glücklich sein – wofür ich mich allerdings von einigen Glaubenssätzen befreien musste. Ich erkannte, meine Glaubenssätze sind meine Sabotageprogramme. Von denen habe ich mich verabschiedet. In Freude, in Liebe.

 

Der Glückscode

Die kosmischen Quellen für Selbsterkenntnis, Liebe und Partnerschaft

Dieter Broers

Geb. mit Schutzumschlag, ca. 260 Seiten, Format 13,5 x 21,5 cm
ISBN 978-3-942166-01-0, WG: 1481

17, 95 € (D) / 18,50 € (A) / 31,50 sFr*



Februar 2010

Nur wenige finden, wonach sie sich sehnen. Dabei verfügen wir alle über die nötigen Kraftquellen, um unser Glück Wirklichkeit werden zu lassen. Die Vernetztheit des Menschen mit dem Kosmos ist wissenschaftlich bewiesen, und der Biophysiker Dieter Broers erläutert erstmals, wie wir die daraus resultierende Energie für uns nutzen können.

Warum tun wir uns so schwer damit, glücklich zu sein? Warum gelingt es uns oft nicht, den richtigen Partner zu finden und stabile Beziehungen aufzubauen? Der Biophysiker Dieter Broers beschreitet völlig neue Wege, um diese Fragen zu beantworten. Er ist davon überzeugt, dass wir erst dann uns selbst und unseren Wunschpartner finden, wenn wir zurück zu den kosmischen Quellen des Lebens gehen. Mit verblüffenden Einblicken in die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse beleuchtet er die energetischen Blockaden, die wir überwinden müssen, um unser ganz individuelles Glück zu erfahren. Anschaulich schildert er die Verwirrungen des modernen Lebensgefühls, die vergebliche Suche nach Harmonie. Er zeigt Wege, wie wir alte Verletzungen hinter uns lassen, um das Prinzip der Freude und der Hingabe zu entdecken. Und er erläutert überraschend einfache Strategien, mit denen wir belastende Muster ablegen, um endlich frei für das Glück zu sein.


Weitere Informationen zu Dieter Broers


Etwas ausführlicher, als der Trailer REvolution 2012:



Wollen wir Recht haben, oder einfach nur glücklich sein?

01. Februar 2010

Um die Wahrhaftigkeit – ALLES was IST – zu erfahren, muss das Denken außerordentlich einfach sein. Was einfach ist, ist unendlich subtil, was einfach ist, ist sehr zart – und wenn wir diese Wörter lediglich als ein Mittel benutzen, um zu dieser Zartheit, dieser Einfachheit des Denkens zu gelangen, dann werden wir niemals erfahren, was diese wirklich Wahrhaftigkeit ist. Doch wenn wir die Bedeutung von Wörtern als eine Brücke benutzen, die wir überqueren wollen, dann werden Wörter nicht zu einer Illusion in welcher der Geist sich verliert. Ist es nicht bemerkenswert, dass Ill im englischen Sprachgebrauch Krank bedeutet?

Tatsächlich existiert diese lebendige Wahrhaftigkeit, diese lebendige Realität – nennen wir sie wie wir wollen: Gott oder Wahrheit -, und sie kann nicht durch Suchen gefunden oder erkannt werden. Wo eine Suche im Spiel ist, da müssen Kontrast und Dualität entstehen. Immer wenn unser Geist sucht, muss das unvermeidlich eine Trennung, eine Unterscheidung, einen Kontrast mit sich bringen – was nicht bedeuten soll, dass der Geist zufrieden oder träge sein soll. Tatsächlich existiert eine Art Schwebezustand, der weder Zufriedenheit ist, noch eine unaufhörliche Bemühung, die aus unserer Suche entstanden ist, aus dem Verlangen etwas zu erreichen oder zu leisten. In diesem zarten Schwebezustand ist Einfachheit – jedoch nicht die Einfachheit, nur wenig zu besitzen. Eine derartige Einfachheit ist nur eine grobe Form. Es geht hier um die Einfachheit, die aus der Feinheit des Denkens hervorgeht – in dem weder Suche noch Zufriedenheit ist.

Erlösung aus der Gefangenschaft der Welt der Wertigkeiten

29. Januar 2010

Ich erkenne es deutlich, die Menschen haben sich verloren in einer fehlgedeuteten Welt.

Die Kluft der trennenden Extreme könnte nicht größer sein.

Eine elementare Ur-Sehnsucht der Seele, die nach ihrer wahren Anerkennung fleht, wird von uns materiell bekleideten Wesen in ihrer tatsächlichen Bedeutung nicht erkannt.

Die Umschreibung dessen, was wir Seele nennen, stellt den reinsten Aspekt der Liebe dar und ist in ihrer Gesamtheit, ein untrennbares, ewigliches Ganzes des All-Einen.

Nicht fassbar vom Verstand und kunsterzogenem Geist, interpretiert ein dieser – in sinn-entfremdeter Form – dieses Flehen.

So verwandelt sich der erlösende Wunsch nach ersehnter Freiheit, durch Erinnerung und Auflösung im wahren Quell der Seele Gottes, die wir sind, in fehlgeleitete Bahnen des pseudo- Kompensierens.

Durch verheißungsvolle Versprechungen einer Welt der künstlichen Wertigkeiten, verirrt sich ein immer einsamer werdender Geist in den Fängen dieser Verheißungen.

Dem animierenden Lockruf der Äußerlichkeiten folgend, werden keine dieser Versprechungen wirklich eingelöst.

Die Zahl der Such(t)-Erfahrungen nimmt mit enttarnter Verlockung stetig zu, und hinterlässt immer schmerzvollere Spuren, die kontinuierlich zu einer depressiven Anpassung an die Künstlichkeit führen.

Unser unartikulierbarer Wunsch nach Glück und Freiheit wird getragen von Gefühl und Emotion, sind diese doch die botschaftlichen Vertreter unserer ewiglichen Seele.

Der ureigenste Ausdruck von Gefühl und Emotion ist dem Verstand nicht tatsächlich erklärbar.

So ist es nicht verwunderlich, dass in der Vielfalt der Versuche, nach tatsächlich erlösender Befreiung, ein künstlicher Ersatz entstanden ist.

Der Ausweg aus dieser, scheinbar festgefahrenen Situation, besteht zunächst im nachvollziehbarem Verstehen, dass unser Denkapparat Gehirn die erlösende Quelle mit seinen Möglichkeiten nicht auflösen kann.

Das Gehirn hat sich aus einer Welt der künstlichen Deutungen künstliche Entität geschaffen, welche ihre Kompetenz bedroht sieht.

Das so entstandene Ego, das sich als das Zentrum des Seins bestimmt, wird seine illusorische Existenz erkennen müssen.

Sofern überhaupt von hierarchischen Strukturen im ganzheitlichem Sinn zu sprechen sein mag, so ist das Akzeptieren einer dem Ego übergeordneten Seinsform doch von wesentlicher Bedeutung.

Die Sprache wie auch der Verstand sind ein adaptiertes Instrument der Darstellungsform dieses ersatz-geschaffenen Ichs.

So sind seine Möglichkeiten der Darstellung wie auch die Wahrnehmung durch logisch strukturierte Filter, zu eng für eine auflösende Befreiung.

Das, was sich unartikulierbar für Verstand und Logik in heiler Ganzheit ewiglich als Seele präsentiert, entzieht sich zart einer jeglichen Zuordnung.

Die Grenze der zeitbefristet logischen Struktur des Verstandes verliert sich in scheinbarer Widersprüchlichkeit im Rationalen.

Aus dieser Perspektive erscheinen tatsächliche Lösungen eher paradox.

Somit wählt das “kosmische Schicksal” den Weg der leidvollen Erfahrungen, wie sie nur ein Ego als solches erfahren kann.

Nur die selbst erfahrene Aussichtslosigkeit auf der Suche nach dem befreienden Ausweg zeigt dem Verstand die Grenze der Möglichkeiten aus seiner Perspektive auf.

Am Ende seiner starren Möglichkeiten angelangt, erkennt der Verstand seine auswegslose Lage, womit ein “Loslassen” in unbekannte Gefilde Gottes in erlösende Nähe rückt…

In dieser unzudeutenden Welt von ewiglicher Ganzheit erfährt ein leidgeplagtes Wesen seine erlösende Befreiung in Harmonie und wahrhaftiger Freude…

Betrachten wir einmal recht nüchtern den Aspekt unseres Egos. Unser Ego ist quasi ein Aktivposten in unserer Realität – ist Bestandteil unserer Gedankenmuster. Gedanken sind Daten, die in hyperräumlichen Dimensionen abgespeichert werden. Diese Daten als solche sind neutral – lediglich unsere persönliche Zuordnung und Nutzung erschafft „virusähnliche Programme“ wie „Smith“ im Film “Matrix” sie bezeichnet. Im Zustand der Unpersönlichkeit sind „wir“ im ganzheitlichen Sein außerhalb einer jeglichen „Infektionsgefahr“ …sind Liebe. Existieren nun eigentlich objektivierbare Aspekte für das, was wir mit Liebe ausdrücken? Ist nicht Liebe etwas, was sich der rationalen Hinterfragung entzieht? Im Zustand der Hingabe löst sich das persönliche, künstlich erschaffene Selbst, um sich im Gefüge des Seins als Ganzes einzubetten.

Eine derartige Hingabe erfahren wir im Zustand der wahrhaftigen Liebe und ist letztlich mit ihr gleichzusetzen Motto: Liebe = bedingungslose Hingabe. In diesen Momenten hören wir scheinbar auf zu existieren, sind offenbar außerhalb des Zeitgefüges. Hier befinden wir uns im Fluss des ALLES-WAS-IST, ohne an persönliche Aspekte gebunden zu sein. Unser Handeln verläuft nach harmonischen Fließgesetzen – hier ist das Verhältnis von Geben und Nehmen ausgeglichen. Dieser Zustand kennzeichnet die elementare Natürlichkeit. In diesem Zustand erfahren wir wahrhaftige Freude. Diese Freude hinterfragt nicht, nach ihrer Ursache, hier existiert kein Ego, welches sich diese Frage stellen könnte.

Bewusstsein und Magnetfeld

25. Januar 2010

Heute möchten wir wieder einmal eine Frage in den Raum stellen. Ist es möglich, Informationen von höheren Sphären zu erhalten? Wenn man es mit den Arbeiten von Burkhard Heim vergleicht, kann die Frage durchaus mit “Ja” beantwortet werden. Und zu diesem Zweck möchten wir uns mal in die Gedankengänge von Tom Kenyon versetzen. Vielen von ihnen ist er vielleicht schon bekannt. Tom Kenyon war über 20 Jahre lang Psychotherapeut und er hat sich darauf spezialisiert über den Einsatz von Klängen und Musik empfängliche Bewußtseinszustände (Trance) zu erzeugen. 1983 gründete er “Acoustic Brain Research”, um die Auswirkungen von Klang und Musik auf das Gehirn in wissenschaftlicher Weise zu dokumentieren. So konnte dieser Mann bereits einige Erfolge in diesen Bereichen erzielen.

Er ist aber auch in der Lage, den Kontakt mit interdimensionalen Wesenheiten – Hathoren genannt – aufrecht zu erhalten. Für alle, die sich mit “interdimensional” und “multidimensional” schwer tun – bitte scheuen sie sich nicht die Arbeiten von Burkhard Heim zu lesen. B. Heim hat bereits vor Jahren die Existenz multidimensionaler Welten berechnet, mit Hilfe einer polyvalenten Logik.

Nun zurück zu Tom Kenyon. Auf seiner Webseite hat er eines dieser “Gespräche” mit den Hathoren zur Verfügung gestellt, wir werden hier auszugsweise einige Passagen davon einstellen. Um den ganzen Text zu lesen, bitten wir sie auf www.tomkenyon.com zu gehen. Interessant ist hierbei, dass diese Wesenheiten keinerlei Panik verbreiten wollen, sondern der Menschheit dabei behilflich sein möchten, die ganzheitlichen Zusammenhänge zu verstehen und das zur Verfügung stehende Potential zur Gänze auszuschöpfen. Leider sind in der westlichen Denkweise die energetischen Einflussgrößen nicht so sehr verbreitet wie in asiatischen Ländern, siehe z.B. die buddhistischen Denkstrukturen.

 

Planetarische Botschaft

“Das Magnetfeld der Erde ist an einer Störung oder Umgestaltung beteiligt. Das findet interdimensional statt, und die Auswirkung davon sind zunehmende Wellen von Schwingungsweite oder Staerke des Magnetfeldes. Diese Umgestaltung des Magnetfelds der Erde ist wie eine Welle, die sehr schnell ansteigt und faellt, und die Schwankungen sind winzig, aber deutlich. Das hat eine sehr seltsame Auswirkung auf das menschliche Bewusstsein, besonders auf eure biologische Erfahrung. Viele Menschen erfahren ein Zunehmen von Erschöpfung und Ermüdung. (Wie wir in früheren Mitteilungen erwähnt haben, werden diese Symptome auch durch Bewegungen von Energien aus dem Weltraum verursacht, wenn sie durch eure Galaxie und euer Sonnensystem hindurch gehen.)

Der Impuls, der das Magnetfeld der Erde beeinflusst, kommt aus einer viel hoeheren Stelle als ihre Beeinflussung. Wir erwarten aufgrund unseres Verständnisses der hyper-dimensionalen Physik, dass die Störungen eures Magnetfelds in den nächsten paar Jahren anwachsen werden. Die energetisch Sensitiven unter euch sind diejenigen, die das jetzt am intensivsten spüren, aber wir vermuten, dass die nächsten zwei bis drei Jahre dadurch in einer Weise beeinflusst werden, der sie bewusst gewahr sind, selbst wenn sie nicht wissen, warum.

 

Prana-Kanal

Einige Gruppen von Yogis und Yoginis des tibetanischen Buddhismus arbeiten mit einem sehr dünnen Kanal, etwa von der Grösse eines menschlichen Haars, das durch die Mitte des Prana-Kanals läuft. Dieser energetische Pfad ist als der geheime Kanal bekannt und wird in gewissen Yogapraktiken gebraucht, um die subtilen Energien in den Körpern der Yogis oder Yoginis zu beeinflussen. Solche Praktiken sollen zu einer schnelleren Entfaltung von spiritueller Erleuchtung führen.

Soviel dazu. Der obige Text kann wohl nur nachvollzogen werden, wenn man bislang bekanntes in den Hintergrund treten lässt, um Platz für Neues zu schaffen. Der Becher muss erst leer werden, bevor man ihn wieder füllen kann. Vermutlich wird es wieder einigen besonders schwerfallen, sich in die Thematik hineinzubegeben, aber ohne die Akzeptanz von energetischen Einflussgrößen können manche Teilaspekte der Existenz nunmal nicht erklärt werden.

Kann man das Magnetfeld fühlen? – Teil 1

20. Januar 2010

Viele Lebewesen auf unserem Planeten können das Erdmagnetfeld spüren, warum nicht auch Menschen – denkt Oleg Shumilov vom “Institute of North Industrial Ecology Problems” in Russland. Er hat nun Aufzeichnungen der Veränderungen am Erdmagnetfeld von 1948 bis 1997  beobachtet und festgestellt, dass diese in drei Gruppen mit saisonbedingten Höchstwerten eingeteilt werden können. Da wären die Zeiträume März bis Mai, Juli und Oktober. Er fand erstaunliche Korellationen zwischen den Höchstwerten bei Suizidfällen in der russischen Stadt Kirovsk in genau diesen Zeiträumen. Und er war hier nicht der einzige Wissenschaftler, der Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Magnetfelder und die menschliche Gesundheit fand.

13:39 24 April 2008
Quelle: NewScientist.com news service
Catherine Brahic

Does the Earth’s magnetic field cause suicides? dn13769-1_250

Many animals can sense the Earth’s magnetic field, so why not people, asks Oleg Shumilov of the Institute of North Industrial Ecology Problems in Russia. Shumilov looked at activity in the Earth’s geomagnetic field from 1948 to 1997 and found that it grouped into three seasonal peaks every year: one from March to May, another in July and the last in October.

Surprisingly, he also found that the geomagnetism peaks matched up with peaks in the number of suicides in the northern Russian city of Kirovsk over the same period.

Shumilov acknowledges that a correlation like this does not necessarily mean there is a causal link, but he points out that there have been several other studies suggesting a link between human health and geomagnetism. For example, a 2006 review of research on cardiovascular health and disturbances in the geomagnetic field in the journal Surveys in Geophysics (DOI: 10.1007/s10712-006-9010-7) concluded that a link was possible and that the effects seemed to be more pronounced at high latitudes.

 


Twinned peaks

The review’s author, Michael Rycroft, formerly head of the European Geosciences Society, says that geomagnetic health problems affect 10 to 15% of the population. “Others have found similar things [to Shumilov's results] in independent sets of data,” says Rycroft. “It suggests something may be linking the two factors.” A 2006 Australian study, for example, also found a correlation between peaks in suicide numbers and geomagnetic activity (Bioelectromagnetics, vol. 27 p 155).

 

Brain storms

Psychiatrists too have noticed a correlation between geomagnetic activity and suicide rates. A review of 13 years of South African data on suicides and magnetic storms in South African Psychiatry Review, vol. 6 p. 24) suggested a link. Geomagnetic storms periods of high geomagnetic activity caused by large solar flares have also been linked to clinical depression. In 1994, a study was published suggesting a 36.2% increase in the number of men admitted into hospital for depression in the second week after geomagnetic storms (British Journal of Psychiatry vol 164, p 403). What may be the cause of the link, if there is one, remains unknown. “The intriguing correlation between geomagnetism and suicide justifies more research into its mechanism,” says Rycroft.


Kann man das Magnetfeld spüren? – Teil 2

22. Januar 2010

 

Environmental cue?

“The most plausible explanation for the association between geomagnetic activity and depression and suicide is that geomagnetic storms can desynchronise circadian rhythms and melatonin production,” says Kelly Posner, a psychiatrist at Columbia University in the US. The pineal gland, which regulates circadian rhythm and melatonin production, is sensitive to magnetic fields. “The circadian regulatory system depends upon repeated environmental cues to [synchronise] internal clocks,” says Posner. “Magnetic fields may be one of these environmental cues.” Geomagnetic storms could disrupt body clocks, precipitating seasonal affective disorder and therefore increase suicide risk, Posner told New Scientist. There seems little doubt that the brain responds to electromagnetic fields coils that generate electromagnetic fields can trigger muscular twitches when placed over a person’s skull.

However, Shumilov, who was presenting his data at the European Geoscience Union (EGU) annual meeting in Vienna, Austria, last week, does not believe geomagnetic activity influences everyone equally.

 

Suicide statistics

He also presented hospital data from 6000 pregnant women who had routine scans of their fetus’s heart rates between 1995 and 2003. In 15% of the fetuses, periods of disturbances in their heart rates coincided with periods of high geomagnetic activity. Shumilov accepts that light levels in northern countries can influence depression, but believes that geomagnetism may be another factor, and one that is under-appreciated. The trouble with studying the causes of suicide is that it is a rare condition, says Klaus Ebmeier, a psychiatrist at the University of Oxford. “You are bound to get spurious effects. A study of the causes would have to enrol a country’s entire population.” Cosmo Hallstrom, a member of the Royal College of Psychiatrists, agrees. “You have to be very careful with suicide statistics,” he says. “Countries report them differently. Catholic countries are very reluctant to diagnose suicide. Scandinavian countries consider it a social injustice not to

Was uns noch zu einem kleinen Zitat aus  “Die Prophezeiungen der Maya” von Gilbert und Cotterell führt, was natürlich auch sehr gut hier her passt. Wenn man bedenkt, dass jede Änderung im Magnetfeld der Sonne auch eine Änderung im Erdmagnetfeld nach sich zieht (Man lese dazu Dr. Theodor Landscheidt “Sun, Earth, Man: A Mesh of Cosmic Oscillations“). Im Vorwort zu lesen bei Gilbert und Cotterell:

„Das überwältigende an dieser Arbeit: So, wie niemand längere Zeit direkt in die Sonne blicken kann, ohne zu erblinden, kann sich auch niemand länger mit Sonnenzyklen befassen, ohne zu erkennen, wie blind wir auf dem Planeten Erde den Realitäten, die unsere Existenz beherrschen, gegenüberstehen. Erschreckend hingegen ist die These einfach wegen unserer Unwissenheit.

Und das NEXUS Magazin schrieb: „NASA-Studien und offizielle Publikationen zeigen: Im gesamten Sonnensystem findet derzeit ein nie dagewesener Wandel statt.“ – „Das gesamte Sonnensystem – und damit alle Planeten und die Sonne – erfährt eine nie dagewesene physikalische Veränderung.

(Zwei Überschriften zu einem außerordentlich aufschlussreichen Artikel NEXUS 16 /2008)

Suchen und Finden – Teil 1

18. Januar 2010

Ein paar Gedanken von Morpheus

Wir sind von Kindheit an dressiert zu gehorchen, ohne zu wissen, worum es dabei geht. Je autoritärer unsere Eltern sind und je tyrannischer unsere Regierung und unsere Schulsysteme sind, umso mehr sind wir gezwungen – geformt seit unseren frühesten Jahren. Und ohne zu verstehen, warum wir tun sollen, was uns gesagt wird, gehorchen wir. Man schreibt uns vor, was wir denken sollen. Unser Geist wird von jedem Gedanken gesäubert, der nicht vom Staat oder von den lokalen Autoritäten gebilligt wird. Man hat uns nie gelehrt oder geholfen zu denken, etwas selbst herauszufinden, sondern man verlangt, das wir gehorchen. Der Pastor/Priester sagt uns, was vorgeschrieben ist, das religiöse Buch sagt uns, was vorgeschrieben ist, und unsere eigene innere Angst zwingt uns zu gehorchen. Wir sind verwirrt, wir fühlen uns verloren. Also gehorchen wir, denn wir sind gedankenlos. Wir wollen nicht denken, denn Denken ist beunruhigend. Um zu denken, müssen wir in Frage stellen, zweifeln, wir müssen selbst etwas herausfinden.

Und die älteren Leute wollen nicht dass wir fragen. Sie haben nicht die Geduld, unseren Fragen zuzuhören. Sie sind zu beschäftigt mit ihren eigenen Streitigkeiten, um ihren Ambitionen und Vorurteilen, mit ihren „Tu-das“ und „Tu-das-nicht“, mit Moral und Respektabilität. Und wir, die wir jung sind, haben Angst, etwas Falsches zu tun, denn wir wollen auch respektabel sein. Wir wollen nicht etwas tun, was anders ist, wir wollen nicht selbstständig denken, beiseite stehen, denn das ist sehr beunruhigend. Also schließen wir uns der Gruppe an. Wie alt wir auch sind, die meisten von uns gehorchen, folgen, ahmen nach, denn wir fürchten uns zuinnerst vor der Ungewissheit. Wir wollen gewiss sein, sowohl finanziell wie moralisch, wir wollen, dass man uns anerkennt. Wir wollen in einer sicheren Lage sein, geschützt sein, und nie mit Schwierigkeiten, Schmerz und Leiden konfrontiert werden. Es ist die Angst, bewusst oder unbewusst, die uns dazu bringt, den Meister, den Führer, dem Pastor, der Regierung zu gehorchen. Es ist die Angst, bestraft zu werden, die uns daran hindert, etwas zu tun, das anderen schadet. So lauert hinter all unserem Tun, unseren Begierden und Bestrebungen das Verlangen nach Sicherheit, dieser Wunsch, ungefährdet, abgesichert zu sein.

Einfach nur gehorchen, ohne frei von Angst zu sein, hat wenig Bedeutung. Was Bedeutung hat, ist, sich dieser Angst Tag für Tag bewusst zu sein, zu beobachten, wie sie sich auf verschiedene Art äußert. Nur wenn man frei von Angst ist, kann diese innere Qualität des Verstehens, dieses Alleinsein herrschen, in dem sich kein Wissen und keine Erfahrung angehäuft hat.

Religionen, wie wir sie kennen, besteht aus einer Reihe von Glaubensinhalten, Dogmen, Ritualen und abergläubischen Vorstellungen, sie ist die Anbetung von Götzenbildern, von Hexenzauber und Gurus, und wir denken, dass uns das alles zu irgend einem höherem Ziel führen wird. Das höchste Ziel jedoch ist unsere eigene Projektion, es ist das, was wir uns wünschen, wodurch wir glücklich zu werden glauben, eine Garantie für den schmerz- und todlosen Zustand. Gefangen in diesem Verlangen nach Gewissheit, erschafft der Geist eine Religion von Dogmen, von Priestern, von Aberglauben und Götzenanbetung, und darin stagniert er. Ist das Religion? Ist Religion eine Sache des Glaubens, eine Sache, die man aufgrund der Erfahrungen und Versicherungen anderer Leute akzeptiert oder weiß? Ist Religion nichts anders als das Befolgen von moralischen Grundsätzen? Wisst ihr, es ist vergleichsweise leicht, moralisch zu sei – dieses zu tun und jenes nicht zu tun. Ihr braucht nur ein moralisches System zu imitieren. Doch hinter einer solchen Moral lauert das aggressive Selbst, das wächst, sich ausbreitet, dominiert. Ist das nun Religion?

Suchen und Finden – Teil 2

19. Januar 2010

Ein paar Gedanken von Morpheus

Ihr solltet herausfinden, was Wahrheit ist, denn das ist es, worauf es ankommt, nicht ob ihr arm oder reich, ob ihr glücklich oder verheiratet seid, denn all diese Dinge gehen zu Ende…und dann kommt der Tod. So muss man, ohne irgendeine Form des Glaubens, die Energie, das Selbstvertrauen, die Initiative aufbringen, für sich selbst herauszufinden, was Wahrheit ist, was Gott ist, wer Ihr wirklich seid. Der Glaube wird euren Geist nicht befreien, Glaube führt irre, er bindet, er verdunkelt. Der Geist kann nur durch Selbstvertrauen frei sein. Es ist eine der Aufgaben der Erziehung, Individuen heranzubilden, die nicht durch irgendeine Form des Glaubens an irgendein Muster der Moral oder Respektabilität gebunden sind. Es ist das „Ich“, das versucht, moralisch und respektabel zu werden. Das wahrhaft religiöse Individuum entdeckt selbst, erfährt unmittelbar, was Gott ist, was Wahrheit ist. Diese direkte Erfahrung kann niemals durch irgendeine Glaubenform, durch irgendein Ritual oder das Nachfolgen oder die Anbetung eines anderen erreicht werden. Der wahrhaft religiöse Geist ist frei von allen Gurus. Du als einzelner, wenn du heranwächst und dein Leben lebst, kannst die Wahrheit von Augenblick zu Augenblick entdecken, und dadurch bist du fähig, wirklich frei zu sein.

Die meisten Menschen denken, der erste Schritt auf dem Wege zur Religion sei, von den materiellen Dingen der Welt frei zu sein. So ist es jedoch nicht. Das ist eines der leichteren Dinge, die man tun kann. Der erste Schritt ist, frei zu sein, um produktiv und unabhängig zu denken! Nicht an irgendeinen Glauben gebunden zu sein oder den Umständen von der Umgebung unterdrückt zu sein, so dass du ein ganzheitlicher Mensch bist, der glücklich, energetisch und selbstvertrauend ist. Nur dann kann der Geist, der frei, vorurteilsfrei und unkonditioniert ist, herausfinden, was Gott oder wer er selber ist. Das ist der eigentliche Zweck, für den jede Bildungseinrichtung da sein sollte. Jedem einzelnen Menschen, der dorthin kommt, zu helfen, frei zu sein, um das Wirkliche zu entdecken. Das bedeutet, keinem System zu folgen, sich an keinen Glauben, kein Ritual zu klammern und kein Guru zu verehren. Die Intelligenz des Individuums kann nicht durch irgendeine Form von Disziplin, Widerstand, Zwang und Druck geweckt werden, sondern nur in Freiheit.

Nur durch die Intelligenz, die aus der Freiheit hervorgegangen ist, kann das Individuum entdecken, was jenseits des Geistes liegt. Diese Unermesslichkeit – das Unbenennbare, das Grenzenlose, das, was nicht mit Worten messbar ist, und in dem die Liebe ist, die nicht aus dem Geist kommt -, sie muss direkt erfahren werden. Der Geist kann sie nicht fassen. Deshalb muss der Geist sehr ruhig sein, erstaunlich still, ohne irgendeinen Anspruch oder Wunsch. Nur dann kann sich das offenbaren, was wir als Gott – als Allschöpfer – oder Wirklichkeit bezeichnen mögen!

Was ist “Wirklichkeit”? – Teil 1

14. Januar 2010

Unsere Welt ist weitaus mehr als wir bewusst wahrnehmen – irgendwie fühlte ich das schon immer. Bedauerlicherweise liegen unsere Gefühle außerhalb der Beschreibbarkeit, was für ein derartiges Gefühl umso mehr zutrifft. Letztlich bin ich davon überzeugt, dass es gerade diese Diskrepanz war, die mich zu einem ewiglich suchenden Mensch gemacht hat. Die Suche nach dem Tatsächlichen, dem wahrhaft Objektiven – dem „Ding an sich“, wie Immanuel Kant es so trefflich formulierte. Bereits als Kind belästigte ich die Erwachsenen mit der Seinsfrage „Was ist der Sinn des Lebens?“. Sämtliche Antworten, die ich auf meine Frage erhielt, befriedigten mich nicht im Geringsten. Weder Eltern noch Freunde konnten mir hier helfen. Sicherlich zog ich mich aus diesem Grund in eine innere Welt zurück, die in erster Linie aus geisteswissenschaftlicher Lektüre bestand. So tauschte ich bereits als Knabe Karl Mai gegen Lao Tse, und Kinderbücher gegen Bücher die Erwachsene lesen, wenn sie sich den „geistigen Themen“ hinwenden. Heute zähle ich zu den Erwachsenen, wobei sich in meiner Grundeinstellung nichts geändert hat. Meine Instrumente, mit denen ich unsere Welt ausdeute, änderten sich schon. So sehe ich mich als ein freudig Suchender, der sich der Naturwissenschaft bedient, um ein ganzheitliches Sein zu beschreiben. Quasi vom Subjektiven zum Objektiven. Man könnte auch sagen, von der Illusion zur Wahrhaftigkeit. Der Mensch hat sich durch sein Ego von der kosmischen Einheit getrennt. So wurde er zum Subjekt. Das wahrhafte Objekt („das Ding an sich“) ist ein kosmisches Bewusstsein; oder wie der Nobelpreisträger Erwin Schrödinger bereits 1944 so trefflich bemerkte: „Bewusstsein ist ein Singular, für das es keinen Plural gibt“. In seinem grundsätzlichen Wesen ist unser Bewusstsein kosmisch und das Einzige. Unser Ego ist eine illusorische, separate Individualität, die aus der Identifikation des Bewusstseins mit unserem Gehirn und daraus folgenden Konditionierungen entsteht.

Das tatsächliche „Selbst“ zu erkennen blieb uns verwehrt, weil das Ego seinen Herrscheranspruch verteidigte. Dieser Anspruch uferte in eine Zweck-Gesellschaftsform aus, die mit Perfektion jedes individuelle „Selbst“ verbannt. Oberflächlich betrachtet hat sich die Menschheit in eine ausweglose Situation begeben, sich am weitesten von seinen hehren Zielen entfernt. Solange das „Selbst“ sich vom „Ego“ bestimmen lässt, ob im Einzelnen oder als Gesellschaft, wird sich hieran auch nichts ändern. Unsere politischen Führer betreiben ihre Meisterschaft in einer Disziplin des Profitmaximierens, die eine entpersonifizierte, entseelte (Hülsen-) Gesellschaft hinterlässt.
Unsere Grundhaltung basiert auf dem Prinzip dieser Getrenntheit, die sich durch „das Andere“ und „Ich“ ausdrückt. Diese Trennung existiert jedoch nur in unserer Vorstellung. In Tatsächlichkeit – und Wirklichkeit stehen alle Aspekte des Seins in einer einheitlichen Verbindung und Zusammengehörigkeit. Die Trennung erfolgte durch die künstliche Ausprägung des „Egos“.

Die Forschungsergebnisse der Quantenphysik belegen schonungslos, dass wir selber für unsere Welt verantwortlich sind. Wir haben sie erschaffen. Durch unsere Gedanken. Mit ihnen kreieren wir unsere gesamte Realität. Unbewusst formen unsere internen Bilder (Vorstellungen) aus einer Unmenge ganz unterschiedlicher Signale, die elektro-chemische Nachrichten beispielsweise vom Auge zum Gehirn senden. Unsere Sinne reagieren ständig auf exogene Signale. Nur ein gefilterter Teil hiervon dringt überhaupt in unser Wachbewusstsein. Aus diesen Eindrücken wirken wir schöpferisch auf unsere Welt ein. Wir glauben, dass wir das Bild von etwas, was außerhalb von uns ist, vor uns haben, aber in Wirklichkeit findet die Erfahrung innerhalb unseres Kopfes statt. Indem wir die Macht haben, mit unseren Gedanken die Dinge und Ereignisse zu beeinflussen, sind wir auch für die Resultate verantwortlich. Obgleich wir all dies unbewusst tun. Wenn wir also diese Macht ausüben, sollten wir auch wissen, dass all die Dinge, die wir erfahren, sowohl auf der persönlichen Ebene als auch auf der internationalen Ebene, ja sogar auf der Ebene der Naturereignisse, immer das Resultat unserer Glaubensmuster und Gedanken sind.

Was ist “Wirklichkeit”? – Teil 2

15. Januar 2010

„Der Grund dafür, dass unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf  Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. Hierbei stoßen wir freilich auf das arithmetische Paradoxon: Es gibt scheinbar eine sehr große Menge solcher bewussten Iche, aber nur eine einzige Welt. Das beruht auf der Art der Entstehung des Weltbegriffs. Die einzelnen privaten Bewusstseinsbereiche überdecken einander teilweise. Der ihnen allen gemeinsame Inhalt, in dem sie sich sämtlich decken, ist die «reale Außenwelt». Bei alledem bleibt aber ein unbehagliches Gefühl, das Fragen auslöst wie: Ist meine Welt wirklich die gleiche wie die deine? Gibt es eine reale Welt, verschieden von den Bildern, die auf dem Weg über die Wahrnehmung in einen jeden von uns hineinprojiziert werden? Und wenn es so ist, gleichen diese Bilder der realen Welt, oder ist diese, die Welt «an sich», vielleicht ganz anders als die Welt, die wir wahrnehmen?“

Erwin Schrödinger, Physiker und Nobelpreisträger.

 

“Wirklichkeit” ist die Menge von Bildern, die von elektromagnetischem Licht übertragen  werden; diese Art von Licht wird nur von leuchtender Materie reflektiert, also einem sehr kleinen Teil der gesamten berechneten Masse, auf nur einem einzigen Energieniveau: Dem sichtbaren, das nicht von dem unsichtbaren getrennt ist, die den Rest ausmachen.
Mit Satelliten beobachten Astrophysiker die Gravitations-Effekte der dunklen Massen auf die leuchtende Materie und entdecken so ihre Mengenanteile:

70 Prozent sind Dunkle Energie, aus Bosonen bestehend; 25 Prozent sind Exotische Materie, aus Fermionen aufgebaut; 4,5 Prozent sind nicht-leuchtende gewöhnliche Materie, die elektromagnetisches Licht weder ausstrahlt noch reflektiert; 0,5 Prozent sind leuchtende gewöhnliche Materie und nur 0,005 Prozent sind elektromagnetisches Licht, aus dem die Falle besteht:

Unsere menschliche Illusion, das Universum sei öde, leer und unbelebt.

Elektromagnetisches-Licht

Quelle: Giuliana Conforto, Das Organische Universum, S.45, Mosquito-Verlag, Potsdam, 2005.

Als Professorin unterichtete sie analytische Mechanik an der Universität von Los Andes in Venezuela und theoretische Physik an der Universität von L’Aquila in Italien. Ihre wissenschaftlichen Forschungen befassten sich mit post-relativistischen Theorien und Quantenkosmologie.

Was sind Frequenzen?

13. Januar 2010

Ich habe diese Zeilen schon vor einiger Zeit unter meinem Autorenpseudonym Morpheus verfasst und in einem Forum eingestellt, sie passen allerdings auch hierhin. Es kommen keinerlei Formeln vor in diesem Text, er stellt quasi eine Beschreibung meiner Sichtweise dar.

Wir beschäftigen uns hier mit Frequenzen, ich vermute, ohne genau zu verstehen, was sie wirklich sind. Klar dürfte allen von uns sein, dass nichts auf der materiellen Ebene existiert, was nicht schwingt. Vom subatomaren bis zum galaktischen Maßstab, alles schwingt, ist in ständiger Bewegung. Damit etwas schwingen kann, benötigt es etwas, was wir Zeit nennen. Die zeitlichen Abläufe der einzelnen Schwingungen, also Frequenzen, sind durchaus unterschiedlich. Die Bedeutung dieser Unterschiede wird von den wenigsten Menschen richtig interpretiert.

An einem simplen Beispiel möchte ich darstellen, was ich meine: Wir hören ein Musikstück, welches uns in eine euphorische, freudige Stimmung versetzt. Welche Hintergründe bestimmen nun diesen Vorgang? Ohne auf die Assoziationsmodelle einzugehen (wir ordnen zum Text eigene Interpretationen zu) erfolgt ein wechselseitiger Austausch zwischen den Frequenzen der Musik und unserem Gehirn (im hauptsächlichen). Die hierdurch aufgerufenen Emotionen werden infolge dieser Frequenzen erzeugt. An einem anderen Tag hören wir unser Lieblingslied ein weiteres mal. Diesmal jedoch scheint es uns nervös zu machen, es will ganz und gar keine freudvolle Emotion aufkommen. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass sich unsere Gehirnfrequenzen deutlich von denen der Musik unterscheiden. Dieser Unterschied, hier auch als Dissonanz bezeichnet, erzeugt Stress.

Wenn wir uns nun bewusst darauf einlassen (durch unseren Willen) sich der Musik bewusst hinzugeben, wird sie es schaffen, uns aus der „negativen Stimmung“ (Frequenz) zu führen. Nur durch den Zustand, den wir als Resonanz kennen, erfolgt dieses besondere Phänomen. Beide Schwingungsmuster verbinden sich zu einem neuen Ganzen! Mit jedem Gedankenbild sendet unser Gehirn die entsprechende Frequenz ins Universum. Diese Frequenzen können wir, durch unseren Willen und unser Bewusstsein beeinflussen. Naturbelassene Körper, ob nun die unserer Sonne, unserer Erde, den Pflanzen und Mineralien, sie alle senden ihr spezielles Schwingungsmuster ins materielle Sein. Gehen wir in Frequenzen von natürlichem Ursprung, so werden wir eine direkte Verbindung hierzu aufbauen – die uns Energie und Freude vermittelt!

Wenn wir auf dieser Basis das Thema „Frequenzen“ betrachten, sollte uns eines zumindest klar werden: Wir selbst sind die Erzeuger von Frequenzen unterschiedlichster Art. Jeder Gedanke, jedes innere Bild erzeugt ein entsprechendes Schwingungsmuster. Wir selbst wählen also – mit dem was wir denken – auch das, was wir empfinden…!

Grenzenlose Wahrheit

12. Januar 2010

Der tatsächliche Grund meiner Öffentlichkeitsarbeit

Meiner Überzeugung nach ist die Wahrheit ein unwegsames Land und es existieren keine Wege zu ihr – keine Religionen, und keine Wissenschaften. Die Wahrheit ist grenzenlos, sie kann nicht konditioniert werden, sie kann nicht auf vorgegebenen Wegen erreicht werden, und daher auch nicht organisiert werden. Deshalb sollten keine Organisationen gegründet werden, welche die Menschen auf einen bestimmten Pfad führen oder gar nötigen. Sobald ihr das wahrhaftig verstanden habt, werdet ihr auch erkennen, dass es vollkommen unmöglich ist, einen Glauben zu organisieren. Der Glaube ist eine absolut individuelle Angelegenheit und man kann und darf ihn nicht in Organisationen pressen. Wenn man es trotzdem tut, wird er zu etwas Totem, Starrem – er wird zu Gier, zu einer Sekte, einer Religion, die anderen aufgezwungen wird.

„Die Wahrheit wird in Formen gepresst und so zu einem Konsumgut für die Schwachen, die nur eine momentane Unzufriedenheit spüren.“ Schreibt Krishnamurti in seinem Buch „Leben und Lehre“. Wir können die Wahrheit nicht für uns passend machen, sondern wir müssen uns ernsthaft bemühen, zu ihr aufzusteigen, zu ihr zu werden. Wir können den Berggipfel nicht ins Tal holen. Wenn wir den Gipfel erreichen wollen, müssen wir das Tal durchqueren und die steilen Hänge hinaufklettern, ohne sich vor den gefährlichen Schluchten zu fürchten. Wir müssen zur Wahrheit hinaufsteigen, sie kann nicht zu uns gebracht oder organisiert werden. Organsiationen, die die Wahrheit anpreisen,werden so zu einer Krücke, die uns schwächt, und werden letztlich zu einem Gefängnis.

Solche Organisationen verkrüppeln das Individuum, hindern es daran zu wachsen und seine Einzigartigkeit zu leben, die ja darin liegt, dass es ganz allein diese absolute, uneingeschränkte Wahrheit entdeckt. Es geht mir ausschließlich darum, die Menschen auf ihre wahrhaftige Göttlichkeit hinzuweisen. Das allerdings setzt voraus, dass sie ihre selbst erschaffene, künstliche Begrenztheit erkennen.

Zen-garten

„Menschen ohne Kreativität schaffen tote Institutionen.“
Krishnamurti

„Die größte Schwierigkeit im Leben besteht darin, absolut einfach zu sein.“
Krishnamurti

„Ein echtes Verstehen des Selbst ist nur innerhalb von Beziehung möglich – indem man sich selbst in Beziehung zu Menschen, Ideen und Dingen, zu Bäumen, der Erde, der äußeren und inneren Welt beobachtet. Beziehungen sind der Spiegel, in dem sich das Selbst offenbart, und ohne Selbsterkenntnis gibt es keine Grundlage für richtiges Denken und Handeln.“
(Krishnamurti, Leben und Lehre, 1988, S. 147 2. Abschnitt)

„Wenn kein Gedanke existiert und damit keine Bewegung in der Zeit stattfindet, dann sind das Äußere und das Innere nicht vonenander getrennt. Wenn in uns keine Gedanken sind, gibt es kein Werden. Werden kreiert Dualität, und das ist die Ursache aller Konflikte, Verfall und Zeit. Zeit ist das Hindernis der Begrenzung.“
(Morpheus – Gedanken des Autors)

„Als Newton diese platonische Vorstellung von ewigen Gesetzen mit der atomistischen Vorstellung von ewigen Materieteilchen kombinierte, schuf er einen kosmischen Dualismus, auf dem die mechanistische Wissenschaft bis heute basiert: eine ewige Menge von Materie und Energie, die von ewigen Gesetzen reguliert wird, welche ihrerseits nichtmateriell und nichtenergetisch sind. Die meisten Wissenschaftler halten es noch immer für selbstverständlich, dass die Natur von unveränderlichen Gesetzen regiert wird. Die Vorstellung, dass sich jedes Experiment überall wiederholen lassen muß, ist eine Konsequenz dieser Denkweise.“
(Rupert Sheldrake / Mathew Fox, Die Erde ist ein Feld – Der Dialog zwischen Wissenschaft und Spiritualität, O. W. Barth Verlag, 1996, S. 167 ff)

„Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass wir Geschöpfe sind, die irgendeine übernatürliche Bedeutung haben, die aber bis jetzt noch nicht genau bezeichnet ist. Wir können nicht mehr tun, als daran zu denken, dass wir alle vielleicht Teil irgendeines großartigen Planes sind. Jeder von uns darf zumindest die Überzeugung haben, dass er eine Rolle in irgendeinem gewaltigen unvorstellbaren, übernatürlichen Drama spielt. Wir sollten alles daran setzen, um unsere Rolle nach bestem Können zu verwirklichen.“
(Prof. Sir John C. Eccles und Hans Zeier, Gehirn und Geist – Biologische Erkenntnisse über Vorgeschichte, Wesen und Zukunft des Menschen, 1980, S. 194, letzter Abschnitt)

Das Sonnensystem als Gravitationswellen–Resonator

11. Januar 2010

Kann das Sonnensystem als Empfänger von Gravitations­wellensendungen angesehen werden? Da das energetische Potential der Gravitationswellen außerordentlich schwach ist, muss es, wenn die Wellen überhaupt empfangen werden sollen, durch ein entsprechend empfindliches Resonanzaggregat verstärkt werden. Unter natürlichen Bedingungen muss ein solcher Resonator kosmische Dimensionen haben. Bezeichnenderweise denken Wissenschaftler bereits daran, Detektorsysteme für Gravitationswellen aufzubauen, welche die Erde und den Mond, und sogar einzelne Planeten als Ele­mente eines „kosmischen lnterferometers“ einbeziehen. Bereits Johannes KEPLER verstand die Gesamtstruktur von Sonne und Planeten als Resonanzsystem. A. M. MOLCHANOV hat mit den Methoden moderner Wissenschaft dargelegt, dass solche Resonanzen im Sonnensystem wirklich existieren. Hiernach liegt es nahe, im Rah­men des kybernetischen Modells astronomischer Strukturen von der Vorstellung auszugehen, dass unser Sonnensystem als Gravitations­wellen-Resonator fungiert, wenn die Planeten, deren Entfernungen und Umlaufgeschwindigkeiten bereits als Resonanzelemente angese­hen werden können, bei ihrem Umlauf um die Sonne im Verhältnis zu den anderen Planeten Positionen auf der Ekliptik erreichen, die von der Sonne her gesehen als „Resonanzabstände“ erscheinen.

Als erstes Indiz hierfür könnte angesehen werden, wenn sich feststellen ließe, dass überhaupt ein Zusammenhang zwischen der Position von Planeten und der Aktivität der Sonne besteht.  Dies scheint tatsächlich der Fall zu sein. Seit der Jahrhundertwende sind Dutzende von Arbeiten von Astronomen und Geophysikern aus aller Welt veröffentlicht worden, die für eine solche Korrelation sprechen. Dabei ist interessant, dass am häufigsten Planetenabstände angeführt werden, die Schwingungs­strukturen entsprechen, die durch Gravitationswellen ausgelöst wer­den können, nämlich 360°, 180°, 90°, 45° etc. Solche Abstände könn­ten zwar auch auf Flutkräfte hinweisen, diese wären aber viel zu schwach. Selbst wenn alle Planeten in Konjunktion oder Opposition stünden, könnten sie auf der Sonne nur eine Flut von weni­gen Millimetern bewirken. Es ist daher wahrscheinlicher, dass der Effekt, wenn er real ist, mit der Übertragung von Information zusammenhängt. Die in der Literatur erörterten Korrelationen sind relativ schwach. Zuverlässige Vorhersagen konnten darauf bisher nicht ge­stützt werden. Im Folgenden wird aber ein Zusammenhang zwischen Planetenkonstellationen und Sonnenaktivität dargestellt werden, der so eng und vielseitig ist, dass er sich bei praktischen Vorhersagen bewährt hat.

Sonnenaktivität in Relation zum galaktischen Zentrum

Als beweiskräftiges spezifisches Indiz für die Realität des hier inter­essierenden Modells können jedoch nur Korrelationen angesehen werden, die eine unmittelbare Beziehung zwischen der Sonnenaktivität und der Richtung zum galaktischen Zentrum aufzeigen. Bereits in einer 1972 veröffentlichten Arbeit ist nachgewiesen worden, dass ein Symmetriegefüge der äußeren Planeten, das Resonanzqualitäten zu haben scheint, mit dem Ort energetischer Eruptionen auf der Sonne und der Richtung zum galaktischen Zentrum verknüpft ist. Die statisti­sche Auswertung mit dem Pearson-Test ergibt stark signifikante Werte. Inzwischen hat der russische Forscher A. A. SHPITAL’NAYA 1980 bei einer Untersuchung der Positionen solarer Eruptionen im heliozentrischen galaktischen Koordinationssystem ebenfalls eine Ausrichtung auf das galaktische Zentrum gefunden. Noch aufschlussreicher ist folgendes Ergebnis: Besonders interessante Ereignisse der Sonnenaktivität sind seltene Protonenflares, deren Energieausstoß die Stärke der kosmischen Strahlung erreicht. Diese Flares können aus technischen Gründen erst seit Anfang der vierziger Jahre beobachtet werden. Von 1942 bis 1976 wurden 22 Protonen­flares registriert. Nimmt man noch den historischen Flare vom 1. 9, 1859 hinzu, der unter Ausnahmebedingungen beobachtet wurde, so ergibt sich eine Stichprobe von nur 23 Fällen, deren Untersuchung aber trotzdem aufschlussreiche Ergebnisse verspricht, weil es um hochenergetische Eruptionen geht. Wie noch darzustellen ist, führt die Sonne komplizierte Schwingungen um das Massenzentrum des Sonnensystems aus, die von den äußeren Planeten gesteuert werden. Zur Zeit der Protonenflares lagen in 17 der 23 Fälle das Zentrum der Son­ne, das Massenzentrum des Sonnensystems und das galaktische Zen­trum auf einer Linie. Ein statistischer Test nach PEARSON führt bei 1 Freiheitsgrad zu X2 = 24,4 und dem Wahrscheinlichkeitswert P < 0,00001. Dies ist hochsignifikant, wenn man bedenkt, dass nach internationaler Übereinkunft die Signifikanzgrenze im allgemeinen bei P = 0,01 gezogen wird.

Diese greifbaren Resultate bei den ersten tastenden Schritten schei­nen dafür zu sprechen, dass es sich lohnt, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Soll aber wirklich der „astronomische Code“ ent­ziffert werden, so ist noch jede Menge Forschungsarbeit zu leisten.

Was ist der “Synchronisationsstrahl”?

09. Januar 2010

Heute möchte ich ihnen wieder ein wenig technische Details zu meinen Ausführungen näher bringen. Quasi Herz UND Verstand verbinden, um diese Details ganzheitlich zu erfassen. Das elektromagnetische Spektrum umfasst den gesamten Bereich der Wellenlängen aller bekannten elektromagnetischen Strahlungen von Gammastrahlen über sichtbares Licht, Infrarot, Radiowellen bis hin zum Niederfrequenzbereich und statischen Feldern.

 

Dazu passend ein Zitat von dem bekannten Experimentalphysiker Anton Zeilinger: „Wahrscheinlich kann man Lichtteilchen als reine Information betrachten. Diese Erkenntnis hat die Biochemie noch nicht erreicht.“ Anton Zeilinger ist davon überzeugt, dass die Quantenphysik - “wenn wir sie eines Tages wirklich verstanden haben” – noch revolutionärer sein wird als die Leistungen von Kopernikus und Kolumbus. “Es wird schlichtweg um die Frage gehen, was Wirklichkeit ist.”

Um noch mal auf den Synchronisationsstrahl einzugehen, der aus den Maya-Überlieferungen bekannt ist (Hunab-Ku) und Ähnlichkeiten zu den folgenden Beobachtungen aufweist, und auch wieder mit Licht, Gammastrahlen und Information zu tun hat:

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching bei München führten Beobachtungen mit dem europäischen Gammateleskop Integral durch. Dieses Teleskop umkreist die Erde oberhalb der Atmosphäre, damit die Gammastrahlung gemessen werden kann. So wurden auch bereits im Jahr 1967  von dem amerikanischen Satelliten OSO-3 die ersten Gammastrahlenemissionen in unserer Galaxie entdeckt. Es stellte sich heraus, dass die Strahlungsquellen entlang des galaktischen Äquators, dabei besonders rund um das Zentrum der Milchstraße konzentriert sind – ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es im „Herz unserer Galaxie“ nicht eben ruhig zugeht. Woher kommt die Strahlung aus dem Zentrum unserer Heimatgalaxie?

Ein paar Schlagzeilen aus der damaligen Tagespresse:

The gamma-ray burst became bright enough to see even without a telescope. Observations of the event by a global array of satellites and ground-based observatories have since given scientists the most detailed portrait of a burst ever recorded.

New Scientist Space

Sept. 10, 2008:
Naked-Eye Gamma-ray Burst Aimed Directly at Earth

Astronomers announced today that a remarkable gamma-ray burst visible to the human eye earlier this year came from an explosive stellar jet aimed almost directly at Earth. The gamma-ray burst became bright enough to see even without a telescope. Observations of the event by a global array of satellites and ground-based observatories have since given scientists the most detailed portrait of a burst ever recorded.

10 September 2008:
Brightest gamma-ray burst was aimed at Earth

Astronomers think they know what caused the brightest ever gamma-ray burst, which was observed in March: a tightly beamed jet of matter that happened to be aimed almost directly at Earth. Gamma-rays bursts are thought to be caused when massive, spinning stars collapse to form black holes and spew out jets of gas at nearly the speed of light.

ScienceDaily (Sep. 11, 2008):
Brightest Gamma-ray Burst Provides Wealth Of Information On How Stars Explode

Astronomers from around the world combined data from ground- and space-based telescopes to paint a detailed portrait of the brightest explosion ever seen. The observations reveal that the jets of the gamma-ray burst called GRB 080319B were aimed almost directly at the Earth.

Überschrift eines Artikels vom 30.04.1997:
Antimaterie in unserer Nähe!

Mysteriöse Wolke im Weltall

Geheimnisvolle Entdeckung: 3000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernt fanden US- Astronomen eine gewaltige Anti-Materie-Wolke. Sie ist 4000 Lichtjahre (38 Billarden Kilometer) breit. Bislang galt dieser Weltraumabschnitt als leer.
“Der Ursprung der Wolke ist mysteriös”, sagt Mit – Entdecker William Purcell. Anti-Materie hat dieselben Eigenschaften wie herkömmliche Materie, nur entgegengesetzte elektrische Ladungen. Wenn die aufeinandertreffen, vernichten sie sich gegenseitig. Ihre gesamte Masse wird zu Energie.
Washington. DPA. ,04.1997

Also Astronomen beobachten gewaltige Ausbrüche, die anscheinend vom Zentrum der Galaxis ausgehen. Und die Maya beschrieben den Hunab-Ku oder Weltenschöpfer, „Herz der Galaxis“. Bereits in den 60er Jahren schrieb Paul Otto Hesse über den Eintritt in den galaktischen Strahl und die Synchronisation mit dem galaktischen Zentrum. Dies wurde dann von Dr. José Arguelles in seinen Dreamspell übernommen. Und da lag es nahe, diese Beobachtungen der Astronomen in Bezug zu diesem „Synchronisationsstrahl“ zu setzen.

Dieter Broers: Ein ehrliches Danke

08. Januar 2010

Sehr eindringlich habe ich jeden ihrer/eurer Kommentare gelesen, habe sie auf mich wirken lassen. Und sie haben gewirkt, mich wahrhaftig sprachlos gemacht, und vor allem, sie haben mein Herz erreicht. Was ich ausdrücken möchte ist weitaus mehr als ein „Danke!“. Genau an dieser Stelle erkenne ich die Begrenztheit der menschlichen Sprache. Ich möchte es versuchen so auszudrücken, all ihre/eure Reaktionen – und ich meine wahrhaftig alle – lassen mich erkennen, dass ich nicht alleine unterwegs bin. Dass es sich nicht nur lohnt, sich für meinen Erinnerungsaufruf „erkennt euer naturgemäßes, göttliches Potenzial“ vollständig einzusetzen, sondern, dass dieses „göttliche Potenzial“ auch erkannt wird. Zusammengefasst würde ich es so formulieren: „Verstehen mit dem Kopf, und wirken aus dem Herzen“. Aber das sind letztlich nur leere Worthülsen…, die erst durch unser Herz belebt werden.

Vor etlichen Jahren – es war sicherlich schon in den 80ern – sagte ich einmal zu einem Freund: „Und wenn ich nur eine „verlorene Seele*“ erreichen könnte, würde sich der Sinn meines Lebens mit Freuden erfüllen“.

Heute weiß ich, dass es nicht nur EINE „verlorene Seele“ war… Durch Euch!

Danke!

*Naturgemäß kann sich eine „Seele“ nicht verlieren, unser Ego allerdings hält diese „Seele“ wie einen Konkurrenten so wundersam in Schach.

Ursprünge von Bios und Physik – Teil 1 / 2

06. Januar 2010

Hier noch ein Nachsatz zu meinem letzten Blogeintrag: Letztlich geht es mir um die Wiedervereinigung von Geistes- und Naturwissenschaft, die irgendwann zu konkurrierenden Fachbereichen wurden. Die Biologie begeht ja schon durch ihre Benennung Verrat. Bios soll die Lebendigkeit darstellen und Logos die Lehre dazu? Aber was bitte ist Lebendigkeit im Sinne der Biologie, wie sie heute gelehrt wird? Leben wird degradiert zum Funktionsautomatismus. Das ist sicherlich nicht das Leben als solches. Wir sind weit mehr. Ich fühle mich aufgerufen, auf das Dahinter hinzuweisen, auf die Schnittstelle zwischen Geist und Materie, auf die Ganzheitlichkeit. Ich möchte zeigen: Jeder kann sich im platonischen oder sokratischen Sinne aus den Fesseln des Materiellen befreien. Was erfahrungsgemäß die Erkenntnis voraussetzt, dass es etwas zu befreien gibt!

So sehe ich mich am vertrautesten in der Tradition der Metaphysik beheimatet.

In diesem Sinne stellt die Metaphysik*, wie bei Aristoteles, eine Art Universalwissenschaft dar, die im Gegensatz zu Einzelwissenschaften nicht einzelne Aspekte des Seins, sondern das Sein an sich in seiner ganzheitlichsten Hinsicht untersucht.

*Die Metaphysik (lat. metaphysica, von altgr. μετά metá = „danach, hinter, jenseits“ und φύσις phýsis = „Natur, natürliche Beschaffenheit“) ist eine Grunddisziplin der Philosophie. Die Metaphysik behandelt die zentralen Probleme der theoretischen Philosophie: die Beschreibung der Fundamente, Voraussetzungen, Ursachen oder „ersten Gründe“, der allgemeinsten Strukturen, Gesetzlichkeiten und Prinzipien sowie von Sinn und Zweck der gesamten Wirklichkeit bzw. allen Seins.


„Die wirkliche Welt ist durch einen Schleier von Einbildungen vor ihm verborgen. Der Mensch lebt im Schlaf.“

G.J.Gurdjieff

 

„Damit ein Mensch im Gefängnis überhaupt je eine Fluchtmöglichkeit haben kann, muss er zu allererst erkennen, dass er im Gefängnis ist. Solange er das nicht einsieht, solange er sich für frei hält, hat er überhaupt keine Möglichkeit.“

G.J.Gurdjieff

 

„Die Liebe, die du zurückhältst, sind die Schmerzen, die du mit dir herumträgst.“

Unbekannter Verfasser

Ursprünge von Bios und Physik – Teil 2 / 2

07. Januar 2010

Die heutige Disziplin der Physik hat ihre Ursprünge in den Theorien und Einzelstudien antiker Wissenschaftler. Zwar wird die Physik hier als ein Teilgebiet der Philosophie verstanden; sie hat aber, etwa in der maßgeblichen Systematik und Durchführung beispielsweise bei Aristoteles und Immanuel Kant, einen eigenständigen Erkenntnisbereich und eine methodische Selbständigkeit. So deute ich den Fachbereich der Bio-Physik in seiner ureigentlichen Form aus, die zusammengefasste Lehre von Bios und Physis. Bios entspringt dem altgriechischen Wortstamm von βίος, „Leben“. Hingegen ist die Physik (griechisch φυσικὴ θεωρία, physike theoria „Naturforschung“ und lateinisch physica „Naturlehre“) die grundlegende Naturwissenschaft in dem Sinne, dass die Gesetze der Physik alle Systeme der Natur beschreiben.

Die eigentliche Zusammenführung dieser beiden Beschreibungsmodelle des Seins wird erst dadurch ermöglicht, dass zur Physis und Bios noch die Psyche und Pneuma eingewebt wird; wobei Psyche den Erlebnisbereich von Empfinden und Fühlen, und Pneuma den Bereich des Geistigen, wie Denken, Reflexion, Intuition, Kreativität, Weisheit umfasst. Den Schlüssel hierzu offerierte uns der “Ausnahmephysiker“ Burkhard Heim. Genau dieser Schlüssel ist die Grundlage meiner Weltendeutung – die Herz und Verstand versönlich vereint.

Physis a (n = 0 – 7) umfasst alles, was in den Bereich der Physik fällt, also Materie, Energie und Gravitation (siehe: Elementarstrukturen der Materie von B. Heim)

Bios b (n = 8 – 15) umfasst den Bereich des lebenden Organismus mit seiner aktiven Selbstgestaltung

Psyche g (n = 16 – 24) umfasst den Erlebnisbereich von Empfinden und Fühlen (siehe: Der kosmische Erlebnisraum des Menschen von B. Heim).

Pneuma d ( n = 25) umfasst den Bereich des Geistigen, wie Denken, Reflexion, Intuition, Kreativität, Weisheit (siehe: Postmortale Zustände von B. Heim).

Prüft …. prüft immer alles, was eure Sinne auf allen Ebenen aufnehmen. Denn die Wahrheit der Wahrheit liegt im Auge des Betrachters allein. Nur wenn euer eigener Glaube sich zum lebendigen, gelebten Wissen entwickelt, könnt ihr die Wahrheit hinter der Wahrheit erkennen… ihr selbst seid euer eigenes Zünglein auf der Waage in jedem Augenblick eures Lebens… ob ihr ihn bewusst oder unbewusst lebt …  im Traum eures Lebens des Lebens.

Wer ist Dieter Broers ?

05. Januar 2010

Ich möchte hier mal etwas zu den Anfeindungen schreiben, die mich in den letzten Monaten bewegen. Es kursieren Dinge im Internet, die so nicht stimmen, die ich nicht gesagt oder getan habe. Meine Intention ist die eines Philosophen, der sich der Wissenschaft als Instrument bedient. So schrieb ich es auch damals im Matrix-Code, um denen da draussen einen Wink zu geben. Und wie sprach auch schon Morpheus im Film: Jeder, der nicht aus der Matrix ausgekoppelt ist, ist unser potenzieller Feind. So betrachten Sie die folgenden Zeilen bitte als Einleitung zu einer Darstellung über Dieter Broers, und warum er dies alles hier sagt und schreibt.

Die Welt ist nicht (nur) das, was sie zu sein scheint.

Diese philosophische Kernaussage bestimmte mein bewusstes Wirken seit meiner Kindheit, lange bevor sich mein Verstand mit diesem Thema auseinandersetzte. Irgendwie erschien mir die Welt als oberflächlich und fremd. So existierten für mich Dinge, die von niemandem außer mir wahrgenommen wurden. Ich erkannte auch, dass die Worte der Erwachsenen nicht mit ihrer inneren „Wahrheit“ übereinstimmten. Bedauerlicherweise stand ich mit dieser Wahrnehmung alleine da. Weder Eltern noch Freunde oder Lehrer teilten meine Weltausdeutung. Möglicherweise war das der Grund, weshalb ich mich immer weiter in meine inneren Welten zurückzog. Ständig glich ich beide Welten miteinander ab. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Schmerzvollerweise auch nicht am Unverständnis meiner Mitmenschen, zumindest was meine „eigentümliche“ Weltsicht betrifft.

Meinen ersten Trost empfand ich in einer Elegie von Rainer Maria Rilke, durch die ich mich erstmals wahrhaftig verstanden fühlte:

„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel

Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme

einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem

stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts

als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen,

und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht,

uns zu zerstören. Ein jeder Engel ist schrecklich.

Und so verhalt ich mich denn und verschlucke den Lockruf

dunkelen Schluchzens. Ach, wen vermögen

wir denn zu brauchen? Engel nicht, Menschen nicht,

und die findigen Tiere merken es schon,

daß wir nicht sehr verläßlich zu Haus sind

in der gedeuteten Welt. Es bleibt uns vielleicht

irgend ein Baum an dem Abhang, daß wir ihn täglich

wiedersähen; es bleibt uns die Straße von gestern

und das verzogene Treusein einer Gewohnheit,

der es bei uns gefiel, und so blieb sie und ging nicht.“

Rainer Maria Rilke, Duineser Elegien

Die Natur zeigt es uns deutlich: am höchsten Punkt eines chaotischen Systems verwandelt sich das Chaos in ein höchst geordnetes (dissipatives) System. Mit jeder disharmonischen Aktion wird das Chaos mehr beschleunigt – kommen wir dieser Transformation näher. Nur über das Chaos (Entropie/Bewegung) sind Erfahrungen möglich, die jedoch im Ordnungsbereich (Negentropie/Stille) ewiglich abgespeichert, erhalten bleiben. Allerdings soll das nicht bedeuten und rechtfertigen, dass dieses Welt-Chaos in dieser bestialischen Form, wie wir es hier vorfinden, gerechtfertigt oder gar erforderlich ist. Wenn überhaupt, dann deshalb, um die ewigliche Nachricht in den Kosmos zu senden, wie es nicht sein sollte!

Wenn etwas geeicht, kalibriert werden soll, so ist hierfür das ausloten von beiden extremen (Minimum und Maximum) erforderlich – das zeigt uns die Messtechnik. Erst dann können die späteren Messdaten überhaupt eine deutliche Aussage ergeben. Was also fangen wir mit dieser, unsere Situation in diesem gegenwärtigen Chaos an? Wie verhalten wir uns? Ist es nicht bemerkenswert, dass sich die große Masse gar nicht zu wundern scheint, alles für „normal“ hält („Unruhige Zeiten hats doch schon immer gegeben…“)?

Meine persönliche Erfahrung hat mir sehr drastisch gezeigt, dass eine zu „laute“ Aufklärung (im neutralsten Sinne) mir nicht nur viele Blessuren einbrachten, sondern gar Feinde. Fakten, die nicht in das Bild dieser Scheinwelt passen, werden bekämpft oder ignoriert. So „leben“ wir „Krieger der Harmonie“ zusätzlich noch in einer sehr einsamen Welt („Jeder der nicht ausgekoppelt ist, ist unser potentieller Feind“ /Matrix). Wir mögen zwar sehr wenige sein, jedoch können wir uns gegenseitig stärken, unterstützen und stabilisieren. Nicht im Sinne eines Aushaltens, eines Verharrens („Augen zu und durch“), nein!

Ein jeder von uns ist in der Lage, die Strukturen der kosmischen Harmonie zu stabilisieren – für eine Welt, die aus diesem „Irrenhaus“ entspringen wird. Unser Restselbstbild „wusste“ es schon immer, wir* können uns nur selber Auserwählen!

*Erwachtes Bewusstsein über Erkenntnis und Willen – mit Herz!

Quanten-Relativistische Effekte

04. Januar 2010

Von unserer befreundeten Forschergruppe aus Übersee haben wir Post erhalten, die schon etwas älter ist, aber auch zu dem heutigen Stand passt.  Hier von Synchronizität zu sprechen ist nicht übertrieben. Weltweit kommen findige Denker zu den selben Erkenntnissen, was wohl an dem Zuwachs der morphischen Felder liegt. Auch hier wiederum gebührt Gaby unser aller Dank für die Übersetzung:

Wie bereits in der Einleitung unseres letzten Schreibens erwähnt, gab es nach Auskunft unseres weltweiten Forschungs-Netzwerks durch diese kosmischen Veränderungen des Raum-Zeit-Kontinuums auf globaler Ebene einige tiefgehende Auswirkungen auf die Menschen.

Durch unsere Forschungsmitarbeiter haben wir außerdem zahlreiche Anfragen mit der Bitte um weitere Aufklärung über dieses Thema erhalten, denn es gibt überall auf der ganzen Welt Menschen, die meinen, dass sie verrückt werden – und zwar in der Form, dass sie seltsame Erfahrungen machen und Wahrnehmungen, Visionen und Traume haben, so wie auch direkte Beobachtungen einer Vielzahl von psychologischen Zuständen, die von Freunden, Familien und Menschen ganz allgemein erlebt und beobachtet werden. Auch bei Tieren und Pflanzen kann dies beobachtet werden.

Ein besonderes Szenario jedoch, zu dem keine geringeren als die Herren Professoren Albert Einstein und George Gamow von diesen unseren Kollegen, die heute noch leben und wohlauf sind, befragt wurden, ist in der heutigen Zeit zu einem Hauptthema geworden, denn es geschieht gerade jetzt, sogar während wir gerade miteinander sprechen – es handelt sich dabei um die Gerüchte über die Raum-Zeit-”Krümmung”, die im Jahr 1943 theoretisiert wurden. Nun, dieses Ereignis geschah irgendwann im Spät-September 1997, vielleicht sogar zum Zeitpunkt des Aquinoktiums selbst! Aus irgendeinem seltsamen Grund geschehen die größten Veränderungen zu den Zeitpunkten der Tag- und Nachtgleichen und der Sonnenwenden. Zu-Fall?

Diese Veränderungen auf der Erde, die mit diesen Raum-Zeit-Verschiebungen einher gehen, haben bereits fundamentale Konstanten der elektrischen Ladung, der Gravitation, der nuklearen und atomaren Kräfte und der molekularen und der zellularen Ebenen in den Biosystemen beeinflusst. Bei den Menschen ist das Gehirn am meisten beeinträchtigt. Auch die feinstofflichen Körper werden sehr stark in Mitleidenschaft gezogen – und zwar derart tiefgreifend, dass dadurch folgende Symptome auftreten:

  • Emotionale Veränderungen
  • Mentale “Kettenreaktionen”
  • Zwangsvorstellungen, Ängste, Wut, Depression, Stimmungsschwankungen
  • Allgemeine Zustände von Unwohlsein
  • Zustände, die sich mit “Schwindel”, Druck im Brustbereich beschreiben lassen
  • Luzide oder sonderbare (übernatürliche) Träume
  • Schlaflosigkeit oder unterbrochener Schlaf
  • Auswirkungen auf Magen und Darmtrakt
  • Reaktionen von Gewalt
  • Neigungen zu Mord und Selbstmord

Viele Menschen erzählen, dass sie sehr seltsame, “unheimliche” Träume haben. Andere wiederum haben besonders präkognitive Traume, die hauptsachlich von bevorstehenden Katastrophen, Unfällen, Kataklysmen usw. handeln. Andere haben Visionen, Erscheinungen, sehen ungewöhnliche “Landschaften” oder Orte, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Mit anderen Worten, manche Menschen haben das Gefühl, dass sie sich in anderen Welten oder Dimensionen befinden oder auf anderen Planeten sind. Das scheint ein globales Phänomen zu sein, denn wir hören solche Berichte aus der ganzen Welt. Natürlich denken manche Menschen auch, dass sie “verrückt werden”. Manche werden es in der Tat, denn die Veränderungen im geomagnetischen Feld und der natürlichen resonanten Frequenzen werden sich in Form von einigen “Borderline”-Fällen äußern. Dies betrifft insbesondere solche Menschen, die sich in einem Zustand tiefster spiritueller Verleugnung befinden, und zwar bis hinunter auf solche Ebenen des Bewusst-Seins, das für sie genügend verändert ist, um von der “Realität” abgeschnitten zu werden und damit ziemlich unberechenbar ist. Diejenigen jedoch, die ein spirituelles oder metaphysisches Training durchlaufen haben, wissen genau, dass das, was gerade passiert, mit den Veränderungen im Raum-Zeit Kontinuum zu tun hat. Dies bedeutet, dass angrenzende dimensionale Frequenzen beginnen, zu unserer eigenen 3. Dichte durchzudringen. Es ist in der Tat so, dass manche Menschen in mehr als einer Parallel-Realität gleichzeitig leben und ein paar “vergangene karmische” Erfahrungen in der Jetzt-Zeit erleben, denn die Raum-Verschiebung, von der vorher schon die Rede war, hat die Tendenz, die Zeit-Spinoren, Twistoren und Tensoren derart zu beschleunigen, dass der Zeit-Fluss beschleunigt wird und sogar aufeinander überlagert wird. So seltsam das auch klingen mag, die Vergangenheit holt die Gegenwart ein, und die Zukunft wird in ihrem Fluss beschleunigt, so dass es den Anschein hat, als werden wir in vielen Welten “gleich-zeitig” leben. Das tun wir in der Tat, denn genau darin liegt der Grund dieses “beschleunigten Zeitflusses”, der von der quanten-relativistischen “Krümmung” des Raum-Zeit-Kontinuums verursacht wird. Es hat den Anschein, dass die “Viele Welten Theorie” der Quanten-Mechanik letzten Endes doch eine Gültigkeit besitzt. Aber, es sind auf alle Fälle größere Korrekturen im Bereich der Allgemeinen Relativität erforderlich. Und es scheint so, als hatte das Kollektive Unbewusste bereits interpoliert. Oder könnte es etwa sein, dass das Kollektive Unbewusste “unbewusst” oder “supra-bewusst” die Tensor-Korrekturen ausführt mit dem Versuch, die Menschheit vor einer verhängnisvollen Katastrophe zu bewahren, wenn diese Veränderungen des Kontinuums nicht statt finden? Wenn diese Zeitlinien einfach ihren Lauf nehmen dürften, dann würden die Möglichkeiten zukünftiger Zeitlinien wahrscheinlich ein sehr düsteres Szenario bieten.

In diesem fortgeschrittenen Stadium der Veränderungen, bleibt wahrlich nicht mehr viel Zeit für jeden die ersten Schritte zu machen auf dem offiziellen und harten Pfad spiritueller Einweihung auf irgendeinem der wohl bekannten Wege und Schulen überall auf dem Globus und auch in diesem Land. Wir berichten also nur über die einfachsten und doch jene, die wir als höchst kraftvoll, einfach verständlich, leicht zugänglich und kostengünstige Möglichkeiten derzeit erachten; wie z. B. den autodidaktischen Weg unter der Führung des Göttlichen Kosmischen Geistes oder lntelligenz, Tao, Gott, Heiliger Geist – was auch immer Sie sich als Bezeichnung aussuchen wollen, um der immanenten numinösen Ur-Quelle von “Allem was ist” einen Namen zu geben.

Die drei Schritte zur Einstimmung oder zur “Einswerdung mit dem Universum” sind wirklich sehr einfach:

  • Wahrhafter Wunsch verbunden mit reiner, KLARER ABSICHT
  • Absolute Hingabe an die SELBST-ENT-WICKLUNG
  • Eine passende MEDITATIONS-oder ENTSPANNUNGS-TECHNIK

Die Voraussetzungen, die erforderlich sind, um die drei tägliche Schritte zu praktizieren sind gleichfalls ganz einfach:

  • Einen besonders ruhigen privaten Ort, wie z.B. das Schlafzimmer
  • Ein Zeitintervall absoluter Hingabe und Ungestörtheit

Auf diese Weise wird der Schüler eins mit dem Großen Ist-Sein – in einem einfachen Zustand von Hingabe, Demut, Ernsthaftigkeit, tiefer Stille und Ruhe von Geist und Körper. Schon der taoistische Weise Laotse sprach: “In der absoluten Ruhe und Stille vernimmt man den Klang der Stille, das Tao”. Das bedeutet, dass das Gehirn “hört” und es das Göttliche oder die Vereinte-Feld-Energie einströmen lasst.

Man sagt, dass der verstorbene große Physiker David Bohm diese Technik von Krishnamurti erlernte und sie dazu benutzte, erstaunliche Informationen “anzuzapfen”, die in seiner phänomenalen Theorie des Superquanten-Potentials und seiner Implizierten Ordnung offensichtlich wird. Diese Physik haben wir unseren Studenten in den 1970er Jahren in Chicago gelehrt. Auf diese Weise wurden wenigstens eine handvoll Physiker mit der erstaunlichen Physik von David Bohm und seinen spirituell-phänomenologischen Analogien bekannt gemacht, denn die Bohm’sche Physik erklärt die Phänomene, die keine andere Physik auch nur im Entferntesten geschweige denn auch nur ansatzweise erklären kann. Unsere Gruppe ist nur noch einen Schritt weiter gegangen und hat die Korrekturen der Allgemeinen Relativität hinzugefügt und auf diese Weise nannten wir 1974 unsere Hyperphysik zu Ehren dieser beiden Physik-Giganten und auch des Mystizismus, das Einstein-Bohm-Paradigma. Und seit dieser Zeit haben unsere Studenten und wiederum ihre Studenten diese fortschrittlichen Konzepte angewandt, die wahrhaft eine Brücke schlagen zwischen Wissenschaft und Spiritualität, denn Einstein und Bohm taten das bereits und wurden dafür von der unbedeutenden orthodoxen Wissenschaftsphysik lächerlich gemacht. Schade!

Zum Abschluß noch ein paar Buchtitel, die wir für wichtig erachten:

  1. “The Holographic Paradigm” von Ken Wilber. Eine ausgezeichnete Einführung in die Bohm’schen Theorien und Gedanken.
  2. “The Hua Hu Ching of Lao Tzu” von Meister Hua-Ching Ni, Shamballa Press, ISBN 1-57062-07902
  3. “Seven Taoist Masters”, von Eva Wong, ISBN 0-87773-54-1, Shamballa
  4. “Cultivating Stillness” von Eva Wong, ISBN 0-87773-687-1, Shamballa
  5. “Practical Taoism”, von Thomas Cleary, ISBN 0-57062-200-0
  6. “Immortal Sisters” von Thomas Cleary, ISBN 1-55643-222-4, North Atlantic Books
  7. “The Secret of the Golden Flower”, von Richard Wilhelm, Harcourt Brace

Ergebnisse des Starviewer-Projekts

03. Januar 2010

http://starviewer.wordpress.com/

Wir bieten ihnen hier mal eine Übersetzung der spanischen Webseite an, da es genau passend zu diesem Zeitpunkt kommt. So kann man erkennen, dass nicht nur wir vom Team hier zu unseren Schlüssen kamen, sondern auch unabhängige Forscher die gleichen Ergebnisse erzielten. Lesen Sie den Artikel und bilden sie sich selbst eine Meinung. Herzlichen Dank an Gaby für die Übersetzung.

31. Dezember 2009


 



 

 

Planetarischer K-Index

3-day Estimated Planetary K-index graph