Ihr bringt uns nicht zum Schweigen“

Was könnten die Hintergründe für dieses abscheuliche Attentat sein? Dazu sollte man sich mal die wichtigsten Nachrichten ansehen, die möglicherweise „einigen Kreisen“ nicht so gefällt. Hier eine kleine Zusammenstellung:

Norwegen wird die Palästinenser unterstützen, die beabsichtigen die Anerkennung der Unabhängigkeit ihres Staates in der UNO zu erlangen

http://german.ruvr.ru/2011/07/19/53430649.html

Norwegen steigt aus Libyen-Einsatz aus

Norwegen zieht sich schrittweise aus dem Luftkrieg in Libyen zurück. Die norwegische Regierung beschloss, zunächst zwei der sechs am NATO-Einsatz beteiligten Kampfflugzeuge abzuziehen, bevor die Teilnahme an den Luftangriffen gegen das Militär von Machthaber Muammar al Gaddafi am 1. August endgültig beendet wird.

http://www.tagesschau.de/ausland/libyen1126.html

Norwegen stoppt Hilfszahlungen an Griechenland

EWR-Mitgliedsland kritisiert mangelnde Einhaltung von Verpflichtungen

Norwegen will vorerst alle weiteren finanziellen Hilfszahlungen an das hochverschuldete Griechenland stoppen. Grund sei, dass Griechenland seinen Verpflichtungen nicht nachkomme, sagte der norwegische Aussenminister Jonas Gahr Store am Donnerstag vor dem Parlament.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/norwegen_stoppt_hilfszahlungen_an_griechenland_1.10637394.html

Terrorwarnung vom US Heimatschutz-Ministerium von Dienstag

The Department of Homeland Security has issued a report warning that “insiders” are likely to conduct a terror attack on a major utility facility, including a chemical or oil refinery. The warning was sent out on Tuesday.

http://www.infowars.com/latest-dhs-fear-mongering-al-qaeda-plans-to-take-out-nuke-plant/

Norwegen und Russland ratifizieren Abkommen um maritime Grenzlinien

Letzte Aktualisierung: 15.06.2011 // Heute tauschten der norwegische Aussenminister Jonas Gahr Støre und der russische Aussenminister Sergei Lavrov die Ratifikationsdokumente des Traktats für Abgrenzung und Zusammenarbeit in der Barentssee und der Polarsee. – Es ist ein Markstein und ein bedeutender Tag für Norwegen. Mit dem Abkommen haben wir vollständige Grenzen zu Wasser und zu Land, sagt Aussenminister Støre.

http://www.amb-norwegen.ch/News_and_events/Gesundheit/Norwegen-und-Russland-ratifizieren-Abkommen-um-maritime-Grenzziehung/

Wie der Anschlag in Oklahoma City 

Die Attentate in Norwegen seien für Europa ein Einschnitt wie der Anschlag in Oklahoma City 1995 in den USA, sagt ein Experte. Damals hatte der amerikanische Rechtsextreme Timothy McVeigh eine in einem Lastwagen deponierte Bombe vor einem Regierungsgebäude zur Explosion gebracht und 168 Menschen getötet.
http://www.n-tv.de/politik/Anschlag-wirft-Licht-auf-paramilitaerische-Szene-article3880711.html

Täter ein Freimaurer

truthfrequencynews.com/

Norwegen – keine Schulden

Norwegen hat gut lachen. Die Skandinavier kamen relativ unbeschadet durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Schon im zweiten Quartal 2009 wuchs die Wirtschaft wieder. Andere Länder erlebten zu dieser Zeit den schlimmsten Absturz.
Nicht so Norwegen. Die Arbeitslosigkeit im Land der Fjorde stieg nur auf rund drei Prozent. Währung und Staatsfinanzen gelten als überaus solide. Selbst im Krisenjahr 2009 erreichte das Land noch einen Haushaltsüberschuss von fast zehn Prozent des BIP. Zwischen 2004 und 2008 lag der Überschuss laut Fitch bei durchschnittlich 16,3 Prozent.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-20012/schuldenkrise-norwegen-die-skandinavischen-oelscheichs_aid_557505.html

Reiches Norwegen

"Das reichste Land der Welt", nennt Arne Jon Isachsen, Wirtschaftsprofessor an der Norwegischen Managementhochschule BI, seine Heimat. Nach Rußland und Saudi-Arabien ist das nordeuropäische Land größter Erdölexporteur der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt selbst nach Berücksichtigung der hohen Preise um rund 40 Prozent über dem deutschen. Seit genau zehn Jahren investiert Norwegen einen Großteil dieser Einnahmen in ausländischen Aktien und Anleihen. Umgerechnet 186 Milliarden Euro sind bislang zusammengekommen, mehr als 41 000 Euro pro Einwohner. Daraus sollen vor allem die Renten bezahlt werden, wenn durch die Alterung der Bevölkerung wie in Deutschland das Umlageverfahren nicht mehr zu finanzieren ist. Das Geld steckt im staatlichen Pensionsfonds Ausland, der früher Ölfonds hieß.

http://www.welt.de/print-wams/article143165/Armes_reiches_Norwegen.html

Diese Nachrichten ergeben, wenn man sie in einen Gesamtzusammenhang stellt, eine politische Haltung von Norwegen wieder, welches „bestimmte Kreise“ überhaupt nicht gefällt! Vielleicht wurde der sozialdemokratische Regierungschef Jens Stoltenberg erpresst, sich wieder der NWO Politik anzuschließen, andernfalls …

In diesem Zusammenhang werden dann auch die Sätze viel verständlicher, die Stoltenberg kurz nach dem Anschlag im Fernsehen äußerte:

Er rief die Norweger dazu auf, einander zu trösten und richtete sich an die möglichen Hintermänner des Anschlags. „Ich habe eine Botschaft an euch“, sagte der Premier. „Ihr werdet unsere Demokratie und unser Engagement für die Welt nicht zerstören. Ihr bringt uns nicht zum Schweigen.“

http://www.newsinenglish.no/2011/07/23/you-will-not-destroy-us/

Die Putschisten

Die Pläne der CDU/CSU für eine Notstandsdiktatur: Der Nationale Sicherheitsrat soll das Parlament ersetzen

Von Jürgen Elsässer

Das Zusammenspiel zwischen Terroranschlägen und Terrorplanungen, an denen V-Leute der Sicherheitsapparate beteiligt waren, und einer Terrorhysterie, die dieselben Sicherheitsapparate mit Hilfe der Medien orchestrierten, ermöglichte in vielen westlichen Ländern seit dem 11. September 2001 radikale Einschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte. In Deutschland wurden seit der Kampagne um die sogenannten Kofferbomber 2006 und die sogenannte Sauerland-Gruppe 2007 weit reichende Gesetzesvorhaben beschlossen oder auf den Weg gebracht. Fluchtpunkt ist die Installierung einer Geheimen Datenpolizei, die alles sammeln, mit Bild und Ton speichern und verwerten darf, was die Bürger am Telefon, über Internet, auf ihrem Computer oder in ihrer Wohnung äußern. Biometrische Personaldokumente, Videoüberwachung und Auto-Kennzeichenerfassung ermöglichen die Erstellung von Bewegungsprofilen und Kontaktnetzen. Big Brother weiß alles über uns.

Immerhin gibt uns die Verfassung noch das Recht, unsere Parlamente und damit die Regierung zu bestimmen. Damit wäre es zumindest de jure möglich, durch die Wahl verantwortungsbewusster Politiker und Parteien einen Kurswechsel einzuleiten. Aber die Extremisten in der CDU/CSU arbeiten bereits an der Abschaffung dieser Möglichkeit. Die parlamentarische Demokratie soll ausgehebelt und durch eine Notstandsdiktatur ersetzt werden.

»Krieg ist Frieden«

Die »Sicherheitsstrategie für Deutschland«, ein von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Mai 2008 beschlossenes und auch von der Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstütztes Konzept, ist die bisher deutlichste Blaupause für diese Strategie. Durchgehende Leitlinie der Unionsüberlegungen ist die Formulierung aus dem Entwurf , dass »die bisherige Trennung von innerer und äußerer Sicherheit oder von Kriegszustand und Friedenszeit nicht länger aufrechterhalten « werden kann. Mit George Orwell gesagt: Krieg ist Frieden, und Frieden ist Krieg. Und weiter: »Die Erhöhung der Wehrhaftigkeit Deutschlands nach außen wie nach innen muss sich auch organisatorisch in der deutschen Sicherheitsarchitektur niederschlagen.«

Die Notwendigkeit dieses Umbruchs wird so begründet: »Die Sicherheit unseres Landes ist heute völlig anderen, aber nicht minder gefährlichen Bedrohungen ausgesetzt als zu Zeiten des ›Kalten Krieges‹. Heute ist der transnationale Terrorismus die größte Gefahr für die Sicherheit unseres Gemeinwesens.« Damit werden das Phantom Al Qaida und islamistische Gruppen als noch größere Bedrohung dargestellt als früher der Warschauer Pakt und die kommunistische Bewegung. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Staat und Gesellschaft müssen sich noch stärker verpanzern als im Kalten Krieg.

Die Kriegseinsätze im Ausland sollen erheblich ausgedehnt werden. »Angesichts der steigenden Anzahl von Krisen, die sich negativ auf unser Land auswirken können, muss sich Deutschland auf weitere, länger andauernde Einsätze der Bundeswehr, zur Friedensstabilisierung und zur Friedenserzwingung, vorbereiten.«

Ohne das Parlament

Das Parlament wird in der Frage von Krieg und Frieden ausgeschaltet: »Die Bundeswehr muss als Teil eines multinationalen Eingreifverbandes zur militärischen Krisenbewältigung auch dann kurzfristig einsatzfähig sein, wenn eine Entscheidung des Deutschen Bundestages nicht rechtzeitig herbeigeführt werden kann.«

An die Stelle des Parlaments tritt in den CDU/CSU-Planspielen im Krisenfall der Nationale Sicherheitsrat unter Vorsitz des Kanzlers bzw. der Kanzlerin. Seine Aufgabe ist »die umfassende, Ressort übergreifende Analyse möglicher Bedrohungen für die innere und äußere Sicherheit. Die verschiedenen Informationen ... sind in präventive, zeitgerechte und zielgerichtete außen-, sicherheits- und entwicklungspolitische Maßnahmen zu überführen.« Man beachte das Wörtchen »präventiv«: Wenn im Weiteren von der »Einleitung geeigneter Abwehrmaßnahmen und Notfallplanungen« sowie dem »Einsatz von Heimatschutzkräften« die Rede ist, bedeutet das also bei Gefahr im Verzug auch das »präventive«, auf Deutsch: »vorbeugende« Zuschlagen von Uniformierten.

Bei diesen Uniformierten geht es nicht nur um die Polizei. »In besonderen Gefährdungslagen muss ein Einsatz der Bundeswehr im Innern mit ihren spezifischen Fähigkeiten im Katastrophenschutz sowie bei der Bewältigung terroristischer Gefahren ergänzend zu Länder- und Bundespolizei im Rahmen festgelegter Grenzen möglich sein.«

Notstandsdiktatur

Das ständige Trommeln der Union für Bundeswehreinsätze im Innern verwundert auf den ersten Blick, denn solche Einsätze sind nach Maßgabe der 1968 verabschiedeten Notstandsgesetze bisher schon möglich. Dort heißt es, die Bundesregierung könne im Bedarfsfall »Streitkräfte zur Unterstützung der Polizei und der Bundespolizei beim Schutz von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer«(Artikel 87a Abs. 4 GG) einsetzen. Allerdings muss dieser Bedarfsfall mit Zweidrittelmehrheit vom Bundestag (oder dem Gemeinsamen Ausschuss, einer Notfallvertretung, in der die Parteien im selben Proporz vertreten sind) festgestellt werden.

Warum reichen den Unionisten nicht einmal diese 1968 eingeführten Möglichkeiten? Ist ihnen lästig, dass sie nur mit einer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit – also mit Zustimmung von zumindest Teilen der Opposition – in Kraft treten können? Dafür sprechen die Überlegungen, die Rudolf Georg Adam, Leiter der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, bereits im Januar 2006 geäußert hat. Der frühere BND-Vize und Redenschreiber von Bundespräsident Richard von Weizsäcker plädierte damals, wie 2008 die Union in ihrem gerade zitierten Strategiepapier, für die Schaffung eines Nationalen Sicherheitsrates. Er soll die Kompetenzen des Bundeskriminalamtes, des Bundesnachrichtendienstes und des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums bündeln, die in den letzten Jahren allesamt in Berlin angesiedelt worden sind. Im Unterschied zum weitgehend machtlosen Bundessicherheitsrat soll er bei Bedarf die Macht in die Hände eines einzigen Mannes – im aktuellen Fall: einer einzigen Frau – legen. »Auf den Kanzler kommt es an, dann sollten die Grundfragen der nationalen Existenz, die Frage Krieg und Frieden, die Bestimmung, was in letzter Konsequenz im deutschen Interesse liegt und welche Opfer dafür geboten sind, beim Kanzler liegen.« Und wann wäre dieser Fall gegeben? Laut Adam nicht nur, wie bisher, bei einem kriegerischen Angriff auf das deutsche Staatsgebiet, sondern auch bei den üblichen Out-of-area-Einsätzen wie in Afghanistan und einem Terrorangriff auf deutschem Boden. »Wird in einem Terroranschlag das Bundesgebiet angegriffen? Die USA haben diese Frage bejaht und den ›war on terrorism‹ ausgerufen. Man muss … zugeben, dass offenbar die NATO am 12. September 2001 ähnlich gedacht haben muss, als sie Artikel 5 des NATO-Vertrags anrief und in Kraft setzte.«

Da der Nationale Sicherheitsrat auch in der CDU/CSU-Strategie präventiv tätig werden soll (siehe oben), könnte er nach diesen Vorstellungen bereits bei der – echten oder erfundenen – Warnung vor einem Anschlag alle Macht an sich ziehen. Wie das abläuft, lehrt ein Blick auf die Kubakrise 1962: US-Aufklärungsflugzeuge hatten sowjetische Raketen auf der Zuckerinsel entdeckt. John F. Kennedy berief das Executive Committee des Nationalen Sicherheitsrates ein. In der Stunde der Gefahr schien keine Zeit mehr für Beratungen und Abstimmungen im Kongress, alle Macht lag bei der Exekutive. Die Falken im Beraterstab plädierten mehrheitlich für Luftangriffe oder gar für eine Bodeninvasion. Da zog der Präsident die Notbremse und einigte sich mit seinem sowjetischen Amtskollegen Nikita Chruschtschow in letzter Minute auf beiderseitige Abrüstung. Der Dritte Weltkrieg war verhindert worden, weil der einsame Mann an der Staatsspitze klüger war als der Nationale Sicherheitsrat. Wie eine Kanzlerin Merkel im Falle eines Falles handeln würde, steht in den Sternen.

Grundgesetz passé

Für die Installation eines Nationalen Sicherheitsrates mit diesen Kompetenzen bräuchte es eine Grundgesetzänderung, und die kann nur mit Zweidrittelmehrheit im Bundestag beschlossen werden. Ist auf das Nein der SPD Verlass? Das Einknicken der Sozialdemokraten bei den neuen Sicherheitsgesetzen macht wenig Hoffnung. Wahrscheinlicher ist da schon, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sich querlegt, wie so oft in den vergangenen Jahren. »SZ«-Redakteur Heribert Prantl schreibt zu Recht: »Solange es der Politik nicht gelingt, das Verfassungsgericht zu usurpieren, gibt es gute Hoffnung.«

Allerdings wird mit Macht daran gearbeitet, die Karlsruher Wächter kalt zustellen. Der Vorstoß wird über Brüssel vorgetragen: Der neue EU-Vertrag, nach dem Entstehungsort auch als Lissaboner Vertrag bezeichnet, macht die Aushebelung der nationalen Gesetzgebung und Rechtsprechung über die EU-Ebene jederzeit möglich. Wenn die EU-Instanzen aus irgendwelchen Gründen die Mitgliedstaaten verpflichten, im selbst definierten Krisenfall alle Macht auf Notstandsinstitutionen wie einen Nationalen Sicherheitsrat zu übertragen, hätte ein Widerspruch aus Karlsruhe keine Blockadewirkung mehr. Der Christdemokrat Willy Wimmer, einer der wenigen besonnenen CDU-Bundestagsabgeordneten, warnt verzweifelt: »Jeder kann sich ausrechnen, dass damit eine letzte Bastion, die sich Verfassungsverstößen in den Weg stellte, geschleift wird. Der damit einhergehenden Bedeutungsminderung des höchsten deutschen Gerichts wird mancher in Berlin – so lässt sich vermuten – keine Träne nachweinen. Haben sich doch die Karlsruher Richter zu offensichtlich als Hemmschuh für selbstherrliche Vorgehensweisen der Exekutive … erwiesen.« Der Lissaboner Vertrag wurde im April 2008 vom Bundestag, im darauf folgenden Monat auch vom Bundesrat verabschiedet. Allerdings ist noch eine Verfassungsklage des CSU-Abgeordneten Peter Gauweiler anhängig, die das Inkrafttreten verzögern könnte. »In Karlsruhe steht ein deutsch-europäischer High Noon bevor«, kommentierte Prantl.

In jedem Fall wird die vollständige Entmachtung der deutschen zugunsten der EU-Institutionen noch eine Zeit lang dauern. In den nächsten Jahren werden wir Zeugen eines Machtkampfes werden, in dem die Karlsruher Richter und Verfassungspatrioten aller Parteien versuchen werden, die Durchsetzung eines diktatorischen Nationalen Sicherheitsrates zu blockieren. Dagegen steht die Gruppe der Verfassungsfeinde, die sich um Bundesinnenminister Schäuble gruppiert haben, unterstützt von den Politkommissaren in Brüssel und den Einflussagenten Washingtons. Um das Kräftegleichgewicht zu ihren Gunsten zu verändern, werden letztere nicht davor zurückschrecken, auch mit schmutzigen Methoden zu arbeiten. An die Adresse der Kritiker des Nationalen Sicherheitsrates gerichtet, sagte Schäuble: »Wer Tabus und Denkverbote aufstellt, darf sich nicht wundern, wenn hinterher in Grauzonen gehandelt wird.« Das darf man durchaus als Drohung verstehen.

Putschtruppen

Verteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) plädierte im September 2007 für den Abschuss von entführten Passagiermaschinen, obwohl im Frühjahr 2006 ein gegenteiliges Urteil des Bundesverfassungsgerichts ergangen war. Offensichtlich entsprang der Vorstoß des Hessen keiner Unbedachtheit, sondern war kühl kalkuliert. »Gehen Sie davon aus, dass das alles besprochen ist«, sagte er zur Erklärung. Die parlamentarische Kontrolle der Notstandsmaßnahmen, die die Notstandsgesetze von 1968 vorsehen, will Jung offensichtlich durch eigens instruierte Putschtruppen umgehen, die er außerhalb der Befehlskette der Armee aufgebaut hat. Dazu gehören sogenannte Alarmrotten der Luftwaffe im norddeutschen Wittmund und im süddeutschen Neuburg. Dort gebe es Offiziere, »die im Fall eines übergesetzlichen Notstandes zur hundertprozentigen Befehlsausübung bereit sind«, versicherte ein deutscher Offizier aus einer NATO-Luftverteidigungseinsatzzentrale Mitte September 2007 gegenüber der »Leipziger Volkszeitung«. Eine »Befehlsverweigerung« im Falle eines Abschussbefehls für Flugzeuge sei auf Grund der Vorabsprachen deshalb »nicht vorstellbar«, stellte der Offizier klar.

Im Szenario der Extremisten braucht es keinen Bundestag, um den Notstand zu sanktionieren. Handverlesene Bundeswehrtruppen werden auf Befehl des Verteidigungsministers jede Verschwörung zerschlagen, die der Innenminister identifiziert hat. Um es deutlich zu sagen: Die Putschisten werden nicht darauf warten, dass das Parlament eine gesetzliche Grundlage für den Bundeswehreinsatz im Innern oder die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrates beschließt. Sie werden handeln, sobald sie es für richtig halten, und zur Legitimation von einem unmittelbar bevorstehenden terroristischen Angriff sprechen. Die freche Tat soll ein juristisches Exempel statuieren, Legislative und Judikative vor vollendete Tatsachen stellen.

www.neues-deutschland.de/artikel/135048.die-putschisten.html


Terrorziel Europa: Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste

Terrorziel Europa: Das gefährliche Doppelspiel der GeheimdiensteZu Jürgen Elsässer's Neuerscheinung am 11. September 2008 www.amazon.de/Terrorziel-Europa-gef%C3%A4hrliche-Doppelspiel-Geheimdienste/
dp/3701731004

Berlin: Der bekannte Investigativ-Journalist Jürgen Elsässer hat den Veröffentlichungstermin für sein neues Buch bezeichnenderweise auf den 11.September gelegt. In diesem warnt er, laut Vorabinformationen die Radio Utopie vorliegen, wie mit staatlich “inszeniertem Terror” der Marsch in einen “digitalen Faschismus” und neuen Weltkrieg betrieben wird.

Lesung in Berlin soll am 17.September sein, Termine u.a. in Wien bereits feststehen.

“Terrorziel Europa”, verlegt vom Residenz Verlag (ISBN: 9783701731008), geht laut Angaben des Autors auf jedes einzelne Attentat und jeden vermeindlichen Anschlagsversuch von “Islamisten” in Europa in den letzten 13 Jahren ein.
“Seit dem verheerenden Bombenterror in Madrid (März
2004) und London (Juli 2005) vergeht kaum ein Monat, in dem die Sicherheitsbehörden mindestens eines Landes nicht Großalarm auslösen”, heisst es in der Inhaltsbeschreibung des Buches.

“Doch eine genauere Analyse zeigt: Bei allen Anschlägen und
Anschlagsversuchen auf unserem Kontinent spielten Agenten westliche Doppelagenten eine wichtige Rolle. Der islamische Fundamentalismus ist zwar eine Realität. Doch sein terroristisches Potential ist eine Leihgabe vor allem der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste, die Europa auf
diese Weise immer tiefer in ihren weltweiten Krieg verstricken wollen”, so Jürgen Elsässer.

Allein die Inhaltsbeschreibung macht klar, worum es hier am 7.Jahrestag der Attentate in New York und Washington in den deutschen und österreichischen Buchhandlungen gehen wird.

1 Osama bin Laden und der Secret Service
Al Qaida ist von westlichen Geheimdienstleuten durchsetzt – bis an die
Spitze

2 Londonistan
Militante Prediger schufen mit Geheimdienst-Lizenz die wichtigste
Schaltzentrale des europäischen Dschihad

3 Das süddeutsche Netz
In einem Balkandörfchen trafen Mitte der neunziger Jahre die wichtigsten
Männer zusammen, die später in Mitteleuropa zum Dschihad antreten sollten
4 Eine maghrebinische Affäre
Paris: Eine Terrorwelle mit Geheimdiensthintergrund erschütterte 1995/1996
die Hauptstadt und den Norden Frankreichs

5 Alte Bekannte
Strasbourg: Bei der Planung eines Anschlages auf den Weihnachtsmarkt waren
Dilettanten und Desperados am Werk – aber nicht nur

6 Kein Pearl Harburg
Hamburg: Mohammed Atta hatte ein paar ganz unislamische Freunde

7 Der Mann, der zu viel wusste
Milano: Warum die CIA einen ihrer besten Mitarbeiter kidnappte

8 Aladin und die Wunderbomber
Istanbul: Ein Dreifach-Agent soll die Anschläge in der Bosporus-Metropole
finanziert – und die Attentäter des 11. September trainiert haben

9 Verraten und verkauft
Ulm: Martyrium und Mysterium des Khalid al Masri lassen viele Fragen offen

10 Terroristen und Agenten
Madrid: Die juristische Aufarbeitung der Anschläge vom 11. März 2004 weist
entscheidende Leerstellen auf

11 Im Geheimdienst Ihrer Majestät
London: Der mutmaßliche Drahtzieher der Bombenanschläge vom 7. Juli 2005 hat
im Auftrag des MI6 Dschihadkämpfer für das Kosovo rekrutiert

12 Ein Koffer voller Märchen
Köln: Die Spuren führen nach Tripoli – und nach Washington

13 Wenn V-Leute erzählen
Berlin und anderswo: Informanten der Polizei haben immer wieder Anschläge
vorhergesagt – oder mit vorbereitet

14 Das Gerücht eines Gerüchts
Wien: Die Erfindung einer „Al Qaida Österreich“ kommt trotz Bemühungen kaum
vom Fleck

15 Im Delirium eines deutschen 9/11
Oberschledorn: Die „Wasserstoffperoxydbomber“ taten ihr Möglichstes, um auf
sich aufmerksam zu machen

16 Das Netz der Gladiatoren
In vielen Nato-Staaten haben die USA während des Kalten Krieges einen
unkontrollierbaren Terror-Untergrund geschaffen

17 Big Brother marschiert
Der inszenierte Terror wird genutzt, um eine Geheime Datenpolizei zu
installieren

18 Die Putschisten
Deutschland ist auf dem Weg in eine Notstandsdiktatur”

Auf die Lesungen und dementsprechende Wirkung gerade in der immer noch leseunwilligen sogenannten “Linken” darf man nun gespannt sein.
Weitermachen wie bisher geht nicht.

www.radio-utopie.de/2008/07/21/brisante-veroeffentlichung-angekuendigt/#more-1459

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