21.08.2012: Tungurahua
In Ecuador speit der Vulkan Tungurahua Vulkanasche bis zu 4 km hoch. Gelegentliche Explosionen fördern glühende Lavabomben.

14.08.2012: Kermandec
Der Havre Seamount wurde als Quelle des submarinen Vulkanausbruches bei den Kermandec Islands identifiziert.

11.08.2012: Kermandec
Zwischen Neuseeland und Tonga treibt ein riesiger Bimsteppich. Verursacher ist vermutlich eine submarine Eruption des Vulkans Monowai.

 

10.08.2012: Tongariro
Hohe Schwefeldioxid-Emission am Tongariro zeigen, dass das Magma kurz unter der Erdoberfläche steht.

07.08.2012: Tongariro
Gestern kam es am neuseeländischen Vulkan Tongariro zu einer phreatischen Eruption. Am Berg entstanden 3 Schlote, die jetzt dampfen. Auf White Island gab es ebenfalls eine kleine Eruption.

05.08.2012: Neuseeland

An den 3 neuseeländischen Vulkanen Ruapehu, Tongariro und White Island gibt es derzeit erhöhte Seismik.

 

02.08.2012: Ätna
Der Aufstieg zum aktiven Gipfelkrater Bocca Nuova wurde bis zum 22.August gesperrt. Der Zugang zum Torre del Filosofo ist frei.

02.08.2012: White Island
Auf der kleinen Insel vor Neuseeland gibt es erste Anzeichen eines möglichen Vulkanausbruches.

30.07.2012: Kirishima
Am japanischen Vulkan Kirishima wurde der Alarmstatus auf "orange" erhöht.

27.07.2012: Ätna
Hoher Tremor zeugte von stärkeren strombolinaischen Eruptionen im Gipfelkrater Bocca Nouva.

24.07.2012: Sakura-jima
Am Sakura-jima gab es einen größeren Vulkanausbruch aus dem Krater Minami-dake.

23.07.2012: Yasur
Der Vulkan auf der Insel Tanna wurde auf Alarmstatus "3" gesetzt. Mit einem größeren Ausbruch muss jederzeit gerechnet werden.

23.07.2012: El Hierro
Die Seismik unter der Kanareninsel El Hierro ist in den letzten Tagen stark zurück gegangen. Gestern gab es 5 Erdbeben.

21.07.2012: Tongariro
Der neuseeländische Vulkan ist seismisch aktiv geworden. Es finden Schwarmbeben statt.

 

17.07.2012: Ätna
Im Gipfelkrater des Ätna gibt es weiterhin strombolianische Aktivität. Mehr im Newsblog

 

04.07.2012: El Hierro
Unter El Hierro braut sich ein weitaus stärkerer Vulkanausbruch zusammen als im letzten Jahr. Mehr im Newsblog

01.07.2012: El Hierro
Auf El Hierro gab es das bisher stärkste Erdbeben dieser seismischen Krise. Mehr im Newsblog

 

26.06.2012: El Hierro
Die Kanareninsel bereitet sich auf einen neuen Vulkanausbruch vor. Mehr im Newsblog

16.06.2012: El Hierro
Auf der Kanareninsel El Hierro ereignete sich ein weiteres Schwarmbeben. Mehr im Newsblog

11.06.2012: Fuego
In Guatemala rechnet man mit einem stärkeren Ausbruch des Vulkans Fuego. Mehr im Newsblog

 

04.06.2012: El Hierro
Seit 3 Tagen nimmt die Erdbebenaktivität auf der Kanareninsel wieder leicht zu. Mehr im Newsblog

 

31.05.2012: Shiveluch
Am Shiveluch in Kamtschatka ereignete sich ein explosiver Vulkanausbruch der eine Aschewolke aufsteigen ließ. Mehr im Newsblog

30.05.2012: Nevado del Ruiz
In Kolumbien sind die Vulkane Nevado del Ruiz und Galeras aktiv geworden und stehen möglicherweis vor einem größeren Vulkanausbruch. Mehr im Newsblog

21.05.2012: Fuego
Der Vulkan in Guatemala ist derzeit besonders aktiv und produzierte seinen größten Vulkanausbruch seit 10 Jahren. Mehr im Newsblog

 

 

Bohrung in Supervulkan erhält grünes Licht

übersetzt von Dream-soldier

18. Mai 2012

Rom – Ein Projekt, tief in das Herz eines Supervulkans im südlichen Italien zu bohren, hat endgültig grünes Licht erhalten, trotz der Behauptungen, die Bohrung könnte die Bevölkerung von Neapel dem Risiko von kleinen Erdbeben oder einer Explosion aussetzen. Gestern zitierte die Italienische Nachrichtenagentur ANSA Projektleiter Giuseppe De Natale vom Nationalinstitut für Geophysik und Vulkanologie in Italien, wo er sagt, dass das Büro von Neapels Bürgermeister Luigi de Magistris die Bohrung eines Versuchslochs 500 Meter tief erlaubt hat.

Das Campi Flegrei Tiefbohr-Projekt wurde gegründet durch internationale Zusammenarbeit von Wissenschaftlern, um das Risiko festzulegen, was die Campi Flegrei Caldera darstellt, eine geologische Formation, gerade ein paar Kilometer westlich von Neapel, die sich über tausende von Jahren gebildet hatte als Folge mehrerer Vulkane. Forscher glauben, dass wenn sie ausbricht, könnte Campi Flegrei globale Auswirkungen haben, möglicherweise Millionen Menschen töten und riesige Auswirkungen auf das Klima haben, dass aber solche massiven Ausbrüche extrem selten sind.

Die Organisatoren des Projekts beabsichtigten ursprünglich, Ende 2009 ein 4 Kilometer tiefes Bohrloch in die Caldera zu bohren. Der Plan wurde jedoch vom damaligen Bürgermeister Rosa Russo Iervolino verworfen, nachdem Wissenschaftler wegen der Risiken ihre Bedenken geäußert hatten.

Unter den Kritikern war auch Benedetto De Vivo, ein Geochemiker an der Universität Neapel, der 2010 Science erzählte, dass die Bohrung seismische Aktivitäten auslösen oder eine Explosion generieren könnte, wenn es der unter hohem Druck stehenden und superkritischen Flüssigkeiten erlaubt wird, von der man annimmt, dass sie in einer ungefähren Tiefe von 3 Kilometer oder mehr existiert, in Kontakt mit dem Magma innerhalb der Caldera zu kommen. „Niemand kann sagen wie schlimm diese Explosion sein könnte, aber sie könnte eine Bedrohung für die umgebende Bevölkerung bedeuten“ sagte er. De Vivo fügte hinzu, dass er nicht versteht, warum das Bohrloch auf den Böden des ehemaligen Stahlwerk Bagnoli verortet wurde, am westlichen Stadtrand von Neapel und nicht weiter westlich. (De Vivo sagte nicht, dass die Studie einen Ausbruch des Supervulkans auslösen könnte) […]

http://news.sciencemag.org/scienceinsider/2012/05/supervolcano-drilling-plan-gets.html?ref=hp

 

15.05.2012: Island
Schwarmbeben unter Katla und Askja. Ein Beben größer M 3.
Mehr im Newsblog

 

06.05.2012: Shiveluch
Der Vulkan auf Kamtschatka produzierte eine 8 km hohe Eruptionswolke. Mehr im Newsblog

29.04.2012: Ätna
6 Tage nach dem letzten Paroxysmus werden wieder strombolianische Eruptionen beobachtet. Mehr im Newsblog

26.04.2012: Nyamuragira
Aus dem Pitkrater am Gipfel des Vulkans steigt eine Dampfwolke auf. Entsteht hier ein neuer Lavasee? Mehr im Newsblog

 

23.04.2012: Ätna
Nach 13 Tagen Ruhe beginnt am Ätna ein neuer Paroxysmus. Mehr im Newsblog

 

17.04.2012: El Hierro
Auf der Kanareninsel El Hierro ereigneten sich 2 Erdbeben mit Magnituden größer als 2. Mehr im Newsblog

12.04.2012: Ätna
Der Ätna bereitet sich auf einen neuen Paroxysmus vor. Mehr im Newsblog

01.04.2012: Ätna
Am Ätna auf Sizilien ereignete sich heute Nacht ein neuer Paroxysmus. Mehr im Newsblog

27.03.2012: Uturuncu
Bodendeformation am Vulkan Uturuncu sorgt für Spekulationen über möglichen Supervulkan-Ausbruch. Mehr im Newsblog

26.03.2012: Soufrière Hills
odendeformation am Vulkan Uturuncu sorgt für Spekulationen über möglichen Supervulkan-Ausbruch. Mehr im Newsblog

20.03.2012: El Hierro
ROV Walley entdeckte in 70 m Wassertiefe glühende Lavaklasten. Mehr im Newsblog

18.03.2012: Ätna
Am Ätna auf Sizilien ereignete sich heute Nacht ein neuer Paroxysmus.. Mehr im Newsblog

 

03.01.2011: Ätna augebrochen
Der Ätna auf Sizilien war gestern Nacht strombolianisch aktiv.
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01.01.2011: Seismik Island

Die erste Newsmeldung des Jahres betrifft die Vulkane auf
Island: Unter der Katla gab es in den letzten 24 h sechs Erdbeben. Unter dem Vatnajökull gab es am NW-Rand einen Erdbebenschwarm. mehr...

29.12.2010: Mikroseismik am Ätna
Heute zeigt das Seismogramm am
Ätna wieder leiche Erschütterungen an, die auf tief sitzende Explosionen im NE-Krater hindeuten. mehr...


25.12.2010: Fuego

Fuego in Guatemala mit erhöhter Aktivität.
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25.12.2010: Vanuatu
Schweres Seebeben bei Vanuatu löst Tsunami-Alarm aus.
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24.12.2010: Tunguruahua

Der Vulkan in Ecuador war auch letzte Woche aktiv!
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22.12.2010: Ätna

Der Ätna auf Sizilien produzierte heute morgen eine kleine Ascheeruption.
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21.12.2010: Bromo
Nach einer Pause brach der Bromo erneut aus und förderte eine Aschewolke.
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19.12.2010: Stromboli

Auf Stromboli erreignete sich eine etwas stärkere Eruption als üblich.
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17.12.2010: Tungurahua

In der letzten Woche zeigte sich der Vulkan in Ecuador von seiner aktiven Seite.
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16.12.2010: Vulkanbuch

Noch kein Weihnachtsgeschenk? Unser Buch "Vulkane" erscheint im Primusverlag unter der Serie "Wissen im Quadrat". Das Buch vom Autor Marc Szeglat enthält ca. 68 Abbildungen auf 96 Seiten. Zahlreiche Bilder stammen vom Vulkanfotografen Martin Rietze. Schnell bei
AMAZON bestellen!
ISBN 978-3-89678-836-8, Preis 14,95


10.12.2010: Piton de la Fournaise

Der Schildvulkan im Indischen Ozean ist erneut ausgebrochen.
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08.12.2010: Kliuchevskoi

Der
Kliuchevskoi auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka ist in den letzten Tagen besonders aktiv. Explosionen im Krater ließen zwischen dem 25. und 29. November eine Aschewolke 7.9 km hoch aufsteigen. Anfang Dezember war der Vulkan strombolianisch aktiv. Die NASA veröffentlichte ein Satellitenfoto des Vulkanausbruches.


04.12.2010
Vulkan in Ecuador speit wieder Feuer und Asche
http://www.welt.de/vermischtes/article11396449/Vulkan-in-Ecuador-speit-wieder-Feuer-und-Asche.html

01.12.2010: Erta Alé

Der Lavasee des Erta Alé ist übergelaufen!
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30.11.2010: Bromo und Semeru
Die beiden Vulkane des Bromo-Semeru Komplexes an- und in der Tengger-Caldera auf Java, zeichnen sich durch zunehmende Aktivität aus.
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26.11.2010: Bulusan

Der Vulkan auf den Philippinen ist weiterhin unruhig und produzierte in den vergangenen Tagen Ascheeruption. Tausende Menschen wurden in Erwartung eines größeren Ausbruches evakuiert.


Bilder über den Ausbruch des Merapi und Folgen:

totallycoolpix.com/2010/11/the-mount-merapi-eruption/

Merapi Updates:

Erneute schwere Eruption am Merapi


03.11.2010: Größter Ausbruch am Merapi

Heute hat sich am Merapi der bisher größte Ausbruch dieser Eruptionsphase ereignet.
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03.11.2010: Grimsvötn
Am
Grimsvötn-Vulkan unter dem Gletscher Vatnajökull findet ein Gletscherlauf statt. Geothermales Schmelzwasser sammelte sich in einem See unter dem Eis und fließt nun ab. Die Druckentlastung könnte einen Ausbruch des Vulkans verursachen.

03.11.2010: Merapi und Krakatau
Während meines Aufenthaltes am Vesuv war an den indonesischen Vulkanen einiges los!
Am Merapi gab es zahlreiche explosive Eruptionen, die neben Aschwolken größere vulkanische Bomben förderten. Diese gingen in einem 2 km Radius um den Gipfel nieder. Pyroklastische Ströme gingen im Süden und Westen ab. Die größten legten eine Strecke von 7 km zurück. Starkes Domwachstum lässt weitere Events vermuten. Insgesamt starben bisher 38 Menschen am Merapi.
Am Krakatau wurde der Alarmstatus auf 2 erhöht. Innerhalb von 4 Tagen gab es 138 strombolianische Eruptionen.

Vulkanwinter voraus? In Island und Indonesien steht gleichzeitig was an (vielleicht)

verfasst von Gaby, 02.11.2010, 00:11

Moin,

da kann man sich schon gruseln, wenn man genauer drüber nachdenkt. In Indonesien spuckt im Moment bekanntlich der Merapi. Was aber bislang kaum zu lesen ist: Gleichzeitig steigt die Temperatur im viel berüchtigeren Krakatau und dieser beginnt zu rauchen.
Hier mal der Link zum Krakatau. Als der 1883 seinen letzten heftigen Ausbruch hatte, soll man den Krach angeblich bis nach Berlin gehört haben (!).

Aus wikipedia dazu: "Das Äquivalent des Ausbruchs an Sprengkraft dürfte zwischen 200 und 2.000 Megatonnen TNT gelegen haben, was etwa 10.000 bis 100.000 Hiroshima-Bomben entspräche.(...) Der Ausbruch des Krakatau war der zweitgrößte Vulkanausbruch der Neuzeit. (...) Der Krakatau schleuderte 20 km³ Asche und Gestein bis in eine Höhe von 80 km in die Erdatmosphäre. (Bei den heftigen Ausbrüchen des Mount St. Helens im Mai 1980 waren es etwa 1 km³ und beim Pinatubo etwa 10 km³.) (...) Es dauerte einige Jahre, bis diese Partikel wieder aus der Atmosphäre abgesunken waren. Unter anderem durch die Reflexion der Sonnenstrahlen zurück ins All sank vor allem auf der Nordhalbkugel die Durchschnittstemperatur um 0,5 bis 0,8 °C und hatte einen ungewöhnlich kühlen, verregneten Sommer mit katastrophalen Missernten zur Folge."

Damit aber noch nicht genug.
Heute dann noch die Meldung, in Island täte sich auch wieder was: "Nach der Beruhigung der Erde unter dem Gletscher Eyjafjalla stellt sich Island auf einen neuen Vulkanausbruch an anderer Stelle ein. Überschwemmungen am Vatnajökull (Vatna-Gletscher) deuten auf einen baldigen Ausbruch des darunter liegenden Vulkans Grimsvötn hin. Mehrere Erdstöße gingen den Überschwemmungen voraus." Nun rumpelt es nicht nur am Grimsvötn - sondern auch die Katla macht mit. Das ist der unmittelbare Nachbarvulkan und deutlich größere Schwester desjenigen mit dem unaussprechlichen Namen, der uns dieses Jahr die ganzen Scherereien machte.

"Am 20. April 2010 warnte der isländische Präsident Olafur Grimsson in einem Interview mit der britischen BBC vor einem erneuten Ausbruch, für den es bereits Anzeichen gebe. Dieser könne in seiner Wucht die Auswirkungen des zur Zeit des Interviews aktuellen Eyjafjallajökull-Ausbruchs um ein mehrfaches übertreffen und außerordentliche Schäden für die moderne fortgeschrittene Gesellschaft bewirken. Es gehe nicht um das Ob, sondern nur noch um das Wann."

Könnte kalt werden.
Gruß
Gaby
www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php


27.10.2010: 25 Tote am Merapi

Durch den gestrigen Ausbruch des Merapis sind mindestens 25 Menschen gestorben. Besonders schlimm betroffen ist das Dorf Kinahrey. Bisher wurden mehr als 100 Explosionen am Krater registriert. Die Inflation ist nach wie vor hoch.
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26.10.2010: Erdbeben vor Sumatra

Gestern ereignete sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7.7 vor Sumatra. Es entstand ein Tsunami, der die abgelegene Mentawai-Inselkette im Indischen Ozean traf.
Jüngstes Update 21.00 Uhr

26.10.2010: Ausbruch am Merapi
Am frühen Dienstag abend (Ortszeit) ist auf Java der Merapi ausgebrochen. Laut Vulkanologischen Observatorium kam es bisher zu 3 explosiven Eruptionen bei denen Vulkanasche bis zu 1,5 km über den Krater aufstieg. Die befürchtete starke Explosion blieb bisher aus.
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25.10.2010: Erhöhung der Alarmstufe am Merapi

Am indonesischen Vulkan Merapi wurde die Alarmstufe auf 4 erhöht. Damit ist die höchste Warnstufe vor einer Eruption erreicht. Das Magma befindet sich nur noch 1 km unter dem Krater.
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24.10.2010: Intrakrater Lavastrom am Stromboli

Im Krater des daueraktiven Vulkans Stromboli hat sich ein ca. 40 m langer Lavastrom gebildet. Die explosive Tätigkeit hat sich wieder auf normalem Niveau eingespielt: die Eruptionen schleudern ca. alle 15 - 20 Minunten Lavabrocken bis zu 150 m hoch. Die Seismik bewegt sich ehr auf niedrigem Niveau. Derweilen hat die Seismik am Ätna etwas zugenommen.


19.10.2010: Merapi heizt auf

Fast täglich nimmt die Aktivität am Merapi auf Java zu. Am Montag wurden 60 Lava-Lawinen registriert, die in Richtung Kaliurang abgingen. Tremor (357 Events) und vulkanische Beben (43 Events) haben sich in ihrer Anzahl seit Freitag verdoppelt. Es scheint nur noch eine Frage von Tagen zu sein, bis die ersten pyroklastischen Ströme generiert werden.

19.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise rückläufig
Die Aktivität auf La Réunion ist stark zurückgegangen. Derzeit ist nur noch ein Förderschlot effusiv tätig. Insgesamt wurden bisher ca. 600.000 Kubikmeter Lava gefördert.


17.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise

Der Vulkanausbruch geht auf leicht verringertem Niveau weiter. Auf der Cam sieht man noch 2 aktive Lavafontänen und einen Lavastrom. Der Tremor hat sich gegenüber der Initialphase um 1/3 verringert. Unter dem Hauptkrater Dolomieu wird noch eine leichte Inflation verzeichnet, unter der Eruptionsspalte wird Deflation registriert.


15.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise stabil

Heute sind weitere Infos zum Ausbruch im Indischen Ozean bekannt geworden. In der Nähe des Nebenkraters Fort Chateau öffnete sich eine ca. 150 Meter lange Spalte. Lavafontänen steigen bis zu 30 m hoch auf, Lavaströme fließen durch die Enclose Fouqué.
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14.10.2010: Eruption am Piton de la Fournaise

Heute begann um 19.10 Uhr (Ortszeit) die seit langem erwartete Eruption am Fournaise. Das Ausbruchszentrum liegt widererwartend nicht im Hauptkrater Dolomieu, sondern südöstlich am Château Fort innerhalb der Enclose Fouque. Leider befindet sich das Eruptionszentrum von der
LiveCam aus gesehen hinter dem Kraterkegel des Dolomieu, sodass auf der Cam nur ein leicht roter Schein zu sehen ist.

14.10.2010: Piton de la Fournaise
Inflation und Seismik nehmen am Vulkan im Indischen Ozean wieder zu. Am Montag wurden 82 Beben registriert, wobei auch eine Verstärkung der Amplituden zu verzeichnen war. Im Krater Dolomieu kam es zu zahlreichen Erdrutschen, die auf der neuen
LiveCam zu beobachten waren.


11.10.2010: Zunahme der Seismik am Merapi

Indonesischen Medienberichten zufolge nahm die Seismik am Merapi in der letzten Woche weiter zu. Erstmalig wurde nun auch rotglühende Lava am Dom sichtbar; der Vulkan scheint sich aufzuheizen!


Plötzlicher Anstieg harmonischen Zitterns um Katla und Eyjafjallajökull
[image]
www.jonfr.com/volcano/

07.10.2010: 2 subglaziale Vulkane auf Island unruhig

In den letzten 2 Tagen gab es an den subglazialen Vulkanen
Katla und Barabunga vermehrte seismische Aktivität. Die Fachwelt wartet auf einen möglichen Ausbruch der Katla, der durch die Eruption des Eyjafjallajökull getriggert werden könnte. Nach den 3 vorangegangenen Eruptionen des Vulkans folgte eine Eruption der Katla nach einigen Wochen bis Monaten.

05.10.2010: Nevado del Ruiz

Der kolumbianische Vulkan zeigt Anzeichen erhöhter Aktivität. INGEOMINAS setzte den Alarmstatus auf "gelb". Am Wochenende wurden steigende Schwefeldioxid-Konzentrationen gemessen und mehrere vulkanische Erdbeben registriert.


02.10.2010: Karangetang
Die Warnstufe am Karangetang wurde in den vergangenen Tagen auf “orange” erhöht. Es wurden von strombolianischen Eruptionen berichtet, die glühende Lavabrocken 300 m hoch auswerfen. Zudem gingen einige Lavaströme und Gerölllawinen ab.


30.09.2010:Reventador

Der 3562 m hohe Vulkan in den ecuadorianischen Anden produzierte eine Serie von explosiven Eruptionen, die Asche bis zu 4 km hoch ausgestossen haben.
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30.09.2010:Planchón-Peteroa in Chile
Am 6. September erwachte der Vulkan aus einer 12 jährigen Ruheperiode. Seitdem nimmt die vulkanische Aktivität des Planchón-Peteroa zu.
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27.09.2010: Seismik unter isländischen Gletschern

Nachdem die Eruption am Eyjafjallajökull für beendet erklärt wurde, ereigneten sich gestern unter zwei weiteren isländischen Gletschern Erdbebenserien: unter dem Myrdalsjökull bebte es am westlichen Rand der
Katla und unter dem Vatnajökull gab es einen Erdbebenschwarm am Barabunga-Vulkan.

26.09.2010: Erhöhte Seismik am Merapi
Am Merapi auf Java wurde in den vergangenne Tagen eine Zunahme der Seismik registriert. Am 25.09 ereigneten sich 66 vulkanotektonsiche Erdbeben, einen Tag später waren es 52 Beben.

23.09.2010: Sinabung Fotogalerie
Jens Edelmann stellte mir
Fotos des Sinabung zur Verfügung, die vor der Eruption entstanden sind.

23.09.2010: Merapi mit steigender Aktivität

Das vulkanologische Observatorium Indonesiens erhöhte die Warnstufe am
Merapi auf "gelb". Es wurde eine, nicht weiter bezeichnete, Zunahme der Aktivität festgestellt. Vermutlich wächst der Dom des Merapi.

23.09.2010: Sinabung Fotogalerie
Jens Edelmann stellte mir
Fotos des Sinabung zur Verfügung, die vor der Eruption entstanden sind.

21.09.2010: Piton de la Fournaise


Gestern wurde am
Piton de la Fournaise auf La Réunion eine starke Zunahme vulkanisch-tektonischer Erdbeben registriert. Die Zahl der Beben verdoppelte sich auf über 100 Events pro Tag. Das Hypocenter der Beben befinet sich an der Basis des Vulkans unterhalb des Hauptkraters Dolomieu. Im Gipfelbereich des Vulkans wurde leichte Inflation registiert. Ein Vulkanausbruch in der Gipfelregion scheint in nächster Zeit wahrscheinlich.

17.09.2010: Santiaguito


Am Domvulkan
Santiaguito ereignete sich bereits am 11. Sep. der Abgang von 2 pyroklastischen Strömen. Sie flossen ca. 3 Kilometer weit durch die Schlucht Nimá II.


16.09.2010: Sinabung mit Aschewolke

Am 12. und 14. Sep. wurden am
Sinabung erneut 2 Eruptionen beobachtet. Vulkanasche stieg dabei bis über 4 km hoch.


16.09.2010: Ätna

Am Ätna auf Sizilien wurden vom INGV zwei neue
LiveCams geschaltet. Auf ihnen ist der bereits schneebedeckte Gipfel von der Monangola aus zu sehen. Weiterhin werden seismische Erschütterungen registriert, die auf tiefsitzende Explosionen im Schlot des NE-Kraters hindeuten.

14.09.2010: 10 Jahre vulkane.net


Heute feiert vulkane.net seinen 10. Geburtstag. Herausgeber Marc Szeglat bestieg heute vor 20 Jahren zum ersten Mal einen aktiven Vulkan: den Stromboli. Gründe genug für eine neue Version von vulkane.net. Die Website hat einen verbesserten Quelltext bekommen, die Vulkan-Steckbriefe wurden stark ausgeweitet und die Navigation wurde geändert. Neu sind Berichte über Forschungsergebnisse und die Rubrik "Neu im Netz".

www.vulkane.net/

13.09.2010: Mount Cleveland


Der
Cleveland auf den Aleuten produzierte gestern eine Aschewolke, die 7,5 km hoch aufstieg. In den letzten Wochen wurde eine Zunahme der Seismik registriert.

09.09.2010: Sinabung


Dieser Tage blicken alle Augen der Vulkanophilen Richtung Sinabung; mit Spannung wird ein neuer Paroxysmus erwartet, der das Startsignal der
Geonauten ist. Mittlerweile können wir aber auch per LiveCam einen Blick auf den Vulkan werfen.(refreshen)

07.09.2010: Erneute Eruption am Sinabung


Heute morgen kam es am
Sinabung auf Indonesien zum 4 Ausbruch innerhalb von 9 Tagen. Der Paroxysmus war der bislang stärkste; die Aschewolke stieg bis 5 km hoch auf.


06.09.2010: Seismik am Piton Fournaise

Am
Piton de la Fournaise auf La Réunion wird seit dem 14. August eine Zunahme der Seismik registiert. Am 4. September fanden 30 vulkanische Beben statt. Möglicherweise kommt es in den nächsten Tagen, oder Wochen zu einem Vulkanausbruch.


04.09.2010: Sinabung erneut ausgebrochen

Gestern ist der Sianbung auf Sumatra erneut ausgebrochen. Bei der dritten Ascheeruption innerhalb von einer Woche stiegt die Asche diesmal ca. 3000 m hoch auf. Scheinbar steigert sich die Explosivität von Ausbruch zu Ausbruch und der Vulkan heizt sich auf. Dem Vulkanausbruch voran ging eine mehrstündige Periode erhöhter seismischer Aktivität.


03.09.2010: Nevado del Huila


Nach dem Galeras ist nun ein weiterer Vulkan in Kolumbien aktiv geworden: der Nevado del Huila produzierte eine kleinere Ascheeruption. Der Schwefeldioxid-Ausstoß ist mit 4400 Tonnen pro Tag sehr hoch.


30.08.2010: Erneute Eruption am Sinabung

Nachdem die Aktivität am Sinabung auf Sumatra gestern nachmittag etwas zurück ging, kam es heute nacht wieder zu einem Vulkanausbruch. Diesmal stieg die Aschewolke bis zu 2000 m hoch auf. Inzwischen wurden über 18.000 Menschen evakuiert.
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29.08.2010: Vulkanausbruch auf Sumatra

Nach 400 Jahre Ruhe ist der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ausgebrochen. Der Vulkan wurde nicht überwacht und daher kam der Ausbruch relativ überraschend, allerdings bebte die Erde bereits zweit Tage vor dem Ausbruch. Eine Asche- und Dampfwolke stieg gestern nacht bis zu 1500 m hoch auf und versetzte die Bevölkerung in Schrecken. Mehr als 10.000 Menschen befinden sich auf der Flucht.


29.08.2010: Kleine Explosionen am Ätna

Auf dem Seismogramm des INGV sieht man in den letzten 24 Stunden 3 seismische Signale die möglicherweise von kleinen Explosionen verursacht wurde. Zudem sind zahlreiche Mikroignale zu erkennen, die auf tiefsitzende Explosionen im Förderschlot des NE-Kraters hindeuten.
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26.08.2010: Galeras ausgebrochen


Der kolumbianische Vulkan Galeras ist gestern ausgebrochen. Die Eruption begann gegen 4 Uhr Morgens mit dem Ausstoß vulkanischer Gase und Aschen. Da es bewölkt war ließ sich die genaue Höhe der Aschewolke nicht ermitteln.
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26.08.2010: Explosive Eruption am Ätna


Gestern kam es um 15.09 Uhr zu einer explosiven Eruption am Ätna. Der Vulkanausbruch ereignete sich aus der Bocca Nuova, einem der 4 Hauptkrater des Ätnas.
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23.08.2010: Vulkane Indonesiens

Chris Weber von
VEI berichtete mir von den Vulkanen Indonesien. Am 6. August erlebte er auf Krakatau einen "Schloträumer" bei dem sich der Förderschlot freisprengte. more...


23.08.2010: Laacher See Vulkan

Neuen Forschungsergebnissen zufolge dauerte die Magmaansammlung unter dem Laacher-See-Vulkan mehrere Jahrtausende, bevor der Vulkan dann am Ende der letzten Eiszeit ausbrach.
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20.08.2010: Stromboli: Seismik unten

In den letzten 24 Stunden bewegte sich die Seismik auf dem niedrigsten Niveau, dass ich dort jemals beobachtet habe. Die Amplituden des Seismogramms sind fast so niedirg wie derzeit am Ätna. Demnach dürfte praktisch keine explosive Aktivität stattfinden. Möglicherweise meldet sich der Vulkan dann mit einem
größeren Ausbruch zurück.

17.08.2010: Erdbeben auf Lipari


Ein Erdbeben der Stärke 4.5 erschütterte gestern die Liparischen Inseln vor Sizilien. Diese Inselgruppe besteht aus 7 Vulkaninseln zu denen auch
Stromboli gehört. Die Erschütterungen lösten auf der Hauptinsel Lipari Erdrutsche aus. Das Epizentrum lag 6 km vor der Küste.

11.08.2010: Thermale Anomalie am Dallol


Auf den
Bildern des Thermalsatelliten MODIS zeigen sich am 27.07 und 05.08. thermale Anomalien im Gebiet von Dallol (Äthiopien). Der Ursprung der Hitzeentwicklung ist unklar, allerdings gibt es in der vegetationslosen Wüste Danakil praktisch nichts was brennen könnte.
Auffällig ist, das seit einer Woche kein thermisches Signal vom benachbarten Vulkan Erta Alé aufgezeichnet wurde. Möglicherweise ist die Aktivität des Lavasees rückläufig.


06.08.2010: Karangetang mit Domkollaps

Der Vulkan Karangetang auf der indonesischen Insel Siau ist überraschend ausgebrochen. Heute kam es zu einem partiellen Domkollaps, der einen Block- und Aschestrom verursachte. Der Ausbruch kam so überraschend, dass keine Evakuierungen veranlasst werden konnten. 4 Menschen starben durch den Ausbruch.
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05.08.2010: Ocean Entry am Kilauea

Zwei Lavaströme des
Kilauea fließen aus dem TEB-Vent durch Lavatubes. Sie verlassen das Röhrensystem oberhalb des Highways 137 und münden südwestlich der Kalapana Gardens in den Ozean. Dort bilden sie ein 500 m breites Lavadelta.


05.08.2010: Erdbeben in PNG

Papua Neuguinea wurde heute von einem Erdbeben der Stärke 7.0 erschüttert. Das Epizentrum lag nahe bei dem Vulkan Pago. Erdbeben dieser Stärke können Vulkanausbrüche auslösen.


02.08.2010: Rabaul strombolianisch aktiv


Nach einer kleinen Ruhephase meldete sich der Tavuvur in der Rabaul-Caldera auf Papua Neuguinea mit strombolianischer Aktivität zurück.
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02.08.2010: Stromboli offen

Die Bergführer am Stromboli bieten wieder Touren bis zum Gipfel an. Allerdings verweilen sie hier nur kurz. Die meiste Zeit werden Beobachtungen von einer Stelle auf 750 m Höhe durchgeführt.


27.07.2010: Stromboli schweigt


Nach Berichten des INGV und Andrea Ercolani befindet sich die Aktivität des Stromboli auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren. Der Aufstieg ist weiterhin gesperrt.
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23.07.2010: Kilauea mit Lavastrom


Wie das HVO berichtet ist der Kilauea auf Hawaii an zwei Stellen aktiv: aus der East Rift Zone strömt Lava durch Tubes. Die Lava tritt oberhalb des Highways 137 aus und fließt über die Straße. Im Förderschlot des Halema`uma`u brodelt ein kleiner Lavasee.
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23.07.2010: Seismik auf Island

Heute ereignete sich ein Erdbebenschwarm auf Grimsey, einer Insel nördlich von Island.
Schwarmbeben traten vor 3 Tagen auch unter der Katla auf. Diese werden aber noch nicht als Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruches interpretiert, aber es scheint sich was zu bewegen.

22.07.2010: Lahars am Soufrière Hills


Am Soufrière Hills auf Montserrat verursachten Regenfälle kleine Lahars im Belham Valley. Zudem entdeckten die Vulkanologen des
MVO Ablagerungen kleiner pyroklastischer Ströme im Gages Valley.

17.07.2010: Erhöhte Aktivität am Pacaya

Der
Pacaya liegt in der Nähe von Guatemala City. Sein letzter größerer Ausbruch liegt erst 6 Wochen zurück. Nun steigerte sich die Aktivität am Gipfelkrater wieder. Strombolianische Eruptionen und kleine pyroklastische Ströme wurde in den letzten Tagen generiert.

14.07.2010: Seismik und Ascheausstoß am Soufrière Hills

Der Vulkan auf Montserrat wird wieder zunehmend aktiv. In der vergangenen Woche wurde eine erhöhte Seismik verzeichnet, sowie röhrende Geräusche aus dem neuen Förderschlot gehört. Eine Aschewolke wurde ausgestoßen und zog über Plymout hinweg.

Untersee-Vulkan bei Tonga ausgebrochen – Wissenschaftle sprechen von möglicher Bedrohung



www.tagesschau.de/multimedia/video/video466710.html

Ein riesiger 3000 Meter hoher Vulkan ist vor Tagen in der Nähe von Tonga auf dem Meeresboden ausgebrochen. Aus dem Wasser heraus steigt Rauch, Dampf und Asche über zig Meter in den Himmel und Wolken.
www.postchronicle.com/news/science/article_212311883.shtml


14.07.2010: Erhöhte Seismik am Ätna

Neben der Mikroseismik tauchen in den letzten Tagen auch vereinzelt stärkere Signale auf dem Seismogramm des Ätnas auf. Der Vulkan wird zunehmend lebendiger.


10.07.2010: Erdbeben am Krakatau


Ein Erdstoß der Stärke 5.2 erschütterte gestern das Krakatau-Archipel. Das Hypozentrum lag in einer Tiefe von 73 km und 7 km NE von Krakatau. In den letzten Monaten war es still an diesem Vulkan, aber Erdbeben können Vulkanausbrüche auslösen.


03.07.2010: Stromboli gesperrt


Aus Sicherheitsgründen ist der Aufstieg zum Stromboli gesperrt. Wann wieder Führungen statt finden sollen wird z.Z. beraten. Auf der Seismik ist zu erkennen, das die Häufigkeit der Eruptionen seit der größeren Explosion zugenommen hat.


01.07.2010: Explosion am Stromboli


Gestern ereignete sich um 18.35 Uhr eine größere Explosion aus dem Nordost-Krater. Die Druckwelle war bis im Ort zu spüren und glühende Lavabrocken setzten die Vegetation in Brand.
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25.06.2010: Vulkaneifel

In den letzten Monaten wurde eine Häufung von Schwarmbeben unter der Vulkaneifel registriert. Prof. Volker Lorenz von der Uni Würzburg erklärte in einem Interview, warum er die Eifelvulkane für gefährlicher hält, als allgemein vermutet.
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25.06.2010: Soufrière Hills mit neuen PFs

Nach einigen Monaten der relativen Ruhe, meldete sich der Domvulkan, auf Montserrat in der Karibik, mit neuer Aktivität zurück. Das MVO berichtet von einigen Pyroklastischen Strömen, die in der letzten Woche vom Dom abgingen. Ein Lahar floss in das Belham Valley.


24.06.2010: Ätna mit erneutem "Schluckauf"


Heute Nacht ereignete sich am Ätna auf Sizilien, wieder eine große Anzahl von Mikrobeben. Vermutlich sind die Beben wieder Anzeichen tief sitzender Explosionen im NE-Krater und der Bocca Nova.


21.06.2010: Kollaps am Ätna


Wie das INGV heute bekannt gab, ereignete sich am Morgen des 19.06. ein partialer Kollaps des Nordwestrandes der neuen Bocce, am Fuß des SE-Krater-Kegels. Das Event löste einige Aschepuffs aus.


16.06.2010: Sakurajima

Der Vulkan auf der japanischen Insel Kyushu produzierte im Verlauf der letzten Woche eine Serie von Explosionen, deren Aschewolken bis zu 3 km hoch aufstiegen.
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15.06.2010: Ätna mit Schluckauf


Andrea Ercolani berichtet auf seiner
Seite von einem "Schluckauf" des Ätnas auf Sizilien. Aus dem Nordostkrater und der Bocca Nova sind tiefsitzende Explosionen zu hören. Die Explosionen wurden mit Mikroseismik der letzten Tage korreliert.


14.06.2010: Kratersee am Eyjafjallajökull


Im Krater des isländischen Vulkans hat sich ein Kratersee gebildet. Am Westrand findet starke Entgasung aus Fumarolen statt.




Im Süden Kolumbiens, in der Nähe der Grenze zu Ecuador, ist nach einem Vulkanausbruch die Evakuierung von rund 8.000 Menschen angeordnet worden. Das kolumbianische Institut für Geologie und Bergbau (Ingeominas) hob der Alarm auf die höchste Stufe. Bisher gibt es keine Meldungen über Schäden oder Verletzte.

Der Vulkan Galeras ist ein Stratovulkan in Kolumbien und befindet sich nahe der Stadt Pasto.Der Vulkan hat am Grund einen Durchmesser von rund 20 Kilometern und einen Kraterdurchmesser von 320 Metern. Die Kratertiefe beträgt 80 Meter. In den letzten 5000 Jahren werden mindestens sechs große Eruptionen vermutet sowie eine Vielzahl von kleineren, allein im 16. Jahrhundert etwa 20. Im Jahr 1993 kamen bei einer Eruption sechs Geologen ums Leben, die im Krater Vermessungen durchführten. Im November 2006 mussten 8000 umliegende Bewohner nach einer Warnung des Instituto Colombiano de Geología y Minería (Kolumbianisches Geologieinstitut) evakuiert werden. Der letzte Ausbruch fand im Februar 2009 statt, rund 8000 Menschen mussten in der Provinz Nariño in Sicherheit gebracht werden.

Der Ausbruch ereignete sich am Samstag um 19.,41 Uhr Ortszeit. Nach offiziellen Mitteilungen entstand  ”eine sehr hohe Aschesäule” über dem Vulkan, die die Behoerden sofort zur Evakuierung von mehr  2000 Familien veranlasste. Durch Funkenflug und austretende Lava entstanden mehrere Waldbrände.

Im Moment erscheint die Situation nicht allzu ernst, da der traditionelle Karneval in Pasto, der Hauptstadt von Nariño, nicht abgebrochen wurde.

Der jetzige  Ausbruch des Vulkans Galeras ist bereits der zehnte, der im bisherigen Jahresverlauf aufgezeichnet wurde.
http://latina-press.com/themen/natur-umwelt/7255/8000-menschen-nach-ausbruch-des-vulkans-galeras-evakuiert/



Eine Vulkanexpertin warnt vor einer weiteren isländischen Eruption


Eine Vulkanexpertin warnte gestern davor, dass eine weitere isländische Eruption bevorstehen könnte die Aussichten auf ein Flugchaos im Sommerurlaub ansteigen lässt.

Dr. Hazel Rymer hat den Vulkan Askja (Asgard), 180 Meilen nördlich des Eyjaflallajokull, überwacht.

Sie sagte, er zeige zunehmende Anzeichen seismischer Aktivität. Ihr Team hat Veränderungen des „Leitungssystem“ unterhalb des Berges festgestellt.

Dr. Rymer sagte: „ Neues Magma verdichtet sich. Das passiert vor einer Eruption, jedoch benötigt es eine kritische verdichtende Menge und wir können hierüber nichts sagen. Wir können nicht sagen, wann eine Eruption erfolgt – es könnte nächste Woche oder nächstes Jahr sein.“

Askja, der sich auf der selben Platte wie der Eyjafjallajokull befindet, hatte seine letzte Eruption 1961. In den letzten paar Jahrhunderten ist er alle 40 Jahre ausgebrochen. Im Jahr 1875 hatte Askja einen riesigen Ausbruch, der einen Krater von drei Meilen verursachte und Asche nach Schottland und Skandinavien sandte.

Dr. Rymer denkt nicht, dass der kürzliche Ausbruch des Eyjafjallajokull Einfluss auf den Askja genommen hat.

www.alien-earth.org/forum/message.php


09.06.2010: Taal auf den Philippinen


Der Alarmstatus des Vulkans auf den Philippinen wurde von 1 auf 2 erhöht. Es steht zwar noch keine Eruption unmittelbar bevor, allerdings deuten geophysikalische Messdaten darauf hin, das sich Magma im Untergrund des Vulkans bewegt.
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05.06.2010: Eyjafjallajökull

Der Vulkan auf
Island ist noch nicht völlig zur Ruhe gekommen. Nachdem der Vulkan tagelang in den Wolken hing, sieht man heute auf der LiveCam wieder eine Dampfwolke aufsteigen. Der Tremor ist leicht erhöht und zeigt in den letzten 12 Stunden einige Peaks, die auf kleinere (Gas-) Explosionen hindeuten.


04.06.2010: Cleveland in Alaska

Auf einem
Satelittenfoto ist zu erkennen, das sich auf der Flanke des Vulkans Asche aus einer kleineren Eruption abgelagert hat. Zudem sieht man die Spuren von Schuttlawinen auf seinen Flanken. Interessant ist die Wolkenbildung am Vulkan. more...


01.06.2010: Bezymianny auf Kamtschatka

Seismische Daten deuten darauf hin, dass es am Bezymianny eine große Eruption gegeben hat. Im Dorf Kozyrevsk wurde Ascheniederschlag regeistriert.
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31.05.2010: Eruption am Yasur


Medienberichten zufolge kam es heute am daueraktiven Vulkan
Yasur auf Tanna zu einer größeren Eruption. Eine Aschewolke soll aufgestiegen sein, die den Flugverkehr über dem Südpazifik gefährdet. Lokal kam es zur Sperrung des Flughafens.


31.05.2010: Unterssevulkan im Mariana-Ridge

Das Inselarchipel im Pazifik ist Schauplatz einer spektakulären Unterwassereruption. Ein Vulkan in 300 m Wassertiefe brach aus und ließ über Wasser eine Aschewolke aufsteigen.
Berichten zufolge soll die Asche bis zu 12 km hoch aufgestiegen sein. Um welchen Unterssevulkan es sich handelt ist unklar; Anatahan und Sarigan stehen zur Auswahl.


29.05.2010: Eruption am Tungurahua

Gestern kam es zu einem größeren Ausbruch des Vulkans in Ecuador. Eine Aschewolke stieg 10 km über den Krater auf. Da der Vulkan selbst schon 5023 m hoch ist, erreichte die Aschewolke eine Höhe von gut 15 Kilometern. Die Aschepartikel waren größer als die des Eyjafjallajökull und regneten schnell über dem Pazifik ab.
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www.vulkane.net/

Die Kollegen von "Weltenwendeforum" melden einen seit heute erhöhte
Aktivität um Eyjafjallajökull bzw. den "großen Bruder" Katla

Die Diagramme gibts hier:

http://hraun.vedur.is/ja/Katla2009/stodvaplott.html

Dort sieht man den Anstieg besonders bei "god" und "hau".

Im Text von "Weltenwende" steht auch, dass die Skala von "god" früher
bei "1000" endete, dann bei "1500" war. Inzwischen ist sie bei "2500"!

http://hraun.vedur.is/ja/Katla2009/eyja_trem_auto.png

Wolke aus dem Eyjafjallajökull

Irland stoppt Flugverkehr wegen Vulkanasche

Filmcrew am Vulkan Eyjafjallajökull: Immer neue Aschewolken
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AP

Filmcrew am Vulkan Eyjafjallajökull: Immer neue Aschewolken

 

Der Eyjafjallajökull meldet sich zurück. In Irland darf am Dienstagvormittag kein Flugzeug mehr starten oder landen – der Vulkan ist immer noch aktiv, und seine Asche weht jetzt wieder nach Südosten. Auch der Luftraum über schottischen Inseln könnte für den Verkehr gesperrt werden.

Dublin – Alle Flüge von und nach Irland werden wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull am Dienstag ab acht Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gestrichen. Die Sperrung gilt mindestens bis 14 Uhr – dann werde sie überprüft, teilte die nationale Luftfahrtbehörde am Montagabend mit. Die Aschekonzentration in der Luft sei inzwischen in den Midlands zu hoch, und wegen eines 60-Meilen-Puffers außenherum müssten unter anderem die Großflughäfen Shannon, Dublin, Cork und Kerry gesperrt werden – in Übereinstimmung mit in der vergangenen Woche erlassenen neuen europäischen Regeln. Bei Aer Lingus sind auf jeden Fall auch Starts und Landungen im nordirischen Belfast betroffen.

Die gute Nachricht für Reisende: Überflüge aus Großbritannien und Kontinentaleuropa sollen von der Sperrung in Irland nicht betroffen sein. Für Flughäfen im Süden Großbritanniens werden ebenso wenig Beeinträchtigungen erwartet wie für den Rest Europas.

Über den Äußeren Hebriden, einer Inselgruppe vor Schottland, könnte der Luftraum allerdings ebenfalls rasch gesperrt werden. Die britische Behörde CAA teilte am Abend mit, vor sechs Uhr morgens würden keine Beschlüsse gefällt, sondern die Situation die ganze Nacht über analysiert.

Im April hatte die Aschewolke aus dem Eyjafjallajökull zu einer sechstägigen Schließung des Luftraums zahlreicher europäischer Länder geführt. Das Chaos kostete die Fluggesellschaften nach Angaben des internationalen Luftfahrtverbandes IATA 1,26 Milliarden Euro. Der Vulkan ist noch immer aktiv, stößt aber weniger Asche aus – außerdem waren die Winde wochenlang günstig für den Rest Europas.

Flugstopp beeinträchtigt EU-Konferenz

Das von Irland verhängte Flugverbot trifft zusammen mit einer Konferenz der EU-Verkehrsminister am Dienstag in Brüssel, bei der über Lehren aus dem Chaos im April beraten werden soll. Es soll um eine bessere Koordination der nationalen Flugsicherungsstellen sowie mögliche staatliche Unterstützung für die Luftfahrtbranche gehen.

Die EU-Kommission wollte einen Mobilitätsplan vorschlagen, durch den zum Beispiel Flugzeuge bei Krisen gezielter durch andere Verkehrsmittel wie Züge ersetzt werden könnten. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wollte einheitliche europäische Grenzwerte für Vulkanasche zur Debatte stellen.

jok/AP/Reuters
www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,692810,00.html


Zweite Ausbruchsstelle beim Eyjafjalla ?



eldgos.mila.is/eyjafjallajokull-fra-thorolfsfelli/


Möglich jedoch auch, dass neue Lavaflüsse das Eis oder den Schnee schmelzen läßt. (Weißer Dampf)


www.vodafone.is/eldgos/en


Elektrische Entladungen des Vulkan

Ausbreitungsprognose bis Donnerstag


Bildquelle: Rheinisches Institut für Umweltforschung - Hält der Ausstoß von Asche beim isländischen Vulkan weiter an, kann sich zu Wochenbeginn eine neue Aschewolke nähern.
Ausbreitungsprognose für Mittwoch





www.wetteronline.de/wetter/vulkanasche_simulation.htm



Vulkanausbrüche

Hungersnöte, Seuchen und Tausende Tote

Bedrohlich hängt die Rauch- und Aschewolke, die der Vulkan Eyjafjallajökul ausstößt, über Island. Er schleudert das Material so hoch in die Luft, dass es in den stratosphärischen Strahlstrom gelangt, der über die Insel fegt. Das weltumspannende Windsystem verteilte die Asche über Teile Europas, wo sie den Flugverkehr gefährdet.

Entgegen dem Anschein ist der Ausbruch jedoch relativ schwach. Nach Angaben von Experten des Geoforschungszentrums Potsdam speit der unter einem Gletscher verborgene Vulkan keine überdurchschnittlich großen Aschemengen in die Luft. Deshalb dürfte er das Erdklima auch nicht beeinflussen. Das könnte aber noch kommen. Denn bei den beiden letzten Ausbrüchen des Eyjafjallajökull im 17. und 19. Jahrhundert wurde jeweils auch der nahe gelegene Vulkan Katla aktiv, der unter dem Gletscher Mýrdalsjökull liegt. Offenbar hängen die Magmakammern der beiden Feuerberge zusammen. Deshalb, warnt der isländische Geophysiker Páll Einarsson, könnte die gegenwärtige Eruption des Eyjafjallajökull wieder einen Ausbruch des Katla auslösen. Dann aber sind Auswirkungen auf das Klima denkbar. [Geologen stufen einen Ausbruch des Katla in einer Stärke von 50 bis zum 100 fachen im Vergleich zum  
Eyjafjallajökull ein]
weiter hier:
www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/tid-17921/vulkanausbrueche-hungersnoete-seuchen-und-tausende-tote_aid_499012.html


[...]
Gleichzeitig registrieren die Geologen erhöhte Aktivität bei anderen isländischen Vulkanen. Der Grimsvotn unter Europas größtem Gletscher Vatnajökull beginnt zu grollen, eine Serie von Erdstößen wurde gemessen. Die Lage sei ähnlich wie 2004, als ein "Jökellauf" große Überschwemmungen auslöste, sagt Pall Einarsson von der Universität Reykjavik. Dabei entwickelt das Schmelzwasser unter dem Gletscher so großen Druck, dass die ganze Eiskappe hochgehoben wird. Der größte Vulkan Hekla brach zuletzt alle zehn Jahre aus: 1970, 1980, 1990 und 2000. Am meisten fürchtet man den Vulkan Katla: jeder Ausbruch des Eyjafjallajökull hat bisher zu viel gewaltigeren Eruptionen des Katla geführt, die enorme Flutwellen und gigantischen Ascheausstoß auslösen können.

Islands gewaltsamster Vulkanausbruch fand 1783 statt, als der Lakis acht Monate lang Lava ausstieß, Tausende Menschen und Tiere tötete und zu Hungersnot und Missernten führte. Acht Millionen Tonnen Fluor und 100 Millionen Tonnen Schwefeldioxid wurden nach Europa geweht, wo die Asche den Kontinent verdunkelte und zu einem Temperatursturz führte.

www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2456792_0_9223_-eisberge-gross-wie-autos.html

Gesamter Flugverkehr lahmgelegt ?

Wenn es der GF gelingt, bestimmte Sonnenimpulse so zu setzen, dass sie das Magnetfeld in der Art beeinflusst, dem Ziel einer Polverschiebung näher zu kommen, dann sind sie auch in der Lage, den sogenannten Jet-Stream zu steuern, der letztendlich für unser Wetter verantwortlich ist. Nun habe ich mich in den letzten Tagen gefragt, warum sich just zum Vulkanausbruch auf Island im Norden ein Hoch aufgebaut hat mit nördlicher Strömung, welches dann die Asche-Wolke genau das vollständige Europa überzog und den "gesamten" Flugverkehr lahmlegte und legt. Flugzeuge können jetzt nicht fliegen, aber andere Fluggeräte, solche vielleicht, die nicht irdischen Urspungs sind, oder?
Das Merkel bleibt in Portugal !
Zu Guttenberg in Istanbul!
Keine ausländischen Trauergäste in Warschau !
... und Westerwelle wird König von Deutschland

Honi soit qui mal y pense
(Wikipedia)
D.-s.


Aschewolke: Luftraum über Norddeutschland und Berlin gesperrt


www.tagesschau.de/inland/luftraum104-magnifier_pos-1.html





Bildquelle: www.abendblatt.de/vermischtes/article1459681/Liveticker-zur-Aschewolke-Flughafen-bis-Mitternacht-gesperrt.html







Erneut Hunderte vor Ausbruch von Vulkan in Island evakuiert

Die Behörden in Island haben erneut bis zu 800 Menschen vor einem drohenden Ausbruch des Gletschervulkans im Süden der Insel in Sicherheit gebracht. Vorsorglich sind alle Strassen gesperrt worden. Helikopter überwachen das Gebiet.

Reykjavik. – Der Vulkan am Gletscher Eyjafjallajökull stehe vor einer erneuten Eruption, zudem hätten mehrere Erdbeben die Gegend erschüttert, teilte ein Polizeisprecher mit.

Der Vulkan war am 21. März zwischen zwei Gletschern ausgebrochen, dem Eyjafjallajökull und dem Myrdalsjökull. Schon damals mussten mehr als 600 Anwohner ihre Häuser vorübergehend verlassen. (sda)
www.suedostschweiz.ch/newsticker/index.cfm


Vulkanismus in Deutschland

8. April 2010
Das GeoForschungsZentrum Potsdam hat eine Karte der erdbebengefährdeten Gebiete Deutschlands, Österreichs und der Schweiz herausgegeben. Die Karte zeigt es: Vor allem die majestätischen Alpen sind Unruhegebiete. Doch erstreckt sich eine Gefährdungszone auch im Westen Deutschlands, von den Alpen entlang des Rheins bis in den Raum Köln.


Bewegungen der Erdkruste in der Erdneuzeit waren von intensivem Vulkanismus begleitet. Der Vulkanforscher Ulrich Schmincke von GEMAR in Kiel gilt als der intimste Kenner des Vulkanismus der Eifel. Er zeigt ARCHIMEDES, wo wir dort heute noch das Atmen der Erde sehen können, und er gibt eine Abschätzung der Vulkanismus- und Erdbebengefahr in Deutschland.

Die Erde brennt.
Über 80.000 Menschen sind allein in diesem Jahrhundert durch Vulkanausbrüche umgekommen.

Professor Dr. Hans-Ulrich Schmincke
GEOMAR Forschungszentrum, Kiel

Und in Deutschland? Keine Opfer seit Beginn der Geschichtsschreibung. Eine trügerische Sicherheit. Es gab in Deutschland weit verbreiteten alten Vulkanismus, es gibt aber auch ganz jungen Vulkanismus, das heißt, wir können erwarten, daß auch in Zukunft weitere Vulkane ausbrechen werden, das kann in einigen Jahren sein, aber auch in einigen hundert oder tausend Jahren, das wissen wir nicht.

Die Erde bebt.
Über eineinhalb Millionen Menschen sind allein in diesem Jahrhundert bei Erdbeben ums Leben gekommen.

Dr. Klaus Klinge
Seisologisches Zentralobservatorium, Erlangen

Und in Deutschland? Kein Opfer seit Beginn der Geschichtsschreibung. Eine trügerische Sicherheit.
Es gibt in Deutschland Erdbeben und es wird auch in Zukunft in Deutschland Erdbeben geben. Wir können nicht ausschließen, daß es dabei zu Schäden und zu Opfern kommen wird. Wir wissen aber nicht, wird es heute sein, morgen oder viel später.

Auch in Deutschland sind die Menschen und ihre Bauwerke in Gefahr. Auch hier brennt und bebt die Erde. Deutschland, ein Land der Beben und Vulkane.
13. April 1992. Ein Beben in der Gegend nördlich von Aachen. Stärke 5,8 auf der Richterskala. Um 3:20 Uhr früh stürzen die Dachgiebel glücklicherweise nur auf menschenleere Straßen. Die Bilanz: 25 Verletzte, keine Toten. Die Forscher registrieren jedes Jahr hunderte, manchmal sogar tausende von Erdbeben unter deutscher Scholle - allerdings selten mit der Stärke 5,8. Erdbebenforschung in Deutschland: das seismologische Zentralobservatorium Erlangen. Die hochempfindlichen Seismometer spüren sogar die Wellen des Atlantik, die gegen die europäischen Küsten schwappen und den Kontinent in leichte Schwingungen versetzen. Die Daten aus 13 einzelnen Meßstationen laufen im Erlanger Büro zusammen.

Die Erdbeben der letzten Jahre: die Gefahrenzonen liegen vor allem im Oberrheingraben, in der schwäbischen Alb, der niederrheinischen Bucht und in Ostthüringen. Dynamik unter Deutschland . Wir haben in Deutschland keine Plattengrenze, obwohl wir einzelne Gebiete haben, die als Störungszonen bezeichnet werden, zum Beispiel den Rheintalgraben, eine Bruchzone, die hier durch den europäischen Kontinent hindurchläuft und in der es immer wieder zu Erdbeben kommt. Diese Beben gibt es zwischen Basel, Frankfurt bis hin zur niederrheinischen Bucht. Es gibt aber noch einen anderen Einfluß und zwar rührt der her durch die Kontinentalbewegung, durch die Bewegung der afrikanischen Platte, die ja ihre Grenzzone im Raum der Alpen hat. Hier gibt es Erdbeben im süddeutschen Raum, im Alpenraum und die führen immer wieder zu Schäden in dieser Region. Neben den Beben zeigen auch Vulkane die Dynamik unter Deutschland. Die meisten waren allerdings zum letzten Mal vor Millionen von Jahren aktiv. In einem Gebiet aber gibt es geologisch jungen Vulkanismus, der als noch nicht erloschen gilt: in der Eifel.

Jeder Berg ein Vulkan, ein sogenannter Schlackenkegel. Der letzte Ausbruch fand hier vor 10.000 Jahren statt, also vor geologisch betrachtet kurzer Zeit. Im Neuwieder Becken: der Laacher See. Hier kam es vor knapp 12.000 Jahren zum damals größten Vulkanausbruch in ganz Mitteleuropa. Rund 5 Kubikkilometer Magma spuckte der Vulkan aus, mehr als der Vesuv im Jahr 79 nach Christus. So ein Ausbruch kann wieder passieren.

Professor Ulrich Schmincke, Vulkanologe, schildert die Eruption anhand der abgelagerten Schichten.

Prof. Schmincke
In der Anfangsphase stieg das Magma und die heißen Gase langsam auf, reagierten mit Grundwasser, es kam zur einer sehr heftigen explosiven Eruption und das Gebiet und auch die Wälder rings um den Laacher See wurden verwüstet.
(Laacher See)
Dann war der eigentliche Kanal freigeschossen und das Magma konnte entgasen. Eine Eruptionssäule, ein Gemisch aus Gas, Bims und Asche stieg bis über 30 Kilometer auf, es wurden weit verbreitete Aschen in ganz Mitteleuropa abgelagert und rings um den Laacher See ergossen sich Glutlawinen durch die Täler bis zum Rhein, dort sind sie zum Teil 60 Meter mächtig. Nach dieser Hauptphase kommt die Spätphase, die über 30 Meter mächtig ist. Wir erklären sie so, daß Grundwasser in die entleerte Magmakammer floß, es kam zu sehr heftigen Dampfexplosionen. Das Dach der Magmakammer wurde nochmals gesprengt und es breiteten sich sehr heftige sogenannte base surges, sehr schnell sich fortbewegende Mischung von Dampf und Partikeln aus, die wiederum das ganze Gebiet überdeckten und danach wurde das Gebiet durch die nachfolgenden Regenfälle sehr schnell umgelagert, es gab viele Schlammströme und zum Schluß gab es noch einen großen See am Rhein , der aufgestaut wurde durch die Bimsmassen.

Große Gesteinsbrocken flogen durch die Luft und dellten bei der Landung die feuchte, weiche Asche darunter ein. In der Umgebung sind nur tierische, keine menschlichen Knochen gefunden worden. Die Erklärung: die Katastrophe hatte sich angekündigt, die Menschen flohen vor dem Vulkanausbruch. Es gab also wohl keine Opfer. Damals Fluch, heute Segen für die Menschheit: der Vulkanismus sorgte für reiche Vorkommen von Bimsstein, einem gut isolierenden Baustein. Der Vulkanismus in der Eifel ist nicht erloschen. Bester Beweis: am Ostufer des Laacher Sees steigen Gasblasen aus der Tiefe: Kohlendioxyd und Edelgase. Der Vulkanologe hält Ausbrüche von kleineren Vulkanen in der Umgebung des Laacher Sees sogar für überfällig. Diese Eruptionen wären aber zumindest kurzfristig vorhersagbar.

Für Erdbeben gilt diese Vorhersagbarkeit nicht. Zwar sind alle Beben der letzten Jahre von den Erlanger Seismologen gemessen worden. Vorhersagen konnten sie aber kein einziges. Eines aber steht fest: Die Dynamik unter Deutschland ist nicht so stark wie etwa unter Kolumbien oder Japan. Diese Länder grenzen direkt an aktive Plattengrenzen. Dort speichert sich soviel Energie durch die Bewegung der Kontinentalplatten gegeneinander. In Deutschland selbst grenzen keine solchen Kontinentalplatten aneinander, das heißt, es wird nicht soviel Spannung angehäuft, die dann zu diesen Beben mit diesen katastrophalen Folgen führen. Ein Beben wie das nördlich von Aachen kann sich aber jederzeit wiederholen.

archives.arte.tv/hebdo/archimed/19990803/dtext/sujet3.html

Vulkan-Angst!

Forscher warnen vor Ausbruch in Deutschland
Von P. C. MARTIN

Horror-Szenario: ein Vulkanausbruch in Deutschland. Tausende Menschen fliehen in Panik vor der explosiven Urgewalt der Erde (Fotomontage)
Laacher SeeVor 12 900 Jahren explodierte die Eifel zuletzt

Ein donnernder Knall reißt die Menschen zwischen Frankfurt und Köln aus dem Schlaf. Flammen am Horizont. Die Eifel brennt. Kurz darauf knallen kopfgroße Gesteinsbrocken durch die Dächer. Asche regnet herab.

Strom fällt aus. Die Behörden ratlos. Glühende Lava wälzt sich zum Rhein, staut den Fluss. Dann bricht der Lava-Damm – die Wassermassen ertränken alles bis zum Ruhrgebiet.

Ein Vulkanausbruch in der Eifel: Science-Fiction oder Horror, der uns schon morgen überraschen könnte, wie „Spiegel Online“ berichtet.

Vor 12 900 Jahren war am Laacher See in der Eifel schon mal ein Vulkan explodiert ...

Prof. Ulrich Schreiber (Duisburg-Essen) hat jetzt erneut auf die aktuelle Gefahr aus der Eifel hingewiesen: „Eine plötzliche Eruption dort ist jederzeit möglich. Wir unterschätzen das Risiko!“

Das sagen andere Experten zur Gefahr:

Seismologe Klaus-Günter Hinzen (Uni Köln): „Das Szenario ist möglich.“ Es gebe aber keinerlei Hinweise auf einen Sofort-Ausbruch.

Hinzens Sorge: „Wir haben keinen Notfallplan.“

Vulkanologe Dr. Holger Paulick (Uni Bonn) zu BILD: „Bei Vulkanen kann es relativ schnell passieren. Man kann aber auch relativ schnell im Lotto gewinnen.“

Vulkan-„Papst“ Prof. Hans-Ulrich Schmincke (Kiel): „Vermutlich steht die Eifel vor einer neuen Phase der Aktivität.“

Heinz Lempertz, Geschäftsführer der deutschen Vulkanologischen Gesellschaft zu BILD: „Ja, der Laacher Vulkan schläft. Dass er aber jetzt unbemerkt erwachen könnte, ist ein Wintermärchen.“


Am Laacher See steigen CO2-Blasen auf – Beweis für bedrohliche Erdaktivitäten in der Tiefe. Die 30 Kilometer dicke Erdkruste hebt sich um 2 cm pro Jahrzehnt. Es rumort! In 1000 Metern Tiefe Hitze von bis zu 70 Grad!

Seit 1990 liegt der Laacher CO2-Ausstoß bei 24 Tonnen/Jahr.

Ein Team des Biologen Prof. Hardy Pfanz (Duisburg-Essen) hat jetzt bei Grabungen am See gefunden: Schon ab einem halben Meter Tiefe nimmt der CO2-Gehalt im Boden konstant zu!

Die Mönche vom Kloster Maria Laach hatten sich schon erkundigt, ob sie das Kloster räumen müssten.

Experte Lempertz beruhigte: „Sie können weiterhin zum Gebet niederknien – ohne sich mit C02 zu vergiften.“

Komisch nur: Die deutsche Assekuranz akzeptiert im Gefahrengebiet keine Elementarschäden-Versicherung, zu denen Erdbeben und Vulkanausbrüche zählen.

www.wallstreet-online.de/diskussion/1112320-1-10/zwischen-frankfurt-und-koeln-forscher-warnen-vor-vulkan-ausbruch

Deutesche Vulkane:

(Burg Stolpen)
(Vulkan Kottmar)
(Vulkan Schlechteberg)
(Vulkan Wieslich)


Conception in Nicaragua droht auszubrechen

22. März 2010

Nicaragua's Concepcion Volcano Photo: Oswaldo Rivas/Files
Photo: Oswaldo Rivas/Files

 

Letzte Info aus dem Netz v. 8. März:

Nicaragua's Concepcion volcano is pictured from Cocibolca Lake in this December 28, 2009 file photo.

The volcano erupted on March 8, 2010, spewing gas and smoke almost 60 feet (20 metres) into the air and dumping ash on three nearby villages, but there were no immediate reports of damage.

© Thomson Reuters 2010 All rights reserved


Diese neue Information stammt aus den 24h Nachrichten heute abend. Es ist bereits Militär vorort. Möglicherweise müssen 40.000 Menschen evakuiert werden.



Gletscher-Vulkan auf Island ausgebrochen

www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,684817,00.html#ref=top

Islands Behörden haben nach einem Vulkanausbruch für den südlichen Landesteil den Ausnahmezustand ausgerufen, Hunderte Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Der internationale Flughafen wurde gesperrt, auch Transatlantik-Flüge werden umgeleitet.

http://www.spiegel.de/images/image-70731-galleryV9-tdfd.jpg

Reykjavík - Nach Behördenangaben brach am frühen Sonntagmorgen ein Vulkan im Gebiet des Eyjafjallajökull-Gletschers im Süden des Landes aus, dem fünftgrößten Gletscher auf der Insel. Vermutlich sei niemand in Gefahr, sicherheitshalber sei jedoch ein Evakuierungsplan in Kraft getreten, sagte Sigurgeir Gudmundsson von der isländischen Zivilschutzbehörde der Nachrichtenagentur AFP. Verletzte oder Vermisste wurden dem öffentlich-rechtlichen Radiosender RUV zufolge nicht verzeichnet.

Etwa 500 bis 600 Menschen in drei Ortschaften mussten ihre Häuser verlassen. Sie seien in die nahegelegene Stadt Hvolsvollur evakuiert worden, berichtet "IceNews". In der Nähe von Fimmvorduhals habe sich eine Spalte im Boden aufgetan, Lava laufe von West nach Ost. Auf einem von einem Hubschrauber aus aufgenommenen Video, das der Sender RUV auf seiner Website vorhält, ist die Spalte und die in die Höhe spritzende Lava gut zu sehen.

Ein größeres Erdbeben wurde dem Meteorologischen Dienst Islands zufolge bislang aber nicht verzeichnet. Die betroffene Region liegt etwa 160 Kilometer südlich von Islands Hauptstadt Reykjavík.

Der internationale Flughafen Keflavik sowie die nationalen Flugplätzen Reykjavík und Akureyri wurden gesperrt. Der transatlantische Flugverkehr über der Insel wird weiträumig umgeleitet. Bei größeren Vulkanausbrüchen ist das als Vorsichtsmaßnahme üblich: Staub und Asche aus einer Eruption können die Triebwerke von Düsenflugzeugen verstopfen.

Flüge abgesagt, mit weiteren Verzögerungen wird gerechnet

Bei dem Ausbruch des Gletschervulkans Mount Redoubt in Alaska im Dezember 1989 etwa erreichte die Aschewolke ein 240 Kilometer entferntes Flugzeug - und störte die Motoren der Maschine. Die KLM stürzte mit 231 Passagieren an Bord über drei Kilometer in die Tiefe, bis die Piloten die Motoren wieder starten und das Flugzeug sicher landen konnten.

Drei Maschinen der Icelandair aus den USA haben die Anweisung erhalten, umzukehren und nach Boston, Orlando und Seattle zurückzufliegen. Etwa 500 Passagiere sind AP zufolge davon betroffen. Icelandair rechnet mit weiteren Verzögerungen im Lauf des Tages.

Nach Angaben des Rundfunksenders RUV kam es kurz nach Mitternacht zu ersten Eruptionen. Geologen erklärten nach Hubschrauberflügen, dass sich der Riss in dem Gletscher über eine Länge von etwa 500 Metern bis einem Kilometer erstrecke. Der Ausbruch scheint aber nicht, wie zunächst befürchtet, unter dem Eis stattgefunden zu haben - dann wäre das Risiko groß gewesen, dass schmelzendes Eis im Umland Überschwemmungen oder Erdrutsche auslöst. Tumi Gudumundsson von der Universität von Island sagte dem Radiosender RUV: "Das ist der bestmögliche Ort für eine Eruption, da die Gegend nicht von Eis bedeckt ist."

Island ist aus vulkanischen Aktivitäten entstanden und birgt in seinem Untergrund zahlreiche aktive Vulkansysteme. Der bekannteste Vulkan ist Hekla, der zuletzt vor zehn Jahren ausbrach. Der Eyjafjallajökull-Vulkan ist zuletzt vor rund 200 Jahren ausgebrochen.


20.12.2009: Alarmstufe am Mayon auf 4 erhöht

Am Mayon auf den Philippinen scheint ein großer, explosiver Ausbruch in nächster Zeit wahrscheinlich. Seit Wochen nimmt die Aktivität des Vulkans zu. Gestern wurden 222 vulkanische Beben registriert und kontinuierlicher Tremor aufgezeichnet. Es wird von einem 4,5 km langen Lavastrom berichtet, und glühende Lavabrocken gehen in Lawienen ab. Es wurde eine 8 Kilometer Sperrzone um den Vulkan errichtet.


www.vulkane.net/

Forscher warnen vor kaum kalkulierbarem Vesuv-Ausbruch

Die Magmakammer unter dem Vesuv drängt nach oben. Einer neuen Studie zufolge ist sie binnen 20.000 Jahren um elf Kilometer angestiegen, es droht ein schlimmerer Ausbruch als bisher angenommen. 700.000 Menschen sind direkt bedroht - und alle bisherigen Risikoprognosen mangelhaft.

Asche und Steine regneten vom Himmel, Magma und Schlamm stürzten in Glutlawinen den Berg hinab - der Vesuv begrub ganz Pompeji. Was 79 nach Christus geschah, könnte nach Einschätzung von Geologen bald wieder passieren: Französische und italienische Forscher halten einen neuen verheerenden Ausbruch des italienischen Vulkans für möglich.

Das Leben von 700.000 Menschen, die in der Nähe des Bergs leben, wäre dann in Gefahr.


Grund für die Sorge der Wissenschaftler sind neue Messungen. Demnach hat sich die Magmakammer unter dem Vesuv in den vergangenen 20.000 Jahren vermutlich um bis zu elf Kilometer nach oben bewegt. Bisher hatten Forscher angenommen, das flüssige Magma unter dem Vulkan bei Neapel befinde sich in gleichbleibender Tiefe.

Die nun entdeckte Bewegung der Magmakammer könnte verheerende Folgen haben: Sie beeinflusst, wann und wie stark der Vulkan ausbricht.

Die Wissenschaftler der Institute für Geowissenschaft im französischen Orléans und im italienischen Cagliari untersuchten Gesteinsproben von vier großen Vulkanausbrüchen zwischen 7800 vor und 472 nach Christus. Dabei analysierten sie, bei welchem Druck und welcher Temperatur das Vulkangestein ursprünglich unter der Erde gespeichert war.

Über ihr Ergebnis berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature". Die Magmablasen unter dem Vesuv haben sich demnach zwischen dem Ausbruch von Pompeji 79 nach Christus und dem Ausbruch von Pollena im Jahr 472 von sieben bis acht Kilometer auf drei bis vier Kilometer Tiefe nach oben verschoben. Berücksichtige man auch die Ausbrüche um 18.500 vor Christus und des Jahres 1944, wanderten die Magmakammern um insgesamt neun bis elf Kilometer nach oben.

Druck im Vulkan

Diese Aufwärtsbewegung war den Forschern zufolge mit einer Veränderung der Magmaeigenschaften verbunden. Je flacher die Magmakammern lagen, desto heißer und trockener war das flüssige Gestein. Dichter unter der Oberfläche liegendes Magma enthält dagegen häufig weniger Gas - und die Vulkanausbrüche fallen weniger heftig aus.

Eine präzise Vorhersage zukünftiger Ausbrüche sei gerade für den Vesuv besonders wichtig, schreiben die Geowissenschaftler. Das Gebiet rund um den Berg zählt zu den am dichtesten besiedelten Vulkanregionen der Welt. Daher sei es besonders wichtig, die Tiefe und Bewegung der Magmakammern bei der Vorhersage zukünftiger Erdbeben zu berücksichtigen: "Wenn es dem ähnelt, was die Eruption von Pompeji erzeugt hat, kann man in Zukunft von einer äußerst explosiven und folglich gefährlichen Eruption ausgehen."

Wenn das Magma dagegen in seiner Zusammensetzung eher basaltartig sei, würde ein Ausbruch "deutlich weniger schwere Schäden hervorrufen", schreibt Co-Autor Bruno Scaillet vom Institut für Geowissenschaften im französischen Orléans. Dann werde es wie bei der Eruption 1944 eher zu langsamen Lavaströmen kommen.

Dass der Vulkan seit 64 Jahren nicht mehr ausgebrochen sei, könne zwei Gründe haben: Entweder bekämen die Magmakammern unter dem Vulkan keinen Nachschub mehr, oder der Weg nach oben sei versperrt. In letzterem Fall könne sich ein enormer Druck in dem Vulkan aufbauen. Eine Explosion wie zu Zeiten des alten Roms sei dann nicht auszuschließen.

Pompeji war am 24. August 79 mit 12.000 bis 15.000 Einwohnern völlig verschüttet worden. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt wiederentdeckt und ist seither eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen. Die Ausgrabungsstätte gehört heute zum Weltkulturerbe der Unesco.
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,577518,00.html

 

Ätna wieder aktiver:


Vulkan Chaitan beendet seine Ruhe seit Ende May :





Ätna auf Sizilien wieder ausgebrochen

Die Tagesschau meldet soeben den Ausbruch des Ätna

Vulkan Chaitan in Chile ausgebrochen

Weitere Video-links :
http://es.youtube.com/watch?v=p74Za5maiYE
http://es.youtube.com/watch?v=T04nPlVrNmo
http://es.youtube.com/watch?v=Fs8H3XRp6j4&feature=related

Bildergalerie :
http://megagalerias.terra.cl/galerias/index.cfm?id_galeria=30706


 ALARM: Asken velter ut av vulkanen Chaitan i Chile fredag.

Der chilenische Vulkan Chaitan, der seit Jahrtausenden ruhig war, ist an der Pazifikküste ausgebrochen. Aschewolken stiegen über 3 Kilometer in den Himmel. Der Chaitan soll der größte chilenische Vulkan sein.
www.nettavisen.no/verden/article1807115.ece

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